IMO war die Entscheidung richtig, aber die Methoden falsch. Allgemein bevorzugte man doch in den letzten Jahren gemäß den Dogmen des Neoliberalismus immer
marktradikale marktkonforme Lösungen ("marktkonforme Demokratie"), warum also nicht hier. Jetzt nochmal sinnlos Geld für erneute Förderung für Atomstrom auszugeben ist natürlich Geldverschwendung, nach den ganzen Unsumme an Steuergeldern, die in den letzten Jahrzehnten bereits hineingeflossen waren. Atomstrom wird man doch wohl als inzwischen als ausgereift ansehen dürfen. Daher wäre es die beste Lösung hier keinen einzigen Cent mehr an Steuergeldern reinzustecken, aber den Energieunternehmen dahingehend entgegenzukommen, dass sie die Kraftwerke natürlich weiter betreiben können, wenn sie nur nachweisen können, dass sie den Weiterbetrieb, die Beschaffung der Grundstoffe, den Betrieb einschließlich Wartung, falls nötig den Rückbau und natürlich auch die Endlagerung und die Absicherung der Risiken per Versicherung komplett alleine (oder gemeinschaftlich mit anderen Energieunternehmen, aber ohne Geld vom Steuerzahler) stemmen und finanzieren können. Ein weiterer Vorteile wäre dann, dass man so auch ohne Verzerrungen durch Staatstransfers, die Preise für die unterschiedlichen Energieformen besser vergleichen kann, wenn der Atomstrom zu realen Preisen gehandelt wird. So hoch wird doch wohl der
reale Preis für Atomstrom nicht sein, dass er nicht konkurrenzfähig wäre

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