Düsterer, reifer, langsamer: Ein Animationsfilm mit Herz
Prägende, bildgewaltige Momente gab es weiterhin en masse. Die fühlten sich eher an, wie "Slow Burns", die sich langsam anschlichen und dann im richtigen Augenblick aufblühten. Dass Beziehungen zwischen den Charakteren so wichtig waren, erwärmte mein Herz schnell. Ich hatte das Gefühl, die legendären Spielfiguren präsentieren Charakterzüge und Dynamiken, die über ihre eigene Schablone hinausgehen. Damit meine ich dezente, nicht unbedingt ins Auge stechende Repräsentationen von gutem Umgang miteinander. Zum Beispiel, wie die Brüder Mario und Luigi miteinander interagieren, wenn es um Liebesgefühle oder Unsicherheiten geht. Eifersucht, Familiendynamik und Freundschaft sind nur einige der Themen, die mir dabei positiv einfallen. Dafür ist Galaxy deutlich düsterer als der erste Film. Die Action nehmen die Regisseure im Vergleich zum Vorgänger ein wenig zurück. Viel eher sind es schöne, emotionale Bilder, die nach dem Kino nachhallen.
Unsere Filmkritik zum Super Mario Galaxy Film über die neue Tiefe zwischen Peach und Rosalina und warum Yoshi der heimliche Star ist.
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