Emotionen in Spielen:Können Spiele wie Heavy Rain die Spieleindustrie revolutionieren

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Darji
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Traurig, nicht wahr?? Aber hey, die "Industrie" will wie Hollywood werden, egal ob sie daran zu Grunde geht, oder nicht :)
Wenn es nach der mehrheit gehen würde, würde man sich in Spielen eh nur die Köpfe wegballern und das am besten auch noch im 4er Coop.

Gerade durch sowas könnte diese Industire ernster genommen werden. Udn spiele mehr werden als nur simples vergnügen
 
Ich denke die Industrie wird sehr wohl ernst genommen, und zwar als Gebärmaschine waffenstarrender jugendlicher Amokläufer.
sowas ist eher die Sündenbockfunktion. Wenn man sie ernst nehmen würde, würde man sich ersteinmal darübre informieren und die Situation analysieren^^
 
die war der hammer!!! wenn diese hässlichen playermodells nicht wären! ach!
 
Es gibt keine objektiv emotionalen Szenen in Spielen. Jeder hat da ne andere Verbindung zu den Chars.

Letztes Level in Halo3 inkl. Abspann -> mein emotionalstes Spielerlebnis ^^
 
stimmt ich hab geweint, als ash damals smettbo gehen lassen hat... trauriger moment, ja.
 
Wenn es nach der mehrheit gehen würde, würde man sich in Spielen eh nur die Köpfe wegballern und das am besten auch noch im 4er Coop.

Glaub ich nicht. Es gibt soviele Kunden da drausen, die was anderes wollen als Shooter. Sie werden nur schon lange nicht mehr ernst genommen, weil sie ja nicht dem Entsprechen, was sich die Entwickler wünschen in ihrem Streben nach "Erwachsenheit"

Gerade durch sowas könnte diese Industire ernster genommen werden. Udn spiele mehr werden als nur simples vergnügen

Von wem will die Industrie ernst genommen werden?? Warum will sie das, und was bringt es ihr??
 
Ein weiteres Beispiel für erwachsene emotionen, wäre z.B. wie schon bereits erwähnt. Das Leben ist schön. Ein Kind würde diese art emotionen zu erzeugen z.B. nicht verstehen können.

Ein Kind würde die Emotionen, die der Film auslösen soll, locker verstehen.
Nur würde das Kind den Film im Normalfall nicht verstehen.
Aber nicht weil er so super erwachsene Emotionen hat, sondern dem Kind einfach viel zu viel Hintergrundwissen zu dem ganzen Thema fehlt.

Sendungen für Kinder sind ja nicht (je nach Alter) so simpel, weil die Kinder alle bescheuert sind, sondern dem Kind einfach mal viel zu viel Wissen fehlt. Da muss einfach noch vieles erstmal erklärt werden und mit Geschichten über den 2ten Weltkrieg wirst du ein Kind sicherlich nicht berühren könne, weil ihm einfach der Bezug fehlt und nicht die Fähigkeit irgenbdwelche emotionalen Momente zu verstehen.

Die Fähigkeit Emotgionen in einem hohen Facettenreichtum darzustellen, macht einen Film nicht erwachsen oder ein Spiel.

Manche werden von Tierfilmen nicht berührt und andere weinen, wenn der Hund am Ende stirbt oä.
Das hat einfach nur mit den Erfahrungen und dem Wissen zu tun, dass die Menschen unterscheidet.

Und ich spiele Spiele auch zum Spielen und nicht zum Gucken.
Filme und Bücher isnd für mich das Medium für Geschichten.
In Spielen sind Geschichten dazu da um mich tiefer in das Spielgeschehen einzubinden, damit ich einfach mehr Spaß am eigentlichen Spielen habe.
Macht halt mehr Spaß, wenn man weiss man ist jetzt der Typ der Rachedurstig durch die Gegend läuft und seine Familie rächt, als der Typ der halt nur schnetzelt.
Es geht eigentlich immer nur darum, zu etwas über den Charakter und seine Motive zu erfahren und etwaiige Nebencharaktere.

Wenn eine Geschichte, wie zB. "Das Leben ist schön" erzählt werden würde und ständig irgendwelche Spielpassagen (oder kurze Handlungen) die Geschichte unterbrechen würden, wäre das ziemlich beknackt.

Der untere Teil ist natürlich imo. :P
 
David Cage überschätzt sich imho verdammt mit seinen Aussagen.

Klingt ja auch recht arrogant, zu behaupten, dass fast alle Spiele (nur seine nicht :) ) die Tiefe eines Pornofilmes haben und die Charaktere, außer natürlich in Heavy Rain, auch nur dumme Sprechpuppen sind.

Er kocht auch nur mit Wasser. Da kann er von mir aus ein 40.000 seitiges Skript zu einem Spiel haben.

Seine Utopie kann ich nicht ganz teilen.

Weil ich eben keine sonderlich überzeugenden Erfahrungen mit dem Fahrenheit-Prinzip gemacht habe.

Dieses Spiel war im Endeffekt auch nur plumb. Und hatte zum Teil auch einen miesen Porno-Charakter. Und im Endeffekt die Story eines schlechten B-Movies.

Aus dieser Basis will er, dass mehr Spiele "Emotionen" und Dergleichen lostreten?
Er sollte erstmal ein Spiel auf den Markt werden, das seinen Vorgaben überhaupt zum Teil entspricht... und dann reden wir weiter.

Von mir aus kann es aber gerne (etwas mehr) Spiele geben, die sich vom traditionellen Begriff befreien und weniger ins Gameplay oder in die Mechaniken reinlegen und mehr an den Hintergrund.
Aber wenn die Industrie in diese Richtung gehen will... will ich das nicht.

Mir reicht persönlich das, was bisher vorhanden ist.
Da wo wir jetzt stehen, kann jeder damit machen, was er will.
Der Spieler macht sich das Spiel dann so, wie er es will.

Bei MMOs gibt es ja auch zum Beispiel Rollenspiel-Server, obwohl die Spielmechanik selbst die simpelste ist und eigentlich gar nicht dafür ausgelegt.
Da hat man jedoch die Wahl.

Wenn ich jetzt bei jedem Shooter zwanghaft mit "Emotionen" überhäuft werde, würde mich das nach einiger Zeit schon nerven :)

Auch wenn das jetzt abgefahren klingt:
Für mich war KotoR1 mit am Besten, was die Emotionsfrage abgeht.

Bei diesem Spiel habe ich einfach von Anfang an wirklich so gespielt, wie ich dort agieren würde. Und habe mir jede Handlung noch einmal überlegt und vorgestellt und alles.

Und promt war dieses Spiel, bei denen die meisten vermutlich gelangweilt durchgelaufen sind, powergamen oder wasweißich... ein Fundus an den Dingen, die David Cage da gerade anspricht.
 
damn, sogar bei Erwachsenengames, liegen wir Nintendo fans hinten :D
Nintendo hat auch anderes Image.
es geht in diesem thrad doch nciht was der kunde will, sondern um eine mögliche rvolution in saehn storytelling bzw vermitteln von emtionen in Videospielen.
"Die" Revolution in Storytelling gibt es nicht, wie auch, was gibt es zu revolutionieren? =)
Der Kunde. Aber der ist eh nur lästig :)
Stimmt - siehe Nintendo
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Traurig, nicht wahr?? Aber hey, die "Industrie" will wie Hollywood werden, egal ob sie daran zu Grunde geht, oder nicht :)
Und was soll daran falsch sein? Oder beziehst du es auf den "Masterplan" von Cage?
Wenn ich jetzt bei jedem Shooter zwanghaft mit "Emotionen" überhäuft werde, würde mich das nach einiger Zeit schon nerven :)
Bei einem Shooter wird man eigentlich mit Emotionen überhäuft, ob sie einem gefallen, sei dahingestellt.
Wenn es nach der mehrheit gehen würde, würde man sich in Spielen eh nur die Köpfe wegballern und das am besten auch noch im 4er Coop.
Tja, dein Pech, ich hab meinen Spaß.
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Gerade durch sowas könnte diese Industire ernster genommen werden. Udn spiele mehr werden als nur simples vergnügen
Ein Spiel mit "simplen" Quicktime-Events soll die "Industrie" emporheben, dass hat Rockstar schon lange vorher geschafft.
und zwar als Gebärmaschine waffenstarrender jugendlicher Amokläufer.
Also bitte, Deutschland ist ja das perfekte Beispiel für die Videospiel-Industrie:lol:
 
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Was daran falsch sein soll, dass die Industrie Hollywood nacheifert??

Dass die Spieler den Weg imo nicht mitgehen werden...
 
Hört doch mal auf so übertrieben zu generalisieren ala "Die Industrie geht in diese Richtung". Ist doch alles Blödsinn und erinnert mich an das Gejammer bei den Motion Controls ("Oh Gott, Controller stirbt aus, bald nur noch Fuchtelgaming").

Genau wie bei Filmen wird es auch bei Spielen die ganze Bandbreite geben. Es gibt hirnloses, es gibt intellektuelles und alles dazwischen. Und alles hat seine Daseinsberechtigung. Es ist aber nicht so, dass plötzlich alle Spiele übertrieben emotional werden oder sowas. Ich weiß nicht wieso das manche hier glauben? Bei Filmen, Büchern etc. ist es doch auch nicht so.

Es geht nur darum, dass es in der Industrie möglich ist solche Projekte zu realisieren und dass sie ernst genommen werden (und damit auch die Branche; es gibt immer noch Leute, die glauben, dass Spiele nur *bumm bumm* Zeitverschwendung und Verblödung sind).

Diverse Spiele sind ja in dieser Richtung auch schon zum Mainstream durchgebrochen und wurden ernsthaft in diversen Artikeln besprochen. Beispiele dafür sind Silent Hill 2, Shadow of the Colossus und GTA4 - jedes auf seine eigene Art. Heavy Rain könnte sich da als nächster Schritt einreihen.

Und ob die Spieler diesen Spielen eine Chance geben wollen werden die VKZ zeigen. Ob Heavy Rain auch als Spiel taugt oder sich als interaktive Cutscene entpuppt werden die Reviews zeigen.

Meine Meinung: Fahrenheit war interessant und wirklich etwas anderes. Das Spiel krankt aber vor allem an dem sagenhaft unoriginellen Ende voller Sci-Fi und Verschwörungsklischees. Wenn Heavy Rain diese und andere Fallen vermeidet (Gameplay, Klischees) sehe ich gute Chancen für das Spiel.
 
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Hört doch mal auf so übertrieben zu generalisieren ala "Die Industrie geht in diese Richtung". Ist doch alles Blödsinn und erinnert mich an das Gejammer bei den Motion Controls ("Oh Gott, Controller stirbt aus, bald nur noch Fuchtelgaming").

Genau wie bei Filmen wird es auch bei Spielen die ganze Bandbreite geben. Es gibt hirnloses, es gibt intellektuelles und alles dazwischen. Und alles hat seine Daseinsberechtigung. Es ist aber nicht so, dass plötzlich alle Spiele übertrieben emotional werden oder sowas. Ich weiß nicht wieso das manche hier glauben? Bei Filmen, Büchern etc. ist es doch auch nicht so.

Erster vernünftiger und wahrer Beitrag hier...
 
Erster vernünftiger und wahrer Beitrag hier...

Stimmt schon.
Nur habe ich jetzt David Cages Aussage aufgegriffen, die Industrie solle doch bitte in diese Richtung gehen und dass man sich jetzt entscheiden solle, ob man Kunst oder Spielzeug schaffen will.

*Natürlich* ist Cage in der Hinsicht schlichtweg größenwahnsinnig.
Spiele wie Heavy Rain sind Nische und sollen auch Nische bleiben, was ja auch gut ist.
So hat jeder am Ende die Wahl.
 
Stimmt schon.
Nur habe ich jetzt David Cages Aussage aufgegriffen, die Industrie solle doch bitte in diese Richtung gehen und dass man sich jetzt entscheiden solle, ob man Kunst oder Spielzeug schaffen will.

*Natürlich* ist Cage in der Hinsicht schlichtweg größenwahnsinnig.
Spiele wie Heavy Rain sind Nische und sollen auch Nische bleiben, was ja auch gut ist.
So hat jeder am Ende die Wahl.

Naja das sollte man jetzt auch nicht zu ernst nehmen, schließlich will er auch sein Game promoten ;-)
 
Naja das sollte man jetzt auch nicht zu ernst nehmen, schließlich will er auch sein Game promoten ;-)

Ich nehme alles für voll :)

:ugly:

Nunja. Um mal den Threadtitel aufzugreifen:

Es würde die Spieleindustrie nicht einmal revolutionieren, finde ich.
Es gibt bereits sehr viele Spiele, deren Handlung zum direkten Tauchen einlädt und alles authentisch rüber bringt.

Es gibt auch bereits Kunstspiele. Okami ist eines. No More Heroes ist eines. Die Liste geht immer weiter.

Eigentlich ist jedes Filmgenre auch vom Drama und von der Handlung her sicher bereits in Spielform abrufbar...
 
Emotionen bei Spielen gabs doch schon immer.
Wenn ich nur mal an meine Wutanfälle bei der ein oder anderen frustigen Stelle in nem Spiel denke..:neutral:

@ Topic: Wieso nicht Gameplay zentrierte und Story zentrierte Spiele?Was spricht dagegen beides zu haben, dann ist für jeden was dabei.
 
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