Okay, geografisch willst du es nicht betrachten. Ist dir eine historische Betrachtungsweise lieber?
Die PLO meinte mit dem Spruch:
“Palestine, with the boundaries it had during the British Mandate, is an indivisible territorial unit.”
... und ...
“The liberation of Palestine will destroy the Zionist and imperialist presence.”
Ich vermute, die historische Betrachtungsweise passt dir genauso wenig wie die geografische?
Du hast wieder mal keine Ahnung, wovon du redest. Ich kläre dich aber gerne auf, da du immer wieder in Fettnäpfchen trittst.
Da steht nirgends wörtlich die Parole
from the river to the sea. Das wurde gar nicht von der PLO in seiner Charta so formuliert, sondern eben die Zitate, die du zitiert hast. Die Parole exakt in dem Wortlaut ist erst später entstanden, auch wenn man nicht genau nachverfolgen kann, wann und wo. Bitte komm jetzt nicht mit „es meint das gleiche“ - denn die inhaltliche Bedeutung findet seinen Ursprung ganz woanders und nicht in der PLO-Charta.
Du versuchst also zwei Sachen miteinander zu verknüpfen, die originär keinen Bezug zueinander hatten.
Du willst aber über die historische Betrachtungsweise von from the river to the sea reden? Das können wir gerne machen.
Denn dir ist nicht bewusst, dass die Parole in seiner inhaltlichen Dimension seine Wurzeln im Zionismus hat, genauer gesagt im faschistoid-militanten Zionismus, der heute mit der Likud-Partei fortbesteht.
Es sollte die Idee eines künftigen jüdischen Staates in ganz Palästina beschreiben, welches mit Gewalt durchgesetzt werden muss. Später wurde die Parole umgekehrt in palästinensischen Kreisen angewendet. Die Uno Reverse Karte praktisch.
Allerdings hat die Parole durch internationalen Aktivismus einen Bedeutungswandel erfahren und ist daher kontextsensitiver geworden. Es gibt also ein Auslegungsspektrum zwischen „gleiche Rechte für alle“ und „territorialer Exklusivitätsanspruch“ (die Hamas und Likud-Version, wie man so möchte). Dieses Auslegungsspektrum wird auch von deutschen Gerichten bestätigt.
Kurzgesagt, wieder ein Eigentor von dir. Denn wenn du weiterhin an deiner strikt genozidalen Definition festhältst, dann haben jüdische Einwanderer schon mit der Vernichtung der Araber in Palästina geliebäugelt weit bevor es umgekehrt der Fall war, was die Gründungsgeschichte Israels in ein stark negatives Licht rückt. Aber selbst das ist maximal ahistorischer Blödsinn.
Wenn du also mit historischer Betrachtungsweise argumentieren willst, dann nochmal richtig.
Und ja, Israel meint mit dem Spruch natürlich dasselbe. Wir haben aber soweit ich weiß keine Demonstrationen mit dem Slogan 'From the Rivers to the Sea - Israel will be free'?
Nicht Israel, sondern die Likud-Partei.
Beabsichtigt die israelische Regierungspartei einen Genozid? Ja oder Nein?
Nennt sich Relativierung von Nazi-Rhetorik.
Nein, Banalisierung von Nazi-Rhetorik nennt sich dein Unsinn.
Nein, man nimmt einen Fall und deutet ihn nicht zwanghaft positiv um. Du bist hier der, der Slogans ahistorisch und entgegen der geografischen Realität umdeutet und dann die Leute kritisierst, die diese kreativen Umdeutungen nicht kommentarlos übernehmen
Den Bedeutungswandel von Wörtern und Slogans ist nunmal etwas, was ich mir nicht ausgedacht habe. Dir hingegen habe ich deinen ahistorischen Unfug nochmal links und rechts klargemacht.
Kommen da noch substanzielle Belege, wo Linke von Weltjudentum faseln oder bleibt es bei deinem kümmerlichen Googlebild, welches ferner von Weltjudentum-Rhetorik nicht hätte sein können und kaum irgendwas beweist? Bitte dabei präzise, repräsentative Zitate und keine willkürlichen Interpretationen.
Das Problem ist, dass man hier zwei sehr ähnliche Forderungen hat, aber die eine Forderung delegitimieren will, weil man ganz laut 'Faschist!' schreit.
Streng genommen hat die palästinensische Unabhängigkeitsbewegung sogar stärker ausgeprägte faschistische Züge. Gerade in Bezug auf die ethnische Reinheit des Volkes.
Erstens ist es absolut logisch, dass man Faschismus eher in Richtung Israel schreit, weil Faschismus mit staatlichen Strukturen, Militär, Macht und Ausübung von Unterdrückung assoziiert wird.
Während es paradox wirkt, einen Unterdrückten in seiner Opferrolle Faschist zu nennen und pauschal eine Unabhängigkeitsbewegung so zu labeln, selbst wenn Teile der Bewegung diese Züge aufweist. Es ist aber leicht erklärbar, warum solche Elemente überhaupt vorhanden sind.
Weil man die Logik der Unterdrücker übernimmt und gleichzeitig im Kampf für eine Befreiung in eine militarisierte Rolle gezwungen wird, in der Hierarchie und Gehorsam an der Tagesordnung sind und dies sich verfestigt. Viele Unabhängigkeitsbewegungen haben sich im Nachhinein deshalb in eine unerwünschte Richtung entwickelt, der Erfahrung aus der eigenen Unterdrückung geschuldet.
Ein pauschales Verbot ist dann möglich wenn die angemeldete Demo nicht das erste Mal wegen der Anmelder auffällt weil sie gegen Gesetze verstößt, deswegen hat man ja Corona Demos verboten weil von denen eine Gefahr ausging. In dem Fall wäre also ein Verbot richtig und nötig aber passend deine Nazi Keule lulz.
Wenn Gerichte allerdings Verfahren einstellen, dann gab es nie Gesetze, gegen die man verstoßen hat. Aber die Polizei schreitet schon bei „Stoppt den Genozid“ ein und will auf dieser Basis pauschal Proteste verbieten. Zum Glück sehen Gerichte das anders. Blöd, dass man das in einer Demokratie erklären muss, dass man auch unangenehme Meinungen aushalten muss.
Also hast du das Video nicht gesehen oder verstehst deren Inhalt nicht. Kein Problem, ist ja nicht schlimm.
Das will auch niemand verstehen, der noch bei Verstand ist. Aber wenn es dich glücklich macht, solche intellektuell hochwertigen Beiträge zu posten, bitte.
Lulz es ist nicht irgendein Papier. Es sind Dokumente die klar und deutlich beweisen das er ein Hamas Mitglied war und mal wieder aus Steuergeldern finanziert wurde. Ist ja nicht neu das die Hamas durch unsere Steuern finanziert wird.
Sind das die gleichen Dokumente, die belegen sollen, dass die Flotilla Hamas ist?
Nichts ist klar und deutlich, was von der IDF kommt. Reporter ohne Grenzen hat das ganze Schema schon durchschaut, mit der man bei Journalisten krampfhaft Hamas-Verbindungen herstellen will. Hier für jeden, der mehr kann als 10-Sekunden-Clips zu schauen.
Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für die Pressefreiheit ein und unterstützt verfolgte Journalistinnen und Journalisten.
reporter-ohne-grenzen.de
Unscharfe Bildqualität, Widersprüche, komische Übersetzungen und Krankenhaus-Kalender werden dann auch mal eben schnell zu Plänen der Hamas.
Es gab dutzende Vorfälle, wo man Journalisten Verbindungen zur Hamas nachsagen will, mit fragwürdigen Beweisen und konstruierten Verbindungen und alles kam von der IDF, nichts wurde unabhängig bestätigt. Aber einige machen sich wohl gerne zum Opfer israelischer Propaganda, inklusive das ZDF.