Miku90
L18: Pre Master
Ich auch, siehe Text.Ich mache mir eher Gedanken darüber, welche psychologischen Folgen es hätte, wenn Menschen z.b. 8 Stunden täglich am Computer sitzen müssten mit dem Wissen, das sie die getane Arbeit mit einem Knopfdruck erledigen könnten.
Eine Kritik an Sinnverlust durch Automatisierung wird einfach so mit Zwangsarbeit, Massenmord und Totalitarismus gleichgesetzt. Ah ja... immerhin hast du jetzt eine Ausrede, dich nicht Inhaltlich mit den Text auseinandersetzen zu müssen.Deine Sichtweise diesbezüglich ist tief ideologisch.
Mit ähnlich ideologischen Strukturen hat man im letzen Jahrhundert in kommunistischen Ländern Intellektuelle aufs Reisfeld zur Zwangsarbeit geschickt - nur damit sie dem „Kollektiv dienen“ - nicht wegen dem Reis. (Kambotcha / Pol Pot Regime - rote Khmer )
Wie man sieht hast du den Text den ich schrieb überhaupt nicht verstanden. Denn in bei Arbeit geht es nicht immer nur um Resultate. Lese meinen Text bitte noch einmal. Alternativ kann ich dir auch gerne von der AI schreiben lassen was ich mit dem Text meine.Die ganze Diskussion finde ich mittlerweile allein schon aus dem Grund pseudomoralistisch, weil :
Einerseits wird darauf bestanden, dass KI niemals kreativ sein könne.
Andererseits sollen Arbeitsplätze geschützt werden, die KI problemlos übernehmen könnte.
Das wirkt widersprüchlich:
Wenn eine Tätigkeit vollständig von KI erledigt werden kann, scheint sie per Definition keine kreative Arbeit zu sein.
Nun stelle ich mir folgende Frage :
Sind eventuell gewisse Arbeiten gar nicht so kreativ gewesen, obwohl sie uns als solche verkauft wurden ?
Der Text ist eine gesellschaftskritische Reflexion über Arbeit, Sinnstiftung und den Einfluss von KI/Automatisierung – eingebettet in eine sehr pessimistisch-ironische Zukunftsvision. Der „Kontext“ lässt sich auf mehreren Ebenen lesen:
Implizit heißt es:
Man kritisiert die Leere des Systems – und betäubt sich gleichzeitig darin.
1. Arbeit als Identität
Der Text richtet sich an Menschen, die ihre Arbeit gern machen und sich darüber definieren. Er stellt die Frage:- Was passiert mit deinem Selbstwert, wenn deine Arbeit durch KI überflüssig wird?
- Ist der Wert deiner Arbeit an Zeit, Mühe oder Ergebnis gebunden – und wird das künftig noch anerkannt?
2. Kritik an der „naiven KI-Euphorie“
Der Satz „naiv ist es zu denken das bleibt so“ kritisiert die Vorstellung, KI werde nur ein Werkzeug zur Erleichterung bleiben.Implizit heißt es:
- Heute hilft KI,
- morgen ersetzt sie,
- übermorgen zwingt sie Menschen in entfremdete, unkreative Tätigkeiten.
3. Soziale Spaltung & Zynismus
Der Text zeichnet eine bittere Zukunft:- Menschen protestieren gegen ihre Lage,
- der Erzähler reagiert nicht solidarisch, sondern zynisch („wie gut sie es haben, nichts tun zu müssen“).
- Neid statt Zusammenhalt
- Resignation statt Widerstand
Ein Hinweis darauf, wie soziale Solidarität erodieren könnte.
4. Eskapismus durch Konsum & Games
Der Wechsel zu HDMI1 und der immer gleiche Sidequest ist zentral:- Flucht in Videospiele als Ersatz für Sinn
- Wiederholung statt Fortschritt
- Beschäftigung statt Erfüllung
Man kritisiert die Leere des Systems – und betäubt sich gleichzeitig darin.
5. Nostalgie als letzte Zuflucht
Der Schlusssatz „Ach wären Videospiele nur wie früher“ ist kein echtes Lob der Vergangenheit, sondern:- Ausdruck von Verlust
- Sehnsucht nach einer Zeit, in der Dinge noch Bedeutung hatten – oder zumindest so wirkten.
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