Es ist also
nicht gut, wenn man sich entscheiden kann?
"Entscheiden" kannst du dich aber so gesehen in jedem Spiel. Sogar in nem banalen Shooter kannst du dich entscheiden, einfach mal keinen Hit abzubekommen. In nem RPG levelst automatisch (ob und wie du dann deine Skillpunkte verteilst, bleibt dennoch dir überlassen), doch das ewige und immer gleiche Monsterkloppen ohne Aufleveln wäre auch reichlich sinnfrei und demotivierend. Darum gehts bei Zelda ja nicht, sondern darum, durch Dungeons zu kommen
Ich verstehe schon, was du meinst, aber die Möglichkeit ist halt in meinen Augen sehrwohl gegeben. Und das ist dann auch nicht "künstlich" erschweren.
Wenn ich Belohnungen jeder Art verweigere, die man doch eigentlich anstreben sollte, dann ist es für mich schon "künstlich erschwert"..aber da können wir uns nun ewig drüber streiten, bringt nix.
Andererseits: Ist es für dich bereits eine künstliche Erschwerung, wenn du ein Spiel nicht auf Normal, sondern auf Schwer durchspielst oder halt auf den höheren Schwierigkeitsgraden?
Auf einem höheren Schwierigkeitsgrad halten die Gegner mehr aus, machen mehr Schaden, oder die Anzahl wurde erhöht oder was weiß ich, alles hätte bei Zelda IMO auch mehr Sinn gemacht, als bewusst irgendwelche Herzchen zu umgehen
.
Wenn wir darüber diskutieren wollen, was die Entwickler mit dem Spieldesign vor hatten, brauchen wir erstmal eine Norm.
Wenn wir sagen, dass z.B der Schwierigkeitsgrad "Normal" die Norm sei und bei Zelda dann halt jedes Herz, jede Flasche mit Fee und so weiter...
... Ist es nunmal in meinen Augen so, dass
nicht nur Zelda, sondern eigentlich fast jedes Spiel casual ist. Und
zu einfach. Darauf will ich dann hinaus, nichts weiter.
Ja, ich glaube, soweit können wir uns einigen. Jedenfalls finde ich, sollte man sich auch bemühen "Nebenitems" wie meinetwegen Flaschen zu ergattern, um einen weiteren Trank in Reserve zu haben, da es sonst schon schwierig wird. Ich finde, das kann man von einem "normalen" Schwierigkeitsgrad bei Zelda erwarten. Und nicht, dass ich auf die Flasche verzichten muss, damit es überhaupt erst fordernd wird
Ferner:
Erkläre mir, warum die Entwickler z.B bei FallOut 3 die Möglichkeit eingebaut haben, nur mit den Fäusten zu kämpfen?

Da sammelt man schlussendlich auch keine Waffen. Sondern boxt sich durch ;-)
Ist das dann auch Motivationsverzicht oder doch so intendiert?
Keine Ahnung, Fallout interessiert mich nicht die Bohne
. Vielleicht ist es nur eine nette Spielerei, ein Gimmik.
Zumal das Zelda-Argument sich jetzt einzig und allein um die Kämpfe dreht. Es wurde ja gesagt, dass das
Sterben im Spiel quasi unmöglich sei, da zu leicht.
Mei... Ist es wirklich, wenn du volle Stats hast. (Außer, wenn du den Wüstendungeon bei TP besuchst... Da kann es mitunter sehr knifflig werden.)
Naja, wie gesagt. Sowas wie Tränke, Feen usw gehören zum Spiel dazu und der Spieler sollte gezwungen werden, davon Gebrauch zu machen. Wenn ich auf die meisten Dinge im Game verzichten kann, frage ich mich doch, wieso man sie überhaupt einbaut, zum anschauen?
Aber wenn du bei einem RPG (wie Morrowind) jetzt eine Überausrüstung hast, die den Gegner mit einem Schlag fällt und dir kaum Schaden durchzukommen lässt... Ist es dann die Schuld der Entwickler, dass es zu einfach ist?
Oder ist es nicht eher deine freie Entscheidung, dass du so Uber sein willst und skillfrei durch das Spiel rennen magst?
Dann sollte es so eine Uberausrüstung nicht geben, fertig. Oder die Gegner werden entsprechend angepasst bzw. diese Rüstung ist mehr oder weniger Pflicht für ein Weiterkommen.Was hat das denn mit meiner freien Entscheidung zu tun? Es ist doch mein gutes Recht, so eine Rüstung zu ergattern, für neue Items zockt man so ein Game doch schließlich (auch), nur wer will denn bitte einen Godmode?