Das hast du schon richtig verstanden. Wenn man die Bandbreite des Speichers erhöhen will muss man irgendwann auch die Menge der Speicherchips erhöhen. Auf 12GB zu wechseln ist daher eine logische Schlussfolgerung aus der Änderung von einem 256Bit-Speicherinterface zu 384Bit. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass man die reine Speichergröße auch noch erhöhen könnte ohne das Speicherinterface zu ändern. Der Wechsel auf 384Bit - sofern er geschehen ist - hat also sehr wahrscheinlich damit zu tun, dass Microsoft mit der Bandbreite nicht zufrieden war, denn es gibt einen einfacheren Weg die Speichermenge zu erhöhen ohne das Interface anzufassen.
So meinte ich es ja.
Angefangen von der Erhöhung der Shaderzahl (natürlich immer auf das Gerücht bezogen)
Diese Erhöhung würde auch eine höhere Bandbreite erfordern. Und da die Speicherchips schon vom Takt her mit der höchsten Frequenz getaktet werden, die noch zum Standard gehört, geht das nur über eine Vergrößerung des Speicherinterfaces. Und wenn man das macht, muss man auch die Speichergröße daran anpassen.
Es geht natürlich auch, wie du schon sagst, ohne die Speichergröße zu ändern, indem man unterschiedlich große Chips nimmt oder eben mehr kleinere. Bei ersterer Lösung leidet die Effizienz, wie du betontest, bei der zweiten braucht man zu viele Chips.
Allerdings dürfte es eh schon sehr eng bei 8GB auf dem Board werden.
Bei 256bit Breite braucht man da ja schon 16 Chips, da meines Wissens nach DDR3 Chips maximal 16 Datenleitungen besitzen.
Jeder Chip dann 4Gbit.
Bei 384bit sind das dann schon 24 mit je 4Gbit.
Bei 8GB müsste jeder Chip 2.67Gbit groß sein, die es wohl nicht gibt

Oder eben 8 4Gbit und 16 2Gbit Chips.
Aber da kann man auch gleich 24 4Gbit nehmen. Kommt sicherlich nur um ein paar Dollar mehr.
Vermutlich dann zwölf auf jeder Platinenseite oder doch irgendwie als Dimm Module.