Squall wird Ende CD1 von Edea getötet. CD2 spielt dann aber in einer anderen Zeitlinie, weshalb auch etwas seltsame Reaktion von Squall auf die fehlende Wunde hervorgerufen wird. Sein Verstand in verwirrt, da Ende von CD 1 die Schnittstelle diverser Zeitlinien darstellt.
Der Vorraum, als Rinoa auf Edea trifft, wird in der Zeitkompression Anfang CD4 mit multiplen Safepoints dargestellt. Das ist die Stelle, wo Rinoa nach der Rettung durch die Obelisken Squall und nicht Cifer als ihren Hexenritter erkennt. Es ist ihr Ankerpunkt.
Jede Realität führt zum Ergebnis, dass Rinoa am Ende die Kontrolle an Hyne verliert und Zeitkompression auslöst. So gehen alle Realitäten am Ende ineinander -> Zeitkompression. Die Enden alle gleich, nämlich mit dem gleichen Zustand, wie damals vor Hynes Welterschaffung. Ob am Ende Rinoa zu Artemisia wird und die Zeitkompression auslöst oder Artemisia eine andere Hexe aus der Zukunft ist, die von Rinoa die Kräfte übernimmt, ist zweitrangig, da die Realitäten nicht an einem Kernpunkt enden müssen, sondern aus verschiedenen Zeiten an einem zentralen Punkt zusammengeführt werden. Und das ist immer der Punkt, wo Hyne die Gesamtkontrolle übernimmt.
Rinoa unternimmt ab den Ankerpunkt (kurz vor Ende CD1) eine unbestimmte Anzahl an Versuchen, die Parameter so zu setzen, dass alles klappt und sie mit Squall in Einklang leben kann. In dem Fall ist sie die Trägerin des magischen Teils Hyne und Squall der Synonym für die zweite "nutzlose" Hälfte Hynes. Mit dem Ende von FF8 schafft Rinoa alle Parameter so zu treffen, dass nicht der Kampf zwischen Körper (Mensch) und Magie (Hexe/Hyne) entschieden wird, sondern die Liebe den Einklang zwischen all dem entstehen lässt. Hyne will seine Fehler nicht mehr Rückgängig machen, sondern akzeptiert als Schöpfer die Menschheit nicht nur, sondern er erkennt, dass Beides zusammen in Liebe funktionieren kann.
Und das ist das Ende von FF8. Squall (Mensch/Körper) und Rinoa (Hyne/Magie) zusammen im Frieden auf dem Balkon vom Garden und ein Sternenhimmel, ein endloser Himmel, als eine neue unbeschriebene friedvolle Zukunft mit vielen Möglichkeiten. Es ist die einzige Zukunft ohne Zeitkompression, da Hyne den Menschen nicht nur akzeptiert, sondern sogar lieben gelernt hat.
Viele interpretieren FF8 als einen immer wiederkehrenden Zeitloop, was er tatsächlich zum Teil ist, aber nicht umfassend bzw. nicht unumkehrbar und endet auch nicht automatisch mit Artemisia mit Vergangenheit, wo sie Hynes Kräfte an Edea weitergibt, denn jede Realität ist anders und der Edea-Artemisia Loop ist nur ein Teil vom. Paar Anhaltspunkte geben auch der Abspann und das Intro, denn Rinoa aus dem Intro ist eine aus einer anderen Realität, nämlich in einer, wo sie Griever nicht trägt. Es ist eine andere, gescheiterte Realität und keine Szene aus dem späten Spielverlauf.
Im Abspann dagegen sieht man diverse Mitschnitte, unter Anderem die Zerstörung des Balamb Gartens. Als Squall verloren durch die Zeitkompression reißt, sieht er diverse andere Realitäten, eben auch seinen Tod durch Edea Ende CD1 und seinen Tod durch die Zerstörung des Balamb Gartens auf CD2 (alternative Secret Cutscene).