PS5/XSeries/PC Final Fantasy XVI

Nach meinem zweiten Run kann ich sagen, dass es ein paar Sachen gibt, die mir besser gefallen und es gibt ein paar Sachen die mir schlechter gefallen haben:

ja das pacing ist teilweise echt schlecht.
Nachdem man das erste Mal gegen Titan kämpft, gibt es eine richtige Flaute. Anstatt, dass man ihm gleich hinterherläuft, muss man da erst einmal in dieses eine Dörfchen nur um herauszufinden dass er sich dann in seine Heimat zurückgezogen hat. ach nee wirklich
Das zweite Mal dann gegen Odin, glaube ich, wo man noch mal drei verschiedene Ortschaften besuchen muss, die eigentlich total den nebenquest Charakter haben und auch da spricht mal wieder mit dieser Vivian, die einem eigentlich nur sagt, dass man ja dort an Land gehen soll, wo man eh schon an Land mal gegangen ist.
Also dieser ganze Charakter mit der Vivian ist eigentlich total überflüssig gewesen.

Die Musik und auch die atmosphärische Musik gefällt mir beim zweiten Mal sogar noch besser also die ist total on point und passt wirklich zu jeder Szene und zu jeder Ortschaft.
Weiterhin ist "The Rising Tides" einer der besten DLCs, die ich je gespielt habe. Hat mich auch emotional tangier.
Weiterhin gefällt mir beim zweiten Run auch nun folgender Charakter:

images-(9).jpg
 
Die Hoe die ihren Ehemann verraten und getötet hat und ihren ältesten Sohn in die Sklaverei getrieben hat?

Edit: das game leidet halt auch massiv an dieser Ultima Storyline. Es gibt zu viele widersprüchliche Aussagen und Plotholes (waren die Kristalle nun der Grund für die fäule oder nicht? / Warum drehen alle dominants durch wenn man ihnen den Icon "wegnimmt" obwohl sie diesen weiter nutzen können etc. etc.) und der Switch von einem politischen Plot zu Menschen vs. Aliengott ist halt kacke.

Das game hatte viele pacingprobleme aber schlimm wurde es nach dem (sehr gelungenem) Bahamut fight.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das stimmt. Das wäre das erste FF, das eigentlich keinen Meta-Bösewicht gebraucht hätte.
Und Ultima an sich war auch irgendwie langweilig.

(Sry für die vorherige Rechtschreibung, da hat was mit der Transkribierung nicht geklappt)
 
FF7 - man zerstört einen reaktor und denkt: "oke, nun einer nach dem anderen und dann finale" falscher könnte man nicht liegen
FF16 - man zerstört diesen kristall und denkt: "oke nun einer nach dem anderen und dann finale" man liegt komplett richtig

gutes beispiel wie schwach die FF storys heuzutage sind xD
Das game of thrones artige setting hätte man nutzen sollen aber ne 0815 story mit dem wohl langweiligsten FF antagonisten ever kamm bei rum.
 
Jap, das setting und Artdesign war großartig, genauso wie der OST. Leider haben die sich bei der Story verrant.
 
Switch von einem politischen Plot zu Menschen vs. Aliengott ist halt kacke.

Aber das macht die politischen Themen ja nicht zu nichte.
Im Gegenteil es bringt noch das sehr interessante Thema mit Mythos und Logos hinzu, das haben viele nicht richtig verstanden

Bin noch immer der Meinung das ff16 das beste final Fantasy ist

Und gezockt habe ich teil 1 bis 7 und 16
 
Aber das macht die politischen Themen ja nicht zu nichte.
Im Gegenteil es bringt noch das sehr interessante Thema mit Mythos und Logos hinzu, das haben viele nicht richtig verstanden

Doch tut es. Der Ausgangspunkt war ein Mittelalter-Fantasy-Setting in denen Nationen auf einem Kontinent um schwindende Ressourcen und Lebensraum kämpfen. Eine Gruppe von Rebellen möchte die Mutterkristalle zerstören die als Ursache der Fäulnis gesehen werden. Hierbei navigieren sie in einer zunehmend sterbenden und von Krieg zwischen den Nationen getriebenen Welt.

Aber dann ist das auf einmal egal. Weil die Fäule wäre auch ohne die Mutterkristalle gekommen und außerdem ging es sowieso nur darum, dass ein Aliengott einen neuen/würdigen Host für sich gesucht hat.

Sorry, aber die Story wurde gefühlt von 2 verschiedenen Autoren mit unterschiedlichen Vorstellungen geschrieben die krampfhaft irgendwie einen Kompromiss geschlossen haben.

Das wird z.B. auch im Bahamut fight deutlich wo Clive und Joshua in ein Wesen verschmelzen und quasi im Weltraum gegen Bahamut in ihrer Superform kämpfen. (ich vermute ganz stark, zu irgendeiner Phase war dieser Kampf als eigentlicher Endkampf des Spiels designt worden)

Anschließend verschwindet diese Fähigkeit und wird nie wieder aufgegriffen. Weder im Kampf gegen Odin noch Ultima.
 
Doch tut es. Der Ausgangspunkt war ein Mittelalter-Fantasy-Setting in denen Nationen auf einem Kontinent um schwindende Ressourcen und Lebensraum kämpfen. Eine Gruppe von Rebellen möchte die Mutterkristalle zerstören die als Ursache der Fäulnis gesehen werden. Hierbei navigieren sie in einer zunehmend sterbenden und von Krieg zwischen den Nationen getriebenen Welt.

Aber dann ist das auf einmal egal. Weil die Fäule wäre auch ohne die Mutterkristalle gekommen und außerdem ging es sowieso nur darum, dass ein Aliengott einen neuen/würdigen Host für sich gesucht hat.

Sorry, aber die Story wurde gefühlt von 2 verschiedenen Autoren mit unterschiedlichen Vorstellungen geschrieben die krampfhaft irgendwie einen Kompromiss geschlossen haben.

Das wird z.B. auch im Bahamut fight deutlich wo Clive und Joshua in ein Wesen verschmelzen und quasi im Weltraum gegen Bahamut in ihrer Superform kämpfen.

Anschließend verschwindet diese Fähigkeit und wird nie wieder aufgegriffen. Weder im Kampf gegen Odin noch Ultima.

Dem gebe ich recht, die Story verschmilzt nicht so wirklich in sich zusammen und wirkt ab der zweiten hälfte wie ein Fremdkörper. SE neigt manchmal zu so komischen Dingen, mein lieblingsteil mit der mit Abstand besten Story von Anfang bis "quasi" Ende wirkt wie aus einem perfekten Guss aber warum auch immer taucht genau ganz am Ende ein Boss auf welcher nie in die Story verwickelt gewesen ist xD
 
Dem gebe ich recht, die Story verschmilzt nicht so wirklich in sich zusammen und wirkt ab der zweiten hälfte wie ein Fremdkörper. SE neigt manchmal zu so komischen Dingen, mein lieblingsteil mit der mit Abstand besten Story von Anfang bis "quasi" Ende wirkt wie aus einem perfekten Guss aber warum auch immer taucht genau ganz am Ende ein Boss auf welcher nie in die Story verwickelt gewesen ist xD

ich hab das Gefühl, japanische Entwickler tun sich generell damit schwer konsistente Welten zu schaffen. Da wird zum Teil geniale Grundlagenarbeit geschaffen, die dann hinterher völlig zerstört wird.

Schaut euch Resident Evil 8 an. In der ersten hälfte ein liebevoll gecraftetes Survival Horror Game mit einer genialen Darstellung von Werwölfen und Vampiren. In der zweiten Hälfte kämpft man gegen Godzilla und Zombies mit Jetpacks und Knarren. Was soll der Scheiß ?
 
ich hab das Gefühl, japanische Entwickler tun sich generell damit schwer konsistente Welten zu schaffen. Da wird zum Teil geniale Grundlagenarbeit geschaffen, die dann hinterher völlig zerstört wird.

Schaut euch Resident Evil 8 an. In der ersten hälfte ein liebevoll gecraftetes Survival Horror Game mit einer genialen Darstellung von Werwölfen und Vampiren. In der zweiten Hälfte kämpft man gegen Godzilla und Zombies mit Jetpacks und Knarren. Was soll der Scheiß ?

Naja der hang zur Eskalation ist ja auch ok, sofern es passt. Gibt genug Japan Games etc. wo vieles passt (Xenoblade Reihe z.B.). Im Fall von FF16 fühlt es sich eben wie zwei Welten an. 3-4 Dinge in der Story hätten anders gemacht werden müssen dann wäre es besser gewesen. Ich bin jetzt kein riesen FF12 Fan aber dieses FF ging von den Tönen in die ähnliche Richtung und da hat man es von Anfang bis Ende durchgezogen (was darin Endete das es einfach nur noch Öde war am Ende was die Story angeht).

der Anfang von FF16 war sehr Stark, die Dopamin Kurve was die Story anging flacht einfach nur schnell ab.
 
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