Zero Tolerance Deutsche Wirtschaft 2025

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Japan macht es auch

On the 11th, Prime Minister Takaichi announced that Japan would release oil reserves as early as the 16th. This will be a unilateral move by Japan. This will be the first time that the Japanese government has released national oil reserves unilaterally since the system was established in 1978.

Prime Minister Takaichi said that gasoline prices are expected to rise due to the worsening situation in the Middle East, and announced her intention to use national funds to keep the national average retail price at around 170 yen.

She also explained that 15 days' worth of private stockpiles would be released, as well as one month's worth of national stockpiles.


Im übrigen weil immer gesagt wird im EU Umland ist Tanken billiger, ja das stimmt. Was aber auch stimmt die Staaten holen sich bei Autofahrern das Geld wo anders zurück wie z.B. Zulassungsteuern (welche es hier nicht gibt) und Maut Gebühren (welche es hier nicht gibt). Unterm Strich ist es hier aufs Jahr gesehen für den Durchschnittlichen Fahrer weiter günstiger ein Auto zu fahren und zu besitzen als in den meisten Ländern der EU.
 
Japan macht es auch




Im übrigen weil immer gesagt wird im EU Umland ist Tanken billiger, ja das stimmt. Was aber auch stimmt die Staaten holen sich bei Autofahrern das Geld wo anders zurück wie z.B. Zulassungsteuern (welche es hier nicht gibt) und Maut Gebühren (welche es hier nicht gibt). Unterm Strich ist es hier aufs Jahr gesehen für den Durchschnittlichen Fahrer weiter günstiger ein Auto zu fahren und zu besitzen als in den meisten Ländern der EU.
Das mag so sein aber in erster Linie ging es ja um das Tanken an ausländischen Tankstellen im Grenzbereich gerade jetzt
 
Das mag so sein aber in erster Linie ging es ja um das Tanken an ausländischen Tankstellen im Grenzbereich gerade jetzt

Wobei da der Zoll inzwischen versucht nen Rigel vor zu schieben beim Tanktourismus. Davon ab das sich dies auch nur für wenige wirklich lohnt, man muss schon echt nah dran wohnen, denn Sprit zu verfahren um mal den Tank etwas günstiger voll zu machen ist nicht wirklich günstiger am Ende xD

Edit: wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es solche Leuchten gibt die 15 - 25 Km fahren um 20 Cent pro Liter zu sparen und glauben sie haben es jetzt der Regierung gezeigt und nen Riesen Schnapper gemacht.
 
Wobei da der Zoll inzwischen versucht nen Rigel vor zu schieben beim Tanktourismus. Davon ab das sich dies auch nur für wenige wirklich lohnt, man muss schon echt nah dran wohnen, denn Sprit zu verfahren um mal den Tank etwas günstiger voll zu machen ist nicht wirklich günstiger am Ende xD
Also mit neun Ländern ringsrum scheint das gut zu funktionieren, vor allem bei Polen und der Tschechei...
Bei mir wäre Frankreich ein paar Kilometer entfernt.. da hat aber jeder seine persönliche Schmerzgrenze und vor allem fährt jeder unterschiedlich viel. Wenn ich einmal im Monat Tanke werden mich die hohen Benzinpreise nicht umbringen
 
Wobei da der Zoll inzwischen versucht nen Rigel vor zu schieben beim Tanktourismus. Davon ab das sich dies auch nur für wenige wirklich lohnt, man muss schon echt nah dran wohnen, denn Sprit zu verfahren um mal den Tank etwas günstiger voll zu machen ist nicht wirklich günstiger am Ende xD

Edit: wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es solche Leuchten gibt die 15 - 25 Km fahren um 20 Cent pro Liter zu sparen und glauben sie haben es jetzt der Regierung gezeigt und nen Riesen Schnapper gemacht.
10 Jahre hat man gebraucht um Grenzen vor illegaler Einreise zu schützen aber wehe es geht ans Geld, dann dauert das keine Woche xD
 
10 Jahre hat man gebraucht um Grenzen vor illegaler Einreise zu schützen aber wehe es geht ans Geld, dann dauert das keine Woche xD

ich würde das jetzt nicht vermischen, Zoll Kontrollen gab es schon immer. Das vorgehen ist jetzt nichts neues und wurde auch schon nach dem ersten Angriff Russlands vor 4 Jahren als die Preise hoch schießen so gemacht. Das hat jetzt nichts mit den illegalen Einwanderern zu tun. Geht ja auch nicht um die welche nicht einfach nur Tanken sondern sich Kanisterweise eindecken. Wie gesagt es lohnt sich nur für die wenigsten "mal rüber" zu fahren und mal den Tank voll zu machen.
 
Der direkte Vergleich der Tankpreise mit Polen und Tschechien ist sowieso Quatsch. Das sind eher andere, wirtschaftliche Ausgangslagen, die man berücksichtigen muss.

Wenn man aber etwas tun will, dann sollte man bei gewissen Berufen mehr Homeoffice ermöglichen. Andere Länder machen es ja schon vor und hier wird es schon gefordert, aber da kriegen Merz und paar Arbeitgeber sicher Herzinfarkt aus welchem Grund auch immer (wahrscheinlich Ärgernis über das fehlende Mikromanagement).
 
Edit: wobei ich mir gut vorstellen kann, dass es solche Leuchten gibt die 15 - 25 Km fahren um 20 Cent pro Liter zu sparen und glauben sie haben es jetzt der Regierung gezeigt und nen Riesen Schnapper gemacht.

Ja gut, der durchschbnittliche Autofahrer spart vielleicht 10 Euro pro Tankung oder vielleicht 40 euro im Monat.

Das sind im jahr auch fast 500 Euro also auch nicht unbedingt so wenig.

Von Seiten der Regierung sieht es aber schon wieder anders aus, weil im Prinzip die Hälfte des Tankpreises an den Staat geht. Das heißt wenn man im Monat für 400 euro tankt, gehen 200 an den deutschen Staat.

Das ist an sich schon erheblich.
 
Der direkte Vergleich der Tankpreise mit Polen und Tschechien ist sowieso Quatsch. Das sind eher andere, wirtschaftliche Ausgangslagen, die man berücksichtigen muss.

Wenn man aber etwas tun will, dann sollte man bei gewissen Berufen mehr Homeoffice ermöglichen. Andere Länder machen es ja schon vor und hier wird es schon gefordert, aber da kriegen Merz und paar Arbeitgeber sicher Herzinfarkt aus welchem Grund auch immer (wahrscheinlich Ärgernis über das fehlende Mikromanagement).
Genau das wird aber in immer mehr betrieben ziemlich reduziert.
 

Offensichtlich war das ein Fehler aber nur einer von vielen...
IMO war die Entscheidung richtig, aber die Methoden falsch. Allgemein bevorzugte man doch in den letzten Jahren gemäß den Dogmen des Neoliberalismus immer marktradikale marktkonforme Lösungen ("marktkonforme Demokratie"), warum also nicht hier. Jetzt nochmal sinnlos Geld für erneute Förderung für Atomstrom auszugeben ist natürlich Geldverschwendung, nach den ganzen Unsumme an Steuergeldern, die in den letzten Jahrzehnten bereits hineingeflossen waren. Atomstrom wird man doch wohl inzwischen als ausgereift ansehen dürfen. Daher wäre es die beste Lösung hier keinen einzigen Cent mehr an Steuergeldern reinzustecken, aber den Energieunternehmen dahingehend entgegenzukommen, dass sie die Kraftwerke natürlich weiter betreiben können, wenn sie nur nachweisen können, dass sie den Weiterbetrieb, die Beschaffung der Grundstoffe, den Betrieb einschließlich Wartung, falls nötig den Rückbau und natürlich auch die Endlagerung und die Absicherung der Risiken per Versicherung komplett alleine (oder gemeinschaftlich mit anderen Energieunternehmen, aber ohne Geld vom Steuerzahler) stemmen und finanzieren können. Ein weiterer Vorteile wäre dann, dass man so auch ohne Verzerrungen durch Staatstransfers, die Preise für die unterschiedlichen Energieformen besser vergleichen kann, wenn der Atomstrom zu realen Preisen gehandelt wird. So hoch wird doch wohl der reale Preis für Atomstrom nicht sein, dass er nicht konkurrenzfähig wäre ;).
 
Zuletzt bearbeitet:
Komisch das es in

Komisch das es in Ländern wie Norwegen, Luxemburg, Schweden, Dänemark wo der pro Kopf Anteil an EVs um ein vielfaches höher ist als hier (auch wenn wir der größere Markt sind) kein Problem darstellt.

Scheint aber wohl ein wie immer in vielen Dingen deutsches Problem zu sein...

Alles dumme Propaganda gegen EVs die man nicht ernst nehmen kann und fern ab jeder Realität ist. Denn das es geht und funktioniert bzw. funktionieren kann wurde schon Mehrfach bewiesen und ist belegt.

Aber im Land der Homöopathen wundert mich seit Jahren nichts mehr.

Der Anteil an Elektroautos in Luxembourg ist 8 prozent, in schweden 5,7 prozent, in 7,1 prozent in Vergleich zu 4 Prozent in Deutschland. Was zwar deutlich mehr sind aber halt immer noch nicht alle.

Und Länder wie Norwegen sind demographisch und geographisch überhaupt nicht mit Deutschland vergleichbar.

Erst einmal ist unsere Bevölkerungsdichte 15 mal höher als in Norwegen und zweitens haben die mit ihren ganzen Flüssen, Bergen und Tälern die geographischen Bedingungen ihr sehr dünn besiedeltes Land aus erneuerbaren mit Strom im Überfluss zu versorgen.

In Norwegen ist es z.B. schon seit Ewigkeiten üblich Häuser mit Strom zu beheizen, was bei uns für die meisten Leute unbezahlbar wäre.

IMO war die Entscheidung richtig, aber die Methoden falsch. Allgemein bevorzugte man doch in den letzten Jahren gemäß den Dogmen des Neoliberalismus immer marktradikale marktkonforme Lösungen ("marktkonforme Demokratie"), warum also nicht hier. Jetzt nochmal sinnlos Geld für erneute Förderung für Atomstrom auszugeben ist natürlich Geldverschwendung, nach den ganzen Unsumme an Steuergeldern, die in den letzten Jahrzehnten bereits hineingeflossen waren. Atomstrom wird man doch wohl als inzwischen als ausgereift ansehen dürfen. Daher wäre es die beste Lösung hier keinen einzigen Cent mehr an Steuergeldern reinzustecken, aber den Energieunternehmen dahingehend entgegenzukommen, dass sie die Kraftwerke natürlich weiter betreiben können, wenn sie nur nachweisen können, dass sie den Weiterbetrieb, die Beschaffung der Grundstoffe, den Betrieb einschließlich Wartung, falls nötig den Rückbau und natürlich auch die Endlagerung und die Absicherung der Risiken per Versicherung komplett alleine (oder gemeinschaftlich mit anderen Energieunternehmen, aber ohne Geld vom Steuerzahler) stemmen und finanzieren können. Ein weiterer Vorteile wäre dann, dass man so auch ohne Verzerrungen durch Staatstransfers, die Preise für die unterschiedlichen Energieformen besser vergleichen kann, wenn der Atomstrom zu realen Preisen gehandelt wird. So hoch wird doch wohl der reale Preis für Atomstrom nicht sein, dass er nicht konkurrenzfähig wäre ;).

Was ist denn der reale Preis von Atomstrom?

Eine Versicherung ist z.B. schon mal ein hypothetischer Preis. Wenn ein Atomkraftwerk bis zur Stilllegung 50 Jahre Störungsfrei arbeitet , dann werden da Kosten für einen Supergau einkalkuliert der niemals passiert ist.

Ich meine ein Vorfall ist aus einem korrupten kommunistischen Land mit einem Reaktor aus den 70ern und das andere Kraftwerk in Japan stand in einem erdbebengebiet und ein Seebeben mit der Stärke 9,0 hat das Kraftwerk beschädigt.

Da stellt sich schon die Frage ob man nicht übertriebebe Angst vor den einen risiken hat und andere Risiken wie die durch potentielle Blackouts nicht zu sehr unterschätzt
 

Vor allem konservative Politiker, erfährt frontal, hätten damals darauf gedrängt, dass die Unternehmen die Möglichkeit zur Beschwerde erhalten. Und genau das ist jetzt passiert.

Na, wenn da sich mal die Katze nicht in den Schwanz gebissen hat.
 
Was ist denn der reale Preis von Atomstrom?

Eine Versicherung ist z.B. schon mal ein hypothetischer Preis. Wenn ein Atomkraftwerk bis zur Stilllegung 50 Jahre Störungsfrei arbeitet , dann werden da Kosten für einen Supergau einkalkuliert der niemals passiert ist.

Ich meine ein Vorfall ist aus einem korrupten kommunistischen Land mit einem Reaktor aus den 70ern und das andere Kraftwerk in Japan stand in einem erdbebengebiet und ein Seebeben mit der Stärke 9,0 hat das Kraftwerk beschädigt.

Da stellt sich schon die Frage ob man nicht übertriebebe Angst vor den einen risiken hat und andere Risiken wie die durch potentielle Blackouts nicht zu sehr unterschätzt
Der Bund hat die maximalen Risiken lt. Atomgesetz getragen :ol: Informiere dich doch mal richtig.
 
Was ist denn der reale Preis von Atomstrom?

Eine Versicherung ist z.B. schon mal ein hypothetischer Preis. Wenn ein Atomkraftwerk bis zur Stilllegung 50 Jahre Störungsfrei arbeitet , dann werden da Kosten für einen Supergau einkalkuliert der niemals passiert ist.

Ich meine ein Vorfall ist aus einem korrupten kommunistischen Land mit einem Reaktor aus den 70ern und das andere Kraftwerk in Japan stand in einem erdbebengebiet und ein Seebeben mit der Stärke 9,0 hat das Kraftwerk beschädigt.

Da stellt sich schon die Frage ob man nicht übertriebebe Angst vor den einen risiken hat und andere Risiken wie die durch potentielle Blackouts nicht zu sehr unterschätzt
Mal auf die Schnelle habe ich z.B. das hier gefunden:

26886.jpg


Wobei man natürlich bedenken muss, dass der minimale Preis wohl eher optimistisch geschätzt sein dürfte sowie weiterhin eher für Bestandsanlagen gilt (eine andere Quelle sagte in diesem Fall: 12–25 ct/kWh) und der höchste Preis wohl eher für Neubauten (20–40+ ct/kWh) gilt.

Und zu den Risiken:
Eine (private) Versicherung für den Fall eines tatsächlichen Super-Gaus wird man kaum finden. Zumindest in diesen extremen Fällen ist die Atomenergie praktisch unversicherbar.
Aber selbst kleinere Havarien oder Lecks könnten hier ganz schnell die Kosten für ein Kraftwerk drastisch nach oben schießen lassen, sodass es nicht mehr profitabel ist. Wobei ich natürlich massiv anzweifle, ob man ein Atomkraftwerk eben genau ohne jeden staatlichen Transfer und Risikoübernahme überhaupt je profitabel betreiben könnte. Aber der Drops ist inzwischen gelutscht. Die Energiekonzerne haben die Gewinne privatisiert und fast sämtliche Verluste und Risiken sozialisiert. Im Nachhinein wird die Endlagerung wohl auch dauerhaft, selbst nach Ende der Atomkraft, am Steuerzahler hängenbleiben.

Und wie schon gesagt wurde - ohne die staatliche Haftungsübernahme war und ist Atomstrom nicht marktfähig. Atomstrom war noch nie billiger Strom, er war verstaatlichter Hochrisikostrom mit privatisierten Gewinnen.

Und um auf den eigentlichen Artikel zurückzukommen, von der Leyen will nun diesem Milliardengrab noch mehr Geld hinterherwerfen.
 
Die Einschränkung zur Gesamtkostenbetrachtung der Studie des Fraunhofer Institut für solare Energiesystem ergibt sich schon aus dem Titel: "Strohmgestehungskosten erneuerbare Energien".
Strohmgestehungskosten betrachten Kraftwerke isoliert. Das funktioniert zwischen konventionellen/fossilen, aber nicht zwischen EEs und diesen, dafür sind die Anforderungen im Gesamtsystem zu unterschiedlich. Am Ende zählen die Gesamtkosten.
EEs benötigen Extraaufwendungen, welche in konventionellen schon inkludiert sind. Durch die naturgegebene Volatilität benötigen sie hohen Aufwendungen in eine Speicher- und Backup-Infrastruktur sowie Systemdienstleistungen, durch ihre Dezentralität benötigen sie höhere Aufwendungen in der Netzinfrastruktur. Das alles findet sich nicht in den Gestehungskosten.
Deswegen wurde Strom auch mit einem Anwachsen auf 50% des Bedarfs auch nicht günstiger, trotzdessen man EEG nun über den Bundeshaushalt finanziert und Teile der Netznutzungskosten subventioniert.
 

"Neben "massiven" Veränderungen beim Kartellrecht, müsse darüber nachgedacht werden, wie die Mehreinnahmen des Staates über Benzin- und Mehrwertsteuer steuerlich an die Autofahrer zurückgegeben werden könne"

Na wenn das dann so gut klappt wie mit dem Klima Geld :coolface:
 
Mal auf die Schnelle habe ich z.B. das hier gefunden:

Aha das Frauenhöfer Institut für Solare Energiesysteme ist die Quelle... ich unterstelle eine gewisse Voreingenommenheit.

Aber der Drops ist inzwischen gelutscht. Die Energiekonzerne haben die Gewinne privatisiert und fast sämtliche Verluste und Risiken sozialisiert.

Der Nutzen für die Öffentlichkeit ist grundlastfähiger Strom ohne CO2 für die gesamte Volkswirtschaft

Im Nachhinein wird die Endlagerung wohl auch dauerhaft, selbst nach Ende der Atomkraft, am Steuerzahler hängenbleiben.

Die Energiewende und der Atomausstieg haben Deutschland ökonomisch mehr geschadet

Und wie schon gesagt wurde - ohne die staatliche Haftungsübernahme war und ist Atomstrom nicht marktfähig. Atomstrom war noch nie billiger Strom, er war verstaatlichter Hochrisikostrom mit privatisierten Gewinnen.

Wenn man die Haftungen für irgendwelche Störfälle die bei den allermeisten Atomkraftwerken niemals eintreten werden, ausblendet ist Atomstrom wirtschaftlicher

Die Einschränkung zur Gesamtkostenbetrachtung der Studie des Fraunhofer Institut für solare Energiesystem ergibt sich schon aus dem Titel: "Strohmgestehungskosten erneuerbare Energien".
Strohmgestehungskosten betrachten Kraftwerke isoliert. Das funktioniert zwischen konventionellen/fossilen, aber nicht zwischen EEs und diesen, dafür sind die Anforderungen im Gesamtsystem zu unterschiedlich. Am Ende zählen die Gesamtkosten.
EEs benötigen Extraaufwendungen, welche in konventionellen schon inkludiert sind. Durch die naturgegebene Volatilität benötigen sie hohen Aufwendungen in eine Speicher- und Backup-Infrastruktur sowie Systemdienstleistungen, durch ihre Dezentralität benötigen sie höhere Aufwendungen in der Netzinfrastruktur. Das alles findet sich nicht in den Gestehungskosten.
Deswegen wurde Strom auch mit einem Anwachsen auf 50% des Bedarfs auch nicht günstiger, trotzdessen man EEG nun über den Bundeshaushalt finanziert und Teile der Netznutzungskosten subventioniert.

Das hast du gut erkannt.
 
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