WM 2026 - USA / Kanada / Mexico

Wobei so eine WM 2030 in Spanien, Portugal und Marokko ohne Spanien und Portugal sicher auch interessant wäre :coolface:

Naja, merkwürdige Timeline in der die UEFA die Guten sind. So ganz trau ich dem Braten daher noch nicht. Im November ist die U-17 WM, spätestens dann kann man sehen, ob die UEFA durchzieht oder sich wieder fadenscheinig aus der Affäre ziehen wird.

Edit: Im September startet die U-20 Frauen WM in Polen.
 
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Nicht, dass ich das Vorhaben nun unterstütze... aber was genau wäre der Nachteil, wenn die WM an Investoren verkauft wird? Oder noch besser: was würde sich überhaupt ändern, wenn nun reiche, private Investoren statt die reichen Säcke in der FIFA das Sagen hätten?
 
Nicht, dass ich das Vorhaben nun unterstütze... aber was genau wäre der Nachteil, wenn die WM an Investoren verkauft wird? Oder noch besser: was würde sich überhaupt ändern, wenn nun reiche, private Investoren statt die reichen Säcke in der FIFA das Sagen hätten?
Sehr guter Punkt,bzw. Frage. Ich denke der Gedanke ist das sich das was jetzt in der USA war, mehr Werbung, Trinkpausen, Show, Einflussnahme Trump noch mehr wird.
Man hat vermutlich, auch zu Recht Angst vor dem Bild, das der Sport käuflich ist und der Käufer nachher entscheidet.
Ob das berechtigt ist, vermutlich schon. Es geht hier halt auch um Tradition.
War diese WM vom Ablauf schlechter als andere, ich denke nicht.
 
Sehr guter Punkt,bzw. Frage. Ich denke der Gedanke ist das sich das was jetzt in der USA war, mehr Werbung, Trinkpausen, Show, Einflussnahme Trump noch mehr wird.
Man hat vermutlich, auch zu Recht Angst vor dem Bild, das der Sport käuflich ist und der Käufer nachher entscheidet.
Ob das berechtigt ist, vermutlich schon. Es geht hier halt auch um Tradition.
War diese WM vom Ablauf schlechter als andere, ich denke nicht.

Meine Meinung: wenn die FIFA ein halbwegs vernünftiger Verein wäre, wäre ein Verkauf eine Schande. Aber wir sprechen hier von einem höchst problematischen Unternehmen und ich kann mir nicht vorstellen, dass private Investoren da problematischer wären als die FIFA selber. Und das ist ja nicht nur Infantino, sondern im Grunde genommen auch das Führungspersonal der Kontinentalverbände und die ganze Führung der FIFA, die man heute schlicht nicht mehr ernstnehmen kann.
 
Wie Infantino einfach alles zerstört. So kann man die WM gleich abschaffen. Scheiß auf die Sterne.
 
Vielleicht war der versuchte Verkauf die beste Entscheidung der FIFA für den Fußball. :kruemel:
Wenn die Führungsetage dadurch kollabiert, war die ganze Situation ein Gewinn. :coolface:
 
und ich kann mir nicht vorstellen, dass private Investoren da problematischer wären als die FIFA selber.

bevor kushner und co da ein mitspracherecht bekommen, nehm ich lieber jeden 100 jährigen fifa heini.


edit:

der ehemalige berater war ja ne richtig große nummer, schon hefig das so drastische maßnahmen von sehr engen beratern, infantino anscheinend vollkommen kalt lassen xD

in seinem statement hat er ja nur die medien kritisiert und cordeiro nicht mal erwähnt.

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Meine Meinung: wenn die FIFA ein halbwegs vernünftiger Verein wäre, wäre ein Verkauf eine Schande. Aber wir sprechen hier von einem höchst problematischen Unternehmen und ich kann mir nicht vorstellen, dass private Investoren da problematischer wären als die FIFA selber. Und das ist ja nicht nur Infantino, sondern im Grunde genommen auch das Führungspersonal der Kontinentalverbände und die ganze Führung der FIFA, die man heute schlicht nicht mehr ernstnehmen kann.

Ich finde es gut, das man neben der berechtigten Empörung auch versucht, das ganze hier Sachlich zu diskutieren.
Die FIFA ist eine Non Profit Organisation und somit kein Unternehmen (juristisch formal eindeutig). Sie ist somit einem Dackelzüchter Verein näher als einem Unternehmen. Man könnte sie sogar als NGO bezeichnen.

Das heißt am Ende eines Geschäftsjahres hat die Bilanz 0 zu sein. Gewinne dürfen nicht erwirtschaftet werden.
Aus den Einnahmen werden natürlich Angestellte und Infrastruktur finanziert aber der ganze Rest wird an die Verbände weitergegeben und verteilt.

Jetzt ist natürlich jedem klar, das das Theorie gegen Praxis ist und wir wißen was die Fifa für ein korrupter Saftladen ist. Und das genau mit diesen Einnahmen viele Verbände bestochen werden um Stimmen zu sichern. Klar sind die Gelder für Fußballförderung wie Fußballplätze etc vorgeshen aber wer weiß schon was mit den Millionen wirklich passiert, den die Verbände dann bekommen.
Aber es ändert nichts an den Tatsachen.

Was steckt also hinter dieser Privatisierung? Im Prinzip das selbe was es im Clubfußball längst etabliert ist. Die Vereine (die ebenfalls im Prinzip Non Profit Organisationen sind, sondern gemeinnützliche Vereine) haben ihren Profiaspekt in Unternehmen ausgelagert oder gar in AGs. Wie zB Dortmund. Und sich somit privaten Investoren geöffnet.
Warum sollte die FIFA also nicht das gleiche tun?
Nun, für mich gibt es hier einen wesentlichen Unterschied.
Die FIFA ist anders als ein Verein eher ein Treuhänder des internationalen Fußballs und Ausrichter des größten Turniers der Welt. Der WM.
Hier greift das Argument, das die FIFA nicht verkaufen kann, was ihr im Prinzip nicht gehört, sondern das ihr nur ERLAUBT wurde zu verwalten.

Jonny hat ja auch vorgeschlagen, nur einen Teil der Anteile (?) zu verkaufen um sich Investoren zu öffnen und somit zusätzliches Kapital in die FIFA zu bringen. Die Frage die sich stellt ... wozu? WIe gesagt, Ziel der FIFA ist NICHT! immer mehr Mrd zu einzunehmen und Gewinne zu erwirtschaften.
Sicher ... das Argument ist, das die Mehreinnahmen dann an die Verbände geht die dann noch mehr in Fußball investieren können um den Fußball zu fördern.
Aber allen ist klar, das sich dadurch nur die Höhe der Schmiergelder erhöhen wird.
Schlimmer ... der Fußball selbst würde anstatt gefördert zu werden unwiederbringlichen Schaden erleiden.
Die WM in den USA mag ein kommerzieller Erfolg gewesen sein aber es haben sich schon sehr deutliche Risse gezeigt, was Fußball Fans noch bereit sind hinzunehmen.
Was könnte schlimmer werden? Einflussnahme von Investoren auf das Spiel und Regeln natürlich.
Und eine Kommerzialisierung die uns die Kommerzialisierung von heute genauso vermissen lassen wird, wie man Sepp Blatter als Chef der Fifa vermisst
Ja genau ... in dieser Welt sind wir mittlerweile angekommen.
 
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