Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) Politik darf nur thematisiert werden, wenn sie einen direkten Einfluss auf die deutsche Wirtschaft hat. Dieser Einfluss sollte auch im Beitrag ersichtlich werden.

4) Wenn Politik thematisiert wird, gelten die üblichen Verhaltensregeln, wie keine Politikerbeleidigungen und dass Kritik angemessen sein sollte.

Grundsätzlich stimme ich dir zu was falsche Prioritäten und Planlosigkeit angeht. Aber für jemanden der im Ruhrgebiet aufgewachsen ist und auch so wunderschöne "Natur" wie Garzweiler, Inden und Hambach in der Nähe hat ist der Vorwurf der damit einhergehenden zerstörten Natur bei EE ziemlich fadenscheinig.
Natürlich, andersherum sehe ich wie hier im Schwarzwald durch Windräder Natur zerstört wird...
Dazu noch dass irre Ziel fünf Jahre vorher klimaneutral zu sein, was wiederum zig Milliarden Euro kosten wird. Dieses "sich ständig selber ausbremsen und sich selber Knüppel zwischen die Beine werfen" ist typisch deutsch
 
Das ist genau das Problem an der Debattenkultur. Es gibt nur extreme.

der Artikel mit einer Zusammenfassung und ja man kann Ihr zustimmen aber wenn man am Ende mit "Auch bei der Kerntechnik verweist sie auf neue Entwicklungen. „Neue Reaktoren sind kleiner, modular und sicherer“, schreibt sie. Bereits 16 EU-Mitgliedstaaten investierten in diesem Bereich gemeinsam." kommt hat den Blick zur Realität verloren.

Kernfusion ist wenn mal ein Thema in frühstens 50 Jahren (bis zu einem fertigen funktionierendem Kraftwerk, wenn überhaupt). Atomstrom ja kann man mal machen aber auch hier bringt uns das alles in den nächsten 20 Jahren nichts. Warum also immer diese Sau durchs Dorf prügeln?
 
Wir sollten dringend eine Taskforce gründen, die untersucht, ob wir eine Taskforce brauchen, um die Benzinpreise zu senken.
Und wenn die dann feststellt, dass wir noch eine Taskforce benötigen, sind wir endlich auf dem richtigen Weg. :coolface:
 

Ziemlich klare und realitätsbezogene Worte von Katherina Reiche.

Eine Kurze Zusammenfassung mit Picking, ohne Bezahlschranke. Deckt sich gut dem dem, was ich hier seit Jahren predige, auch wenn man über Details debattieren kann.

Fazit: Man muss kein Gegner von EEs sein, um zu erkennen, dass der Weg von DE in letzten Jahren gegangen ist, ineffizient und Kostentreibend ist und gesamtökonomisch Probleme bringt.
Ich muss dich hier jetzt fragen weil du einer der wenigen bis die was Energie angeht Ahnung hier haben aber wie ist dieser Artikel jetzt einzuordnen?


Das liest sich so, das der FAZ „Gastbeitrag“ eher ne Schadenbegrenzung ihres Resorts ist da ma bewusst mit falsche Zahlen rechnet (ja ich ja wenig Ahnung bei der Thematik)
 
Das ist genau das Problem an der Debattenkultur. Es gibt nur extreme.
Die unionsgeführte Wirtschaftspolitik ist rückwärtsgewandt! Und der Großteil, den Gas-Kathie da von sich gibt ist halt aus der Mottenkiste bzw. Fantasterei, die die aktuellen Probleme nicht angeht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich muss dich hier jetzt fragen weil du einer der wenigen bis die was Energie angeht Ahnung hier haben aber wie ist dieser Artikel jetzt einzuordnen?


Das liest sich so, das der FAZ „Gastbeitrag“ eher ne Schadenbegrenzung ihres Resorts ist da ma bewusst mit falsche Zahlen rechnet (ja ich ja wenig Ahnung bei der Thematik)
Der letzte User, der „Ahnung“ hatte, ist spurlos verschwunden, während der Bereich in dem er gearbeitet hat, verzweifelt versucht mal mit der Reiche zu kommunizieren. :vv:
 
In zehn Jahren werden wir zurückblicken. Entweder auf ein Land, das seine Industrie verloren hat – oder auf ein Land, das Klimaschutz und Wohlstand vereint. Die Entscheidung fällt jetzt.
Wieso in zehn? Wie wäre es am Ende der vier Jahre? Werden dann nur die Gewinne der Energiekonzerne gestiegen sein oder hat auch der Normalo was von Reiches Handlungen und Gesetzen in seiner Abrechnung zu seinen Gunsten gemerkt?
 

der Artikel mit einer Zusammenfassung und ja man kann Ihr zustimmen aber wenn man am Ende mit "Auch bei der Kerntechnik verweist sie auf neue Entwicklungen. „Neue Reaktoren sind kleiner, modular und sicherer“, schreibt sie. Bereits 16 EU-Mitgliedstaaten investierten in diesem Bereich gemeinsam." kommt hat den Blick zur Realität verloren.

Kernfusion ist wenn mal ein Thema in frühstens 50 Jahren (bis zu einem fertigen funktionierendem Kraftwerk, wenn überhaupt). Atomstrom ja kann man mal machen aber auch hier bringt uns das alles in den nächsten 20 Jahren nichts. Warum also immer diese Sau durchs Dorf prügeln?

ich weiß, Kernfusion und kleine Reaktormodule..........von von diesem dahergesagten Begriffen auch kein Fan und Fakt ist: Gibt es noch nicht. Aber was auch richtig ist, es wird daran geforscht und es wird gefördert (SMR wohl nicht in DE). Ich meine, ein Konzept, wie ein Land wie Deutschland komplett auf EEs setzen kann, ohne Wohlstandsverlust, existiert bisher auch nur in der Theorie ^^

Ich muss dich hier jetzt fragen weil du einer der wenigen bis die was Energie angeht Ahnung hier haben aber wie ist dieser Artikel jetzt einzuordnen?


Das liest sich so, das der FAZ „Gastbeitrag“ eher ne Schadenbegrenzung ihres Resorts ist da ma bewusst mit falsche Zahlen rechnet (ja ich ja wenig Ahnung bei der Thematik)

Der Artikel von Golem ist sehr interessant. Er beschreibt am Anfang das Phänomen des Ideological Bias: Bei dem verschiedene "Gruppen" aus den gleichen Zahlen, je nach eigener Anschauung, verschiedene Rückschlüsse ziehen.
Anschließend geht der Artikel direkt damit weiter: "Der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, scheint in einem Gastbeitrag für die FAZ (Paywall) etwas ganz Ähnliches widerfahren zu sein. Sie erklärt darin, weshalb Wind und Sonne uns unmöglich die Energiewende bringen können, dass der Strompreis durch sie explodiert und ohne Kernkraft Wohlstand und Wirtschaftskraft schwinden."

Nur ist das gar nicht der Kern des Gastbeitrags von Reichelt und so ist das im Artikel auch nicht zu finden (habe das Original nun in einem anderen LinkedIn Post komplett lesen können).
Der Kern der Aussage ist, dass EEs einen Reifegrad erreicht haben, bei denen sie ohne Marktverzerrung agieren können und die aktuellen Marktmechanismen Fehlanreize liefern, welche teuer, aber ineffizient sind. Das ist erstmal ein durchaus relevanter Kern. Man muss bedenken, dass bisher jeder per Einspeisevergütung oder Marktprämie ab der ersten kWp vergütet werden kann. Dabei ist es irrelevant, ob den Strom jemand zu dem Zeitpunkt brauch und auch nicht, ob dieser überhaupt transportiert werden kann. Das widerspricht den physikalischen Grundsätzen des Systems -Einspeisung und Abnahme immer im Gleichgewicht und transportgebundenheit. Das ist, als wenn du Kühlschrankverkäufer wärst und in jedem Falle Geld dafür bekommst, weil du welche hast: Auch wenn du einer Person in Alaska einen Kühlschrank anbietest, dieser den aber gar nicht haben will und du ihn auch gar nicht transportieren kannst. Bezahlt wirst du in jedem Falle über die Steuern -bis vor kurzem noch von jedem über die Umlage in der Stromrechnung selbst. Was der ganze Spaß noch für Folgekosten mit sich bringt, lasse ich mal außer aucht.

Weiter macht es sich der Autor bei anderen Punkten doch sehr einfach. Bei dem vergleich mit anderen Ländern, bei denen er eine Studie heranzieht, um zu zeigen, dass Deutschland bei Anteil der EEs am Gesamtenergieverbrauch nur durchschnittlich, lässt er relevante Faktoren außer acht: Ja, Spanien und Portugal haben mehr Sonnenstunden als DE, Schweden und Finnland haben geologisch gesehen Vorteile bei der Wasserkraft und alle haben eine geringere Bevölkerungsdicht und profitieren von Windreichen Küstenregionen. Was ist der Punkt, Deutschland oder die Erdachse verschieben, damit das Land bessere Standortbedingungen hat?
Ebenfalls stößt mir der Absatz der Redispatchkosten auf: Er stellt es so dar, als wenn fossile KW die Kostentreiber wären. Dabei ist dies ein Resultat aus der aktuellen Marktkonzeption, um eine gesicherte Leistung liefern zu können, welche EEs nicht liefern. Komische Argumentation.
Was den prognostizierten Energieverbrauch angeht: Selbst im optimistischsten Falle, also dass der Bedarf bis 2050 um 50% sinkt, steht immer noch entgegen, dass wir gegenwärtig, nach 25 Jahren Förderung und Subvention, erst 20% unseres Bedarfs mit EEs decken, also im Besten Falle aktuell bei 40% wären. Diese Zahl ist aber auch nur ein Durchschnitt für das Jahr, realwirtschaftlich gesehen eine irrelevante Zahl, da der Energiebedarf zu einem Zeitpunkt gedeckt werden muss und nicht rechnerisch über einen Zeitraum von einem Jahr. PV im Sommer bringt halt nichts, wenn es im Winter kalt ist. Wir haben im Winter halt auch Zeiten bei denen EEs keine 12% des Energiebedarfs decken. Damit muss man umgehen und bei so etwas wie wie einer Versorgungssicherheit sinnvoll und geplant. Marktverzerrung und Fehanreize, was die Förderung von EEs in der aktuellen Form ist, ist dafür aber nicht geeignet. Was nicht heißt, dass es gar keine geben soll, nur sollte es bei gegenwärtigen Reifegrad anders strukturiert sein. Das gegenwärtige Fördermodell war sinnvoll für einen Hochlauf. Der ist geschehen.
 
ich weiß, Kernfusion und kleine Reaktormodule..........von von diesem dahergesagten Begriffen auch kein Fan und Fakt ist: Gibt es noch nicht. Aber was auch richtig ist, es wird daran geforscht und es wird gefördert (SMR wohl nicht in DE). Ich meine, ein Konzept, wie ein Land wie Deutschland komplett auf EEs setzen kann, ohne Wohlstandsverlust, existiert bisher auch nur in der Theorie ^^



Der Artikel von Golem ist sehr interessant. Er beschreibt am Anfang das Phänomen des Ideological Bias: Bei dem verschiedene "Gruppen" aus den gleichen Zahlen, je nach eigener Anschauung, verschiedene Rückschlüsse ziehen.
Anschließend geht der Artikel direkt damit weiter: "Der Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche, scheint in einem Gastbeitrag für die FAZ (Paywall) etwas ganz Ähnliches widerfahren zu sein. Sie erklärt darin, weshalb Wind und Sonne uns unmöglich die Energiewende bringen können, dass der Strompreis durch sie explodiert und ohne Kernkraft Wohlstand und Wirtschaftskraft schwinden."

Nur ist das gar nicht der Kern des Gastbeitrags von Reichelt und so ist das im Artikel auch nicht zu finden (habe das Original nun in einem anderen LinkedIn Post komplett lesen können).
Der Kern der Aussage ist, dass EEs einen Reifegrad erreicht haben, bei denen sie ohne Marktverzerrung agieren können und die aktuellen Marktmechanismen Fehlanreize liefern, welche teuer, aber ineffizient sind. Das ist erstmal ein durchaus relevanter Kern. Man muss bedenken, dass bisher jeder per Einspeisevergütung oder Marktprämie ab der ersten kWp vergütet werden kann. Dabei ist es irrelevant, ob den Strom jemand zu dem Zeitpunkt brauch und auch nicht, ob dieser überhaupt transportiert werden kann. Das widerspricht den physikalischen Grundsätzen des Systems -Einspeisung und Abnahme immer im Gleichgewicht und transportgebundenheit. Das ist, als wenn du Kühlschrankverkäufer wärst und in jedem Falle Geld dafür bekommst, weil du welche hast: Auch wenn du einer Person in Alaska einen Kühlschrank anbietest, dieser den aber gar nicht haben will und du ihn auch gar nicht transportieren kannst. Bezahlt wirst du in jedem Falle über die Steuern -bis vor kurzem noch von jedem über die Umlage in der Stromrechnung selbst. Was der ganze Spaß noch für Folgekosten mit sich bringt, lasse ich mal außer aucht.

Weiter macht es sich der Autor bei anderen Punkten doch sehr einfach. Bei dem vergleich mit anderen Ländern, bei denen er eine Studie heranzieht, um zu zeigen, dass Deutschland bei Anteil der EEs am Gesamtenergieverbrauch nur durchschnittlich, lässt er relevante Faktoren außer acht: Ja, Spanien und Portugal haben mehr Sonnenstunden als DE, Schweden und Finnland haben geologisch gesehen Vorteile bei der Wasserkraft und alle haben eine geringere Bevölkerungsdicht und profitieren von Windreichen Küstenregionen. Was ist der Punkt, Deutschland oder die Erdachse verschieben, damit das Land bessere Standortbedingungen hat?
Ebenfalls stößt mir der Absatz der Redispatchkosten auf: Er stellt es so dar, als wenn fossile KW die Kostentreiber wären. Dabei ist dies ein Resultat aus der aktuellen Marktkonzeption, um eine gesicherte Leistung liefern zu können, welche EEs nicht liefern. Komische Argumentation.
Was den prognostizierten Energieverbrauch angeht: Selbst im optimistischsten Falle, also dass der Bedarf bis 2050 um 50% sinkt, steht immer noch entgegen, dass wir gegenwärtig, nach 25 Jahren Förderung und Subvention, erst 20% unseres Bedarfs mit EEs decken, also im Besten Falle aktuell bei 40% wären. Diese Zahl ist aber auch nur ein Durchschnitt für das Jahr, realwirtschaftlich gesehen eine irrelevante Zahl, da der Energiebedarf zu einem Zeitpunkt gedeckt werden muss und nicht rechnerisch über einen Zeitraum von einem Jahr. PV im Sommer bringt halt nichts, wenn es im Winter kalt ist. Wir haben im Winter halt auch Zeiten bei denen EEs keine 12% des Energiebedarfs decken. Damit muss man umgehen und bei so etwas wie wie einer Versorgungssicherheit sinnvoll und geplant. Marktverzerrung und Fehanreize, was die Förderung von EEs in der aktuellen Form ist, ist dafür aber nicht geeignet. Was nicht heißt, dass es gar keine geben soll, nur sollte es bei gegenwärtigen Reifegrad anders strukturiert sein. Das gegenwärtige Fördermodell war sinnvoll für einen Hochlauf. Der ist geschehen.
Danke für die Ausführungen, zum einordnen! Ich hab mich bisher nur in Portugal mit dem Thema beschäftigt da ich letztes Jahr mein Haus dort quasi umgebaut haben mit neuer PV Anlage da der Staat es dort stark fördert.

Ich weiss die Situation ist dort auch ne andere da die Bedingungen auch andere sind (mehr Sonne, mehr Wind, kleineres Land daher bessere Effizienz). Ich frage mich nur was Batteriespeicher angeht ob auch solche Projekte


Denn das scheint ja ziemlich effizient zu werden.
 
Danke für die Ausführungen, zum einordnen! Ich hab mich bisher nur in Portugal mit dem Thema beschäftigt da ich letztes Jahr mein Haus dort quasi umgebaut haben mit neuer PV Anlage da der Staat es dort stark fördert.

Ich weiss die Situation ist dort auch ne andere da die Bedingungen auch andere sind (mehr Sonne, mehr Wind, kleineres Land daher bessere Effizienz). Ich frage mich nur was Batteriespeicher angeht ob auch solche Projekte


Denn das scheint ja ziemlich effizient zu werden.

Ist ein cooles Projekt, bin auch ein Fan von so etwas. Pumpspeicherkraftwerke und Staudäme haben in DE aber natürlich begrenztes Potential. Mit den aktuellen Pumpspeicherkraftwerken in DE ist das Potential glaube soweit ausgeschöpft -man darf mich gern korrigieren. Ansonsten nutzen wir ja Österreich dafür: Die kaufen Strom bei uns ein, wenn er günstig ist und pumpen ihre Speicher hoch, um verkaufen es dann wieder teurer an uns :coolface: Da wir in DE auch nur eine Strompreiszone haben, ist der Preis real gar nicht mal immer günstig, was die Sache noch bekloppter macht. Aber ein schönes praktisches Beispiel, wie die Preisstruktur bei uns funktioniert, auch bzgl. von Redispatch. Vereinfacht: Also Akteure am Markt (Erzeuger, Händler, Abnehmer) geben am Tag -1 ihre An- und Gebote ab. Also wer will was für welchen Preis und wer bietet was zu welchem Preis. Daraus wird der Markträumende Preis für jede Viertelstunde des Folgetages ermittelt und die Zuschläge erteilt. Anschließend werden die daraus resultierenden Fahrpläne an die Netzbetreiber geschickt. Die führen nun eine Analyse des Energieflusses durch und stellen fest: Geht gar nicht. Anschließend werden vor dem Engpass Anlagen abgeregelt und hinter dem Engpass Anlagen angewiesen, zum entsprechenden Zeitraum hochzufahren. In der Regel sind das konventionelle, welche vorgehalten werden. Die sind halt planbar. Jetzt war der Preis für den Zeitraum vielleicht sogar sehr günstig, da viel Strom hätte produziert werden können und Österreich hat zugeschlagen. Am Ende haben wir das aber mit einem teuren Gaskraftwerk bezahlt. Dem EE Anbieter ist das Latte, der bekommt auch so sein Geld ^^

Was Batterien angeht, muss man immer unterschieden: Was will man erreichen? Möchte man kurzfristige (negative und positive) Spitzen abfangen? Klar, ist in einer Region möglich. Die Speicher müssen dafür aber natürlich auch irgendwie gefüllt werden.
Oder möchte am Dunkelflauten überbrücken? Die sind real und müssen bei einer Versorgungssicherheit betrachtet werden: Dafür existieren aktuell keine Kapazitäten und diese müsste man auch erstmal als Überschuss haben, um sie überhaupt vorrätig zu haben. Das ist schon eine ganz andere Hausnummer.
 

Taskforce incoming, wir beobachten gespannt...

Ich seh das Problem nicht, es läuft doch für (fast) alle Beteiligten sehr gut mit den höheren Preisen.

Verbraucher kämpfen mit hohen Spritpreisen, der Ölkonzern Shell meldet große Einnahmen. Mitten in der Ölkrise erwartet der Tankstellenbetreiber "deutlich höhere" Gewinne.
...
In der Marketingsparte von Shell, zu der insbesondere das weltweite Tankstellennetz gehört, dürften die bereinigten Gewinne für Januar bis März "deutlich höher ausfallen" als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, schrieb Shell.


Warum sollte man da was dran ändern. Investier halt in Öl :nix:
 
Jop Shell Aktien sind auch richtig schön hoch geschossen :banderas:
Dazu noch die gute Dividende. Krise kann halt auch geil sein.

Viele Firmen "verschleppten" die Insolvenz lediglich

Bereits vor Corona stand es um einige Unternehmen nicht gut. Corona setze nochmal zu und viele Firmen überstanden nur dank Corona Hilfen.

Gibt etliche Artikel dazu . Hier ne Zusammenfassung via KI, welche sich auf diese Quellen beruft:

Ja, viele deutsche Firmen waren bereits vor der Corona-Pandemie wirtschaftlich angeschlagen, und die Insolvenzzahlen steigen im Jahr 2026 auf ein langjähriges Hoch, angetrieben durch strukturelle Probleme, Nachwirkungen der Pandemie und konjunkturelle Krisen.

Situation und Trends 2024–2026:
Starker Anstieg: Die Insolvenzzahlen in Deutschland sind 2025 mit über 24.000 Fällen (ein Plus von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr) auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen.

Prognose 2026: Für 2026 wird eine Fortsetzung der Pleitewelle erwartet, mit Prognosen von rund 24.500 bis fast 25.000 Firmeninsolvenzen.

Strukturelle Probleme: Viele Unternehmen gelten als "insolvenzgefährdet" (ca. 10,3 % aller Firmen in Deutschland), da sie strukturelle Schwächen aufweisen.
(Statistisches Bundesamt)

Ursachen der Insolvenzen 2026:
Nachwirkungen von Corona ("Zombie-Firmen"): Unternehmen, die nur dank staatlicher Hilfen während der Pandemie überlebt haben, brechen nun weg, da die Rücklagen aufgebraucht sind und die Nachfrage nicht ausreicht.
Hohe Kosten: Insbesondere gestiegene Energiepreise und Personalkosten belasten die deutsche Industrie.

Konjunkturelle Dauerkrise: Fehlende Aufträge und eine schwache Konjunktur sorgen für eine andauernde Krise.
Besonders betroffene Branchen: Das Baugewerbe, der Handel, das Gastgewerbe und der Verkehrssektor verzeichnen besonders viele Insolvenzen.
(DIE ZEIT)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Insolvenzen 2026 keine kurzfristige Reaktion auf ein einzelnes Ereignis sind, sondern das Resultat einer Überlagerung von Vor-Corona-Schwächen, Pandemie-Nachwirkungen und aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Manchmal ist es notwendig, gesund zu schrumpfen und nicht tragbare Bereiche und Unternehmen, welche schon vor 6 bis 8 Jahren nicht gut gewirtschaftet haben gehen zu lassen. Die Ursachen sind vielfältig und nicht ein einzelner Svhuldiger (in dem Fall nur dem Staat die Schuld zu geben).
 
Viele Firmen "verschleppten" die Insolvenz lediglich

Bereits vor Corona stand es um einige Unternehmen nicht gut. Corona setze nochmal zu und viele Firmen überstanden nur dank Corona Hilfen.

Gibt etliche Artikel dazu . Hier ne Zusammenfassung via KI, welche sich auf diese Quellen beruft:

Ja, viele deutsche Firmen waren bereits vor der Corona-Pandemie wirtschaftlich angeschlagen, und die Insolvenzzahlen steigen im Jahr 2026 auf ein langjähriges Hoch, angetrieben durch strukturelle Probleme, Nachwirkungen der Pandemie und konjunkturelle Krisen.

Situation und Trends 2024–2026:
Starker Anstieg: Die Insolvenzzahlen in Deutschland sind 2025 mit über 24.000 Fällen (ein Plus von 10,3 % gegenüber dem Vorjahr) auf den höchsten Stand seit 2014 gestiegen.

Prognose 2026: Für 2026 wird eine Fortsetzung der Pleitewelle erwartet, mit Prognosen von rund 24.500 bis fast 25.000 Firmeninsolvenzen.

Strukturelle Probleme: Viele Unternehmen gelten als "insolvenzgefährdet" (ca. 10,3 % aller Firmen in Deutschland), da sie strukturelle Schwächen aufweisen.
(Statistisches Bundesamt)

Ursachen der Insolvenzen 2026:
Nachwirkungen von Corona ("Zombie-Firmen"): Unternehmen, die nur dank staatlicher Hilfen während der Pandemie überlebt haben, brechen nun weg, da die Rücklagen aufgebraucht sind und die Nachfrage nicht ausreicht.
Hohe Kosten: Insbesondere gestiegene Energiepreise und Personalkosten belasten die deutsche Industrie.

Konjunkturelle Dauerkrise: Fehlende Aufträge und eine schwache Konjunktur sorgen für eine andauernde Krise.
Besonders betroffene Branchen: Das Baugewerbe, der Handel, das Gastgewerbe und der Verkehrssektor verzeichnen besonders viele Insolvenzen.
(DIE ZEIT)

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Insolvenzen 2026 keine kurzfristige Reaktion auf ein einzelnes Ereignis sind, sondern das Resultat einer Überlagerung von Vor-Corona-Schwächen, Pandemie-Nachwirkungen und aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen.

Manchmal ist es notwendig, gesund zu schrumpfen und nicht tragbare Bereiche und Unternehmen, welche schon vor 6 Jahren nicht gut gewirtschaftet haben gehen zu lassen. Die Ursachen sind vielfältig und nicht ein einzelner Svhuldiger (in dem Fall nur dem Staat die Schuld zu geben).

Was hat das mit meinem Beitrag zu tun?
 
Was hat das mit meinem Beitrag zu tun?

Es geht um Insolvenzen, deutsche Wirtschaft und die vielfältigen Gründe für diese

Weil hier öfters Insolvenzen in den Raum geworfen werden ohne wirklich alle Hintergründe zu beleuchten

Wollte den anderen User Quoten nicht dich. Vermutlich überschnitten als du was gepostet hast

Ging um @k456rx1g25h4n
 
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