Der schwärzeste Tag in der Gaming-Geschichte – Sony stellt Produktion physischer Disc-Games ab 2028 ein!

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Revil
  • Erstellungsdatum Erstellungsdatum

Wie seht ihr das?

  • Absolute Schweinerei.

  • War abzusehen, dennoch schade.

  • Mir komplett egal.

  • Ein Revil-Thread :)


Ergebnisse sind erst nach dem Abstimmen sichtbar.
Die Daten beziehen sich dennoch “nur” auf den US-Markt. Zumal schlicht Angaben fehlen. Er spricht von 7 Spielen, die im ersten Halbjahr die Hürde von 100.000 geknackt haben, keines davon aber über 275k, jedoch finde ich keine Daten darüber, wie hoch die Verkaufszahlen der Spiele in Gänze waren, und wie hoch sich daraus der digitale Anteil der verkauften Einheiten ergibt. Das hat dann auch nichts mit “Dead End” zu tun, sondern es fehlt schlicht der Gesamtkontext. Über den europäischen und asiatischen Markt haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

Beziehen wir uns nur auf Sony, sieht die Datenlage der letzten Fiscal Years wie folgt aus:

IMG-3887.jpg


Quelle: Sony
Aufbereitet durch User in einem anderen Forums.

Realität ist, das physische Games noch immer ein millionenfaches Thema sind, die den Herstellern/Publishern Geld in die Kasse spülen.
Oder man redet sich Dinge ein. Ist natürlich auch eine Maßnahme.

Wir wissen bspw. dass RE Requiem sich 6mio. weltweit verkauft bis Ende Februar. Wir wissen das in den USA die Zahl nicht über 275k liegen kann. Wir kennen die Zahlen aus Japan und können 250k drauflegen. Selbst wenn Europa auf 500k kommen würde, was unrealistisch wäre, würden wir niemals über 20% kommen.
 
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Die Daten beziehen sich dennoch “nur” auf den US-Markt. Zumal schlicht Angaben fehlen. Er spricht von 7 Spielen, die im ersten Halbjahr die Hürde von 100.000 geknackt haben, keines davon aber über 275k, jedoch finde ich keine Daten darüber, wie hoch die Verkaufszahlen der Spiele in Gänze waren, und wie hoch sich daraus der digitale Anteil der verkauften Einheiten ergibt. Das hat dann auch nichts mit “Dead End” zu tun, sondern es fehlt schlicht der Gesamtkontext. Über den europäischen und asiatischen Markt haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

Beziehen wir uns nur auf Sony, sieht die Datenlage der letzten Fiscal Years wie folgt aus:

IMG-3887.jpg


Quelle: Sony
Aufbereitet durch User in einem anderen Forums.

Realität ist, das physische Games noch immer ein millionenfaches Thema sind, die den Herstellern/Publishern Geld in die Kasse spülen.

Sony wird es eher um die Marge und Kontrolle gehen, gerade mit Blick auf den Gebraucht Markt. Jedes verkaufte Physische Spiel ist weniger Gewinn, die Rechnung ist simpel.

Der stetige Fall von Physischer Software kommt für den Finalen Todesstoß daher gelegen.
 
Man kann versuchen sich zu wehren, aber wenn Sony auf ein größeres Schrumpfen der Spielerzahlen spekuliert, dann bringt wehren auch nichts. Das ist dann der Teil, den Sony bewusst abstößt, und mit der verbliebenen Kernkundschaft weitermacht.
 
Sony wird es eher um die Marge und Kontrolle gehen, gerade mit Blick auf den Gebraucht Markt. Jedes verkaufte Physische Spiel ist weniger Gewinn, die Rechnung ist simpel.

Der stetige Fall von Physischer Software kommt für den Finalen Todesstoß daher gelegen.
Jep, wird gern vergessen, dass ein Vollpreis verkaufter Titel im PSN andere Zahlen hergibt als ein physisch verkauftes Spiel. Dazu müsste physisch die doppelte Menge verkauft werden um mitzuhalten. Wie wir sehen wächst jedoch nur der digitale Anteil nennenswert.
 
Ob das was bringt? Was wenn alle so vorgehen? Aufhören zu zocken? Oder akzeptieren.

Theoretisch hätte Sony das ganze auch "aussitzen" können bis es sich von selbst erledigt und Retail sein unausweichliches Schicksal erlitten hat oder die Zahlen noch niedriger sind um es besser zu untermauern.

ich schätze aber mal Sie wollten noch bevor die neue Gen kommt die Diskussion jetzt schon lostreten da es wie immer in einigen Monaten vergessen, egal oder irrelevant wird wie so ziemlich jedes Thema da wir alle im Gedächtnis nichts mehr als Kaulquappen sind und damit dann bei Vorstellung der PS6 die Meinung sich dann nicht nur auf das Digital Only Ding vertieft da schon vorher alles drüber gesagt und Berichtet wurde. Damit wäre das Negative aus dem Bild.

So geht eben auch Kommunikation und Marketing.
 
Eigentlich ironisch... Wenn man etwas den Herstellern in den letzten Jahren ankreiden konnte, dann die undurchsichtige Kommunikation. Das Gefühl war imo,, man wusste nie, woran man nun wirklich dran ist. Sony hat jetzt verbluffend ein klares Statement gesetzt. Man stelle sich jetzt vor, dass Retail immer weiter von alleine stirbt ohne dass irgendeines der Hersteller etwas sagt weil sich keiner traut. Dieses Rumducken und Ausweichen wäre doch viel schlimmer.
 
Mußte eh eintreten daher bin ich auch nicht schockiert und kaufe daher ab jetzt schon dann nur noch Digital um möglichst alles auf der PS6 zocken zu können, bei mir haben mehr UHDs das Laufwerk gesehen wie Spiele.
 
Oder man redet sich Dinge ein. Ist natürlich auch eine Maßnahme.
Was ist an meinen Anmerkungen zu den Beiträgen von Matt Pistacella ein sich einreden? Es fehlen Daten, um den Gesamtkontext bewerten zu können, der sich weiterhin nur auf den US-Amerikanischen Markt bezieht. Zumal die geteilte Tabelle aus den offiziellen Daten seitens Sony erstellt wurde.

Wie wäre es denn Du als jemand der Wert auf eine konstruktive Diskussion legst, Deinem eigenen Vorsatz gerecht wirst und ordentlich argumentierst, anstatt anderen Realitätsverzerrung vorzuwerfen.

Sony wird es eher um die Marge und Kontrolle gehen, gerade mit Blick auf den Gebraucht Markt. Jedes verkaufte Physische Spiel ist weniger Gewinn, die Rechnung ist simpel.

Der stetige Fall von Physischer Software kommt für den Finalen Todesstoß daher gelegen.
Absolut. Die Beweggründe sind klar ersichtlich und aufhalten lässt sich dieser Bruch nicht.

Was mich stört, ist, dass man stellenweise den faktischen Wert von physischen Spielen für Publisher/Hersteller in Abrede stellt, der sich in Bereichen von Millionen darlegt, sowohl was verkauften Einheiten angeht, als auch den daraus resultierenden Gewinn. Die Publisher/Hersteller schenken uns nichts, die machen damit Kohle, und zwar nicht zu knapp. Es ist ihnen im Verhältnis nur nicht genug. Fakt ist, um eben einen höheren Gewinn aus einem rein digitalen Vertrieb zu erwirtschaften, nimmt man dem Konsument eine Option und gleichbedeutend damit noch die möglichen Besitzrechte einer Kopie.

Als Gamer sollte das Verständnis gegenüber den Unternehmen und die Akzeptanz aus Eigeninteresse schon deutlich gering, beziehungsweise nicht vorhanden sein. Das ist aber auch nur meine Meinung.
 
Die Daten beziehen sich dennoch “nur” auf den US-Markt. Zumal schlicht Angaben fehlen. Er spricht von 7 Spielen, die im ersten Halbjahr die Hürde von 100.000 geknackt haben, keines davon aber über 275k, jedoch finde ich keine Daten darüber, wie hoch die Verkaufszahlen der Spiele in Gänze waren, und wie hoch sich daraus der digitale Anteil der verkauften Einheiten ergibt. Das hat dann auch nichts mit “Dead End” zu tun, sondern es fehlt schlicht der Gesamtkontext. Über den europäischen und asiatischen Markt haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

Beziehen wir uns nur auf Sony, sieht die Datenlage der letzten Fiscal Years wie folgt aus:

IMG-3887.jpg


Quelle: Sony
Aufbereitet durch User in einem anderen Forums.

Realität ist, das physische Games noch immer ein millionenfaches Thema sind, die den Herstellern/Publishern Geld in die Kasse spülen.

Physisch ist save noch lange nicht obsolet, auch wenn es von Sony forciert wird, des eigenen Profits wegen.
 
Physisch ist save noch lange nicht obsolet, auch wenn es von Sony forciert wird, des eigenen Profits wegen.

Naja, der Fachhandel ist quasi kaum mehr vorhanden und in den Großmärkten sind alle Gaming Abteilungen was Physische Spiele angeht massiv zusammen geschrumpft worden und das Weltweit.

Das ist quasi die Definition von obsolet.
 
Es geht nicht darum den physischen Wert komplett in Abrede zu stellen, sondern aufzuzeigen, dass digital zahlenmäßig einfach sehr dominant ist und der Trend klar erkennbar. Auch wenn es in manchen Fällen weitere Kontextualisierung braucht, wie im Falle von Piscatellas Zahlen, bezweifle ich, dass bei Einsicht der vollständigen Zahlen die digitale Dominanz und der Trend irgendwie entkräftet wird.

Am Ende bleibt die entscheidende Frage (auch wenn die Retailzahlen noch relativ hoch sind), wie viele der physischen Konsumenten lassen sich in zwei Jahren vollständig zu digital only überreden und wie viele nicht. Das geben die aktuellen Verkaufszahlen gar nicht her. Man könnte extrapolieren und eine Vohersage auf Basis des bisherigen Retail-Rückgangs machen, die aber auch nur den Anteil aufzeigt, der unter normalen Bedingungen (ohne GTA6-Effekt) bald sowieso auf digital gesetzt hätte.
 
Was ist an meinen Anmerkungen zu den Beiträgen von Matt Pistacella ein sich einreden? Es fehlen Daten, um den Gesamtkontext bewerten zu können, der sich weiterhin nur auf den US-Amerikanischen Markt bezieht. Zumal die geteilte Tabelle aus den offiziellen Daten seitens Sony erstellt wurde.

Wie wäre es denn Du als jemand der Wert auf eine konstruktive Diskussion legst, Deinem eigenen Vorsatz gerecht wirst und ordentlich argumentierst, anstatt anderen Realitätsverzerrung vorzuwerfen.
Ich habe mehr geschrieben und argumentiert, was du natürlich bewusst nicht zitiert und kommentiert hast :nix:

Absolut. Die Beweggründe sind klar ersichtlich und aufhalten lässt sich dieser Bruch nicht.

Was mich stört, ist, dass man stellenweise den faktischen Wert von physischen Spielen für Publisher/Hersteller in Abrede stellt, der sich in Bereichen von Millionen darlegt, sowohl was verkauften Einheiten angeht, als auch den daraus resultierenden Gewinn. Die Publisher/Hersteller schenken uns nichts, die machen damit Kohle, und zwar nicht zu knapp. Es ist ihnen im Verhältnis nur nicht genug. Fakt ist, um eben einen höheren Gewinn aus einem rein digitalen Vertrieb zu erwirtschaften, nimmt man dem Konsument eine Option und gleichbedeutend damit noch die möglichen Besitzrechte einer Kopie.

Als Gamer sollte das Verständnis gegenüber den Unternehmen und die Akzeptanz aus Eigeninteresse schon deutlich gering, beziehungsweise nicht vorhanden sein. Das ist aber auch nur meine Meinung.
Ist halt ne einfache Kalkulation. Kann ich auf potentiellen Umsatz verzichten oder nicht? Wenn Sony nur die Hälfte der Leute, die physische Datenträger kaufen, rüberzieht, haben sie den Umsatz wieder drin.

Dazu noch Preissteigerungen bei Hardware- und Softwarepreisen und sie machen sogar Plus. Ist fies, aber letztlich läuft es so kalkuliert ab.

Vermutlich wird die interne konservative Rechnung kurzfristig von einem Drittel und langfristig Dreiviertel ausgehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube Sony unterschätzt die Kunden. Der Krug geht eben solange zum Brunnen, bis er bricht. Ist ja nicht so, dass das Ende der Blue Ray die einzige Zumutung wäre. Und es ist auch nicht so, als hätte Sony keine Konkurrenz hätte. Wenn sie jetzt mit einer 1000+ Euro Full digital Konsole mit fester Storebindung und kaum Consumer Rechten ankommen, ist das einfach kein besonders gutes Angebot. Das wird die Konkurrenz schon zu nutzen wissen. Selbst dem Blödesten wird auffallen, dass das kein besonders guter Deal ist. Das einzige was Sony noch auf der Haben-Seite hat sind ein paar exclusives und davon sind auch mindestens die Hälfte kontrovers wegen woke-Agenda.
 
Ich glaube Sony unterschätzt die Kunden. Der Krug geht eben solange zum Brunnen, bis er bricht. Ist ja nicht so, dass das Ende der Blue Ray die einzige Zumutung wäre. Und es ist auch nicht so, als hätte Sony keine Konkurrenz hätte. Wenn sie jetzt mit einer 1000+ Euro Full digital Konsole mit fester Storebindung und kaum Consumer Rechten ankommen, ist das einfach kein besonders gutes Angebot. Das wird die Konkurrenz schon zu nutzen wissen. Selbst dem Blödesten wird auffallen, dass das kein besonders guter Deal ist. Das einzige was Sony noch auf der Haben-Seite hat sind ein paar exclusives und davon sind auch mindestens die Hälfte kontrovers wegen woke-Agenda.
Die Konkurrenz wird jedoch nicht wesentlich günstiger sein. Ist also bisschen Pest vs Cholera. Nintendo steht da etwas besser da.
 
Ich habe mehr geschrieben und argumentiert, was du natürlich bewusst nicht zitiert und kommentiert hast :nix:
Damit wir mal schön bei der Wahrheit bleiben: Du hast Deinen Beitrag editiert, vorher war nur der von mir zitierte Part ersichtlich. Die restlichen Zeilen hast Du im Nachhinein hinzugefügt, daher habe ich die auch erst jetzt mit diesem Beitrag von Dir wahrgenommen. Das hat nichts mit bewusster Ignoranz zu tun, und es ist schon äußerst dreist, mir das auf die Tour vorwerfen zu wollen.

Ist halt ne einfache Kalkulation. Kann ich auf potentiellen Umsatz verzichten oder nicht? Wenn Sony nur die Hälfte der Leute, die physische Datenträger kaufen, rüberzieht, haben sie den Umsatz wieder drin.

Dazu noch Preissteigerungen bei Hardware- und Softwarepreisen und sie machen sogar Plus. Ist fies, aber letztlich läuft es so kalkuliert ab.

Vermutlich wird die interne konservative Rechnung kurzfristig von einem Drittel und langfristig Dreiviertel ausgehen.
Das bestreitet keiner. Uns allen ist bewusst, warum und aus welchen Gründen Sony diese Entscheidung getroffen hat und andere große Unternehmen dies sogar befürworten.

Man sollte diesen Vorgang und die Situation dennoch in Gänze kritisieren dürfen, die daraus resultierenden Konsequenzen und alternativen Möglichkeiten für Publisher/Hersteller aufzeigen und ein Bewusstsein schaffen, dass das nicht in dem Sinne des Käufers ist, was da gerade passiert, und dieser sich dagegen wehren muss, weil es uns allen (!) schadet. In meinen Augen solltet ihr nicht für die Sicht des Unternehmens um Verständnis werben und sich vor deren Karren spannen lassen, schon gar nicht mit unvollständigen und aus dem Kontext gerissenen Daten, sondern den Platz auf der Seite einnehmen, auf der ihr steht, nämlich der des Konsumenten.

Selbst wenn Digital-Onlys es per se nicht interessiert, und man den Schritt wirtschaftlich nachvollziehen kann, gewinnt “ihr” gleichermaßen, wenn “wir” Erfolge erzielen, vor allem im Bereich des (digitalen) Besitzrecht. Es ist in eurem eigenen Interesse, dass sich bei der gesamten Thematik etwas bewegt, denn ansonsten, ich sag wie es ist, verlieren wir in Zukunft nicht nur physische Spiele.
 
Damit wir mal schön bei der Wahrheit bleiben: Du hast Deinen Beitrag editiert, vorher war nur der von mir zitierte Part ersichtlich. Die restlichen Zeilen hast Du im Nachhinein hinzugefügt, daher habe ich die auch erst jetzt mit diesem Beitrag von Dir wahrgenommen. Das hat nichts mit bewusster Ignoranz zu tun, und es ist schon äußerst dreist, mir das auf die Tour vorwerfen zu wollen.
Es lagen 26 Minuten dazwischen, aber verbuchen wir es doch einfach unter Missverständnis. ;)
Man sollte diesen Vorgang und die Situation dennoch in Gänze kritisieren dürfen, die daraus resultierenden Konsequenzen und alternativen Möglichkeiten für Publisher/Hersteller aufzeigen und ein Bewusstsein schaffen, dass das nicht in dem Sinne des Käufers ist, was da gerade passiert, und dieser sich dagegen wehren muss, weil es uns allen (!) schadet. In meinen Augen solltet ihr nicht für die Sicht des Unternehmens um Verständnis werben und sich vor deren Karren spannen lassen, schon gar nicht mit unvollständigen und aus dem Kontext gerissenen Daten, sondern den Platz auf der Seite einnehmen, auf der ihr steht, nämlich der des Konsumenten.
Kritik ist erlaubt, aber man sollte sich halt weiterhin die Situation vor Augen führen und nicht so tun als wenn es keine Daten gäbe, die diesen Schritt rechtfertigen.

Ich frage genau deshalb stets nach Argumenten aus Sicht des Unternehmens für physische Datenträger um den Leuten vor Augen zu führen, dass wenn den Leuten, denen das etwas bedeutet nichts einfällt, dass das Unternehmen gar keine andere Möglichkeit sieht anders zu entscheiden.

Es fehlt auch kein Kontext, wie ich dir an Resident Evil Requiem aufgezeigt habe. Die Zahlen sind mehr als eindeutig, selbst die von Sony.
Selbst wenn Digital-Onlys es per se nicht interessiert, und man den Schritt wirtschaftlich nachvollziehen kann, gewinnt “ihr” gleichermaßen, wenn “wir” Erfolge erzielen, vor allem im Bereich des (digitalen) Besitzrecht. Es ist in eurem eigenen Interesse, dass sich bei der gesamten Thematik etwas bewegt, denn ansonsten, ich sag wie es ist, verlieren wir in Zukunft nicht nur physische Spiele.
Wenn das der Kampf wäre, dann würde jeder Gamer ihn befürworten. Es wird daraus jedoch ein Kulturkampf unter Gamern gemacht. Selbst ein Matt wird angegriffen nur da er eben Zahlen liefert um zu zeigen das Sony nicht aus Willkür agiert, sondern weil die Gamer mehrheitlich für den digitalen Vertrieb sind.
 
Es lagen 26 Minuten dazwischen, aber verbuchen wir es doch einfach unter Missverständnis. ;)
Wenn ich auf einen Beitrag ausführlich antworte, dann lade ich die Seite nicht ständig neu. Daher lass es uns gerne als Missverständnis verbuchen. ;)

Kritik ist erlaubt, aber man sollte sich halt weiterhin die Situation vor Augen führen und nicht so tun als wenn es keine Daten gäbe, die diesen Schritt rechtfertigen.
Dass Daten diesen Schritt aus wirtschaftlicher Sicht und dem sterben nach mehr Profit rechtfertigen, steht außer Frage. Was mich an der Debatte mitunter enorm stört, ist, dass suggeriert wird, dass die Unternehmen dazu gezwungen sind. Das sind sie nicht, vor allem Sony mit ihren Rekordgewinnen nicht.

Ich frage genau deshalb stets nach Argumenten aus Sicht des Unternehmens für physische Datenträger um den Leuten vor Augen zu führen, dass wenn den Leuten, denen das etwas bedeutet nichts einfällt, dass das Unternehmen gar keine andere Möglichkeit sieht anders zu entscheiden.
Und genau an dem Punkt gehen unsere Sichtweisen auseinander, zumal Dir positive Argumente für physische Spiele aus dem Blickwinkel eines Unternehmens in einem anderen Thread bereits dargelegt wurden. Es gibt faktisch andere Möglichkeiten, mit der gegebenen Situation ebenso im Sinne des Kunden, als auch des Unternehmens zu agieren und zu entscheiden. Digital Only ist kein Muss, sondern ein umgesetzter Wille mit Kalkül.

Es fehlt auch kein Kontext, wie ich dir an Resident Evil Requiem aufgezeigt habe. Die Zahlen sind mehr als eindeutig, selbst die von Sony.
Doch, genau der fehlt bei den Beiträgen von Matt Pistacella, wie ich schon dargelegt habe. Es werden zahlen nur aus dem US-Amerikanische Markt herangezogen und andere starke Märkte schlicht vernachlässigt. Es gibt keinen Einblick darüber, wie sich das Prozentuale Verhältnis zwischen Digital und physisch aufteilt, sondern nur Kennzahlen ab einen gewissen Wert, mit dem man in Gänze kaum etwas anfangen kann, außer der Erkenntnis, dass 7 Titel die 100k erreicht haben und es laut seinen Daten keiner über 275k kamen.

Bleiben wir beim Beispiel Resident Evil Requiem: Dieser Titel soll weltweit sich auf der Playstation 3,5 Millionen mal verkauft haben, davon sollen es mehr als 27% physische Einheiten gewesen sein. Hier sprechen wir also von rund 945k an physischen Einheiten Weltweit im auf der PlayStation. Die 6,9 Millionen, die Du hinzugezogen hast, beziehen sich auf PC, XBOX, PlayStation und Switch 2. Bei der Switch 2 werden GKC vertrieben und diese werden als digitale Versionen von Capcom geführt. All das sind Punkte, welche die Betrachtung verfälschen.

Die Zahlen von Sony legen zudem dar, dass sich im FY25 70 Millionen (!) physische Kopien verkauft werden. Das ist noch immer eine nicht zu ignorierende Zahl, die ordentlich Gewinn abwirft. Dass im Verhältnis die digitalen zahlen deutlich höher sind, auch was die Gewinnmargen angeht, bestreitet niemand. Aber man sollte sich nicht dazu verleiten lassen, dass wir hier von geringen oder gar unbedeutenden Beträgen sprechen, dass ist mitnichten der Fall.

Wenn das der Kampf wäre, dann würde jeder Gamer ihn befürworten. Es wird daraus jedoch ein Kulturkampf unter Gamern gemacht. Selbst ein Matt wird angegriffen nur da er eben Zahlen liefert um zu zeigen das Sony nicht aus Willkür agiert, sondern weil die Gamer mehrheitlich für den digitalen Vertrieb sind.
Er wird unter anderem deswegen kritisiert, weil er unvollendete Tatsachen kommuniziert und das in Teilen schon fast als manipulativ werten kann. Dieser Kulturkampf wird demnach noch unnötig durch solche Beiträge befeuert.
 
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