Erstens hat dein Ausflug in Umsatz und Gewinn nichts mit deiner dummen Beleidigung um Vorfeld zu tun und zweitens ist natürlich jemand überlegen der den Unterschied zwischen Umsatz und Gewinn versteht, ggü jemandem dem das zu hoch ist.
Und jemand der 5 Finger an seiner Hand abzählen kann ist jemandem überlegen der die 5 Finger an seiner Hand nicht abzählen kann. Und das ist jetzt Maßstab für was?
Wenn du zudem der Meinung bist, dass meine Posts dumme Beleidigungen enthalten steht es dir frei diese der Moderation zu melden.
Weil sie sonst ungleich behandelt werden, so simpel ist es.
Wohlmöglich hat das damit zu tun, dass ungleiche Dinge ungleich behandelt werden. Das setzt natürlich voraus, dass man versteht dass ungleiche Dinge ungleich sind.
Darüber hinaus darfst du auch gerne den kompletten Absatz zitieren und darauf eingehen nicht nur selektive Schnipsel.
Du reinvestierst deine Erträge, statt sie (zum Teil) auszuschütten. Ertrag wurden trotzdem realisiert, sonst könntest du ja nichts ohne Verlust ausschütten/reinvestieren.
Was bitte meinst du mit "Erträgen"? Am Aktienmarkt werden
Renditen erzielt. Diese setzen sich zusammen aus
Kurssteigerungen der Aktien +
Dividendenauszahlungen. Die Dividende verringert dabei den Kurswert einer Aktie oder eines Fonds um die Höhe der Ausschüttung und verhält sich abseits steuerlicher Aspekte neutral für die Höhe des Vermögens. Die Dividende wird deshalb besteuert weil sie zum Zeitpunkt der Ausschüttung einen realen Cashflow/Geldeingang auf deinem Konto darstellt. Kurssteigerung werden erst zum Zeitpunkt des Verkaufs besteuert, weil das ebenfalls der Zeitpunkt ist an dem der finale Gewinn deines Investments berechnet werden kann.
Als Anleger eines thesaurierenden Fonds reinvestierst du selber nichts. Es findet nicht zunächst eine Ausschüttung an dich auf dein Konto statt die du anschließend wieder reinvestierst. Das Geld bleibt im Fonds welcher etwaige Dividenden ohne Transaktionen von deiner Seite aus thesauriert. Und ja das ist ein fundamentaler Unterschied weil du als Anleger zu diesen Zeitpunkten keine Gewinne realisierst.
Du realisierst per Definition keine Gewinne. Das kannst du auch nicht wegdiskutieren alá "ja aber der Fonds macht das intern". Es ist ein absolut relevanter Unterschied mit weitreichenden Implikationen.
Darüber hinaus ist es absolut nicht verwerflich Gewinne nicht auszuschütten sondern für den Vermögensaufbau zu thesaurieren.
Übrigens passiert das gleiche auf Ebene von Einzelunternehmen/Aktien. Es gibt Aktien die keine Dividende an die Aktionäre auszahlen sondern alle Gewinne im Unternehmen behalten um schneller zu wachsen z.B. Tesla, Berkshire, (die Bude von Warren Buffet) Amazon. Willst du jetzt anfangen für die Aktionäre dieser Unternehmen Steuern auf fiktive Dividenden einzuführen?
Kommt darauf an welche Assets du meinst. Hier geht es konkret erstmal nur um Fonds die gleichgesetzt werden.
Hier geht es um eine Steuer auf fiktive bzw. unrealisierte Gewinne. Du vergleichst Fonds bei denen eine Gewinnrealisierung durch Ausschüttung erfolgt, mit Fonds die ohne Verkauf ausschließlich Buchgewinne ausweisen. Es geht um die Frage ob Buchgewinne besteuert gehören oder nicht.
Wie du mittlerweile selber festgestellt hast, hat die Vorabpauschale nämlich weder einen wirklichen Bezug zur realen ausgeschütteten Dividende noch erfüllt sie das angebliche Ziel der Gleichsetzung.
Immobilienerträge werden bei Vermietung jährlich besteuert, es gibt die Haltefrist in Bezug Spekulationssteuer. Krypto wird besteuert bei Verkauf (z.B. für reinvest), Edelmetall auch, Gold ist eine gewisse Ausnahme zum Teil.
Willst du dich nochmal informieren?
Komplett am Thema vorbei. Es geht bei Immobilien nicht um Mieterträge (realer Cashflow) sondern um die Frage ob Kurssteigerungen von Assets (z.B. Immobilienwertsteigerung) ohne Verkauf, also ohne realen Cashflow/Finanztransaktion und somit auch ohne die Möglichkeit einen finalen Gewinn zu berechnen besteuert gehören.
Bei einem 50K Fonds mit 7,5K Rendite sind es erstmals dieses Jahr ca 160€ Abgabe , 21 z.B. nichts wegen schlechter Staatsfinanzen.
Abgesehen davon dass du mit 50k€ im Alter ziemlich arm dastehen und deutlich größere Beträge brauchen wirst die mit höheren Steuern auf Vorabpauschalen einhergehen hat die Staatsverschuldung bzw. die Staatsfinanzen im weiteren Sinne sehr wohl einen Einfluss auf den Basiszins (wenn auch nicht der Einzige Faktor, da hier Inflationserwartungen, Leitzinsen der Zentralbanken etc. noch reinspielen). Hier eine Auflistung der Entwicklung des Basiszins der letzten Jahre.
Und wie ist die Verlustgegenrechnung durch die Stundung, ggf damit Kredite die der Staat bedient weil die Einnahmen geringer sind?
Einseitige Sichtweisen sind einseitig.
Die Grundprämisse, dass die private Altersvorsorge bzw. der individuelle Vermögensaufbau innerhalb der Aufbauphase dazu dienen sollte marode Finanzen eines von einem zum nächsten Schuldenrekord springenden Staates in der Gegenwart zu stützen, teile ich nicht.
Nach dieser Logik wäre übrigens jede Art von Investition sinnlos weil man immer einen Grund haben wird in der Gegenwart Geld auszugeben.
Auf die ganze Sekundäreffekte von höheren Vermögen in Hand von Privatpersonen (z.B. später für die Heimunterbringung selber aufkommen / niemandem zur Last fallen / Kapital für Unternehmerische Investitionen/Gründen etc. etc.) geh ich jetzt mal nicht weiter ein.
Darüber hinaus sind alle historischen Daten zu (Aktien-)Kapitalmarktrenditen sowie Bundesanleihen öffentlich zugänglich. Wenn der Staat aber so weitermacht wie bisher, können wir irgendwann tatsächlich in eine Situation kommen wo nach jedem Strohhalm und in jede Tasche gegriffen wird um einen Bankrott hinauszuzögern.
Rumliegendes Gold erziehlt weiterhin keine Erträge. Rest wurde ja schon erklärt.
Genauso wie rumliegende thesaurierende Fonds? Wurde auch schon erklärt.
Außerdem, was zur Hölle sind hier wieder für dich "Erträge"? Du bist immerhin in der Lage zwischen Gewinn und Umsatz zu differenzieren. Du wirst dir wohl auch eine Handvoll einfache Definitionen für Assets bzw. Kapitalanlagen aneignen können?
Rumliegendes Gold erzielt Rendite in Form von Kurssteigerungen. Rumliegendes Gold liefert jedoch keinen Cashflow/Dividende/Ausschüttung. Genauso wie rumliegende thesaurierende Fonds.
Gold hat seit 2000 übrigens knapp 1300% Rendite erzielt.
Hier finden Sie alle Informationen für den aktuellen Goldpreis in Euro und Dollar. Historische Kurse, Charts und Einheitenumrechnungen von Gold in Unzen und Gramm.
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