Formel 1 Saison 2009

Natürlich versuchen sich alle in den Medien ins rechte Licht zu rücken. Hamilton wird nicht der perfekte Mensch sein und Alonso nicht der Teufel. Das ist mir schon bewusst. Dennoch bin ich mir sicher, dass Alonso einen miesen Charakter hat und Hamilton mit zu den Fahrern zählen dürfe, welche einen sehr guten Charakter haben (wozu ich auch Vettel zählen muss, mal so nebenbei).
ach du heilig backe... ja dann klär mich mal auf, warum du das glaubst.

Außerdem reden wir hier meist gar nicht von Spekulation. Ein Alonso hat z.B. Hamilton auf eine sehr harte Tour von der Strecke abgedrängt. Als dies Hamilton letzte Saison bei Glock tat war hier die Hölle los. Alonso hat das gegen Hamilton gemacht und das war sein Teamkollege, der bis dato immer fair zu Alonso und zu allen anderen Fahrern war.
Du willst jetzt ernsthaft behaupten, dass Alonso einen miesen charakter hat, weil er unter allen umständen hamilton überholen wollte? also erlich...
wenn ein fahrer letztes jahr am rücksichtslosesten war, dann hamilton. und hat er jetzt dadurch einen miesen charakter? darth gogeta hat es richtig gesgat. das ist racing und eigentlich muss man das einem fahrer positiv ankreiden. gut, dass in ungern war ne scheiß aktion, aber über die hintergründe lässt sich auch hier nur spekulieren.
trotzdem: nach diesem argument, müsste hamilton ein größeres arschloch sein als alonso.


Er hat dadurch von Alonso gelernt, dass man in der Formel1 oft auch die Brechstange benutzen muss um sich eben oben halten zu können. Alonso ist nicht dafür bekannt seine Teammitglieder immer fair zu behandeln.
Also ist Alonso daran "schuld", dass hamilton jetzt auch rücksichtslos fährt.
Das sind schon wirklich haarsträubende anschuldigungen.

Ich weiß auch nicht wie Alonso immer rumheulen kann wie mies er behandelt wird, wenn beide die gleiche Technik und den gleichen Support bekommen. Das hat auch ein Alonso nie bestritten. Beide hatten nunmal immer die gleiche Ausgangslage. Dabei hat Alonso sogar noch seine Teammitglieder zusätzlich bezahlt. Daraufhin hätte sich ein Hamilton auch benachteiligt fühlen können, weil das doch nach Bestechung wirkt. Hat er aber kein einziges Mal getan. Ein Alonso musste sich etwas zusammenspinnen, weil er eben mit der Situation nicht glücklich war. Alonso hat gehofft bei McLaren in einem top Team den nächsten WM Titel zu holen und das mehr oder weniger ohne große Konkurrenz (höchstens durch die Ferraris). Alonso wollte, dass sich alles um ihn dreht und er der Mann in der Formel1 ist. Genau das Gegenteil ist passiert. Ein Neuling hält ihn - einen zweimaligen Weltmeister - im Schach. Das konnte er so einfach nicht verkraften und das war sein Problem. Alonso hat mehrmals den Nummer-eins-Status verlangt und McLaren wollte ihm diesen Status nicht geben. Da muss ich McLaren einfach dankbar sein. Warum sollte Alonso einen besseren Status haben als Hamilton? Nur weil er zweimaliger Weltmeister ist? Wenn Hamilton nie eine Chance gegen ihn gehabt hätte, dann hätte ich es verstanden. Aber Hamilton war zu jedem Zeitpunkt auf seiner Höhe und so lange beide um den WM Titel fahren, kann McLaren doch nicht einfach nach seiner Nase tanzen. Also bitte.
Spekulation³. Du spekulierst hier was sich alonso erwartet hat, du spekulsierst was mclaren ihm angeboten hat und due spekulierst über die tatsächlich verhältnisse.

Vollkommen falsch. Weder du noch Alonso haben wohl die Formel1 komplett verstanden.
Stimmt ich sollte lieber ruhig sein. Ich hätte auch nicht auf die Idee kommen sollen, dass ein 2maliger Weltmeister wüsste, was in der Formel 1 wichtig ist. Er hätte vielleicht mehr Klatschblätter lesen sollen, damit er den wahren durchblick hat.

Formel1 ist und bleibt immer noch Teamsport. Das hat Alonso wohl zumindest damals vergessen und ein Hamilton eben nicht.
spekulion³, ohne hand und fuß.

Einem Hamilton war sein Team immer sehr, sehr, sehr wichtig und das war nicht insziniert, sondern er hat sich wirklich sehr darum gekümmert.
spekulation³, oehn hand und fuß.

Man sieht das doch schon daran, dass Hamilton McLaren Mercedes ewige Treue geschworen hat.
Also wenn ich du wäre würde ich nicht alles, was ich in irgendwlechen interwievs etc lese auf die goldwage legen. es ist klar, dass hamilton soetwas sagt, damit es sich gut anhört und ihn die leute für den supermann halten. an dir sieht man ja, dass es geklappt hat.


Außerdem kann es nicht sein, dass Alonso verlangt, dass sich alles um ihn dreht. Als dann McLaren seinen Wunsch nicht wahr werden lies, hat er versucht mit miesen Methoden (wie z.B. in Ungar) die Sache selbst zu regeln.
Er hat in Ungern alles Versucht um einen Gegner auf der Strecke zu überholen. Teamgeist hin oder her. Hamilton war Alonsos Gegner und das er so ansieht ist genau richtig.
genauso kann man hamilton miese methoden gegen glock oder raikkonen unterstellen, aber daran ist ja bekanntlich auch alonso schuld.

Formel1 ist und bleibt - und das ist einfach so - Teamsport und Alonso hat sich beim McLaren wahrlich nicht als Teamplayer bewiesen, ein Hamilton dagegen schon.
Das mag stimmen, nur weiß ein Alsonso sicherlich besser als du, worauf es in der formel 1 ankommt. und alonso hat sicherlich zum großen teil für das team gearbeitet, zumindets zu beginn der saison. aber in welchem ausmaß das alles geschene ist, ist schlicht und ergreifend spekulation.

Selbst wenn nur Erfolge zählen. Hamilton brachte bis dato die gleichen Erfolge wie Alonso (und Hamilton war noch jünger und billiger).
in welchem zusammenhang steht es mit meiner aussage? es ging darum zu zeigen, dass symphatie und nettigkeit in der formel 1 nichts zählen.
und vor allem nicht, diese nettig, die die fahrer vor der kamera vorspielen.

Außerdem wusste man, dass dieser Hamilton viel mehr Sponsoren und Zuschauer / Fans anzieht (was wieder Geld für McLaren heißt). In Der Formel1 dreht sich viel um Geld und auch hier war Hamilton Alonso überlegen.
und weiter? worauf willst du hinaus. das mclaren darum gute gründe hatte alonso zu benachteiligen?

Des weiteren war Hamilton nunmal auch der freundlichere und mehr Teamplayer. Ihr könnt das gut und gerne bezweifeln, aber eigentlich hat man das oft genug miterleben dürfen.
spekulation³.
ich kann genauso spekulieren, dass mclaren hamilton bevorzugt hat, weil dieser brite ist und mehr sponsoren anlockt. alonso bekam schlechtere chancen und hat sich zurecht versucht so gut wie möglich aus dieser lage zu befreien.

Ich weiß nicht was du gesehen hast, aber als es dann in Ungarn schon so weit war, dass der Physio (ebenfalls Spanier) von Alonso mit Alonso zusammen gegen McLaren gearbeitet haben, da musste man einfach sehen, dass Alonso zu weit geht und er in keinsterweise (bei McLaren) ein Teamplayer war.
sagt dir der begriff, spitze des eisberges etwas? du siehst nur dass was auf der oberfläche passierst und beruhst deine ganze meinung darauf. gut, ist dein gutes recht, aber dann benutzt sowas nicht als argumentation.

Außerdem hat man wohl in Ungarn relativ deutlich gesehen wer wirklich die miesen Mittel nutzt. Wie er in der Quali einfach so lange gewartet hat, dass Hamilton keine schnell Runde mehr fahren konnte. Also bitte, das war einfach mehr als nur unter aller Sau. Eine geniale Zusammenarbeit von Alonso mit seinem Physio gegen McLaren Mercedes. Ich weiß auch gar nicht was es dann noch schön zu reden gibt.
nix, es war ne scheiß aktion, aber die hintergründe kann man darum trotzdem nicht beurteilen. du spekulierst wiedermal.

Da sah man doch eindeutig, dass diese beiden nicht ganz verstanden haben worum es geht und einen an der Waffel hatten.
das war dir vielleicht klar, und vielleicht allen restlichen engländern und hamilton fans, aber ich bleib lieber vorsichtig mit den schuldzuweiseungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Brod

Womöglich täusche ich mich, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Phisio durchaus immer Kontakt über den Boxenfunk kontakt zum Fahrer hat.

das kommt darauf an. er hört auf jeden fall mit. er hat ja auch die kopfhörer mit mikro am kopf. er kann also theoretisch mit alonso reden. wirdi hn aber nur hören. gerade wenn sean gerade bestätigt, dass der physo abseits des kommandostandes steht (no na net..natürlich sitzt er nicht dort), sollte man eigentlich der meinung sein, dass er nicht mit alo reden, sondern ihn nur reden hören kann. imho wird ein knopf gedrückt, wenn man mit dem fahrer reden will. funktoniert nach dem push to talk - prinzip. wäre ja auch ziemlich dumm, wenns nicht so wäre und der fahrer alles und jeden über den hörer hört. das hat schon seinen sinn.

es ging aber eigentlich nicht primär darum alonso von der schuld freizusprechen, weil es trotzdem keine anzeichen dafür gibt, dass er nicht schuld an dem ganzen war. es ging mir nur darum zu zeigen, dass die sache nicht so einfach und einseitig ist, wie das ganze immer dargestellt wird.


@sean:

bullshit. mclaren hatte nicht alles geplant. die hatten gar kein plan mehr, nachdem hamilton sich geweigert hat die position vorne wiederherzugeben. ich glaube ihr unterschätzt wie entscheidend und irritierend das ganez für mcm war. da war am boxenfunk sicher einiges los.
hier warum das manöver von hamilton auch ne miese aktion gegenüber alonso war: wenn hamilton darauf besteht, dass er vorne wegfahren kann und eben auch die runde mehr bekommt, dann wirft er ja nicht nur den ablauf im quali durcheinander, sondern nimmt alonso auch noch chancen. ungeachten der rennstrategie und dessen, dass ham der schnellere an dem tag war: 2007 durfte die verbrauchte menge ja noch nachgetankt werden, wenn ich mich nicht irre. heißt, dass derjenige, der pro schnellen versuch 1 runde länger draußen bleibt, auch eine runde mehr sprit verbraucht und dadurch natürlich leichter wird. diesen vorteil sollte alonso haben. hat er aber nicht bekommen. das hat ihm ham genommen. ungeachtet dessen, was alonso dann anscheinend gemacht hat: ist auch eine scheißaktion, die heute keine sau mehr interessiert.

und nochmal: mcm hatte da gar nichts mehr geplant. die haben wahrscheinlich am boxenfunk sehr viel mit den fahrern gesprochen und darauf gehofft, dass alonso vernünftig ist, sich dem ganzen fügt und jetzt doch zuerst in die box kommt und auf seinen vorteil verzichtet. hat er dann auch gemacht. ist ja auch klar, weil wenn er es nicht macht, dann ist er der depp, ders nicht mehr rechtzeitig über die ziellinie schafft. ich hoffe man kann mir folgen warum.

wie gesagt: planen konnte weder mcm noch was, noch konnte alonso ernsthaft vor dem quali planen, dass er hamilton blockiert..er wusste ja im vorfeld nicht mal, dass er die chance dazu bekommt.

übrigens: wenn er sich das mit dem physio während dem quali über funk ausmacht, wieso bekommt von mclaren mercedes das keiner mit? die hören ja die ganze zeit, was alonso da redet und auch mit wem. mithören kann ja jeder, oder hatten die ne eigene "geheime" leitung? ne, ich weiß schon: die haben sich das so schnell ausgemacht, dass keiner mitgekommen ist. für mich hört sich die version, die uns alle fans und medien immer erzählen ziemlich "einfach" und ein bisserl dumm und unwahrscheinlich an.

du nimmst als argument auch, dass alonso ja nicht ohne grund bestraft wurde. na ganz sicher nicht. aber es wurde ja auch das team bestraft, weil das ganze verhalten sehr eigenartig war. darf man nicht vergessen. im gegensatz zu schumacher in monaco 2006 wurde hier auch das team bestraft.

hier übrigensein paar worte zur offiziellen erklärung der fia zu der strafe:

Zu Beginn der dritten Periode des Qualifying-Trainings hatte man innerhalb des McLaren-Mercedes-Teams ("Das Team") vereinbart, dass Fernando Alonso den Ausgang der Boxengasse vor Lewis Hamilton verlassen würde, um von der Möglichkeit zu profitieren, eine zusätzliche Runde zu absolvieren, mit dem Zweck, Benzin zu verbrennen.
In diesem Fall kam das von Lewis Hamilton gefahrene Auto vor jenem von Fernando Alonso am Ausgang der Boxengasse an, und als die Boxengasse geöffnet wurde, verließ er sie vor Alonso. Das Team forderte Hamilton über Funk-Kommunikation dazu auf, Alonso überholen zu lassen, so dass er versuchen könnte, seine zusätzliche Runde zu absolvieren. Aufgrund der Nähe zum von Kimi Räikkönen gefahrenen Ferrari lehnte es Hamilton jedoch ab, Alonso überholen zu lassen, obwohl die Bitte vom Team wiederholt wurde, dies zu tun.
Die Betrachtung der Funk-Kommunikation zwischen dem Team und seinen beiden Fahrern zeigt, dass das Team Hamilton um 14:56:44 Uhr sagte, dass er in dieser Runde an die Box kommen soll und ihn aufforderte, eine schnelle Runde an die Box zu fahren, ihn jedoch 32 Sekunden später dazu aufforderte "etwas Tempo rauszunehmen, einfach vor dem Ende der Runde ein paar Sekunden zu verlieren, weil Fernando vor dir seinen Boxenstopp absolviert".
Um 14:57:43 Uhr, lediglich 18 Sekunden später, wurde Alonso beim Boxenstopp gesagt, dass "wir dich für 20 Sekunden zurückhalten werden".
Um 14:57:46 Uhr kam Alonsos Auto an seiner Boxenstopp-Position an, seine Reifen wurden getauscht und die Wagenheber wurden lediglich sechs Sekunden später entfernt. Das Auto blieb dann von 14:57:52 Uhr bis um 14:58:12 Uhr in seiner Position, als das als "Lollipop" bekannte Zeichen angehoben wurde, um dem Fahrer zu zeigen, dass er losfahren kann.
Währenddessen war Hamiltons Auto angekommen und hielt direkt hinter jenem von Alonso an. Alonso blieb für weitere 10 Sekunden in Position anstatt seine Box zu verlassen, so dass sein Teamkollege Hamilton seinen Boxenstopp hätte absolvieren können. Er verließ dann die Boxengasse mit ausreichend Zeit, um die Kontroll-Linie vor dem Ende des Qualifyings zu verlassen, absolvierte eine fliegende Runde, in der er die schnellste Zeit fuhr und sich die Pole Position sicherte.
Wegen der durch Alonso verursachten Verzögerungen war Hamilton nicht in der Lage, seinen Boxenstopp in ausreichend Zeit zu absolvieren, um ihm ebenfalls zu ermöglichen, eine fliegende Runde zu absolvieren.
Das Team wurde gebeten zu erklären, warum es Hamilton darauf hingewiesen hat, dass er in der folgenden Runde an seiner Box anhalten muss, dann Alonso informiert hat, während er noch auf der Strecke war, dass er 20 Sekunden aufgehalten wird, wenn er ebenfalls in der folgenden Runde an die Box kommt.
Das Team sagte aus, dass sie häufig Schätzungen in Bezug auf die Dauer des Boxenstopp an ihre Fahrer mitteilen, bevor diese ihren Boxenstopp absolvieren, und dass der Grund für die Tatsache, dass das Auto für 20 Sekunden zurückgehalten wurde, die Tatsache war, dass es vor der Freigabe runter gezählt wurde, um einen vorteilhaften Zeitpunkt im Hinblick auf andere Autos auf der Strecke zu erreichen.
Alonso wurde gefragt, warum er rund 10 Sekunden wartete, bevor er die Box verließ, nachdem man ihm das Signal zeigte, die Box zu verlassen. Seine Antwort war, dass er eine Nachforschung anstellte, ob der korrekte Reifen-Satz auf sein Auto angebracht worden war. Als er gefragt wurde, warum diese Unterhaltung nicht während der 20-Sekunden-Periode erfolgte, als sein Auto stationär stand und alle Arbeit an ihm absolviert gewesen war, wurde dargelegt, dass es nicht möglich war, mit ihm über Funk zu kommunizieren, da ihm der Countdown übermittelt wurde.
Die Bezugnahme auf die Strecken-Karte zeigt, dass zu der Zeit, als Alonso gesagt wurde, dass er für 20 Sekunden zurückgehalten wird, vier Autos auf dem Kurs waren, sein eigenes und jene von Fisichella, Hamilton und Räikkönen. Alle abgesehen von Räikkönen kamen an die Box, so dass es keine Notwendigkeit gab, Alonso 20 Sekunden wartend an der Box stehen zu lassen, um auf eine bequeme Lücke im Verkehr zu warten, in der er die Box verlässt.
Die von Alonso gegebene Erklärung, warum die 20-Sekunden-Periode überschritten wurde und er für weitere 10 Sekunden in seiner Boxenstopp-Position blieb, wurde nicht akzeptiert. Die Rennleitung befindet, dass er einen anderen Fahrer, Hamilton, unnötig behindert hat und als Ergebnis dessen wird er mit dem Verlust von fünf Startpositionen bestraft.
Die Erklärung des Teams, warum sie Alonso nach dem Absolvieren seines Reifen-Wechsels für 20 Sekunden stehen ließ und aus diesem Grund Hamiltons eigenen Boxenstopp verzögerten, wird nicht akzeptiert.
Die Handlungen des Teams in den letzten Minuten des Qualifyings werden als abträglich im Interesse des Wettbewerbs und im Interesse des Motorsports im Generellen angesehen. Die verhängte Strafe ist, dass (etwaige) Punkte in der Formel-1-Konstrukteursweltmeisterschaft 2007 aberkannt werden, die das Team als Ergebnis seiner Teilnahme am Großen Preis von Ungarn 2007 holt.




so viel dazu. das ganze sollte dir nicht nur zeigen, wie kompliziert die sache war (ne alonso ist nicht einfach das quali gefahren um ham zu blockieren, man stelle sich das vor), sondern vor allem, dass die bei mcm eben dann keinen wirklichen plan hatten, was sie machen sollen.



zuerst ham dazu auffordern, dass er schnell an die box kommen solle, um dann mit alonso zu kommunizieren (wäre sehr interessant, zu wissen, was man da gesagt wurde) um dann ham doch zu erklären, dass jetzt alonso an die box kommt und er tempo rausnehmen soll, weil alo ein bisschen angehalten wird.



hier aber noch ein wichtiger punkt, warum ich das hier poste: die fia hatte das protokoll über den boxenfunk (merkt man auch, wenn man das liest), aber kein einziges wort von alonsos physiotherapeut. nicht ein einziges und das obwohl das ja der absolute beweis gegen alonso wäre. wo ist er also? wieso wissen wir fans und die medien, dass alonso mit dem physio diesen fiesen plan in die tat umgesetzt hat, aber bei der fia weiß es keiner, obwohl die vollen zugang zu den boxenfunkdaten hatten? bin besonders auf deine erklärung gespannt sean.
 
und eins will ich auch sagen...weil hier behauptet wird, dass hinter ham mehr geld und sponsoren stehen und er mehr fans anzieht. das ist ja auch blödsinn.

glaube nicht, dass es eine heißere marke am markt als alonso gibt. gb ist ja sowieso motorsportverrückt und war das schon immer. ein fahrer pusht das - klar, aber mehr auch nicht. bei alonso steht ein ganzes land dahinter, welches sich davor hauptsächlich für motorradrennen interessierte. der hat ähnlich wie schumacher zuvor mit deutschland ein ganzes land verrückt gemacht. allein deswegen hat er viel mehr potential für sponsoren. man denke ans vodafone-engagement bei mclaren. britische firma, die unebedingt alonso wollte, um in spanien fuß zu fassen. ham interessiert die da herzlich wenig, weil sie in england sowieso marktführer sind.
man denke an die vielen spanischen firmen. telefonica bei renault. großsponsor, der sich nach dem alonso abschied ebenfalls zurückzieht. man denke an santander - die bank mit dem meisten sponsorgeldern in der f1. sind zu mclaren sicher nicht wegen alonso gegangen. wollen jetzt zu ferrari und würden alonso (und die sprechen das ganz offen aus) gerne mitnehmen. man denke an hugo boss, die nach alonsos weggang ein privates sponsoring mit dem fahrer eingegangen sind. hat man ähnlich davor nur mit david coulthard gemacht.

ist ja kein zufall, dass es nach schumis abgang keine 2 deutschland grand pirxs, aber 2 spanien rennen gibt. in südamerika ist alonso weit beliebter als hamilton. ebenso in frankreich, wegen seiner renaultzeit und absolut der beliebteste fahrer ist er in italien. da macht es nix, dass ham in teilen asiens, deutschland und großbritannien der beliebtere ist. ich frage mich aber, wie man zu solchen aussagen kommt.

was hat hamilton sponsorenmäßig großartig hinter sich? die britischen firmen sind sowieso in der f1 vertreten (auch wenn einige sich verabschieden) und ansonsten hat er private werbeverträgre. ea fällt mir spontan ein. hast du schonmal gehört, dass hamilton neue sponsoren für mclaren ans boot geholt hat? ich nicht. im zusammenhang mit alonso gibts da immer wieder gerüchte. das liegt natürlich hauptsächlich daran, dass der markt in spanien für den motorsport jetzt viel neuer und interessanter ist, ändert jedoch nichts daran, dass deine aussage: ham bringt mehr sponsoren und mehr fans...auf nicht beweisbaren faktoren basiert.
 
Es ist lustig, aber irgendwie auch traurig. Alonso soll unschuldig sein. Die Medien, anscheinend McLaren und auch die FIA haben ihn für schuldig empfunden. Was soll ich noch groß sagen? Die Sache war ziemlich eindeutig, eine miese Aktion von Alonso (garantiert nicht vom Team, ansonsten hätte Ron Dennis niemals so reagiert). Außerdem hätte man wohl kaum Alonso bestraft, wenn das Team daran schuld wäre. So dämliche Entscheidungen traue selbst ich der FIA nicht zu (wobei, vielleicht doch *g*).
 
Es ist lustig, aber irgendwie auch traurig. Alonso soll unschuldig sein. Die Medien, anscheinend McLaren und auch die FIA haben ihn für schuldig empfunden. Was soll ich noch groß sagen? Die Sache war ziemlich eindeutig, eine miese Aktion von Alonso (garantiert nicht vom Team, ansonsten hätte Ron Dennis niemals so reagiert). Außerdem hätte man wohl kaum Alonso bestraft, wenn das Team daran schuld wäre. So dämliche Entscheidungen traue selbst ich der FIA nicht zu (wobei, vielleicht doch *g*).

mein freund...nochmal: das team wurde ja auch bestraft. nicht nur alonso. sie wurden bestraft, weil die erklärungen für das verhalten nicht für ausreichend angesehen wurden. hast du dir das von mir gepostete überhaupt durchgelesen? lebst du in deiner eigenen welt, wie so viel oder wie muss ich das verstehen. auch dass alonso tatsächlich nach den reifen gefragt hat in der zeit, als er schon wegfahren hätte sollen ist richtig und wurde nie von der fia angezweifelt (sie kennen ja den funk). die erklärungen für das verhalten von alonso UND dem team reichten der fia aber nicht und deswegen wurden beide bestraft. zu mind. das sollte jeder wissen. also nochmal: team wurde auch bestraft.

aber wie gesagt...viel interessanter: wo ist dein physiotherapeut? die fia verliert kein wort über ihn und hat auch nie wieder was über ihn gesagt. rd ist zu ihm hin und hat ihm den kopfhörer runter gerissen. das ist das einzige, was wir wissen. in den boxenfunkprotokollen taucht der herr aber anscheinend nicht auf. das alles hat einzig und allein die welt der medien in die welt geschmissen.

das heißt ja noch lange nicht, dass alonso unschuldig ist. ich glaube du verstehst das ganze sowieso ein bisserl falsch. obs absichtlich war oder nicht ist im endeffekt egal. alonso hat ham blockiert und wurde dafür bestraft.

ich find eben die sache mit dem physio, der mit alonso ganz böse dinge macht weit "mysteriöser" und unrealistischer, als ein tatsächliches durcheinandner bei mcm...das ist alles. das einzige was du bisher dagegen halten konntest war: "ja sicher und du glaubst auch an den weihnachtsmann"...

wirklich sehr gute argumentationsbasis.
 
Ich habe deinen letzten Post nicht ganz durchgelesen, habe zur Zeit auch recht wenig Zeit für solch langen Beiträge. Aber ich habe deinen aktuellen Post gelesen und du magst schon recht haben. Ich will es zumindest nicht bestreiten. :)
 
wer hätte das gedacht:

"McLaren und Ferrari arbeiten zusammen: Besuch aus Maranello
Ferrari und McLaren arbeiten zusammen, um neue Regeln für ein spannenderes F1-Erlebnis zu erstellen.

Es hört sich an wie ein verschärfter Spionagefall: ein Ferrari-Mitarbeiter im McLaren Technology Centre in Woking. Doch die Zeiten sind vorbei: Ferrari-Medienchef Luca Colajanni wurde ganz offiziell von Ron Dennis und Marketingdirektor Ekrem Sami empfangen.
McLaren erhielt Besuch aus Maranello

"Es war definitiv ein seltsames Gefühl, gestand Colajanni. "Wenn Sie mir vor 12 Monaten gesagt hätten, dass ich das machen würde, hätte ich es nicht geglaubt."

In den kommenden Tagen erwarten die Teams die Ergebnisse einer Fanumfrage, die ihnen mitteilen sollen, in welche Richtung man die F1 bei Fragen wie dem Qualifyingformat, Rennlängen oder radikalen Ideen wie umgedrehten Startaufstellungen gehen soll. Mögliche Änderungen könnten schon in Melbourne umgesetzt werden. Dann möchten die Teams laut Autosport den Fans auch so viele Daten wie noch nie zur Verfügung stellen, darunter die Spritmengen nach dem Qualifying und mehr Funkverkehr."

quelle: formel1.de
 
Ich hoffe, dass Kimi wieder zu alter Stärke / Form gefunden hat und diesen ganzen Wannabe´s [8)] zeigt, wo die Flasche steht ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ein bisschen Ablenkung zur Hamilton-Alonso Streiterei :P

Pat Symonds (F1 Ingenieur bei Renault 2006, bei Bennetton Ford 1994 und 1995 als Schumacher Weltmeister wurde damals) erinnert sich an das Jahr 1984 - Sennas erste Saison in der Formel 1 im Toleman F1 Wagen.


"Dallas war genau das, was ich als einen alten, nordamerikanischen Straßenkurs bezeichnen würde, abgegrenzt durch Betonblöcke. Es war eine sehr trickreiche Strecke, und so holprig, dass selbst Monaco sehr eben erschien: die Fahrer mussten die ganze Zeit richtiggehend mit ihren Autos kämpfen, während sie von Unebenheit zu Unebenheit hüpften und sprangen", beschrieb Symonds anlässlich des zehnjährigen Todestages Sennas 2004 seine Erinnerungen.

"Ich erinnere mich, dass Ayrton während dem Rennen die Mauer berührt hat, und später aufgrund der Beschädigungen ausschied. Als er schließlich zurück an der Box war, konnte er ganz offensichtlich nicht verstehen, wie er die Mauer treffen konnte. Es schien, als sei dies ein kompletter Schock für ihn, dass er die Mauer berührt hatte, und seine erste Reaktion war: 'Ich weiß, dass ich keinen Fehler gemacht habe - die Mauer muss sich bewegt haben'. Man muss sich vor Augen führen, dass wir hier von 20 Tonnen schweren Betonblocks sprechen."

"Was für ein Charakter"

"Aber er war so hartnäckig, dass er mich überzeugte, um die Strecke zu laufen und mir die Sache anzusehen. Als ich das tat, hatte sich die Mauer tatsächlich bewegt - irgendjemand hatte ganz offensichtlich den vorherigen Block befestigt und dabei den nächsten um nur etwa vier Millimeter verschoben. Der Übergang von einem Block zum nächsten verlief nicht glatt, sondern hatte eine Abweichung von vier Millimetern. Diese hatte das Hinterrad getroffen, es gebrochen und den Reifen beschädigt. Das war der Zeitpunkt, an dem mir wirklich bewusst wurde, mit welcher Präzision er fuhr, und ich dachte, dass er ein bisschen speziell sei. Und man muss bedenken, dass dieser Kerl in seiner ersten Formel-1-Saison war und direkt aus der Formel 3 kam."
 
ja, das GP von Italien 1967 gilt als eine Legende. Trotzdem, Senna bleibt für mich der beste, vielleicht liegts auch an der Nationalität. =)

kann man schwer vergleichen über generationen hinweg. eigentlich ist selbst ein vergleich senna mit den heutigen piloten unmöglich. der sport wurde in den letzten 10 jahren ja unglaublich professionell.

trotzdem seh ich clark vor senna und vor allen anderen. pole position mit über 9 sek. vorsprung auf den 2. gibts eben nur einmal. diese pole/sieg/schnellste runde quote bleibt unerreicht. keiner war so dominant zu seiner zeit, wie jim clark...auch senna war weit davon entfernt.
 
kann man schwer vergleichen über generationen hinweg. eigentlich ist selbst ein vergleich senna mit den heutigen piloten unmöglich. der sport wurde in den letzten 10 jahren ja unglaublich professionell.

trotzdem seh ich clark vor senna und vor allen anderen. pole position mit über 9 sek. vorsprung auf den 2. gibts eben nur einmal. diese pole/sieg/schnellste runde quote bleibt unerreicht. keiner war so dominant zu seiner zeit, wie jim clark...auch senna war weit davon entfernt.

Das kannst du nicht vergleichen. 9 Sekunden heute, sind gar nicht möglich...
 
senna war/ist der größte. muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, aber für mich gibt es keinen besseren. sowohl auf, als auch neben der strecke ein absolut beeindruckender mensch.

donnington 93 war schon ein highlight, sowas hab ich noch nie gesehen :o

die anekdote von simmons zeigt auch, wie unglaublich präzise er war.
 
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