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L19: Master
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- 18 Mai 2003
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Man könnte behaupten, die Open World ist massentauglicher als frühere Zelda, aber das ist ebenso streitbar. Gut die Dungeons sind nicht komplexer geworden. Aber es gibt doch mindestens genauso eine hohe Rätsel-Anzahl und komplexe Rätsel, die man dazu unterschiedlich lösen kann, wie in früheren Zelda Spielen.
Streitbar ist das nicht, denn Breath of the Wild und Tears of the Kingdom sind die erfolgreichsten Ableger der Serie. Das hat auch ganz simple Gründe: Während klassische Zelda Spiele immer reine Spiele mit einem roten Faden waren, waren Breath of the Wild und Tears of the Kingdom neben einem guten Spiel auch ein gutes Spielzeug. Der Unterschied zwischen einem Spiel und einem Spielzeug ist das Spielziel, denn ein Spiel bietet dies und ein Spielzeug nicht. Breath of the Wild und Tears of the Kingdom boten durch ihre hoch interaktive Welt für jeden etwas. Am Ende hat dann auch noch der Grafikstil dazu beigetragen, denn die bunte Welt ist nun mal auch ein sehr einladender Faktor, welcher "Spaß" förmlich schreit. Auf alle Fälle ist dieses Konzept komplett konträr zu dem Konzept von Ocarina of Time und wenn man dies versucht auf Ocarina of Time zu übertragen, dann haben wir am Ende alles, aber definitiv kein Ocarina of Time mehr (abgesehen von der Geschichte).

