Storytelling in Spielen: Ost Vs. West

hier hab ich aufgehört zu lesen... ;)
Also The Witcher ist schon verdammt Anspruchsvoll was die Story und die Hintergründe angeht. Auch hier wird teilweise mit Schnitten und keiner starren Kameraführung gearbeitet. LEider ist da nur selten der Fall.
 
Okay, dann ein Punkt mehr an die Ost-Spiele. Denen wird ja oft eine schlechte bzw. langweilige Story vorgeworfen... was aber mit der richtigen Umsetzung einfach kein Problem ist. Ich würde sogar fast so weit gehen, zu sagen, dass die Umsetzung wichtiger als die Story am Papier selbst ist...

Wenn du allerdings auf Kameraführung, Schnitt und Musikuntermalung abfährst, ist mir nicht ganz klar, warum du dabei die Zelda-Serie als Antibeispiel nimmst. Die 3D-Zeldas machen das doch allesamt ganz hervorragend.
 
West (RPG) Games haben meist die durchdachtere Welt und realistischere Storys (was diese aber nicht unbedingt aufregender macht...). Dafür sind sie aber wiederum arm an Emotionen/Gefühlen und interessanten Persönlichkeiten, wo Ostgames meistens punkten. Mir ist letztes wichtiger von daher bevorzuge ich ostgames. Hat aber beides seinen reiz.
 
gehört zwar nicht direkt zur story. denoch die beschränkt begehbare spielwelt bei ost RPGs gefällt mir nicht so besonders.

man kann auch die story voran bringen in dem man auch NPCs im normalen Spiel dazu einbringt. wirkt dadurch zwar lockerer was aber nicht soooo schlimm ist.
 
Wenn du allerdings auf Kameraführung, Schnitt und Musikuntermalung abfährst, ist mir nicht ganz klar, warum du dabei die Zelda-Serie als Antibeispiel nimmst. Die 3D-Zeldas machen das doch allesamt ganz hervorragend.

Falsche Konsole.

Klingt doof, ist aber so bei Darji.

Ich kann diesen ORPGs nicht viel abgewinnen, zu abgedroschen und so viel Geschnulze das es einen aus den Ohren rausquillt. Da kann das Storytelling noch so cineastisch sein, eine beknackte Story wird dadurch auch nicht besser.
 
Falsche Konsole.

Klingt doof, ist aber so bei Darji.

Ich kann diesen ORPGs nicht viel abgewinnen, zu abgedroschen und so viel Geschnulze das es einen aus den Ohren rausquillt. Da kann das Storytelling noch so cineastisch sein, eine beknackte Story wird dadurch auch nicht besser.
Nö bei Zelda fehlt mir am Meisten ein wirkliches Voicacting. Die Musik ist ohne Frage genial aber alles andere wirkt eher 1 generation zurück.
 
finde stories in games eher nebensächlich, zumal sie sich sowieso weit unter groschenromanniveau bewegen......... zudem unterbricht das storytelling den spielfluss in form von cutscenes......... ok, bei manchen genres gehts nicht anders, allerdings wurden die games im laufe der zeit auch nicht dadurch besser, dass die cutscenes immer länger wurden........ für mein gefühl wurde alles nur langatmiger*gääähn..........ich will beim spielen keine filmchen gucken, ich will nur interaktion......... das ist das was spielen ausmacht......... ging doch früher (bei medien mit wenig speicherplatz) auch.
 
Sorry aber gerade bei storyintensiven Spielen ist eine filmische Präsentation für mich besonders wichtig.

Es kann ja nicht jeder nur Dinge wie Mario, Zelda oder Wii Sports spielen. Gerade von RPGs erwarte ich sowas halt. Deswegen liegen bei mir persönlich auch West RPGs immer hinter OstRPGs.

Und eine geniale Präsentation schließt geniales Gameplay ja auch nicht aus. Siehe z.B. MGS4
Man kann auch eine herausragende Story und Präsentation umsetzen, ohne auf Krampf zu versuchen, ein halber Film zu sein. Valve zeigt wie's geht: In Half Life 2 und Portal gibt man nie die Kontrolle ab, was immer und zwangsläufig die Immersion stören würde. Man hat von Anfang bis Ende so viel Kontrolle über den Charakter wie der Charakter über sich selbst. Wenn man sich mal nicht bewegen kann, liegt das daran, das der Protagonist es eben auch nicht kann. Und man sieht immer nur genau das, was der Charakter auch sieht. Nicht mehr und nicht weniger. Valve hat verstanden.
 
Man kann auch eine herausragende Story und Präsentation umsetzen, ohne auf Krampf zu versuchen, ein halber Film zu sein. Valve zeigt wie's geht: In Half Life 2 und Portal gibt man nie die Kontrolle ab, was immer und zwangsläufig die Immersion stören würde. Man hat von Anfang bis Ende so viel Kontrolle über den Charakter wie der Charakter über sich selbst. Wenn man sich mal nicht bewegen kann, liegt das daran, das der Protagonist es eben auch nicht kann. Und man sieht immer nur genau das, was der Charakter auch sieht. Nicht mehr und nicht weniger. Valve hat verstanden.
Sorry aber ich finde es ziemlich dumm, wenn man bei wirklich wichtigen Gesprächen sich dazu auch noch frei bewegen kann und der Gegenüber einfach nicht auf einen achtet. Selbst wenn man 20 oder 30 meter von ihn entfernt steht oder mit irgendwelchen Waffen rumspielt, läuft das erzählscript einfach weiter. Das ist für mich eine schlechte Art Storytelling zu betreiben. Noch dazu spielen sich egoshooter eh nicht wirklich aus der Augenperspektive sondern eher auf Brusthöhe. Es gibt kein wirklichen Egoshooter wo man wirklich eine realistische Perspektive hat.
 
Sorry aber ich finde es ziemlich dumm, wenn man bei wirklich wichtigen Gesprächen sich dazu auch noch frei bewegen kann und der Gegenüber einfach nicht auf einen achtet. Selbst wenn man 20 oder 30 meter von ihn entfernt steht oder mit irgendwelchen Waffen rumspielt, läuft das erzählscript einfach weiter. Das ist für mich eine schlechte Art Storytelling zu betreiben. Noch dazu spielen sich egoshooter eh nicht wirklich aus der Augenperspektive sondern eher auf Brusthöhe. Es gibt kein wirklichen Egoshooter wo man wirklich eine realistische Perspektive hat.
Dann bleib einfach stehen? Ist im echten Leben ja auch unhöflich, wegzugehen, wenn sich jemand mit Dir unterhält, oder? :)
 
Sorry aber ich finde es ziemlich dumm, wenn man bei wirklich wichtigen Gesprächen sich dazu auch noch frei bewegen kann und der Gegenüber einfach nicht auf einen achtet. Selbst wenn man 20 oder 30 meter von ihn entfernt steht oder mit irgendwelchen Waffen rumspielt, läuft das erzählscript einfach weiter. Das ist für mich eine schlechte Art Storytelling zu betreiben. Noch dazu spielen sich egoshooter eh nicht wirklich aus der Augenperspektive sondern eher auf Brusthöhe. Es gibt kein wirklichen Egoshooter wo man wirklich eine realistische Perspektive hat.
Das zeigt dann doch nur das du dich wie ein Arschloch verhälst oder nicht in der Lage bist dich in eine Rolle hineinzuversetzen und zwangsweise darauf angewiesen bist das dir alles vorgekaut wird wie bei Ost-RPGs eben.

Aber wenn ich das hier lese wundere ich mich nicht mehr warum die MGS Story soviele Fans hat, ich persönlich finde überdosen an Cutscenes meistens störend und gerade wenn ich sehe wieviel Blödsinn bei einem MGS einfach geredet wird wird mir schlecht auch wenn die Szenen schön aussehen.
Soll ich ernsthaft weiter zuhören wenn das Spiel mir wirklich sagen will das es ohne Kriegwirtschaft keine moderne Zivilisation geben kann, das ein 6 jähriges Mädchen noch ein Embryo ist weil sie eine Stubenhockerin ist und ein ampurtierter Arm die Kontrolle über einen Menschen übernimmt?
Sorry da kann es noch so cineastisch sein aber das ist einfach nur dumm und hirnrissig und leider Standard in Ost-Spielen.
Ich hab nichtmal viel Anspruch an ne Story, in den meisten Fällen soll sie nur glaubwürdig sein und nicht dem Spiel im Weg stehen.
Weshalb ich die Handlung von einem GRAW oder Rainbow Six durchaus gut finde oder auch von einem Doom aber wenn ich mal ne gute Handlung habe das weiss ich das natürlich zu schätzen und bei einigen Genren erwartet man schonmal was mit Substanz.
Eine glaubwürdige Handlung heisst auch noch lange nicht das sie fantasielos ist und wenn ich mir Titel wie Halo 3 oder Mass Effect ansehe dann würd ich nicht sagen das diese nicht cineastisch sind(über Substanz kann man sich natürlich streiten).
 
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Dann bleib einfach stehen? Ist im echten Leben ja auch unhöflich, wegzugehen, wenn sich jemand mit Dir unterhält, oder? :)

In der Tat ist das die einfachste Lösung, vielleicht zu einfach für Darji?
Jetzt wo du Half Life 2 erwähnt hast, muss ich sagen, daß mir diese Art und Weise eine Story zu präsentieren am besten gefällt.
Man gibt das Szepter nicht aus der Hand und die Story kommt ohne Unterbrechung voran. Cutscenes werfen einen immer aus den Spielfluss, gerade bei so Cutscene Schwergewichten wie MGS.

Cutscenes kann man vielleicht schöner inszenieren, aber das Mittendrin Gefühl hast du bei der "Half Life 2 Variante" viel mehr.
 
Das zeigt dann doch nur das du dich wie ein Arschloch verhälst oder nicht in der Lage bist dich in eine Rolle hineinzuversetzen und zwangsweise darauf angewiesen bist das dir alles vorgekaut wird wie bei Ost-RPGs eben.

Aber wenn ich das hier lese wundere ich mich nicht mehr warum die MGS Story soviele Fans hat, ich persönlich finde überdosen an Cutscenes meistens störend und gerade wenn ich sehe wieviel Blödsinn bei einem MGS einfach geredet wird wird mir schlecht auch wenn die Szenen schön aussehen.
Soll ich ernsthaft weiter zuhören wenn das Spiel mir wirklich sagen will das es ohne Kriegwirtschaft keine moderne Zivilisation geben kann, das ein 6 jähriges Mädchen noch ein Embryo ist weil sie eine Stubenhockerin ist und ein ampurtierter Arm die Kontrolle über einen Menschen übernimmt?
Sorry da kann es noch so cineastisch sein aber das ist einfach nur dumm und hirnrissig und leider Standard in Ost-Spielen.
Ich hab nichtmal viel Anspruch an ne Story, in den meisten Fällen soll sie nur glaubwürdig sein und nicht dem Spiel im Weg stehen.
Weshalb ich die Handlung von einem GRAW oder Rainbow Six durchaus gut finde oder auch von einem Doom aber wenn ich mal ne gute Handlung habe das weiss ich das natürlich zu schätzen und bei einigen Genren erwartet man schonmal was mit Substanz.
Eine glaubwürdige Handlung heisst auch noch lange nicht das sie fantasielos ist und wenn ich mir Titel wie Halo 3 oder Mass Effect ansehe dann würd ich nicht sagen das diese nicht cineastisch sind(über Substanz kann man sich natürlich streiten).

Mal abgesehen, dass ich wirklich glaube, dass man ohne eine Kriegswirtschaft keine moderne Zivilisation hätte bzw haben kann, ist der Inhalt der Story wie schonmal gesagt geschmackssache. Aber mal abgesehen vom ganzen Kitsch oder den Übertreibungen, die man entweder mag oder eben nicht, ist MGS4 für mich ein Spiel, an denen sich viele Entwickler mal ein beispiel nehmen sollten was die Präsentation angeht.

Was ME angeht, so hat es sicherlich cineastische Ansätze. Allerdings fehlt es dem Spiel einfach an einer "lebendigen" Kameraführung. Die Ansätze waren aber sicherlich da.

@Story von FFVII: Die mag ich ja eh nicht und das Video da oben trifft sie auch ganz genau. :P

@Deadwood:
Warum zu einfach? Ich bezahle nunmal 60-70€ Für ein Vollpreisspiel und da habe ich halt auch gewisse Ansprüche was die Präsentation angeht. Deswegen freue ich mich auch besonders auf ein Heavy Rain, das schon in der 30 minütigen Präsentation gezeigt hat, dass eine Kamera selbst beim controlieren des Chars nicht fest sein muss, sondern sich ebenfalls ständig verändert.

Wer nicht weiß, was ich damit meine, sollte sich das mal anschauen.
http://www.viddler.com/explore/Lirion/videos/2/
 
Muss Story und Präsentation gleich geringeres Gameplay bedeuten? Ich denke nicht, dass man sich für etwas bestimmtes entscheiden müsste.


naja bei den japanern ist das leider so. in vielen JRPGs spielt man nicht mal selber, sondern auf knopfdruck wird eine sequenz abgespielt bei der man den gegner angreift.

Das westliche entwickler beides viel besser vereinen können wird an spielen Max Payne, Gothic Bio ware games etc. deutlich.
 
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