Umfrage Arbeiten bis ins hohe Alter: Fortschritt oder Rückschritt?

Wie lange wollt ihr arbeiten?


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Deutschland kann eines sehr gut. Jammern für ihr Leben gerne. Egal wann es wird immer gejammert und andere haben mehr. Wahnsinn was hier alles gepostet wird. Keiner muss hungern keiner muss auf der Strasse leben. Das sieht in anderen Ländern anders aus.

Zum Thema ich arbeite maximal bis 60.
 
Wer meint, man kann bei immer steigender Lebenserwartung immer gleich lange arbeiten, lebt in einer Utopie. Jemand muss die zusätzlichen Jahre ja finanzieren.

Darum ist eine Flexibilisierung des Rentenalters längst überfläßig. In vielen Jobs ist es absolut kein Problem, mit 70 zu arbeiten. Das bedeutet nicht, dass das für alle Jobs passt. Darum muss das Rentenalter einfach flexibler, aber tendenziell natürlich erhöht werden.
 
Meiner Meinung nach, kannst du dir diese EInstellung nur leisten weil es dir andere durch ihre Arbeit und Steuern ermöglichen

Und dafür bin ich sehr dankbar. Auch meine Schwester als stellvertretende Oberschwester arbeitet quasi für mich, wenn es danach geht. Und das rechne ich ihr, wie jeden der arbeitet, sehr hoch an. Meine andere Schwester in Österreich hat gar eine eigene kleine Firma. Selbstständigkeit ist auch eine sehr gute Option, wenn man genug Kraft, Zeit und Geld investiert.

Schämen kannst du dich dafür, den Staat der dir das ermöglicht und das System das diese Geselschaft ausmacht derart abzulehnen und zu schmähen, die dir deine Lebensphilosophie überhaupt ermöglichen.

Ich lehne all das nicht ab. Ich hinterfrage das System, was mMn vollkommen legitim ist.

Du musst auch keine Dankbarkeit zeigen aber hinterfag doch vielleicht erst mal dich selbst und dein Confirmation Bias.

Ich zeige jedoch Dankbarkeit, und habe ein schlechtes Gewissen. Wenn ich mir jedoch viele Menschen in ihrem täglichen Hamsterrad so ansehe, bin ich wiederum auch dankbar das es mir der Staat ermöglicht aufgrund meiner psychischen Krankheiten nicht arbeiten zu müssen. Aber auch das kann mir jederzeit von einer Regierung oder der Weltsituation wieder genommen werden. Dessen bin ich mir durchaus bewusst.
 
Wer meint, man kann bei immer steigender Lebenserwartung immer gleich lange arbeiten, lebt in einer Utopie. Jemand muss die zusätzlichen Jahre ja finanzieren.
Die Lebenserwartung steigt allerdings nicht mehr sonderlich an, es ist schon traurig, dass nichtmal für 10-15 Jahre Rente das Geld da zu sein scheint. Wer als Mann mit 73 in Rente geht, ist durchschnittlich 5,5 Jahre später tot.
Nach den Ergebnissen der aktuellen Sterbetafel 2022/2024 liegen diese Werte bei 78,5 Jahren (Männer) beziehungsweise 83,2 Jahren (Frauen).
 
Und dafür bin ich sehr dankbar. Auch meine Schwester als stellvertretende Oberschwester arbeitet quasi für mich, wenn es danach geht. Und das rechne ich ihr, wie jeden der arbeitet, sehr hoch an. Meine andere Schwester in Österreich hat gar eine eigene kleine Firma. Selbstständigkeit ist auch eine sehr gute Option, wenn man genug Kraft, Zeit und Geld investiert.



Ich lehne all das nicht ab. Ich hinterfrage das System, was mMn vollkommen legitim ist.



Ich zeige jedoch Dankbarkeit, und habe ein schlechtes Gewissen. Wenn ich mir jedoch viele Menschen in ihrem täglichen Hamsterrad so ansehe, bin ich wiederum auch dankbar das es mir der Staat ermöglicht aufgrund meiner psychischen Krankheiten nicht arbeiten zu müssen. Aber auch das kann mir jederzeit von einer Regierung oder der Weltsituation wieder genommen werden. Dessen bin ich mir durchaus bewusst.

:goodwork:
 
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Die Lebenserwartung steigt allerdings nicht mehr sonderlich an, es ist schon traurig, dass nichtmal für 10-15 Jahre Rente das Geld da zu sein scheint. Wer als Mann mit 73 in Rente geht, ist durchschnittlich 5,5 Jahre später tot.

Das Rentenalter ist kaum je gestiegen. 1920 war das Rentenalter in Deutschland bei 65. Bei einer Lebenserwartung von... 60. Heute liegt die Lebenserwartung bei 80. Dass sich das finanziell nicht ausgeht sollte jedem klar sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Lebenserwartung steigt allerdings nicht mehr sonderlich an, es ist schon traurig, dass nichtmal für 10-15 Jahre Rente das Geld da zu sein scheint. Wer als Mann mit 73 in Rente geht, ist durchschnittlich 5,5 Jahre später tot.

Naja, Zahlen aus Statistiken muss man immer richtig im Kontext lesen UND verstehen können.
Diese Aussage macht in etwa so wenig Sinn wie das 2 Grad Klimaerwärmung kein Problem sind weil ja 27 Grad anstatt 25 im Sommer doch ganz toll sind
 
Das Rentenalter ist kaum je gestiegen. 1920 war das Rentenalter in Deutschland bei 65. Bei einer Lebenserwartung von... 60. Heute liegt die Lebenserwartung bei 80. Dass sich das finanziell nicht ausgeht sollte jedem klar sein.
Leute wurden auch damals schon 80, wenn sie es bis zum 60er geschafft haben, gerade vor 100 Jahren war die Lebenserwartung so gering, weil die hohe Kindersterblichkeit mitgespielt hat, mangels ordentlicher Antibiotika, Wissen und allgemeiner Versorgung, 1920 hatte man noch mit den Nachwehen des verlorenen Weltkriegs zu kämpfen.
  • Um 1920 lag die Kindersterblichkeit (unter 5 Jahren) bei etwa 200–250 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten.
  • Heute liegt sie in Deutschland bei unter 5 pro 1.000.
Also: Wer 60 wurde und in Rente ging, konnte diese auch meist noch 15-20 Jahre genüsslich auskosten. Wer mit 73 in Rente gehen wird, kann 80 und mit viel Glück 85 werden, dann ist die Fahnenstange aber für den Großteil erreicht.
 
Könntest Du nicht ein Kassensystem bedienen oder Regale einräumen?
Damit wird sie nicht viel mehr verdienen als sie aktuell in der Frührente bekommt, eventuell sogar weniger. Ist halt ein Problem in dieser Gesellschaft, dass gewisse Arbeit nicht wertgeschätzt wird aber diese Art Job wird vermutlich in naher Zukunft sowieso Geschichte sein, Kassen werden heute schon immer mehr abgeschafft und Regale einräumen, ja das klappt noch nicht mit Robotik ist aber vermutlich auch nur noch eine Frage der Zeit.
 
Ich meine das jetzt nicht böse, aber Menschen, die arbeiten könnten, es jedoch nicht wollen und deshalb auch nicht tun, die schaden meiner Meinung nach der Gesellschaft. Im Leben gibt es nun einmal nichts geschenkt und den Wohlstand zu erhalten wird immer schwerer, da ärgere ich mich dann schon, wenn sich da manche Menschen zu fein dafür sind.
 
Ich meine das jetzt nicht böse, aber Menschen, die arbeiten könnten, es jedoch nicht wollen und deshalb auch nicht tun, die schaden meiner Meinung nach der Gesellschaft. Im Leben gibt es nun einmal nichts geschenkt und den Wohlstand zu erhalten wird immer schwerer, da ärgere ich mich dann schon, wenn sich da manche Menschen zu fein dafür sind.
Wohlstand wird aber nicht schwerer wegen der Leute, die nicht arbeiten.
 
Ich kenne sogar jemanden der seit 10 Jahren trotz bester Gesundheit nicht arbeiten geht. Quasi vom Ausbildungsplatz direkt in Hartz 4 und dann später Bürgergeld. Jobs wurden genug angeboten aber dann alle abgelehnt weil sie unter seiner würde sind. Lebt sich mit bürgergeld angeblich lockerer.
Scheint ja nicht so schlecht zu sein wenn man das 10 Jahre lang so durchzieht und es keine Konsequenzen gibt.
 
Leute wurden auch damals schon 80, wenn sie es bis zum 60er geschafft haben, gerade vor 100 Jahren war die Lebenserwartung so gering, weil die hohe Kindersterblichkeit mitgespielt hat, mangels ordentlicher Antibiotika, Wissen und allgemeiner Versorgung, 1920 hatte man noch mit den Nachwehen des verlorenen Weltkriegs zu kämpfen.
  • Um 1920 lag die Kindersterblichkeit (unter 5 Jahren) bei etwa 200–250 Todesfällen pro 1.000 Lebendgeburten.
  • Heute liegt sie in Deutschland bei unter 5 pro 1.000.
Also: Wer 60 wurde und in Rente ging, konnte diese auch meist noch 15-20 Jahre genüsslich auskosten. Wer mit 73 in Rente gehen wird, kann 80 und mit viel Glück 85 werden, dann ist die Fahnenstange aber für den Großteil erreicht.

Deine Zahlen stimmen nicht so ganz. Wir können die Kindersterblichkeit nämlich auch ausblenden und bekommen ein ähnliches Bild.

1920: Wenn jemand 65 Jahre alt wurde, hat er noch durchschnittlich 10 bis 12 Jahre Rente bezogen.

2025: Wenn jemand 66 Jahre alt wird, bezieht er noch durchschnittlich 17 bis 20 Jahre Rente.

Ein 73 Jähriger wird heute im Durchschnitt zwischen 84 (Mann) und 87 (Frau) Jahre alt. Also selbst bei Rentenalter 73 wären wir noch bei 11 bis 14 Jahren Rente.
 
Wenn es so läuft wie ich es mir erhoffe, dann ist in 13 Jahren bei mir Schluss und ich gehe in Altersteilzeit. Aber bis es soweit ist kann sich noch viel ändern, aber so wäre mein Plan für die Zukunft.
 
Ich würde gerne länger arbeiten aber wenn ich sehe das andere für eine missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung einfach so mehr Geld vom Staat bekommt wie kürzlich in den Medien berichtet als mir ehrlicher Arbeit, dann bin ich raus.
 
Ich würde gerne länger arbeiten aber wenn ich sehe das andere für eine missbräuchliche Vaterschaftsanerkennung einfach so mehr Geld vom Staat bekommt wie kürzlich in den Medien berichtet als mir ehrlicher Arbeit, dann bin ich raus.
Du musst ja gern arbeiten, wenn deine Motivation zu arbeiten von außen beeinflusst werden kann, von Personen de du nicht einmal persönlich kennst.
 
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