PS4 vs. Wii U vs. Xbox One: Der große Current-Gen-War

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Calvin
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Sorry, aber ich studiere Journalistik und die verschiedenen Textformen sind so ziemlich das Erste, was man im Studium lernt. Und ich verspreche dir, ich bin schon auf einige beleidigende Kolumnen gestoßen. Da greift der Mann aus der Wirtschaft die Grünen, auch gerne in Person, an, der linke Journalist findet irgendwen kacke, weil dieser aus dem konservativen Lager stammt und die Frauenrechtlerin behauptet alle Männer sind chauvinistische Vergewaltiger. Es gibt wirklich nichts, was es nicht gibt. ;-)
und das sagt auch nicht das du unfehlbar bist oder direkt recht hast. ich hab zu meiner schulzeit meinen geschichtslehrer in gewchichte mehrmals korrigiert und meinen physiklehrer ebenfalls. wir sind alles nur menschen. poste mir mal einen den leser beleidigende kolumne (aus einem einigermassen ernstzunehmen magazin) und du hast automatisch den jackpot und damit recht.
 
totale zustimmung@abcde, ich studiere den kram ebenfalls (inzwischen im finalen teil vom masterstudium) und eine kolumne ist ein meinungsartikel von einem regelmäßigen autor des jeweiligen mediums. alles andere hängt vom medium und vom autor ab.
mann kann nichts studieren was keine klare definition besitzt.das ist nicht anders als sich den text in wikipedia durchzulesen.
 
kolumne bedeutet nur, dass es meinungsjournalismus ist.

Trotzdem kann es falsch sein.
Viele Leute sind der Meinung, dass es keine Evolution gibt, oder das Kondenstreifen am Himmel in Wahrheit böse Chemtrails sind oder 9/11 ein InsideJob war.
Diese Meinung können diese Leute gerne haben und auch äussern, aber sie liegen damit nunmal falsch und sie müssen damit leben, dass ihren falsche Argumentation, fals sie überhaupt eine haben, zerpflückt wird.

Gleiches gilt für die Gamona Typen.

Es ist ja nicht verboten die XboxOne toll zu finden. Genauso wenig ist es verboten vom Spieleangebot der Ps4 enttäuscht zu sein.
Aber wenn ein Spielejournalist auf einer Spielewebsite einen Text veröffentlicht, dann sollte man schon eine vernünftige, durchdachte und vor allem kritische Argumentation erwarten.
Man sollte da so vorgehen wie bei einer wissenschaftlichen Arbeit.
Wenn du in einer wissenschaftlichen Arbeit eine Position beziehst, dann wird immer erwartet, dass auf Gegenpositionen eingehst und deren Argumente, wenn möglich, widerlegst. Gibt es keine Gegenpositionen, bspw. weil du eine Arbeit über deine eigene, neue Forschung schreibst, dann solltest du selbst eine kritische Betrachtung vornehmen.
Kann das sein? Ist das logisch? Widerspricht das anderen Erkenntnissen? Wie siehts mit der Methodik aus?

Das sind einfache Dinge die jeder Journalist wissen sollte, eigendlich jeder der mindestens bis zur 10. Klasse in die Schule gegangen ist.
Wenn man also einen Artiekl schreibt der auf der Aussage basiert, dass Ps4 Käufer unzufrieden mit ihrem Kauf sind*, dann sollte man wenigstens überprüfen ob das stimmt.
Und wenn man mit einem Artikel die PS4 kritisieren will, dann sollte man überlegen ob die gleichen Dinge nicht auch auf die Konkurrenz zutreffen und wenn sie das tun, dann nimmt man auch noch die XboxOne mit in die Argumentation mit auf.

*
Das Gemotze ist groß
Und jetzt steht sie da: eure (verstaubte) Konsole. Die Freunde sind mittlerweile nicht mehr beeindruckt, das Portemonnaie wünscht sich seinen Inhalt zurück und ihr legt gelangweilt das gleiche Spiel zum hundertsten Mal in euer Laufwerk. Unfassbar, wie viele sich beschweren, motzen, negative Kritik verteilen und ihrem Ärger Luft machen.
Wo sind die denn alle?

Eine falsche Prämisse. Man könnte auch von einem Strohmannargument sprechen.


Aber man darf mit Gaming Journalisten auch nicht zu hart ins Gericht gehen. Vor allem mit den deutschen nicht.
Das ist Entertainment, kein richtiger Journalismus.
90% der Arbeit besteht darin Artikel von anderen aus dem Englischen ins Deutsche zu übertragen. Der Rest besteht aus dem Paraphrasieren von Pr-Texten.
 
Zuletzt bearbeitet:
mann kann nichts studieren was keine klare definition besitzt.

es bleibt dir völlig überlassen, deine privatmeinung zu behalten aber für die publizistik/journalistik als wissenschaft gibt es klare definitionen, die man eben auch anwenden kann.

und ich habe noch nie eine definition gesehen, bei der der höflichkeitsgrad des textes gegenüber dem eigenen publikum oder anderen volksgruppen in irgendeiner form inkludiert war. :-)
 
und das sagt auch nicht das du unfehlbar bist oder direkt recht hast. ich hab zu meiner schulzeit meinen geschichtslehrer in gewchichte mehrmals korrigiert und meinen physiklehrer ebenfalls. wir sind alles nur menschen. poste mir mal einen den leser beleidigende kolumne (aus einem einigermassen ernstzunehmen magazin) und du hast automatisch den jackpot und damit recht.

Textformen und die jeweilige inhaltliche Gestaltung sind das Einmaleins des Journalismus. Da irre ich nicht, mein Guter.

Du sagtest es ja auch schon selbst, es gibt keine klare Definition einer Kolumne. Das liegt ganz einfach daran, dass der Autor Freiheiten besitzt, die er in einer anderen Textform nicht hat.

Ich halte diese Kolumne ganz klar für eine schlechte Kolumne und bezweifle, ob Gamona sich mit sowas Freunde machen wird. Nichtsdestotrotz ist es eine Kolumne.
 
es bleibt dir völlig überlassen, deine privatmeinung zu behalten aber für die publizistik/journalistik als wissenschaft gibt es klare definitionen, die man eben auch anwenden kann.

und ich habe noch nie eine definition gesehen, bei der der höflichkeitsgrad des textes gegenüber dem eigenen publikum oder anderen volksgruppen in irgendeiner form inkludiert war. :-)
und hast du eine definitin gesehen die das erlaubt? nein. wie kommt das wohl. wie gesagt der herkömliche Gebrauch kommt zum tragen. mit anderen worten das volk hat entschieden. und die jounalistik ebenfalls den sonst würden die zeitungen ihre kolumnen nicht ünerprüfen bevor sie sie druckrn ;) nicht so auf euer Studium bestehen auch mal zuhören.
 
Textformen und die jeweilige inhaltliche Gestaltung sind das Einmaleins des Journalismus. Da irre ich nicht, mein Guter.

Du sagtest es ja auch schon selbst, es gibt keine klare Definition einer Kolumne. Das liegt ganz einfach daran, dass der Autor Freiheiten besitzt, die er in einer anderen Textform nicht hat.

Ich halte diese Kolumne ganz klar für eine schlechte Kolumne und bezweifle, ob Gamona sich mit sowas Freunde machen wird. Nichtsdestotrotz ist es eine Kolumne.
kolumnen werden überprüft bevor sie in den Druck gehen.
 
und hast du eine definitin gesehen die das erlaubt? nein. wie kommt das wohl. wie gesagt der herkömliche Gebrauch kommt zum tragen. mit anderen worten das volk hat entschieden. und die jounalistik ebenfalls den sonst würden die zeitungen ihre kolumnen nicht ünerprüfen bevor sie sie druckrn ;) nicht so auf euer Studium bestehen auch mal zuhören.

wo hast du denn deinen "herkömmlichen" gebrauch her? und du bist das volk...oder hast du abgestimmt? ;-)

ich bin mir bewusst, dass ich hier vermutlich getrollt werde und das macht den meinungsstuss von gamona auch nicht besser aber die gravitation ändert auch nicht plötzlich ihre wirkung, weil ich als laie anderer meinung bin als der physiker.
 
und hast du eine definitin gesehen die das erlaubt? nein. wie kommt das wohl. wie gesagt der herkömliche Gebrauch kommt zum tragen. mit anderen worten das volk hat entschieden. und die jounalistik ebenfalls den sonst würden die zeitungen ihre kolumnen nicht ünerprüfen bevor sie sie druckrn ;) nicht so auf euer Studium bestehen auch mal zuhören.

Was ist denn deiner Meinung nach der herkömmliche Gebrauch?

Irgendwie scheints gerade auf CW Mode zu werden, ziemlich eindeutige Sachverhalte zu negieren.
 
ahh kolumnen werden nicht vor dem Druck überprüft? ist das so?

Im Druck werden sie in der Regel geprüft, bei Online-Magazinen kommt es schon eher auf die Größe der Redaktion an. Wenn in einer Online-Redaktion nur 3, 4, 5 Schreiberlinge sitzen, dann kommt es leider auch vor, dass keiner mehr die geistigen Ergüsse gegenliest.

Und provokative Artikel erregen Aufmerksamkeit, generieren Klicks und folglich Werbeeinahmen. Bleibt nur die frage, ob man langfristig mehr gewinnt oder verliert.
 
wo hast du denn deinen "herkömmlichen" gebrauch her? und du bist das volk...oder hast du abgestimmt? ;-)

ich bin mir bewusst, dass ich hier vermutlich getrollt werde und das macht den meinungsstuss von gamona auch nicht besser aber die gravitation ändert auch nicht plötzlich ihre wirkung, weil ich als laie anderer meinung bin als der physiker.

physik handelt nach gesetzen und selbst diese aufgestellten gesetze/formeln/angeblich bewiesene Theorien werden fast jährlich von einem anderen physiker wiederlegt. Kolumne ist eine schwammige Definition die man in einem Satz zusammenfassen kann und dementsprechend keinerlei aussagekraft hat. wie eben schon erwähnt wie bei dem Wort moral. Das du das Wort moral so benutzt wie du es tust liegt nur daran das der herkömmliche Gebrauch es dir vorschreibt. Und dementsprechend bin ich nicht laie und du physiker sondern wir beide auf einer ebene ;)

kannst ja mal eine kolumne für mich raussuchen die den leser selber beleidigt je nachdem wie lange du brauchst und wie weit unten du im schmuddelstapel der kaum beachteten magazine ankommst wirste schon selbst merken wie das "Volk" entwchieden hat.
 
Im Druck werden sie in der Regel geprüft, bei Online-Magazinen kommt es schon eher auf die Größe der Redaktion an. Wenn in einer Online-Redaktion nur 3, 4, 5 Schreiberlinge sitzen, dann kommt es leider auch vor, dass keiner mehr die geistigen Ergüsse gegenliest.

Und provokative Artikel erregen Aufmerksamkeit, generieren Klicks und folglich Werbeeinahmen. Bleibt nur die frage, ob man langfristig mehr gewinnt oder verliert.
und du als journalist gibst mir doch rcht das eine kolumne als kundenbindung dient richtig? wenn es klick gemacht hat lies nochmal deinen post durch.
 
hab nie etwas anderes behauptet...das ist ja so die sache mit meinungen. ich weigere mich nur gegen die annahme, es wäre deshalb kein journalismus oder keine potentielle kolumne. :ugly:

Joa, im weitesten Sinne kann man es schon in beide Kategorien einordenen.
Ich mein, BILD glänzt ja auch regelmäßig mit Kolumnen zum Thema Gaming. Wenn dass als Journalismus durchgeht, dann gehen irgendwelche Leute de für Spielewebsites schreiben auch als Journalisten durch.
 
kannst ja mal eine kolumne für mich raussuchen [...] .

ich muss gar nichts beweisen, du hast immerhin die behauptung aufgestellt, eine anerkannte definition wäre iwie falsch oder auf jeden fall hier ungültig - ergo liegt die beweiskraft so oder so bei dir.

es gibt ungefähre regeln, wie eine bestimmte textform aussieht und der hier besprochene text ist im rahmen einer kolumne - das sagt 0,0 über ihre inhaltliche qualität aus.
 
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