ich habe btw nicht gesagt, dass chatgpt absolut ungeeignet zum coden ist. das hat
@ChoosenOne einfach so behauptet. ich finde nur dass LLMs recht schnell an ihre grenzen stoßen und sich der benefit dadurch in grenzen hält.
Ja, bei erhöhter Komplexität verlieren sie irgendwann den Kontext und man läuft Gefahr, in eine Loop zu geraten oder sich die Software zu verbauen. Hier muss man sehr genau wissen, was man macht.
Es ist natürlich immer die Frage, was man machen möchte: Will man eine komplette Anwendung von Grund auf bauen. Dann kommt man nicht drum herum, sich im Vorfeld viele Gedanken über klare Anforderungen und die benötigte Architektur zu machen. Hier können die LLMs auch wunderbar als Sparringspartner fungieren, bevor man die Definitionen dann für den Bau in ein LLM kippt. Das ist aber auch etwas, was meiner Erfahrung nach auch ohne LLM häufig vernachlässigt wird: Klare Definitionen.
Nimmt man es zur Weiterentwicklung einer bestehenden Anwendung: Das funktioniert umso besser, umso besser die grundlegende SW-Architektur aussieht. Klassisches shit-in, shit-out-prinzip.
Oder nutze man es, um sich schnell Details, Abläufe und Abhängigkeiten eines Prozesses erklären zu können: Funktioniert meines Erachtens ziemlich gut, wenn man schon ausreichend Informationen in den Prompt schüttet.
Ich habe im Großen und Ganzen gute Erfahrungen gemacht. Ist alles perfekt? Das nicht, das ist aber auch nicht mein Anspruch, weil das ehrlich gesagt auch nicht auf die Entwickler zutrifft, welche ich kennen gelernt habe. Da wird genug Quatsch gebaut, Code kopiert, overengineered oder häufiger zu wenig engineerd.
Ich nutze Privat für den Aufbau einer eigenen Anwendung, bei dem ich merke, dass man genau wissen muss, was man macht. Selbst mit klarer Definition zur SW-Architektur verfällt das Modell irgendwann wieder in das Kollektivwissen, bei dem ich gegensteuern muss, damit die Architektur nicht in eine falsche Richtung geht und der Aufwand für den Umbau immer weiter steigt. Was mich auch ein wenig nervt, ist der Stand. Ich will meine Anwendung in .net 10, die Basis des Codes aus den LLMs ist aber meist <=8.
Beruflich nutze ich es, um mir schnell Abläufe, Optionen, mögliche Konfigurationen, Ausnahmen und Abzweigungen von verschiedenen Prozessen erklären zu lassen. Ich betreue als Consultant eine Anwendung mit über 12 Millionen Zeilen Code, welche viele Geschäftsprozesse über mannigfaltige Wege abbildet (Konfigurationen, Einstellungen, RestAPis,Ui, Imports von csv), welche mehr schlecht als Recht dokumentiert sind. Hier ist ein integriertes LLM in VS Code um ein vielfaches schneller, als wenn ich mich an einen der verantwortlichen Devs wende oder mich selbst durch den Code wühlen muss.
Auch für die Generierung von (test)-Daten sind die Dinger geil. "Hier eine JSON für eine RESTAPI. Ich brauche 100 weitere, domänenspezifische, Fälle inkl. der Abbildung von möglichen Edge-Cases --> zack, fertig. "Mache mir aus der JSON eine Insert-Query für DB xyz --> Zack, fertig.
Für mich ist es ein Tool, dass immer einen guten Anwendungszweck hat.
Hausgemacht über die letzten sagen wir 20 Jahre und nicht wegen Parteien oder die Grünen. Satte Träge Bürger die kaum mehr machen wollen.
Persönlich gesehen interessiert es mich kaum bis wenig. Solange ich meinen Felle im trockenen habe. Jobtechnisch bin ich Krisensicher was 1 Standbein ist und genauso mit den Immobilien läuft es mega.
Du konntest vor 25 Jahren auch Fragen und würdest das gleiche hören.
Bei mir im Viertel weder ich eher positives hören. Denn hier wohnen nur Leute die Macher sind

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Reflexartig kommt morgens von dir nur negatives. Musst dich davon mal befreien.
Positives Denken verbessert das Mindset
Und andere haben halt den Schneid, trotzt ihres Wohlstandes, sich über die Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft Gedanken zu machen, und nicht nur einen Status Quo wahrzunehmen, welcher eh variable ist, und dazu die Weitsicht haben, nicht nur aus der eigenen Wohlstandsbubble zu urteilen.