Call of Juarez: Bound in Blood

hats jemand durch, der auch den vorgänger durchgezoggt hat? der erste hat mir schon ziemlich gut gefallen, hatte allerdings einige blöde stellen, an denen man oft nicht wusste, was nun. und das klettern war auch fürn arsch, bis auf die stelle, wo man den fetten berg erklimmen musste. war geil inszeniert, aber oft bin ich einfach runter gesegelt... ist der zweite teil da besser?
 
hats jemand durch, der auch den vorgänger durchgezoggt hat? der erste hat mir schon ziemlich gut gefallen, hatte allerdings einige blöde stellen, an denen man oft nicht wusste, was nun. und das klettern war auch fürn arsch, bis auf die stelle, wo man den fetten berg erklimmen musste. war geil inszeniert, aber oft bin ich einfach runter gesegelt... ist der zweite teil da besser?

Ganz klar ja.Macht im Prinzip alles besser als der Vorgänger, der ja eigentlich ein Nachfolger ist
 
"[...] Der Junge hat Recht, wir sollten uns noch für ein Weilchen versteckt halten[...]"
"Na dann verstecken wir uns...In Ihrem Versteck"
"Du bist ja so ein ungeduldiger Arsch"
:rofl:
 
geil, dann bleib ich dabei: umbau fertig, dann ghostbusters, dann bound in blood
Gute Entscheidung. Ich stimm Lima ganz klar zu - und dabei hab ich grad mal das erste Level gespielt. Die Grafik ist absolut atemberaubend (Weitsicht.... :o) und von der Steuerung her in jeder Hinsicht eine Verbesserung zum Vorgänger. Story scheint auch verdammt klasse zu werden - allein schon der Kniff zu Beginn ist genial.

Hol dir aber unbedingt die Ösi-Version!!! Soviel ich gehört habe ist die deutsche Version "Deutsch only" !! Die Ösi-Version ist hingegen multilingual! In Anbetracht dessen dass wieder der gleiche englische Ray-Sprecher wie im ersten Teil verpflichtet wurde muss ich dir wohl nicht sagen was das bedeutet.
 
Und im ersten Level bist du ja noch nichtmal richtig im Wildwest setting angekommen.

Das Game ist einfach ne übelste Pwnage.Die Grafik ist für mich die beste in dieser Generation.Unglaublich was da gezeigt wird.
 
So, hab jetzt bis zum Anfang von Akt 3 gespielt und muss inzwischen meinen Eindruck ein bisschen relativieren. Wenn nämlich die Begeisterung über die tolle Grafik und die verbesserte Steuerung verflogen sind, macht sich ziemlich schnell mal Langeweile breit - jedenfalls bei mir.

Ne ähnliche Abwechlung wie in Teil 1 wo man quasi immer zwischen Schleich/Adventure- zu Baller-Levels wechselte gibts hier nicht. Das war mir zwar schon im Vorfeld klar, aber ich hätte nicht gedachte dass sich dies derart stark auf das Spielerlebnis auswirkt. Tut es jedoch. Die Shoot-Outs unterscheiden sich zwar nicht groß vom ersten Teil, aber da man eben nun quasi nichts anderes mehr macht, hängts Einem schnell mal zum Hals raus.

Zu dieser Abwechslungsarmut gesell sich auch noch das äußerst seltsame Kaufsystem hinzu. Fands am Anfang ja ganz witzig, aber da hier nur die wenigsten Gegner wirkliche Hitpoints haben (Headshot ist halt Headshot), machts auf Dauer nicht wirklich Sinn. Nerven tut mich auch dass sich das Aufsammeln vom Gold aus ziemlich frustrierend herausstellt. Die meisten Gegner droppen zwar Gold, aber man findet es meistens nicht. Sobald die Gegner nämlich aus der Sicht sind, sind sie weg. Und wenn man dann nicht mehr weiß wo sie gelegen haben, hat man halt Pech gehabt. Toll....

Dank dem laufenden Zusammenspiel von Ray und Thomas gestaltet sich das Spiel auch als äußerst Entdecker-feindlich - was mir nicht wirklich gefallen will. Thomas rennt meisten vor und nervt dann dauernd rum ich solle doch nachkommen. Für Leute wie mich die jeden Winkel der Map nach Geheimnissen absuchen wollen ist dies extrem störend.

Hatte übrigens inzwischen auch einen Open-World Abschnitt und fand ihn extrem fand und sinnfrei. Hätte man wirklich ein bisschen interessant einbinden sollen. Wirkt völlig deplatziert und wie man die "Nebenquests" angeht ist völlig unspektaklär.

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Soweit meine Eindrücke. Ich mach jetzt Schluss für heute. Hab einfach keine Lust mehr. Selbst die Handlung hängt grad ein wenig. Hoffe das Spiel hat später noch einiges in Petto, denn ansonsten wirds wohl ne dicke Enttäuschung für mich. Hab den ersten Teil geliebt.
 
Geht mir leider ähnlich. Schade, denn der Vorgänger ist wirklich ein unterschätztes Juwel. Dass man das Spiel auf nonstop-action getrimmt hat, hat sicher damit zu tun, dass sich viele Spieler mit den Kletterpassagen des Vorgängers schwergetan haben. Trotzdem eine falsche Entscheidung, das Gameplay so zu simplifizieren.

Bin zwar noch nicht ganz so weit wie Du, aber bisher vermisse ich die ruhigen Passagen des Vorgängers deutlich.

Außerdem scheint es mir so, als ob die Story äußerst lose zusammenhängen erzählt würde. Das ganze wirkt nicht so recht aus einem Guss, sondern vielmehr als bloßer Vorwand, um bestimmte klassische Western-Setpieces und Situationen inszenieren zu können. Denke dabei zum Beispiel an die Kutschenverfolgungsjagd am Anfang. Eine kurze Cutscene am Anfang, die den Konflikt heraufbeschwört (die Ermordung des Sheriffs), danach hat man die ganze Meute gegen sich.

Verglichen etwa mit dem Vorgänger, in dem sich der Konflikt zwischen Billy und den Stadtbewohnern zu Beginn organisch entwickelt, ist das für mich ein deutlicher Rückschritt.
Bei Bound in Blood ist die Action wirklich das einzige, was der Schere nicht zum Opfer gefallen ist. Weder das Schleichen (das zugegebenermaßen im Vorgänger nicht so toll umgesetzt wurde), noch das Platforming, noch die Verfolgungsjagden, noch die ruhigen Passagen scheinen überlebt zu haben.

Bei den Magazinen und Rezensenten scheint sich diese Entscheidung aber ausgezahlt zu haben, das Spiel wird ja wesentlich gnädiger aufgenommen als der Vorgänger. Warum auch immer. Für mich aber verliert CoJ damit alle Qualitäten, die den Vorgänger weit über den Shooter-Einheitsbrei herausgehoben haben. Call of Duty im Wilden Westen. Da hilft auch die tolle Grafik nichts.

Grüße,
planeshifter
 
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ich hab es mir grad für 39 euro incl versand bei Pay asia bestellt! ist region free und multilingual. also deutsch, englisch, französisch, spanisch, italienisch!
was denkt ihr wie lang das dauert bis es hier ist? hab normalen versand genommen und mit paypal bereits bezahlt.
 
Außerdem scheint es mir so, als ob die Story äußerst lose zusammenhängen erzählt würde. Das ganze wirkt nicht so recht aus einem Guss, sondern vielmehr als bloßer Vorwand, um bestimmte klassische Western-Setpieces und Situationen inszenieren zu können. Denke dabei zum Beispiel an die Kutschenverfolgungsjagd am Anfang. Eine kurze Cutscene am Anfang, die den Konflikt heraufbeschwört (die Ermordung des Sheriffs), danach hat man die ganze Meute gegen sich.
Ja ok, ich fand die Szene ganz in Ordnung. War meines Erachtens eher dazu da um den "Freuenkonflikt" einzuführen und diente dazu auch noch teils als Tutorial. Von daher wars schon Ordnung.

Bei den Magazinen und Rezensenten scheint sich diese Entscheidung aber ausgezahlt zu haben, das Spiel wird ja wesentlich gnädiger aufgenommen als der Vorgänger. Warum auch immer. Für mich aber verliert CoJ damit alle Qualitäten, die den Vorgänger weit über den Shooter-Einheitsbrei herausgehoben haben. Call of Duty im Wilden Westen. Da hilft auch die tolle Grafik nichts.
Wärs wenigstens das... Dem Spiel fehlen irgendwo völlig die Höhepunkte. Da reiht sich wirklich ein Shoot-Out dem anderen und alle gleichen sich wie ein Ei dem anderen. Gibt meist nicht mal ne fette Explosion oder so was am Schluss. Nur wieder ein Standard-Duell.... Die öden mich übrigens langsam auch an...

PS: Wie die "Liebesgeschichte" ihren Lauf nimmt ist ja mal total lächerlich....
 
Ich weiß nicht..Viele sind begeistert...Viele sind enttäuscht....

Was soll ich tun :-?
 
Ausleihen werde ich´s wohl. Man muss nur etwas warten, bis die ganzen Cracks das Spiel gespielt haben und es endlich mal im Regal steht :-P
 
Ich weiß nicht..Viele sind begeistert...Viele sind enttäuscht....

Was soll ich tun :-?
Naja, prinzipiell kannst du bei dem Spiel nichts falsch machen. Es IST ein gutes Spiel - nur hat es im Vergleich zum Vorgänger halt viel Einzigartigkeit im Gameplay eingebüßt. Wenn du nen tollen Shooter in unverbrauchtem Setting willst dann kannst du bedenkenlos zugreifen. Wenn du den ersten Teil nicht kennst sowieso.
 
Naja, prinzipiell kannst du bei dem Spiel nichts falsch machen. Es IST ein gutes Spiel - nur hat es im Vergleich zum Vorgänger halt viel Einzigartigkeit im Gameplay eingebüßt. Wenn du nen tollen Shooter in unverbrauchtem Setting willst dann kannst du bedenkenlos zugreifen. Wenn du den ersten Teil nicht kennst sowieso.

Schließe mich dem Urteil an. Es ist gut gemacht, und viele Ecken und Kanten des Vorgängers sind ausgemerzt worden. Das Spiel ist gegenüber dem Vorgänger verbessert und geglättet worden, aber bei dem Versuch, dass ganze massentauglicher zu machen, ist leider ebenso viel verlorengegangen.
Mein Call of Duty-Vergleich rührt daher, dass einen Bound in Blood doch sehr an die Hand nimmt (auch wegen des ständig anwesenden Bruders) und die Levels sehr linear gestaltet sind und man mit pausenloser, durchaus gut inszenierter Action konfrontiert wird. Der etwas gemeine Moorhuhn-Vergleich ist auch hier nicht allzu abwegig.

Gameplaytechnisch (und storytechnisch, weil pausenlose Gunfights hier oft nicht von der Handlung her motiviert sind) bietet es tatsächlich kaum Abwechslung.
Dabei hatte der Vorgänger ein sehr abwechslungsreiches Gameplay (die Faustkämpfe sind auch der Schere zum Opfer gefallen, merke ich gerade), ähnlich wie die Spiele von den Starbreeze Studios, etwa Escape from Butcher Bay oder The Darkness. Das sind zwar auch Shooter, bei denen sich allerdings Actionpassagen und ruhigere Momente abwechseln und die oftmals die Story durch Gameplaysequenzen vorantreiben (die Szene aus "The Darkness" mit Jenny auf der Coach kommt einem ins Gedächtnis).
Solche Momente findet man in Call of Juarez: Bound in Blood leider nicht, wobei ich mir ein abschließendes Urteil noch nicht erlauben möchte. Habe nun mehrmals gelesen, dass das Spiel gegen Ende noch anziehen soll.

Grüße,
planeshifter
 
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Man muss es einfach als das spielen was es ist: Ein Straight-Forward Shooter. Dann hat man auch seinen Spaß mit. Habs inzwischen aufgegeben die "Geheimnisse" zu suchen und Gold zu sammeln. Es macht einfach keinen Sinn und nimmt dem Gameplay die Rasanz - und viel mehr bleibt dann ja wie gesagt nicht. Da sicher auch deswegen der letzte Abschnitt ganz spaßig war, werd ich diese Vorangehensweise mal bis zum Ende beibehalten.

PS: Das Ende vom zweiten Akt ist grafisch echt ein GANZ dickes Brett. Gute Grafik zaubern können die Jungs von Techland, dass muss man ihnen lassen.
 
Die Unreal-Engine ist alles andere als Dreck ;-) Diese hat eben nur schon ein paar Jahre auf dem Buckel und ist daher nicht mehr so aktuell, was aber nicht heißt, dass man damit keine guten Games meht entwicklen kann. Mass Effect 2 ist ein tolles Beispiel :)
 
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