Zero Tolerance Der Nahe Osten und seine politische Situation

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tagesthemen: Jetzt sind Sie auch gerade schon auf die Golfstaaten gekommen. Wie wahrscheinlich ist es, dass den Golfstaaten die Flugabwehr irgendwann tatsächlich ausgeht?

Lange: Ja, bei den Drohnen gibt es ja ohnehin Probleme. Da haben sich ja die Golfstaaten, wie einige andere auch, die USA auch, an die Ukraine gewandt, die Erfahrung mit diesen Shahed-Drohnen aus dem Iran hat. Bei den Luftverteidigungssystemen wie THAAD und "Patriot" sind sehr, sehr viele Interzeptoren, also Lenkflugkörper, verschossen worden. In kurzer Zeit. Die sind dann eben auch schnell alle. Und es ist mehr verschossen worden in den letzten Tagen, als pro Jahr überhaupt produziert wird.

Das wirft ja zwei Fragen auf. Wie lange kann man das durchhalten? Und was macht man, wenn man keine Lenkflugkörper mehr hat? Und wo kriegen denn alle, die diese Lenkflugkörper brauchen, sie in Zukunft her? Das betrifft uns, das betrifft die Ukraine, die Golfstaaten, die Amerikaner selbst. Da gibt es sozusagen einen Flaschenhals bei der Produktion. Und das ist bedauerlich, dass die Produzenten das auch nach vier Jahren russischem Angriffskrieg gegen die Ukraine nicht geschafft haben, die Produktion auszuweiten.
 
Warum soll das anders sein?
Israel fühlt sich von Iran bedroht also wurde es angegriffen ( Amerika würde es nationalen Sicherheit nennen).

Die Ukraine wollte der EU und NATO beitreten und wurde von Russland angegriffen weil das für sie eine Bedrohung darstellt.

Ich finde in dem Fall das Russland Aktion eher nachvollziehbar ist als der Angriff seitens Israel auf den Iran.
Schließlich klebt die Ukraine an Russland, was man von Iran und Israel nicht behaupten kann.

Aber klar, wenn man in seiner Blase feststeckt wie ihr dann will man nur ungern die Wahrheit akzeptieren :nix:

junge, die auslöschung israels ist ganz oben auf der prio-liste der iranischen regierung. warum ist das bitte weniger bedrohlich als eine nato-mitgliedachaft der ukraine? und komm mir nicht mit "aber aber, dann kann sie vladi nicht mehr angreifen" oder ner ähnlichen shitshow :ugly:
 
Und ich dachte, man wolle die Iraner befreien, aber anscheinend möchte man sie alle massakrieren.

Pete Hegseth, der den Bau des dritten Tempels nur so herbeisehnt, ist nun komplett enthemmt und auch woanders fallen die Masken recht schnell. Das sind keine Versprecher, sondern ein Einblick in das extremistische Denken dieser Figuren.

Huckabee, der offen ausspricht, dass Israel sich große Teile des Nahen Ostens from the river to the sea schnappen darf aufgrund irgendwelcher biblischer Ansprüche.

Bennett, der die Türkei als das neue Iran sieht und da schon das Säbelrasseln beginnt für den nächsten sinnlosen Krieg in den kommenden Jahren.

Lapid, der jedes Dorf im Südlibanon vernichten will.

Netanyahu, der seinem israelischen Publikum natürlich mal wieder Amalek und somit die Vernichtung der iranischen Bevölkerung beschwört, während er gegenüber den Iranern oder Amerikanern gemäßigt auftritt, sobald auch nur ein englisches Wort aus seiner verbrecherischen Grinsebacke fällt.


Und natürlich Trump, der von Jesus auserkoren sein soll um das Armageddon zu beschwören.

Aber die gefährlicheren Unrechtstaaten und religiösen Extremisten sind definitiv die anderen.

Immerhin wird der Unrechtstaat Russland gerade hart getroffen. Moment, die USA überlegen gerade deren Öl von Sanktionen zu befreien. Und ich dachte, der ganze Irankrieg würde der Ukraine irgendwo helfen, dabei zahlt Europa mit der Ukraine zusammen die Rechnung.
 

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Mehrere tausend Menschen haben bei Kundgebungen in Düsseldorf und Berlin Freiheit für den Iran gefordert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich in der Hauptstadt rund 1000 Teilnehmer in der Nähe des Brandenburger Tors, 2000 waren angemeldet. Bis zum späten Nachmittag sei die Demonstration friedlich und störungsfrei verlaufen, sagte ein Polizeisprecher.

Unter den Demonstranten waren viele Anhänger des iranischen Oppositionspolitikers Reza Pahlavi. Er ist der Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Auf Plakaten waren Fotos von ihm zu sehen. Auf Schildern und Transparenten war zu lesen: »Das Mullah-Pack muss weg« oder »Demokratie für Iran«.

Mehrere Redner erinnerten an die Menschen, die während der Proteste Anfang des Jahres im Iran ermordet wurden und an die Tausenden, die vom iranischen Regime noch gefangen gehalten werden.
 
Reza Pahlavi wäre aus Sicht der USA wohl der ideale Kandidat, zuverlässig, wenn es um amerikanische Interessen geht, und politisch eng angebunden, ganz wie einst sein Vater. Er wäre daher daher ein Satellit Washingtons als eine unabhängige Führungspersönlichkeit. Dass das iranische Volk eine solche Entwicklung nicht einfach hinnehmen wird, bleibt zu hoffen.
 

In der Nacht gingen die Angriffe im Nahen Osten weiter. Israel hat eine neue Angriffswelle auf den Iran gestartet, dieser antwortet mit Gegenangriffen – erneut auch auf Nachbarstaaten. Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump die Leichen der im Krieg getöteten Soldaten entgegengenommen – und harsche Worte in Richtung Großbritanniens Premierminister Keir Starmer gesendet.

Vor 3 Minuten

Schlepper unter Flagge der Emirate nach Explosion in Straße von Hormus gesunken​


In der Straße von Hormus ist ein unter Flagge der Vereinigten Arabischen Emirate fahrender Schlepper nach einer Explosion und einem Feuer an Bord gesunken. Drei indonesische Besatzungsmitglieder würden vermisst, teilte das Außenministerium in Jakarta am Samstag mit. Die örtlichen Behörden suchten nach ihnen. Vier weitere der insgesamt sieben Menschen an Bord hätten den Vorfall überlebt, einer von ihnen werde in einem Krankenhaus im Oman wegen Verbrennungen behandelt.

Der Schlepper „Musaffah 2“ war den Angaben zufolge am Freitag untergegangen. Zuvor habe sich eine Explosion ereignet, die einen Brand an Bord ausgelöst habe, hieß es in der Erklärung des indonesischen Außenministeriums. Die örtlichen Behörden hätten eine Untersuchung eingeleitet. Der Sicherheitsfirma Vanguard zufolge wurde der Schlepper von zwei Raketen getroffen, als die Besatzung versucht habe, einem unter der Flagge Maltas fahrenden Containerschiff zu Hilfe gekommen. Der Frachter „Safeen Prestige“ seinerseits sei am Mittwoch von einer Rakete getroffen worden.

Vor 23 Minuten

Berichte über Explosionen in iranischer Provinz Jasd​


Die zentraliranische Provinz Jasd ist am Sonntag Medienberichten zufolge von Explosionen erschüttert worden. Die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete, die Explosionen hätten sich am Rande der Provinzhauptstadt Jasd zugetragen. Nähere Angaben machte Irna zunächst nicht.

Vor 24 Minuten

Trump schließt Bodentruppen für Sicherstellung angereicherten Urans nicht aus​


US-Präsident Donald Trump schließt nach eigener Aussage nicht aus, Bodentruppen in den Iran zu entsenden, um das angereicherte Uran der Islamischen Republik sicherzustellen. „Vielleicht werden wir das irgendwann machen“, sagte er Journalisten am Samstag an Bord des Präsidentenflugzeugs Air Force One. „Das wäre eine tolle Sache.“ Trump äußerte sich mit Blick auf das iranische Atomprogramm, dessen Bekämpfung die USA zu einem ihrer Kriegsziele erklärt haben. Bodentruppen könnten „möglicherweise“ eingesetzt werden, sagte Trump, fügte aber an, hierfür müsse es einen „sehr guten Grund“ geben. Zu den iranischen Streitkräften sagte er, bei einem Einsatz würden diese „so geschwächt, dass sie auf Bodenebene nicht mehr kämpfen könnten“.

Einigen Kritikern des laufenden US-israelischen Krieges zufolge reichen Luftangriffe nicht aus, um den Iran dauerhaft von der Entwicklung einer Atombombe abzuhalten. Westliche Staaten, allen voran die USA und Israel, werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben. Teheran weist dies zurück, besteht aber auf seinem Recht zur Nutzung der Atomtechnologie für zivile Zwecke. Nach Einschätzung der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA ist der Iran das einzige Land ohne eigene Atomwaffen, das Uran auf 60 Prozent anreichert - weit über dem nötigen Niveau für die zivile Nutzung von Atomkraft.
 
Libanon:



Israelis gehen in ein Dorf spazieren, 41 Menschen inklusive Kinder töten angeblich nur um die Leiche eines alten Kameraden auszugraben. Wie nennt man das?


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Iran:




Kriegsverbrechen nach Kriegsverbrechen und 10 Millionen Menschen werden dabei vergiftet und keiner weiß so recht warum. Kriegsbefürworter sagen, das solle helfen iranische Frauen zu befreien.
 
Die letzten beiden Videos sehen nach AI aus. Vor sowas haben sie letztens in den Nachrichten gewarnt. Ergo das durch mehr Effekte eine größere Dramatik erzeugt wird.
 
Die immer wieder geschätzte amerikanische Methode für Ordnung zu sorgen. Erst schiessen dann Reden
(die Mullahs kennen sie jetzt auch)
 
Kriegsverbrechen nach Kriegsverbrechen und 10 Millionen Menschen werden dabei vergiftet und keiner weiß so recht warum. Kriegsbefürworter sagen, das solle helfen iranische Frauen zu befreien.

Die Treibstoffdepots des Feindes anzugreifen dürfte nicht als Kriegsverbrechen gewertet werden.
Völlig legetimes Ziel.

Viel wichtiger wird immer mehr die Frage ob Verbrechen oder Kriegsverbrechen.
Führt Donald Trump hier einen Krieg am Kapitol vorbei?
Das lässt sich langsam auch nicht mehr durch irgendwelche Konstrukte leugnen
 

01:56 Uhr

Ölpreis schießt über Marke von 100 US-Dollar​


Der Ölpreis ist infolge des Iran-Kriegs erstmals seit Jahren wieder auf über 100 US-Dollar angestiegen. Der Preis für die in Europa maßgebliche Nordseesorte Brent stieg im frühen Handel zeitweise um rund 20 Prozent auf 111 US-Dollar je Barrel (159 Liter).

Zuvor war zum Handelsbeginn in Chicago die in den USA bestimmende Sorte West Texas Intermediate (WTI) über die Marke von 100 Dollar gesprungen - ein Preisniveau, das es zuletzt 2022 gegeben hatte. Zeitweise stieg der Preis sogar auf 111 Dollar pro Barrel.

04:12 Uhr

Saudi-Arabien verschärft Warnungen an Iran​


Saudi-Arabien hat seine Warnungen an Iran verschärft. Teheran wäre der "größte Verlierer", sollte es weiterhin arabische Staaten attackieren, hieß es in einer Erklärung des Königreichs am Morgen. Diese folgte auf einen Drohnenangriff, der saudi-arabischen Angaben zufolge auf das Ölfeld Schaiba abzielte.

Zudem wies Saudi-Arabien die Äußerungen des iranischen Premierminister Massud Peseschkian vom Samstag zurück, wonach Iran seine Angriffe auf die Golfstaaten eingestellt habe. "Das Königreich bekräftigt, dass die iranische Seite diese Aussage in der Praxis weder während der Rede des iranischen Präsidenten noch danach umgesetzt hat", erklärte das Außenministerium. Weiter hieß es, die iranischen Angriffe führten zu "weiterer Eskalation, die schwerwiegende Auswirkungen auf die Beziehungen hat - sowohl jetzt als auch in der Zukunft".

05:21 Uhr

Ukraine schickt Drohnen zum Schutz von US-Basen​


Die Ukraine schickt auf Bitten der USA Abfangdrohnen und Drohnenexperten nach Jordanien, um dort US-Militärstützpunkte zu schützen, sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj in einem Interview mit der Zeitung New York Times. Dem Bericht zufolge baten die USA am Donnerstag um Hilfe, woraufhin das ukrainische Team am nächsten Tag abgereist sei und in Kürze im Nahen Osten erwartet werde.

07:16 Uhr

G7 beraten über Freigabe von Öl-Notreserven​


Die G7-Finanzminister beraten einem Medienbericht zufolge über die Freigabe von Öl aus Notreserven. Drei G7-Länder - darunter die USA - hätten bisher ihre Unterstützung dafür bekundet, berichtet die britische Financial Times. Die Internationale Energieagentur (IEA) solle die Aktion koordinieren. Die Minister sowie der IEA-Chef Fatih Birol würden sich noch heute in einer Telefonkonferenz über die Auswirkungen des Iran-Krieges beraten. Die IEA und die G7-Präsidentschaft reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme.

07:49 Uhr

Öllieferungen Bahrains nach Angriff beeinträchtigt​


Die staatliche Ölgesellschaft Bahrains hat einen Angriff auf ihren Raffineriekomplex gemeldet. Der Betrieb des Unternehmens sei durch den anhaltenden regionalen Konflikt und den jüngsten Angriff beeinträchtigt, meldete die staatliche Nachrichtenagentur des Landes. Die Gesellschaft erklärte, es handle sich um einen Fall von höherer Gewalt. Dadurch ist das Unternehmen von seinen vertraglichen Verpflichtungen befreit. Die lokale Nachfrage könne aber nach wie vor bedient werden, hieß es.
 
Die Treibstoffdepots des Feindes anzugreifen dürfte nicht als Kriegsverbrechen gewertet werden.
Völlig legetimes Ziel.

Das wäre im Falle von Dual-Use-Anlagen sicherlich umstritten und wie immer gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit, um dies zu beurteilen. Eine dauerhafte Kontamination von Boden, Grundwasser oder Luft für 10 Millionen Menschen stellt eine Unzumutbarkeit dar.
 
Das wäre im Falle von Dual-Use-Anlagen sicherlich umstritten und wie immer gilt das Prinzip der Verhältnismäßigkeit, um dies zu beurteilen. Eine dauerhafte Kontamination von Boden, Grundwasser oder Luft für 10 Millionen Menschen stellt eine Unzumutbarkeit dar.

Du bist Völkerrechtler?
Wie gesagt. Treibstoff und deren Depots sind strategische Resourcen und somit kegetime Angriffsziele.

Alles andere ist Koleteralschaden so zynisch das auch klingen mag. Ei >> Omelett
 
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