Die Ukraine setzt Höhenballons ein, um Drohnen für Langstreckenangriffe tief im russischen Hoheitsgebiet zu starten. Da der Wind fast ausschließlich in Richtung Russland weht, ist Russland nicht in der Lage, diese Taktik nachzuahmen. Der Balloneinsatz ist angeblich für Radargeräte nahezu unsichtbar.
(2 Minuten, Englisch)
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Russlands Flugabwehr ist nach jahrelangem Verschleiß überlastet und kann den rückwärtigen Raum nicht mehr flächendeckend schützen. Ukrainische Drohnen jagen bis zu 200 km hinter der Front gezielt LKWs und Lokomotiven. Wegen dieser Angriffe sperrte der von Russland eingesetzte Besatzungsgouverneur der Oblast Cherson den zivilen Privatverkehr auf der Fernstraße R280. Russische Militärblogger kritisieren dies, da Militärkonvois nun die Tarnung zwischen Zivilfahrzeugen verlieren und jedes verbleibende Fahrzeug zum primären Ziel wird. Die Blockade führt zu akuter Treibstoffknappheit auf der Krim: In Sewastopol wurde Benzin auf 20 Liter pro Fahrzeug rationiert, Diesel gibt es nur noch auf Gutscheine.
Ukrainische Drohnenschläge gegen die 800 km entfernten Raffinerien Nischni Nowgorod und Samara lähmten die Treibstoffproduktion Zentralrusslands massiv. Da der Kraftstoff nicht mehr abtransportiert werden kann, mussten russische Unternehmen bereits Hunderte Ölquellen schließen. Parallel meldet die Ukraine erfolgreiche Angriffe mit neuen, schweren Drohnen auf eine Achmat Drohnen-Ausbildungsschule und eine FSB-Basis auf der Arabat-Nehrung, bei denen über 150 russische Soldaten fielen. Russland fordert eine UN-Sicherheitsratssitzung nach einem ukrainischen Treffer auf ein Schulgebäude in Starobilsk mit toten Teenagern, wo die Ukraine vermutlich fälschlicherweise Truppenunterkünfte vermutete.
Das technologische Wettrüsten verschärft sich: Russland baut Startrampen für schnellere, strahlgetriebene Geran-5/6-Drohnen aus und nutzt vermehrt störresistente Glasfaserdrohnen (Einsatzradius bis 25 km). Dennoch verdoppelte die Ukraine ihre Abfangrate durch eigene Abfangdrohnen und plant eine exponentielle Produktionssteigerung. An der Front befreite die Ukraine das Stadtzentrum von Kupjansk; Russen infiltrieren Außenbezirke nur noch über Gaspipelines. Wegen schwerer Verluste verlegen die russischen Streitkräfte Truppen von Kupjansk nach Liman, um einen neuen Schwerpunkt gegen den Festungsgürtel Slowjansk zu bilden. Im Raum Pokrowsk leidet Russland unter Infanteriemangel, setzt massiv Gleitbomben ein und testet lautlose E-Bikes für Infiltrationen. Im Raum Charkiw greifen russische Drohnen per "Double-Tap" auch eintreffende Rettungskräfte an.
Wirtschaftlich wächst der Druck auf Moskau: Wladimir Putins China-Besuch brachte keinen Durchbruch für die Pipeline Power of Siberia 2. China nutzt das russische Absatzfehlen in Europa aus und fordert absurd niedrige Gaspreise, weshalb das Projekt stockt. Zudem schrumpfen Russlands Goldreserven den vierten Monat in Folge, und kriegsbedingte Steuererhöhungen lösen eine Pleitewelle bei kleinen und mittleren Unternehmen aus. Während Belarus betont, nicht in den Krieg einzutreten, verkaufen die USA der Ukraine für 108 Millionen Dollar Ersatzteile zur Wartung des Hawk-Mittelstreckenflugabwehrsystems gegen Marschflugkörper und Drohnen.
Russland testet nach Kernwaffenübungen lautlose Nuklear-Unterwasser-Abschussbasen in Containern auf dem Meeresgrund, um eine schwer ortbare Zweitschlagsfähigkeit aufzubauen. Parallel baut Russland Flugzeughangars in Kaliningrad aus. Die Ukraine beginnt unterdessen, die Flugabwehr durch die Einbindung privater Firmen zu privatisieren. Sie arbeitet auch unter Hochdruck an der physischen Sicherung und Armierung ihres eigenen Stromnetzes durch Beton- und Mauerstrukturen, um Umspannwerke gegen russische Drohnentreffer zu wappnen.
(27 Minuten, Deutsch)