Vielleicht solltest du einfach mal Ruhe bewahren und nicht direkt mit deiner eigenen emotionalen Eskalation drohen.
Der Angriff der USA durch Obama auf Syrien erfolgte ohne UN-Resolution und ist bis heute völkerrechtlich hoch umstritten. Auch für die Drohnenkriege in Pakistan, Jemen und Somalia gab es keine entsprechenden Mandate. Souveränitätsverletzung, ziviler Opfer und fehlende Transparenz sind hier wohl die besten Gegenargumente, auch wenn Obama wirtschaftlich gesehen durch die Reduzierung von Bodentruppen und das Aufrüsten einer Drohnenarmee die Kosten für das Militär drücken konnte. Viele von Obama befohlene Einsätze bewegten sich bewusst in rechtlichen Grauzonen, um Handlungsfreiheit zu behalten. Genau diese Praxis ist einer der Hauptkritikpunkte an seiner Außenpolitik. Unter Obama führten die USA keine neuen großen Bodenkriege, intervenierten aber militärisch in mehr Ländern als unter jedem anderen Präsidenten.
Deinen letzten Satz werte ich als fehlgeschlagenen Versuch, witzig zu sein. Falls nicht, schick mir doch bitte deine Top 10 der größten Schurken per PN.
Wie ich mir gedacht habe, sind die Vergleiche nicht wirklich zutreffend.
In Syrien tobte bereits der Bürgerkrieg und mehrere externe Fraktionen waren innvolviert. Das es keine Resolution geben konnte war gesetzt aufgrund Russlands Vetos, die selbst Kriegspartei waren. Dem Drohnen Krieg kann man kritisieren aber wie du selbst erklärst hatte dieser eigene Gründe, war zumindest nach US Recht durch die "War on Terror" Gesetze gedeckt und ist überhaupt nicht vergleichbar mit der Aktion in Venezuella, die eine klare Militäraktion incl Staatstreich war.
Die Aktionen von Obama waren wie du sagst völkerrechtlich umstritten, der EInsatz von Trump ist das nicht. Er verstößt ohne Frage klar gegen das Völkerrecht.
Und natürlich ist der letzte Satz (leider) kein Witz sondern nüchterne Bilanz.
Putin versucht die Nachkriegsordnung zu brechenmit dem Überfall auf die Ukraine, muss dafür aber siegen. Tut er das nicht aufgrund dem Wiederstand der westlichen Welt, hätte die Weltordnung die uns Jahrzehnte relativer Stabilität und Wohlstand ermöglicht hat weiter bestand.
Xi versucht diese Weltordnung zu zerstören um einem multi polare Welt zu schaffen, wo China in seiner EInflusshemisphäre tun kann, was es will. Aber bisher hat er noch keine Aktionen wie zB eine Invasion Taiwans durchgeführt.
Trump hingegen hat in kürzester Zeit das vollbracht, was diesen beiden bisher nicht möglich war. Er hat diese Nachkriegsordnung zerschlagen. Er legitimiert die Macht Ambitionen von Putin und somit indirekt auch Xi indem er seine eigenen umsetzen will.
Er hat seine engsten Verbündeten (Kanada, Dänemark) bedroht und deren territoriale Integrität in Frage gestellt.
Er macht einen Regime Change seiner engsten Verbündeten in Europa zur Aufgabe der neuen nationalen Sicherheit Doktrin.
Wo Putins und Xis Ambitionen (erstmals) lokale Auswirkungen haben sind Trumps Disruptionen vom globalen Impact und werden unabwendbare Konsequenzen nach sich ziehen. Ein globales Aufrüsten das selbst den kalten Kieg in den Schatten stellt, konventionell wie Nuklear.
Es wird quasi verantwortungslos sein, in Zukunft keine eigenen Nuklearwaffen zu besitzen.
Trump ist für die Welt bei weitem schlimmer als es Putin und Xi bisher zusammen waren.