tja die akzeptanz kommt wohl erst mit den jahren. irgendwann wird es auch bei uns spieler geben deren vorfahren vor 2-3 generationen nach D gekommen sind, ich hoffe dann stört es niemanden mehr.
find das sowieso daneben. wer hier geboren ist, sich identifizieren kann und sich deutsh fühlt der soll auch für die nati spielen dürfen. wieso sollte man da nen unterschied machen, wir sind doch nicht mehr im 20. Jhd...gerade heute in zeiten der EU wächst vorallem europa immer mehr zusammen, was auch richtig so ist. schließlich sind wir über die landesgrenzen hinaus alle gleich, wir sind alle menschen die sich nur durch sprache und kultur unterscheiden. jeder sollte da leben dürfen wo es ihm gefällt und wo er sich wohl fühlt.
Ja, diese Akzeptanz gibt es leider noch nicht überall und wird noch einige Zeit brauchen. Es ist ja noch gar nicht so lange her, da war ein Farbiger in der deutschen Nationalmannschaft ein Exot und zahlreichen Ressentiments und Pöbeleien deutscher "Fans" ausgesetzt.
Umgekehrt war es bei Özil, da gab es einige Probleme von türkischer Seite, obwohl Özils Familie bereits in der 3.Generation in Deutschland lebt.
Das ist ein langsamer Prozess, der wahrscheinlich viele Jahre benötigen wird, aber unausweichlich ist. In Vereinen war es anfangs sogar wichtig, ob die Spieler aus der eigenen Region kamen, mittlerweile stört man sich schon seit langem nicht mehr daran, ob die Spieler aus dem eigenen Land oder dem Ausland kommen, ob sie schwarz, weiß oder gelb sind.
Es ist gut möglich, dass auch die deutsche Nationalmannschaft in einigen Jahren so aussieht wie die englische oder französische, nämlich bunt. Oft sind ja gerade im Fußball Leute mit Migrationshintergrund hungriger als die vermeintlichen "Ur"deutschen.
Das wird dann einfach die gesellschaftlichen Veränderungen widerspiegeln, die in Deutschland stattfinden.