Zero Tolerance Der Nahe Osten und seine politische Situation

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Man weiß aktuell nicht mal, wer im Iran regiert. Die Revolutionsgardisten und die 'zivile' Führung scheinen zumindest nicht mehr wirklich zusammenzuarbeiten und widersprechen sich ständig.
Und? Gibt es irgendwelche offiziellen Kanäle welche das Ende des Mullaregimes befürworten oder eine Liberalisierung des Regimes proklamieren?
 
Schwierig zu sagen. Das Mullah Regime ist aber sicher so schwach wie noch nie.
Aber weit davon entfernt irgendwie die Kontrolle zu verlieren… Was das ganze zu einer Nullnummer bezüglich regimechange, einer selbstverschuldeten globalen Krise und einer Katastrophe für die iranische Bevölkerung macht. Klar kann man da weiter blauäugig an ein Wunder glauben, aber die Realität dieser Kriege/Angriffe der letzten 40 Jahre da unten lässt dies imho mehr als naiv erscheinen…

Obamas Iran-Deal war da imho der einzig wirklich zukunftsträchtige Weg. Aber den haben Bibi und Donald ja zerrissen um weiter Wack-a-Mole spielen zu können…
 
Wie es jetzt keiner gewesen sein will xD

Hier wurden auch hunderte getötete Kinder als 'Kollateralschaden' hingenommen. Sobald es hier auf cw um braune Menschen geht, wird es leider schnell entmenschlichend :shakehead:
Lustigerweise haben selbst Iraner es als kollateralschaden Bezeichnet aber damit es ins Weltbild passt, kommt die Rassismus Karte. Manche sind schnell berechnend :shakehead:
 
Aber weit davon entfernt irgendwie die Kontrolle zu verlieren… Was das ganze zu einer Nullnummer bezüglich regimechange, einer selbstverschuldeten globalen Krise und einer Katastrophe für die iranische Bevölkerung macht. Klar kann man da weiter blauäugig an ein Wunder glauben, aber die Realität dieser Kriege/Angriffe der letzten 40 Jahre da unten lässt dies imho mehr als naiv erscheinen…

Obamas Iran-Deal war da imho der einzig wirklich zukunftsträchtige Weg. Aber den haben Bibi und Donald ja zerrissen um weiter Wack-a-Mole spielen zu können…

Wie soll man denn in Zukunft mit einem Akteur wie dem Iran verfahren, der von innen absolut unverwundbar ist?
 
Es ist mir nicht klar, warum du jetzt einen fast 3 Jahre alten Post von mir heraus kramst, der direkt im Schatten dieses terroristischen Völkermord geschehn ist und welchen Punkt du damit machen willst.
Vielleicht geht's ja um mich als Person und du meinst damit die Legitimation der aktuellen israelischen Angriffe.

Da hast du dir aber den falschen heraus gepackt, da ich hier auch eingeräumt habe das man durchaus argumentieren kann, das dies kein Bruch des Völkerrechts darstellen kann und Israel durchaus sein Recht auf Selbstverteidigung ausübt.
Mea Culpa... Ich bin automatisch auf diesen Post gelandet und habe das Datum nicht geprüft. Sorry. Ich werde Inhalt löschen und Mods anschreiben, dass der Post gelöscht wird.
 
Trump legt erneut nach und attackiert den Papst und hat ein neues Jesus Bild veröffentlicht. Von wegen das erste dachte er er würde sich als Doktor darstellen. Alles weil der Papst Kriege auch den mit Iran nicht gut heißt und für Frieden appelliert


Derweil attestieren mehrere Experten und Psychologen das Trump psychisch gestört ist und habe eine stark ausgeprägte narzisstische Persönlichkeitsstörung


Man Stelle sich nur Mal vor Obama, Biden oder andere Politiker in der Welt würden sich als Jesus darstellen und den Papst beleidigen. Nicht Mal der Iran geht soweit um zu provozieren und zu beleidigen
 
Wie soll man denn in Zukunft mit einem Akteur wie dem Iran verfahren, der von innen absolut unverwundbar ist?
Steht doch da, im konkreten Fall war Obamas Irandeal und die schrittweise normalisierung der wohl erfolgsversprechende Ansatz in den letzten 50 Jahren… Das Mullah-Regime wäre ohne das Feindbild USA und Israel bei weitem nicht so unverwundbar.

Aussenpolitisch stellt der Iran weltweit imho momentan auch eine deutlich kleinere Gefahr dar als Putin, Trump oder Bibi. Denn die jetztige Situation geht ganz klar auf die Kappe der letzten beiden…
 
Steht doch da, im konkreten Fall war Obamas Irandeal und die schrittweise normalisierung der wohl erfolgsversprechende Ansatz in den letzten 50 Jahren… Das Mullah-Regime wäre ohne das Feindbild USA und Israel bei weitem nicht so unverwundbar.

Aussenpolitisch stellt der Iran weltweit imho momentan auch eine deutlich kleinere Gefahr dar als Putin, Trump oder Bibi. Denn die jetztige Situation geht ganz klar auf die Kappe der letzten beiden…

Halbrichtig. Die schrittweise Normalisierung hat das Atomprogramm eingedämmt, hat aber eben auch für das Regime eine Normalisierung bedeutet. Die haben durch den DEal ordentlich Sanktionserleichterungen kassiert und gleichzeitig Hisbollah, Huthis, Hamas weiter befeuert und sie haben dazu in Syrien und im Irak ihren Einfluss ordentlich vertieft. Der Deal hat das sicher nicht dramatisch verschlimmert, hat die Situation aber auch keinesfalls verhindert.

Und das mit dem Feindbild: Das Mullah-Regime braucht den Westen als Feind. Richtig. Nur spielt es keine Rolle, ob das Feindbild existiert. Die würden sich den notfalls auch fröhlich erfinden. Und es mag sein, dass Putin, Trump und Bibi gerade mehr Schlagzeilen machen. Aber der Iran ist seit Jahrzehnten der destabilisierende Faktor im Nahen Osten, völlig unabhängig, wer gerade in Washington oder Tel Aviv regiert.

Und innenpolitisch hat sich für die iranische Bevölkerung schon mal gar nichts verbessert seither.
 
Was spricht gegen Destiny? :nix:

Der wird von allen Seiten angegriffen, weil er weder mit den Lefty- noch den Right Wing Spinnern sympathisiert, aber gleichzeitig sehr direkt die beiden Pole kritisiert. Spricht eigentlich für und nicht gegen ihn.

Claude Opus 4.6 sagt:
Es stimmt: Destiny wird von Links attackiert, weil er Sozialisten kritisiert, und von Rechts, weil er Konservative kritisiert. Dieses "Kreuzfeuer" ist real, und ein Teil der Kritik ist tatsächlich tribalistisch motiviert.

Aber die substantiellsten Vorwürfe — das mutmassliche Teilen intimer Inhalte ohne Zustimmung, die Vorwürfe bezüglich einer Minderjährigen, die wiederholt gewaltverherrlichende Rhetorik — haben nichts mit seiner politischen Positionierung zu tun. Die wären genauso problematisch, egal ob er links, rechts oder in der Mitte stünde. Die Tatsache, dass jemand "von beiden Seiten" angegriffen wird, ist kein automatischer Qualitätsbeweis — manchmal wird man von allen Seiten kritisiert, weil tatsächlich einiges schiefläuft.
 
Trump legt erneut nach und attackiert den Papst und hat ein neues Jesus Bild veröffentlicht. Von wegen das erste dachte er er würde sich als Doktor darstellen. Alles weil der Papst Kriege auch den mit Iran nicht gut heißt und für Frieden appelliert


Trump wird wohl bald selbst zum Papst ernannt, in Gottes Gnaden und als sein Vertreter hier auf Erden (so wie die Inka-Herrscher damals), wenn das so weiter geht. :smoke:
 
Halbrichtig. Die schrittweise Normalisierung hat das Atomprogramm eingedämmt, hat aber eben auch für das Regime eine Normalisierung bedeutet. Die haben durch den DEal ordentlich Sanktionserleichterungen kassiert und gleichzeitig Hisbollah, Huthis, Hamas weiter befeuert und sie haben dazu in Syrien und im Irak ihren Einfluss ordentlich vertieft. Der Deal hat das sicher nicht dramatisch verschlimmert, hat die Situation aber auch keinesfalls verhindert.
Wieviel davon passierte nachdem Trump das Abkommen in der Luft zerrissen, den Iran wieder isoliert und sich wieder bedingungslos hinter die Erzrivalen Saudi Arabien und Israel gestellt hat? Seit da standen die Zeichen wieder auf Konfrontation.
Und das mit dem Feindbild: Das Mullah-Regime braucht den Westen als Feind. Richtig. Nur spielt es keine Rolle, ob das Feindbild existiert. Die würden sich den notfalls auch fröhlich erfinden. Und es mag sein, dass Putin, Trump und Bibi gerade mehr Schlagzeilen machen. Aber der Iran ist seit Jahrzehnten der destabilisierende Faktor im Nahen Osten, völlig unabhängig, wer gerade in Washington oder Tel Aviv regiert.
Das Feindbild ist definitiv nicht ganz ungerechtfertigt. Bibi kam damals als Gegner der damaligen Friedensbewegung unter Perez nach dessen Ermordung an die Macht und träumte schon seit Jahrzehnten von der Zerstörung des Iran. Und mit Trump hat er jetzt endlich einen US Präsidenten gefunden der sich dafür mit einspannen lässt.
Und innenpolitisch hat sich für die iranische Bevölkerung schon mal gar nichts verbessert seither.
Und seit Kriegsbeginn geht es jetzt steil bergauf für sie oder was für ein lächerliches Argument ist das denn?
 
Dazu ergänzend: Ich nehme auch mit Gewissheit an, dass die Schule aktives Ziel war. „Präzisionsschläge“, mit denen sich das militärisch weit überlegene US-Israel-Bündnis mit hochmodernen Waffensystemen gerne brüstet, glaube ich ihnen aufs Wort. Was sie vielleicht nicht wussten: Dass es ein ziviles Gebäude war. Das hätten sie sich aber überlegen sollen bevor sie diesen Krieg angefangen haben, und durch die Unverhältnismäßigkeit des Angriffs (die subjektiven Absichten sind hier gar nicht maßgebend für die Beurteilung) ist es dementsprechend kein Kollateralschaden im eigentlichen (weniger beschönigenden) Sinne, sondern Kriegsverbrechen. Im Falle Israels ist aufgrund der empirischen Datenlage, für unverhältnismäßig viele zivile Opfer (auch bei Kindern) zu sorgen, sogar zu bezweifeln, dass es grundsätzlich irgendeine Unwissenheit gab in diesem Fall. Sie sind DER Destabilisator im Nahen Osten und nach all den Jahren sinnlosen Tötens wird man nur mit sehr großen Mühen das Bild des Retters, der zivile Verluste so weit es geht meidet, zeichnen können.

Wenn man sich dann noch die Situation in Palästina und Libanon anschaut, wo Israel ziviles Leben gnadenlos mit Füßen tritt und Tod und Elend verbreitet, erscheint alles andere nur noch wie spöttisch-zynische aber stets bemühte Schadensbegrenzung und Trumps Äußerungen lassen die Angreifer alles andere als auf einem moralisch höheren Podest stehen. Ganz im Gegenteil, menschlich sind die Trump-Administration und Netanyahus Apartheidregime auf dem gleichen Niveau wie das iranischen Regime angekommen, hinsichtlich der Vergehen wiegen die Vorwürfe schwerer. Wer dies anders sieht, glaubt vielleicht entweder, sie würden unsere Interessen vertreten (?) oder macht aus irgendeinem ideologisch motivierten Grund einen moralischen Unterschied bei der Bewertung, wie eine Regierung das eigene Volk massakriert vs wie eine Regierung fremde Völker massakriert. Menschenrechte gelten universell und überall. Das sehen nicht alle so.

Zu sagen „im Krieg sterben halt Menschen“ erklärt vielleicht die Realität, aber rechtfertigt kein Verhalten. Nach den Erfahrungen des Zweiten Weltkriegs wurden bewusst Regeln geschaffen, um genau solche Argumente zu verhindern und Zivilisten besser zu schützen.
 
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