Afghanistan-Krieg und Heroin- Debatte über Auswirkungen

Taliban und Opiumanbau bekämpft man mit Landessicherheit, Staatsmonopol, Aufbauhilfe und Perspektiven. Und um das zu bewerkstelligen und erstmal die Grundlage dafür zu schaffen bedarf es viel mehr Soldaten
(ganon wird jetzt bestimmt den Kopf schütteln, aber Deutschland sollte endlich mehr in die Bundeswehr investieren -v.a. in Sachen Sold und Anwerben von klugen Köpfen. Der Truppe fehlt es an Spezialisten. Stattdessen werden lieber die Anforderungen/Qualitätsstandards für Berufssoldaten heruntergeschraubt, lol)

Afghanische Bauern um ihre Existenz bringen pisst nur die Afghanen an.
 
Muss dich enttäuschen Perp ich hab in Bezuf auf Afgahnistan meine Meinung geändert....das wäre Selbstmord da rauszugehen für die einheimische Bevölkerung....mein Problem ist eher das der Karzai genauso n korruptes Schwein ist :/
 
Doppelmoral:



Dumme Sachen:
- Heroin anbauen --> logische Folge: tötet die Schweine!!!!!
- Heroin nehmen --> man hätte ihn beschützen müssen, indem man andere entmündigt... wenn wenige sich nicht beherrschen können, müssen halt alle bevormundet werden...

Man muss in jedem Fall verhindern, dass sich Menschen mit Heroin umzubringen, wenn es nicht anders geht muss man sie halt töten... Lieber ein Toter durch Napalm, als ein toter durch Heroin!

Heroin hat keine positiven Seiten excaliboor, bevormunden ist manchmal wichtig, wenn jemand nicht mehr weiß, was er macht. Nur wenn jemand heroin ein paar mal genommen hat, dann gibts fast kein zurück mehr, anders als bei Alkohol oder Nikotin.

Warum verteidigst du Schlafmohnbauern, die selber zugeben, dass es ihnen völlig klar ist, dass andere daran verrecken oder die Hölle durchmachen?

Ich fordere hier auch keine gezielte Ermordung von Bauern, nur die Bombardierung der Felder wäre für den Westen sinnvoller als die Bergkämpfe.

@Perplex: Dito, aber die dortige Regierung muss auch wollen und da habe ich meine Zweifel. Afghanische Bauern um ihre Existenz bringen? Wenn diese auf Drogenerzeugung beruht, dann bitte. Wie ich hier schon öfters geschrieben habe sollte man ihnen zuerst die Hand reichen und anderes probieren (wird auch gemacht, Safrananbau, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein), nur wenns nichts hilft?
 
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@exca: du weisst, dass ich dich schätze, aber bitte fang nicht so an...ich seh genau wo das aufhört und die richtung gefällt mir nicht :-)

naja im grunde habe ich ja jetzt alles zum thema gesagt... überzeugen werde ich hier wohl eh keinen, obwohl ich trotzdem überzeugt von meiner meinung bin... das wirkliche problem sind nicht die produzenten, sondern die konsumenten...

also halte ich mich mal wirklich fern, bis der thread wieder ein anderes thema anschlägt, soll ja nicht einseitig werden, dafür wäre es zu schade um den thread... :)
und unnötig aufregen muss ich mich nun auch nicht...


edit: irgendwie bereue ich den entschluss mich rauszuhalten, nachdem ich Harocks post sehe, da fallen mir gleich viele gute argumente ein... aber nun ja, versprochen ist versprochen...
 
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Warum verteidigst du Schlafmohnbauern, die selber zugeben, dass es ihnen völlig klar ist, dass andere daran verrecken oder die Hölle durchmachen?

Ich fordere hier auch keine gezielt Ermordung von Bauern, nur die Bombardierung der Felder wäre für den Westen sinnvoller als die Bergkämpfe.
Deine Idee hat leider nur einen gewaltigen Haken. Wenn wir wirklich nur die Felder bombadieren würden, dann ist das aber Syssifussarbeit. Denn wir könnten nie aus Afghanistan raus, da, wenn wir erstmal abziehen sofort wieder Mohn angebaut werden würde, da sich die Umstände im Land nicht ändern.

Wir wären auf alle Zeiten hin dazu verdammt, in Afghanistan Äcker zu bombadieren. :lol:
Da zäunst du das Pferd imo von der verkehrten Seite auf.

@Perplex: Dito, aber die dortige Regierung muss auch wollen und da habe ich meine Zweifel. Afghanische Bauern um ihre Existenz bringen? Wenn diese auf Drogenerzeugung beruht, dann bitte. Wie ich hier schon öfters geschrieben habe sollte man ihnen zuerst die Hand reichen und anderes probieren (wird auch gemacht, Safrananbau, aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein), nur wenns nichts hilft?
Wenn die Sicherheit im Land erstmal bewerkstelligt ist, können die Afghanen das machen, was die Taliban gemacht haben. Den Anbauverbot durchsetzen und kontrollieren. Nur das wir anders als die Taliban die Bauern bei der Umstellung unterstützen könnten, sodass sie nichts dadurch verieren würden.
 
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@Exca....hier is ja n neuer Fred, da muss sich keiner raushalten solange ihr euch nicht an die Gurgel geht :-)
 
Im schlimmsten Falle den Boden unfruchtbar machen, ja wird nicht passieren, ist ja zu gemein ;)

@Excalibur:

"naja im grunde habe ich ja jetzt alles zum thema gesagt... überzeugen werde ich hier wohl eh keinen, obwohl ich trotzdem überzeugt von meiner meinung bin... das wirkliche problem sind nicht die produzenten, sondern die konsumenten...

also halte ich mich mal wirklich fern, bis der thread wieder ein anderes thema anschlägt, soll ja nicht einseitig werden, dafür wäre es zu schade um den thread...
und unnötig aufregen muss ich mich nun auch nicht... "


Du regst dich auf? Nein ich rege mich auf. Der Heroinsüchtige ist das Problem, nicht der Erzeuger oder Dealer? Erklärs mir, ich finde diese Meinung absolut xxxxxxxxxx, eigentlich finde ich nicht mal das passende Wort dafür und habs deswegen zensiert^^. Du verteidigst die Drogenerzeuger und deren Leben, alle Opfer sind selbst schuld. Klasse Meinung^^

@Ganon: Ich gehe keinem an die Gurgel, ärgere mich nur ein wenig -.-
Hey super Sache mit dem neuen Thread, aber ich beruhige mich wohl erstmal :)
 
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Na gut, danke für die Auslagerung :)

warum ich so darüber denke?
Ich habe schon gesagt, dass der Bauer selbst niemanden umbringt... er stellt das Zeug nur her... der, der es nimmt ist dafür verantwortlich - natürlich gibt es situationen, in denen sowas unkontrolliert ist, aber nach der Logik müsste man dann fast alles verbieten - immerhin sterben Leute auch am Alkohol, an Autos, an Messern.... und da ist auch nicht der Hersteller schuld

letzendlich liegt die entscheidung eben beim Opfer - und wer die entscheidung hat, muss auch die Verantwortung tragen

tut mir leid, wenn meine beiträge unsensibel waren, da du ja direkt betroffen bist.... ich war auch etwas agressiv, weil mich beiträge, in denen morde gefordert werden, nicht unbedingt kalt lassen...
 
@exca...na aus harlocks sicht, forderst du das ja auch nur auf anderer eben ;)

ich kann euch eigentlich beide verstehen.
ich hab auch ne lebenssicht, dass eigentlich jedes lebenwesen irgendwo für sich selbst verantwortlich ist in letzter instanz.
gesetze gelten nicht und eigentlich darf man alles solange man mit den konsequenzen leben kann.

andererseits gibts dann wiederum den punkt sucht, wo man eben nicht mehr verantwortlich ist und den faktor nächstenliebe.....ich helfe leute die ich mag oder zu denen ich durchdringen kann und süchtig sind und versuiche sie zu "bekehren" ....weil sie es mir wert sind, wodurch ich aber eigentlich auch gegen ihr privates entscheidungsrecht verstosse theoretisch da es ja eigentlich ihr willen ist...oder auch nicht, weil sie ja süchtig sind...sie sind net zurechnungsfähig ergo entscheiden sie gar nicht selber....und der mensch sollte imo darauf aufpassen dass er verantwortlich sein kann....alles andere führt imo nur zu unglück so verdreht das auch klingen mag :)
 
ich bin ja auch dagegen, dass jemand Heroin nimmt... aber jeder sollte es aus seinem freien willen tun und nicht weil er von staat gezwungen wurde - überzeugungsarbeit und hilfe sollten natürlich da sein...

es auch verständlich, wenn man menschen helfen will und deshalb zeitweise deren selbstbestimmung verletzt... aber eine solche Regel, die für alle gilt darf es nicht geben, denn dann hat man wieder das problem, dass regeln auch nur wieder von menschen gemacht werden, die nicht besser sind als andere und deshalb nicht für andere entscheiden sollten... die entschiedung sollte immer noch soweit wie möglich dem einzelnen überlassen werden

deshalb finde ich auch, dass aufklärung der beste weg wäre, solche suchtprobleme zu lösen... verbote bringen nichts, denn solange es einen markt für etwas gibt, wird sich auch ein weg finden - wirtschaft ist eben stärker als politik... deshalb bin ich da realistisch: man muss akzeptieren, dass so ein problem nicht von oben gelöst werden, weil es jeder für sich selbst lösen muss
 
Da gibts aber das nächste Problem...wer legt fest was wo wie womit aufgeklärt wird und nach welchen Kriterien :blushed:

Wenn wir das lange genug zurückverfolgen, stellen wir fest dass es keine übergeordnete Moral gibt....gut und schön, aber dann hätten wir uns die Aufklärung auch sparen können und eigentlich ist der gesamte Sozialstaat eine Verdrehung..genauso wie Renten und Gesundheit, immerhin sind wir auch nicht mehr wert als Milliarden Arme in Asien und Afrika....womit hat der Mensch, der hier selber noch nichts geleistet hat das Recht mehr zu erhalten als hart arbeitende dort. ;-)

kurz gesagt....wenn man radikal philosophisch vorgeht im Bezug auf Regeön,selbstbestimmung und Staatsmacht kommt man imo irgendwo zum Schluss, dass man es nicht verdient hat zu leben.
 
Da gibts aber das nächste Problem...wer legt fest was wo wie womit aufgeklärt wird und nach welchen Kriterien :blushed:

Jeder kann aufklären wie er will... natürlich wird es hier auch welche geben, die das gegenteil - aber die gesellschaft in der gesamtheit ist eben "gut" und deshalb wird sich bei maximaler freiheit das gute durchsetzen (man sieht es ja am internet, wie etwas dereguliertes gut funktionieren kann)

Wenn wir das lange genug zurückverfolgen, stellen wir fest dass es keine übergeordnete Moral gibt....gut und schön, aber dann hätten wir uns die Aufklärung auch sparen können und eigentlich ist der gesamte Sozialstaat eine Verdrehung..genauso wie Renten und Gesundheit, immerhin sind wir auch nicht mehr wert als Milliarden Arme in Asien und Afrika....womit hat der Mensch, der hier selber noch nichts geleistet hat das Recht mehr zu erhalten als hart arbeitende dort. ;-)

naja hier haben wir in diesem teil der welt einfach glück... verdient haben wir es nicht und deshalb wird sich die welt auf dauer angleichen (wobei die diskussion wieder sehr abschweifend wäre, deshalb halte ich es mal kurz)

kurz gesagt....wenn man radikal philosophisch vorgeht im Bezug auf Regeön,selbstbestimmung und Staatsmacht kommt man imo irgendwo zum Schluss, dass man es nicht verdient hat zu leben.

also hier muss ich zugeben, dass ich den satz nicht ganz verstehe... wieso sollte man es verdienen zu leben... ich finde das sollte man nicht hinterfragen, sondern einfach so leben, wie man es für das beste hält
 
Na gut, danke für die Auslagerung :)

warum ich so darüber denke?
Ich habe schon gesagt, dass der Bauer selbst niemanden umbringt... er stellt das Zeug nur her... der, der es nimmt ist dafür verantwortlich - natürlich gibt es situationen, in denen sowas unkontrolliert ist, aber nach der Logik müsste man dann fast alles verbieten - immerhin sterben Leute auch am Alkohol, an Autos, an Messern.... und da ist auch nicht der Hersteller schuld

letzendlich liegt die entscheidung eben beim Opfer - und wer die entscheidung hat, muss auch die Verantwortung tragen

tut mir leid, wenn meine beiträge unsensibel waren, da du ja direkt betroffen bist.... ich war auch etwas agressiv, weil mich beiträge, in denen morde gefordert werden, nicht unbedingt kalt lassen...

Ich will das hier versöhnlich ausklingen lassen excaliboor, wobei das Thema einfach Brisanz hat. Und deine Bewertung: "Heul doch" finde ich schon etwas eklig in diesem Zusammenhang, glaube mir, ich habe genug geheult... (aber keine Angst, bist grau, das heißt unbedeutend)

Zu meinem Freund:

Ich war dem Kerl neidisch, Geld, ein eigenes Geschäft, ne geniale Freundin, etc. Am Ende sah ich ihn nach mehreren Wiederbelebungsversuchen auf der Trage, er war 23. Vielleicht eine Erlösung für ihn. Ihr habt, Gott sei Dank, keine Ahnung von so was und ich erzähle hier nicht alles, es war auch für mich die Hölle. Du sprichst Alkohol und weichere Drogen an? Ja das brauchte er auch, um dem Entzug zu entgehen (was nicht klappte). Er war am Ende Alkoholiker, weil das Heroin fehlte, er nahm am Ende alles. Ein wunderbarer Mensch wurde in ein paar Jahren zerstört.
Ich sagte nie, dass ich die absolute Wahrheit verbreite, die gibt es nicht. Nur mir persönlich ist das Schicksal von Opiumbauern fast egal, sie stellen Gift für die Menschheit her. (Alkohol und Nikotin sind auch Gift, der Staat verdient halt extrem viel Geld damit)

Habe es aber auch provozierend geschrieben, ich bin eigentlich eher ein friedlicher Mensch, nur der (Schlaf-)Mohn gehört imo weg. Auch widerspreche ich dir bei der Schuldfrage, aber egal, ich wünsche dir keinen solche Fall.
 
da das Heroin in Nordamerika nicht aus Afghanistan kommt sondern aus Lateinamerika.
.
Aus lat. Amerika kommt dafür das Koks und bei uns ist wiederum Koks eher die "reiche" Leute Droge.
Alle "Freunde des Westens" in der Region sind selbstverliebe Arschlöcher und selber Diktatoren
"Alle" nicht, es gab durchaus Hoffnungsschimmer, die aber durch Attentate, etc. starben.
sondern liebe die eigene Bevölkerung kleinreden.
Oder zur eigenen Bevölkerung gehören und eine andere Minderheit "ermorden" wollen.
was die Taliban gemacht haben.
Das Problem ist, man weiß nicht, was sie gemacht haben, sie "haben" ja selbst vor 1999 unter dem Deckmantel des Chaos Opium angepflanzt.
gfbv.de schrieb:
Waffenhändler aus dem benachbarten Staat Tadschikistan tauschten auf einem Markt am Grenzfluss Panj afghanisches Heroin gegen russische Waffen ein. Gehandelt würden die Waffen und Drogen unter den Augen tadschikischer und afghanischer Polizei und Grenztruppen.
Sacre Bleu. :o
@ganon Drogenkonsum ist kein legales Recht.
 
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Möchte mal wissen, ob ich auch nur ein Monatsgehalt zahlen muss, wenn ich eine Mutter und Ehefrau totfahre.

Ich glaube da zahlst du einen viel höheren Preis als nur das...

Außerdem würde dich eine höhere Strafe denn davon abhalten das zu tun? Bzw. Wer tut das absichtlich? Glaube keiner, Strafen helfen bei sowas nicht wirklich als Abschreckung...
 
Ich will das hier versöhnlich ausklingen lassen excaliboor, wobei das Thema einfach Brisanz hat. Und deine Bewertung: "Heul doch" finde ich schon etwas eklig in diesem Zusammenhang, glaube mir, ich habe genug geheult... (aber keine Angst, bist grau, das heißt unbedeutend)

Zu meinem Freund:

Ich war dem Kerl neidisch, Geld, ein eigenes Geschäft, ne geniale Freundin, etc. Am Ende sah ich ihn nach mehreren Wiederbelebungsversuchen auf der Trage, er war 23. Vielleicht eine Erlösung für ihn. Ihr habt, Gott sei Dank, keine Ahnung von so was und ich erzähle hier nicht alles, es war auch für mich die Hölle. Du sprichst Alkohol und weichere Drogen an? Ja das brauchte er auch, um dem Entzug zu entgehen (was nicht klappte). Er war am Ende Alkoholiker, weil das Heroin fehlte, er nahm am Ende alles. Ein wunderbarer Mensch wurde in ein paar Jahren zerstört.
Ich sagte nie, dass ich die absolute Wahrheit verbreite, die gibt es nicht. Nur mir persönlich ist das Schicksal von Opiumbauern fast egal, sie stellen Gift für die Menschheit her. (Alkohol und Nikotin sind auch Gift, der Staat verdient halt extrem viel Geld damit)

Habe es aber auch provozierend geschrieben, ich bin eigentlich eher ein friedlicher Mensch, nur der (Schlaf-)Mohn gehört imo weg. Auch widerspreche ich dir bei der Schuldfrage, aber egal, ich wünsche dir keinen solche Fall.

wie ich schon im anderen Thread erklärt habe: es bezog sich auf dein gejammer über Politik (zumidestens bin ich da recht sicher, denn sowas wäre wirklich unangebracht)

wäre gut, wenn du das klarstellst.... der rote balken, den der wütende mob verursacht hat, ist mir zwar egal, aber es gibt auch einige leute hier im board die ich schätze und ich möchte nicht, dass sie so einen eindruck von mir haben...

wie ich schon sagte, sein schicksal ist tragisch, aber ich finde trotzdem, dass er die wahl hatte.... ich muss mich jetzt aber nicht schon wieder weiderholen, da ist jetzt egal, du bist persönlich betroffen, da sieht man es anderes, deshalb hat diskutieren hier keinen sinn und verletzen möchte ich dich nun auch nicht, wenn ich wieder versuche zu argumentieren
 
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@MTC: Ist zwar nicht mehr das Thema hier, aber Althaus Verhalten widert mich einfach an^^ Strafen machen natürlich nichts ungeschehen.

Zum Thema: Man nimmt Heroin ein paar mal freiwillig (kann aber auch unfreiwillig geschehen). Der Mensch macht Fehler auch wenn er aufgeklärt ist, danach ist er abhängig, da ist es eben nicht mehr die freie Entscheidung. Ich kapiers ja auch nicht, dachte nie, dass er es zulassen würde. An Heroin gibt es nichts positives, es führt zur Zerstörung des Süchtigen und ist zu Recht verboten. Ich sehe nichts positives an der gewaltigen Opiumherstellung, die Leute verdienen ihr Geld durch das Leid und den Tod anderer. Und ja, daran sterben mehr Menschen als durch Selbstmordattentäter, wegen denen wir dort sind. Und die Zahl der Menschen, deren Leben durch dieses Gift zerstört wurde, ist noch viel größer.

Wenn man dann noch Interviews mit den Drogenbauern sieht, dann kann man sich schon mal zu solchen Äußerungen hinreißen lassen, wie ich sie benutzt habe. Das wars von mir zum Thema, meine Einstellung und die Gründe sind bekannt, da wird sich wohl auch nichts mehr daran ändern.

@excaliboor: Klar bin ich befangen, nur die Droge ist verboten, sie macht sehr schnell süchtig und ich verstehe nicht, wie man für eine Legalisierung sein kann. Oder die Schuld von Hersteller oder Dealer negiert. So kommt es nämlich rüber. Wir werden nie auf einen Nenner kommen, ich lasse es jetzt einfach. Gut zu lesen, dass deine Bewertung wegen was anderem war :)
 
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