@alexm:
jeder staat könnte jetzt schon, jeden seiner bürger beeinflussen...und tut es sogar...unglaublich was ?
hehe... das ist mir absolut bewusst, deswegen habe ich es auch im Satz danach direkt erwähnt. Aber es wird neue Ausmasse erreichen imo.
Beispielsweise im Biologie-Unterricht. Wenn es einer Firma, die Profit aus der Gentechnik schlägt, ermöglicht wird die Lehrmittel für den Bio-Unterricht zu gestalten, weiss ich jetzt schon inwiefern einseitig über die Genmanipulation darin berichtet werden wird. Sachbücher sollen weiterhin Sachbücher bleiben, in denen wissenschaftlich (und vorallem ohne die Möglichkeit Meinungen zu kontrollieren resp. zu beeinflussen) die entsprechende Thematik behandelt wird. Das nur mal als ein kleines Beispiel, da wird man sicherlich weitere schöne Themen finden können...
ich bin selber n sehr industrieskeptischer mensch und ich glaube und weiss vieles, aber ich sehe keine alternative zur EU und zu Europa.
Ich empfinde die EU als Konstrukt einer Gemeinschafts-Regierung einfach zu gross. Dass mittlerweile Tiere aus Deutschland und anderen EU-Ländern wie Ungarn zum Schlachten nach Italien gefahren werden um anschliessend wieder zurück in den heimischen Markt gefahren werden entzieht sich mir jeder Logik. Warum kann nicht regional gedacht werden? Warum kann nicht der Schlachter der wenige Meter vom Bauern weg arbeitet dies erledigen?
Ich denke es ist falsch, wenn es Leuten in Prag ermöglicht wird auf Dinge Einfluss zu nehmen, wovon eine Region Jahrzehnte lang stark abhängig war (Automobilindustrie, Weinanbau und Bergbau nur um einige zu nennen).
Mal sehen was die Zukunft bringen wird.
Gruss
Alex
EDIT:
EU-Recht/EGV steht auch jetzt schon über nationalem Recht und der EuGH darf seit Bestehen in innersaatliche Gesetztesprozesse und Recht eingreifen.
Was? :o
Hast du dazu ein Quelle? Ich konnte dazu nichts finden.
Aber dann versteh ich nicht, warum die Thematik aktuell so gross als Konstruktionsfehler im Lissabonner Vertrag behandelt wird, wenns schon längst in Kraft ist?
(Siehe erstes PDF auf folgender Seite:
http://www.jura.uni-freiburg.de/institute/ioeffr3/forschung/papers.php)