Die Eurokrise

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Bei einem Referendum in Deutschland würde ich so abstimmen:


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Als Ossi-Kind war meine erste Währung sowieso der Aluchip. :ugly:
 
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die leute haben in erster linie nostalgische gefühle, gegenüber einer zeit, in der alles, scheinbar, viel billiger war.
 
Ich finde, jeder sollte mal ein Stück zurückgehen und darauf schauen, wie dämlich dass eigentlich klingt. Das ist ein Zahlungsmittel. Dann führen wir wieder die DM ein und die Fette Henne prangt nicht mehr an einer Gold-Silbernen, sondern nur noch an einer silbernen Münze. Sind wir dann plötzlich alle wieder vom Glück geküsst?

Man kann sich ja mit vielen Dingen identifizieren, z.B. und v.a. mit Kultur, aber ein paar Münzen und Scheine, ich bitte Euch. Volkswirtschaftliche Gründe gegen den Euro, von mir aus, aber der Nationalschmalz, den man hier über ein paar Lappen Papier und ein paar Stücken Metall ergießt, ist peinlich.

Denke es geht gerade um Kultur und eben Kaufkraft. Die Westdeutschen hatten eine Jahrzehntelange Erfolgsgeschichte mit der D-Mark. Denke schon, dass damit auch Selbstvertrauen und Stolz zumindest ein kleines bisschen mit geprägt wurden. Es war eine starke Währung. Danneben gibt es eben auch andere Kritik, wir haben mit der DM sehr viel aufgegeben für das Ziel Europa (was lustigerweise auch unter Zwang passierte, schmeckt dir das?). Die Einführung des Euros kostete uns bisher hunderte Milliarden ( wenn nicht mehr), ohne irgendeinen Schild, ohne irgendwelche Zahlungen an ärmere Länder :)

Wenn der Euro und die EU funktionieren, klasse, dem kleineren Volk und jedem Steuerzahler hat er Kosten verursacht, ohne großartige Lohnerhöhungen (auf die kleineren bezogen :v:). Muss man nicht nur positiv sehen, auch wenn die europäische Idee wünschenswert ist (mit dem Beigeschmack der Erpressung, wir werden ja als Erfinder dargestellt....)
 
Was haben wir aufgegeben? Nix. Was hat uns hunderte Milliarden gekostet? Nix.

Wo standen wir 2002? Belächelt wurde Deutschland, als kranker Mann Europas. Wo stehen wir 2012? Wirtschafts- und Exportmacht, der man Kredite mitunter sogar mit Negativzins hinterherschmeißt. Was also hat uns der Euro schlimmes getan?

Preisanstieg, oh wie schlimm. Die Kugel Eis kostet jetzt 60 Cent, vor 12 Jahren 50 Pfennig, das bedarf einer sofortigen Währungsreform. Wahrscheinlich würde sie heute auch bei einer Mark 20 stehen, hätten wir die olle D-Mark noch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Im grossen und ganzen ist der Euro eine tolle Sache aber wenn ich mal zum einkaufen gehen muss könnt ich echt heulen wie teuer die ganzen Lebensmittel geworden sind. Früher zu DM Zeiten hast du für 100 DM einen ganzen Einkaufswagen gekriegt und heute...? Es ist in dieser Hinsicht echt zum kotzen. Die Sachen die man täglich zum Leben braucht sind Arschteuer durch den Euro geworden.

Inflation seit 1960:

Jahr Inflationsrate
1960 1,6 Prozent
1965 3,1 Prozent
1970 3,6 Prozent
1973 7,1 Prozent
1975 6,0 Prozent
1980 5,3 Prozent
1981 6,3 Prozent
1985 2,0 Prozent
1990 2,6 Prozent
1991 3,7 Prozent
1992 5,1 Prozent
1993 4,4 Prozent
1994 2,7 Prozent
1995 1,7 Prozent
1996 1,5 Prozent
1997 1,9 Prozent
1998 0,9 Prozent
2000 1,4 Prozent
2001 2,0 Prozent
2002 1,4 Prozent
2003 1,1 Prozent
2004 1,6 Prozent
2005 2,0 Prozent
2006 1,7 Prozent

Und jetzt zeig mir mal, wo die Inflation nach Euro-Einführung explodiert ist!


EDIT:

"Die Sachen die man täglich zum Leben braucht sind Arschteuer durch den Euro geworden."

Welche z.B. ?!?
 
Zuletzt bearbeitet:
EIn Problem bei diesen ganzen Betrachtungen ist a) dass die Leute vergessen, dass sich 2% Inflation per anno über 10 Jahre hinweg, deutlich bemerkbar machen kann und b) dass wir doch die Preise von "früher" gar nicht mehr so genau wissen, wie wir tun. Herrje, wir kennen ja teilweise heutige Preise nicht mal wirklich.
 
Es gibt hier im Kaufland Königsbrunn diese Woche die Salatgurke für 39 Cent und den Kopfsalat für 79 Cent.

"Die Sachen die man täglich zum Leben braucht sind Arschteuer durch den Euro geworden."

Welche Dinge die man zum Leben braucht sind denn durch den Euro "arschteuer" geworden? Taschentücher zum weinen?
 
Es gibt hier im Kaufland Königsbrunn diese Woche die Salatgurke für 39 Cent und den Kopfsalat für 79 Cent.

"Die Sachen die man täglich zum Leben braucht sind Arschteuer durch den Euro geworden."

Welche Dinge die man zum Leben braucht sind denn durch den Euro "arschteuer" geworden? Taschentücher zum weinen?

Salatgurken habe ich noch nie für 39 Cent gesehen, ebenso wenig einen Kopfsalat für 79 Cent. Das wird dann wahrscheinlich eine eher bescheidene Qualität haben, habe mal im Discounter eine Gurke gekauft und durfte die Hälfte wegwerfen. Ich kaufe meine Sachen eh lieber im Gemüse Fachgeschäft da zahle ich zwar mehr bekomme aber 1A Ware :D

Kartoffelpüree
Deodorant
Duschgel
Zahncreme
Mir würden mehrere Dinge einfallen die deutlich teurer geworden sind. Taschentücher gehören leider auch dazu, schlucke deshalb schon meine Tränen runter.
 
Echt einfach mal schrecklich zu lesen was HolyAngel da von sich gibt.

Und ob ich jetzt für irgendeinen Menschen in Dresden oder in Griechenland zahle oder sonstwas ist doch auch kack egal, kennen tue ich beide nicht und beides sind genauso Menschen.

Die einfachen Leute haben in diesem System kaum eine Chance, die Milliardenhilfen die wir für Griechenland eingesetzt haben landen in erster Linie bei den Banken.
Die normalen Griechen haben kaum was davon, denen geht es nach wie vor schlecht. Ich kann verstehen das die wütend sind und von dieser EU nicht viel halten, ich halte selber nicht viel davon gebe ich gerne zu.
Solidarität will ich gerne zeigen, aber nur wenn das Geld auch bei den Menschen ankommt die es brauchen und nicht bei denen landet die eh schon genug haben.

Das dir meine Meinung nicht gefällt, gut kein Problem damit muss ich leben. Es macht mich einfach wütend das über den Kopf der Bürger über eine Währung entschieden wird, würde es in Volksabstimmung beschlossen werden dann ist das was anderes. So jedenfalls werde ich zwar mit dem € bezahlen und leben müssen, aber akzeptieren werde ich nicht. :)
 
Du würdest also lieber die Banken pleite gehen lassen? Dass dann die europäische Wirtschaft aber komplett runiert und quasi nicht mehr existent wäre, spielt dann keine Rolle, nehme ich an.
 
achja, die eigene unfähigkeit und die schuld anderer...

auch im discounter herrschen (äußerst strenge) qualitätsvorschriften.

Naja die ganzen Lebensmittelskandale in letzter Zeit sagen etwas anderes, da bin ich bei Discountern vorsichtig geworden,
vor allem mit der Müller Brot Geschichte.
Ich sehe du kommst aus Österreich ich weiß nicht ob ihr da auch von betroffen seid.
 
Ich kann im Discountbereich nur von Aldi sprechen, aber die legen ihren Lieferanten ziemliche Daumenschrauben an. Geben Standards vor und lassen regelmäßig Labore prüfen und wehe dem Lieferanten, wenn es da Abweichungen gibt oder man z.B. bei Öko-Test nicht vorne landet.
 
Salatgurken habe ich noch nie für 39 Cent gesehen, ebenso wenig einen Kopfsalat für 79 Cent. Das wird dann wahrscheinlich eine eher bescheidene Qualität haben, habe mal im Discounter eine Gurke gekauft und durfte die Hälfte wegwerfen. Ich kaufe meine Sachen eh lieber im Gemüse Fachgeschäft da zahle ich zwar mehr bekomme aber 1A Ware :D

Kartoffelpüree
Deodorant
Duschgel
Zahncreme

Ich werde morgen mal ein Foto von der 39-Cent-Salatgurke machen. Die kostet hier im Winter auch mal 69 oder 79 Cent, im Sommer sogar mal 33 oder gar 29 Cent.
Ich habe noch nie von der Kaufland-Salatgurke etwas wegwerfen müssen, war in den letzten 10 Jahren immer 1A-Qualität.

Den Kopfsalat gibt es im Sommer übrigens meist sogar für 49 Cent.

"Deodorant" und "Duschgel" kaufe ich quasi nie selber, bekomme ich zu diversen "Festen" (Weihnachten, Geburtstag, Ostern, ...) in ausreichender Menge geschenkt.

"Zahncreme"

=> http://www.amazon.de/Dontodent-Zahn...XTF6/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1334913525&sr=8-1

81 Cent für 2 Tuben.

Was hat das damals in DM gekostet?
 
Ich kann im Discountbereich nur von Aldi sprechen, aber die legen ihren Lieferanten ziemliche Daumenschrauben an. Geben Standards vor und lassen regelmäßig Labore prüfen und wehe dem Lieferanten, wenn es da Abweichungen gibt oder man z.B. bei Öko-Test nicht vorne landet.

Da gibt es sicher auch Anbieter die viel Wert auf Qualität legen, meist ist die Obst und Gemüseabteilung ein Indiz dafür wie es in dem Geschäft so läuft.
Naja ich persönlich kaufe mittlerweile eher in Fachgeschäften ein da weiß ich sicher was ich kriege und habe einen Ansprechpartner der mir genau Auskunft geben kann.
Bei den Discountern fehlt das halt ein bisschen, dafür ist's halt dann billiger.

btw:in Frankreich scheint es sowas wie Discounter gar nicht bzw. kaum zu geben.
 
Duschgel bekommste schon für unter 80 Cent. Reicht dann für zwei Wochen oder mehr. Daran wird man kaum arm gehen. Die Qualität von Gemüse im Discounter hängt vom Discounter ab. Im Netto würd ich kein Gemüse kaufen, im Aldi kein Problem.
 
Ja...
Aldi Nord, LIDL

Und ein Zitat aus dem Handelsblatt:

PARIS. Aldi und Lidl haben die Franzosen aufgeschreckt. Die deutschen Discount-Ketten profitieren mit ihren Tochtergesellschaften auch in Frankreich vom Trend "Billig ist besser". Lidl gilt inzwischen in Frankreich als größter Discounter. Im elsässischen Mühlhausen nahe der deutschen Grenze schlägt nun der Handelsriese Auchan zurück: In diesem Monat soll dort der Hyper-Discounter "Priba", der lautmalerisch niedrige Preise verspricht, seine Pforten öffnen - ein Novum für Frankreich.
"Die Hypermärkte müssen sich anpassen, um eine Zukunft zu haben", sagte Marie-Hélène Boidin-Dubrule, Sprecherin des Familienunternehmens Auchan. Lebensmittel sind in Frankreich vergleichsweise teuer. Denn mit Leclerc, Carrefour, Intermarché und Auchan teilten sich vier Konzerne bislang den Markt auf - bis Aldi und Lidl kamen und das Quartett mit ihren erfolgreichen Discountläden gehörig aufmischten.
 
Ich werde morgen mal ein Foto von der 39-Cent-Salatgurke machen. Die kostet hier im Winter auch mal 69 oder 79 Cent, im Sommer sogar mal 33 oder gar 29 Cent.
Ich habe noch nie von der Kaufland-Salatgurke etwas wegwerfen müssen, war in den letzten 10 Jahren immer 1A-Qualität.
Den Kopfsalat gibt es im Sommer übrigens meist sogar für 49 Cent.

Dann hast du Glück gehabt, mir ist das in Vergangenheit öfters passiert. Bei den Erdbeeren waren zig verfaulte in der Schale drin die konnte man halt nicht sehen, erst beim waschen.
Paprika, Bananen das gleiche die sind halt eingeschweißt und das sieht man nicht gleich wenn es dann noch pressiert.
Manche Leute wühlen dann ein wenig umher um das passende zu finden und hinterlassen so Druckstellen, gut ist halt das Problem bei Selbstbedienung.
Früher hatte man hier halt auch Leute die einen bedienten, gibts glaub ich kaum noch bei einem Discounter :)
 
Dann hast du Glück gehabt, mir ist das in Vergangenheit öfters passiert. Bei den Erdbeeren waren zig verfaulte in der Schale drin die konnte man halt nicht sehen, erst beim waschen.
Paprika, Bananen das gleiche die sind halt eingeschweißt und das sieht man nicht gleich wenn es dann noch pressiert.
Manche Leute wühlen dann ein wenig umher um das passende zu finden und hinterlassen so Druckstellen, gut ist halt das Problem bei Selbstbedienung.
Früher hatte man hier halt auch Leute die einen bedienten, gibts glaub ich kaum noch bei einem Discounter :)

Erdbeeren sind grundsätzlich ein Problem. Hole ich mir dann halt für 99 Cent/Kilo auf dem Feld in der Umgebung.

Paprika gibts hier fast dauerhaft für 1,79 Euro im 3er-Pack - in Folie, kann man problemlos auf Druckstellen überprüfen.

Bananen gibts im Kaufland Königsbrunn laut Prospekt nächste Woche für 99 Cent/Kilo - frei liegend und NICHT eingeschweißt.


Mit den Salatgurken habe ich übrigens nicht "Glück gehabt". In den letzten 5 Jahren habe ich vor allem auch wegen der 4 Kaninchen geschätzte 200 Salatgurken gekauft. Ich behaupte mal, dass ich in meinem ganzen Leben noch nie eine verfaulte Gurke gesehen habe.
 
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