Menschheit, Menschheit, über alles

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Nicht offen für weitere Antworten.
Und wie schlägst du stattdessen vor, die Auswirkungen von Medikamenten zu testen? Klar, was die Schönheitsindustrie angeht wehre ich mich auch strikt gegen Tierversuche.

Wie gesagt, ich habe diese Kapitel gestern nicht mehr gesehen ;) Mir geht es vor allem um die Kosmetikindustrie :(

Schwieriges Thema, wies bei Medikamenten läuft kann ich nicht abschätzen. Gibt genügend Medikamente die auch an Menschen getestet werden ....

Klar finde ich es Kacke wenn Tieren Krebszellen eingepflanzt werden etc. aber wenns den Menschen hilft hat es wenigstens irgendeinen Sinn. Wobei man natürlich schon feststellen sollte welchen Sinn es hat und ob es etwas bringt. Aber an das Thema wage ich mich jetzt nicht weiter heran :P
 
Schwieriges Thema, wies bei Medikamenten läuft kann ich nicht abschätzen. Gibt genügend Medikamente die auch an Menschen getestet werden ....

P

die industrie testet oft genug an menschen, oft wissen dies nicht mal, pharmaprodukte bringen einfach verboten viel profit :neutral:
 
die industrie testet oft genug an menschen, oft wissen dies nicht mal, pharmaprodukte bringen einfach verboten viel profit :neutral:

Jup weiß ich, mein Vater bekam nach einer schweren Herzoperation nach Komplikationen auch ein "neues" Medikament. Da hat sogar seine Hausärztin keinen Hehl daraus gemacht, dass er ein Versuchskaninchen ist ;) Wurde dann rasch abgesetzt, da es warscheinlich für seine damals schlechten Blutwerte verantwortlich war, die sich dannach auch wieder völlig erholten (die wollten ihn schon zum Onkologen schicken...)
 
Ach komm. Damit weichst du doch aus! Das grundsätzliche Problem deiner Argumentation bleibt bestehen: Einigie Menschen erfüllen deine Definition menschlichen Wertes besser als andere, einige erfüllen sie überhaupt nicht. Die Definition ist viel zu simpel und unvollständig, viel zu wage und wenig allgemeingültig - sie trifft eben nicht auf die ganze Spezies zu. Ist damit nicht brauchbar, es sei denn du machst diese Unterschiede in der Wertigkeit menschlichen Lebens tatsächlich, was ich dir jetzt nicht unterstellen möchte.

Also gut: Mensch := Lebewesen mit menschlichem Erbgut, einschließlich Mutationen

Schwache und benachteiligte menschen sind genausoviel wert wie andere Menschen und verdienen den gleichen Schutz.
 
Weil man es vergisst, Harlock.
Und ich sage ja, dass es Bestreben eines jeden sein sollte, dass die Genetik soweit kommt, dass Fleisch künstlich hergestellt werden kann.
Ich bin da sicher in gewisser Weise ein Heuchler, Harlock, aber ich verspreche dir: An dem Tag, an dem alle anfangen, Vegetarier zu werden, bin ich dabei. Allein damit anzufangen, dazu bin ich zu sehr Pessimist, sprich, glaube nicht daran, dass es was bringt.

Was aber wiederum nichts mit dem Wert des Lebens zu tun hat. Hier scheint es ja einige Individuen zu geben, die Tiere mit Dingen gleichsetzen...also genau wie die Leute im Film.

Weiß nicht, ob darauf schon eingegangen wurde, da ich ab der Pflanzen-Disskusion aufgehört habe zu lesen.

Sehen wir mal so. Wenn man wirkliches künstliches Fleisch herstellen will, wird man es sicherlich nicht aus irgendwelchen Sachen erstellen können. Man wird auf diese Weise niemals ein künstliches Fleischprodukt herstellen können, ohne dabei tierische Lebewesen umbringen zu können.
Wenn man wirklich versuchen würde, Fleisch auf eine andere Weise herzustellen, müsste man schon bei Tierversuchen und Klonen anfangen. Das Problem ist aber, das System wiederspricht den Vorstellungen der "Tierverteidiger" bzw. der Petaaktivisten. Ohne Tierversuche würde man da nicht drumkommen. Abgesehen davon, wird man für den Fleisch sicherlich (das nehme ich zumindest so an) eine lebendige Körpermaße brauchen, auch wenn diese warscheinlich keine Gefühle oder sonstiges haben würde. Aber wäre das nicht noch absurder und kranker?
 
Aber wäre das nicht noch absurder und kranker?
Absurd vielleicht, aber einem Delfin den Bauch aufzuschlitzen, einem Hai die floßen abzutrennen oder einem Schwein den Schwanz (:ugly:, der hinten) einfach abzuschneiden, das ist mit Sicherheit erstmal wesentlich kranker.
Ich hab gerade erst bei ner klinischen Hautstudie teilgenommen, hat mich mit Anfahrt jeden Tag maximal 2 Stunden gekostet und ordentlich Geld gab es auch dafür. Und noch mal Harlock, es geht nicht um den Fleisch-/Fischkonsum, sondern die Art wie unsere Nahrung teilweise hergestellt wird, um Tierpelze die einige Leute immer noch tragen und eben die Tierversuche, weil die Menschen in diesen Institutionen kaputt im Kopf sind. Es geht nicht um das Wurstbrot zum Frühstück, es geht um eine ganze Industrie und die Art wie sie Tiere teilweise absolut grundlos und brutal abschlachtet. Beispiel Haifischflossen, die schmecken nach nichts, die sind nur ein Statussymbol und die Gewürze machen die Suppe aus. Genauso sollte man einfach aus eigener Gesundheit heraus nicht jeden Tag Döner oder Currywurst essen und am Abend noch ein Brathähnchen, ab und zu ist doch gar kein Thema, aber lieber mal saftige Orangen, selbstgemixtes Müsli (mymuesli) oder ne Gemüsepfanne zubereiten. Das man im Sommer mit Freunden grillen geht ist absolut in Ordnung, aber ich kannte schon Leute, die haben jedes Wochenende für über 20 Personen aufgelegt, das finde ich dann schon eher zweifelhaft.

Ist doch völlig egal was hier wer persönlich betreibt, das Ziel sollte es nicht sein, dass wir aufhören Fleisch zu essen, das Ziel sollte sein, dass wir es auf der ganzen Welt in Maßen tun und uns um unsere Umwelt kümmern (-: Von mir aus kann sich AnimeFlirtBoy aus einer persönlichen Entscheidung heraus nur von pflanzlicher Nahrung ernähren, das hat doch mit mir nichts zu tun, aber trotzdem kann ich meinen Fleischkonsum kontrollieren um dem Gleichgewicht auf der Welt einen Gefallen zu tun. Für einen Kilo Fleisch braucht man nämlich die 5-10-Fache Fänge an pflanzlichen Proteinen.
 
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Weiß nicht, ob darauf schon eingegangen wurde, da ich ab der Pflanzen-Disskusion aufgehört habe zu lesen.

Sehen wir mal so. Wenn man wirkliches künstliches Fleisch herstellen will, wird man es sicherlich nicht aus irgendwelchen Sachen erstellen können. Man wird auf diese Weise niemals ein künstliches Fleischprodukt herstellen können, ohne dabei tierische Lebewesen umbringen zu können.
Wenn man wirklich versuchen würde, Fleisch auf eine andere Weise herzustellen, müsste man schon bei Tierversuchen und Klonen anfangen. Das Problem ist aber, das System wiederspricht den Vorstellungen der "Tierverteidiger" bzw. der Petaaktivisten. Ohne Tierversuche würde man da nicht drumkommen. Abgesehen davon, wird man für den Fleisch sicherlich (das nehme ich zumindest so an) eine lebendige Körpermaße brauchen, auch wenn diese warscheinlich keine Gefühle oder sonstiges haben würde. Aber wäre das nicht noch absurder und kranker?

http://www.welt.de/print-welt/article684566/Steaks_aus_dem_Labor.html

Der Titel ist natürlich etwas irreleitend. Bis zum richtigen Steak ist es noch ein sehr weiter Weg - wenn der überhaupt möglich ist. Aber Hackflleisch? Absolut denkbar, schon sehr bald.

Man braucht definitiv mindestens eine Ausgangszelle , aber Massentierhaltung wäre damit schlagartig überflüssig.

Lebendig ist es natürlich, allerdings eher auf Niveau eines Weichtieres oder einfachen Mehrzellers. Kein zentrales Nervensystem, schon gar kein Gehirn. Keine Gefühle oder Schmerzen, kein Methanausstoß;) Eben eine einfache ansammlung von Fett- und Muskelgewebe.
 
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@Sola:
Gegen abwechslungsreiche Ernährung habe ich natürlich nichts. Gerade z. B. habe ich 2 Mandarinen gegessen. Ich an meiner Stelle könnte aber nicht auf Fleisch vollkommen verzichten und kann auch laut sagen, dass es mir zusteht Tiere zu meinen Gunsten töten und sie dann zu essen (was z. B. gegen den Grundsatz von Peta spricht).
Klar, ich bin auch für besseren Umgang mit Tieren, habe auch einen Haustier, genauso habe ich aber schon selber Tiere getötet um sie dann zu essen (laut einigen hier wäre ich jetzt ein kaltblütiger Killer).

Ich bin aber weiterhin gegen sinnloses abschlachten oder Mißbrauch von Tieren, nicht weil ich der Meinung bin, dass Tiere den Menschen gleichzusetzen sind, sondern weil es meiner Meinung nach eine Verantwortung ist, uns gegebene "Macht" nicht zu mißbrauchen und sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, sondern versuchen damit möglichst verantwortungsvoll/effizient umzugehen, was auch gegen die Ausschlachtung oder Mißbrauch von "schwächeren" Lebewesen spricht.

Edit @ Hanno:

Thx für den Link, werde es mir anschauen.

Im Endeffekt ist es doch genau das, was ich meinte. Eine lebendige Körper/Fleischmaße, ohne Gefühle, Kopf, Knochen(?) oder sonstiges. Nur wusste ich nicht, dass man schon soweit ist.

Wenn die Wissenschaftler es ohne Tierversuche hinbekommen haben, dann klasse Arbeit und Respekt an die Leute.
Für mich persönlich wirkt das aber trotzdem Absurd und beänstigend. Vielleicht könnte man sich nach der Zeit an sowas gewöhnen, aber alleine der Gedanke daran, würde mir meinen Appetit stoppen.
 
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Gegen abwechslungsreiche Ernährung habe ich natürlich nichts. Gerade z. B. habe ich 2 Mandarinen gegessen. Ich an meiner Stelle könnte aber nicht auf Fleisch vollkommen verzichten und kann auch laut sagen, dass es mir zusteht Tiere zu meinen Gunsten töten und sie dann zu essen (was z. B. gegen den Grundsatz von Peta spricht). Klar, ich bin auch für besseren Umgang mit Tieren, habe auch einen Haustier, genauso habe ich aber schon selber Tiere getötet um sie dann zu essen (laut einigen hier wäre ich jetzt ein kaltblütiger Killer).Ich bin aber weiterhin gegen sinnloses abschlachten oder Mißbrauch von Tieren, nicht weil ich der Meinung bin, dass Tiere den Menschen gleichzusetzen sind, sondern weil es meiner Meinung nach eine Verantwortung ist, uns gegebene "Macht" nicht zu mißbrauchen und sich zu weit aus dem Fenster zu lehnen, sondern versuchen damit möglichst verantwortungsvoll/effizient umzugehen, was auch gegen die Ausschlachtung oder Mißbrauch von "schwächeren" Lebewesen spricht
Ist ja auch erstmal nichts gegen einzuwenden, geht ja mir jedenfalls nicht darum, dass man den Fleischkonsum abschafft, es muss eben ausgewogen sein und ich würde auch künstliches Fleisch essen, genauso wie ich in diesem Moment eine Brille trage oder nen warmen Tee trinke, wenn ich mich gerade schwach fühle. Man kann nicht völlig im Einklang mit der Natur leben, aber man muss ihr auch einen Teil zurückgeben :-)
 
Absurd vielleicht, aber einem Delfin den Bauch aufzuschlitzen, einem Hai die floßen abzutrennen oder einem Schwein den Schwanz (:ugly:, der hinten) einfach abzuschneiden, das ist mit Sicherheit erstmal wesentlich kranker.
Ich hab gerade erst bei ner klinischen Hautstudie teilgenommen, hat mich mit Anfahrt jeden Tag maximal 2 Stunden gekostet und ordentlich Geld gab es auch dafür. Und noch mal Harlock, es geht nicht um den Fleisch-/Fischkonsum, sondern die Art wie unsere Nahrung teilweise hergestellt wird, um Tierpelze die einige Leute immer noch tragen und eben die Tierversuche, weil die Menschen in diesen Institutionen kaputt im Kopf sind. Es geht nicht um das Wurstbrot zum Frühstück, es geht um eine ganze Industrie und die Art wie sie Tiere teilweise absolut grundlos und brutal abschlachtet. Beispiel Haifischflossen, die schmecken nach nichts, die sind nur ein Statussymbol und die Gewürze machen die Suppe aus. Genauso sollte man einfach aus eigener Gesundheit heraus nicht jeden Tag Döner oder Currywurst essen und am Abend noch ein Brathähnchen, ab und zu ist doch gar kein Thema, aber lieber mal saftige Orangen, selbstgemixtes Müsli (mymuesli) oder ne Gemüsepfanne zubereiten. Das man im Sommer mit Freunden grillen geht ist absolut in Ordnung, aber ich kannte schon Leute, die haben jedes Wochenende für über 20 Personen aufgelegt, das finde ich dann schon eher zweifelhaft.

Ist doch völlig egal was hier wer persönlich betreibt, das Ziel sollte es nicht sein, dass wir aufhören Fleisch zu essen, das Ziel sollte sein, dass wir es auf der ganzen Welt in Maßen tun und uns um unsere Umwelt kümmern (-: Von mir aus kann sich AnimeFlirtBoy aus einer persönlichen Entscheidung heraus nur von pflanzlicher Nahrung ernähren, das hat doch mit mir nichts zu tun, aber trotzdem kann ich meinen Fleischkonsum kontrollieren um dem Gleichgewicht auf der Welt einen Gefallen zu tun. Für einen Kilo Fleisch braucht man nämlich die 5-10-Fache Fänge an pflanzlichen Proteinen.


Du hast wohl nicht alle meiner Beiträge gelesen ;)

Und Animeflirtboy ist kein Vegetarier :rofl:

Zum fettgedruckten dito, habe es auch so ähnlich hier geschrieben, wobei es nicht mal auf die Menge ankommt, sondern woher das Fleisch stammt ....

PS: Was ist komisch daran für über 20 Leute aufzulegen? Haben halt Freunde ;)
 
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Hab ich auch nicht, hab gerade L4D gespielt, da war mir in dem Moment wichtiger, ich Egoist :blushed:;-)
 
Und ich hoffe du hast mich auch nicht mit KingThorgal verwechselt, da du ihn zitierst und mich gleich in einer der ersten paar Zeilen ansprichst obwohl du ihn quotest. Ich habe hier mehrmals geschrieben was ich von Massentierhaltung halte, da passt dein Text einfach nicht dazu.
 
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Für mich persönlich wirkt das aber trotzdem Absurd und beänstigend. Vielleicht könnte man sich nach der Zeit an sowas gewöhnen, aber alleine der Gedanke daran, würde mir meinen Appetit stoppen.

Das kann ich nicht mal ansatzweise verstehen: Fleisch aus genetischer Züchtug zu essen wäre für Dich absurder als Fleisch, für das ein Lebenwesen sein Leben hingeben mußte? :-?

Und zu Deiner anderen Annahme, daß es nie möglich sein wird, Fleisch ohne die Tötung von Lebewesen zu erzeugen: Das ist Dir ja schon hier mit der Möglichkeit, das alles im Grunde aus einer Zelle hochzuzüchten dargelegt worden. Und um die Fantasie noch ein ganzes Stück weiterzuspinnen: Denk' mal an "Enterprise", wenn z. B. Picard an die Automaten ging und "Steak Wellington" sagte - und das dann 2 Sekunden später heiß auf dem Teller lag. Wenn die Menschheit erstmal die Möglichkeit des Molekulardesigns hat, ist alles möglich ... ;)
 
ich habe mir jetzt die letzten seiten bewusst nicht durchgelesen, geht eh wieder in die richtung:
"der mensch ist auch nur ein tier" (ich mein hey, anime hat den thread eröffnet) "wie arrogant ist bitte das christlich, westliche menschenbild" etc. pp.
ich habe mir den film angeschaut und finde es wirklich furchtbar und anrührend, was da mit den tieren gemacht wird... ich komme selber "vom dorf", weiß wie eine schlachtung/tierhaltung abläuft, bin selber jäger etc.
meine meinungen zum thema kurz zusammengefasst:
1. der mensch ist der herr über die tiere
2. der mensch hat diese verantwortung von gott bekommen und versündigt sich, insofern er die tiere schlecht behandelt (damit ist gemeint: ausrotten, quälen, überzüchten etc. pp. NICHT zb. das töten wie es in deutschen schlachthöfen passiert, bzw. passieren sollte, wie es naturvölker seit jahrhunderten praktizieren, wie ein "waidgerechter" jäger es lernt etc., solange das fleisch als nahrung benötigt wird UND verzerrt wird, ist es aus meiner sich richtig ein tier zu töten.)
3. der mensch ist KEIN tier (die diskussion hatten wir schon gefühlte tausend mal hier auf cw und JA die unterschiede sind ZU gravierend. das heißt nicht, dass sich ein mensch nicht "tierisch" verhalten kann...)

so, damit werde ich mir wieder einmal viele freunde gemacht haben :angst: so sieht es aber aus meiner sicht aus. das was im film geschildert wird ist NICHT die regel und lässt schon garnicht pauschalisierende aussagen über "die menschheit" zu.

edit: nach seichtem überfliegen:
hipisch -------> :goodwork: kann ich nur so unterstreichen!
 
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Ich will (und darf) hier jetzt keine Diskussion über Religionen anfangen, darum gehts mir auch nicht. Es kann jeder glauben, an was er will. Aber man sollte nicht alle religiösen Texte beim Wort nehmen. Denn wenn ich Sätze lese, wie "der Mensch ist der Herr über die Tiere", dann kommt mir echt die Galle hoch. So eine unfassbare Arroganz ist doch wirklich nicht zu begreifen. Genau das hat man sich damals bei den Afrikanern doch auch gedacht. Kein Lebewesen hat das Recht, irgendein anderes zu versklaven.

Und wenn man, wie Hiphish, unsere Überlegenheit und unser Recht Tiere zu knechten an unsere Intelligenz knüpft, dann sei das Gedankenspiel erlaubt: Was, wenn außerirdische Lebensformen (und die sind bei den unendlichen Weiten des Weltall nicht unbedingt unwahrscheinlich) uns intellektuell überlegen sind? Dann hätten sie nach deiner Argumentation, Hiphish, das Recht uns zu unterdrücken und für ihre Zwecke zu nutzen.

Ich habe nichts gegen Fleischkonsum (auch wenn ich Vegetarier bin) aber ein wenig Respekt sollte man vor unserer Umwelt und anderen Lebewesen schon haben.

EDIT: Und falls du meinst, Lestrange, Respekt haben und trotzdem herrschen geht wunderbar einher, dann kann ich deine Meinung nicht teilen. Sklaverei ist respektlos, sich über andere stellen ist respektlos. Besonders dann, wenn es nicht freiwillig geschieht. Und davon kann bei den Tieren ja wohl kaum die Rede sein.
 
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Ich will (und darf) hier jetzt keine Diskussion über Religionen anfangen, darum gehts mir auch nicht. Es kann jeder glauben, an was er will. Aber man sollte nicht alle religiösen Texte beim Wort nehmen. Denn wenn ich Sätze lese, wie "der Mensch ist der Herr über die Tiere", dann kommt mir echt die Galle hoch. So eine unfassbare Arroganz ist doch wirklich nicht zu begreifen. Genau das hat man sich damals bei den Afrikanern doch auch gedacht. Kein Lebewesen hat das Recht, irgendein anderes zu versklaven.

Und wenn man, wie Hiphish, unsere Überlegenheit und unser Recht Tiere zu knechten an unsere Intelligenz knüpft, dann sei das Gedankenspiel erlaubt: Was, wenn außerirdische Lebensformen (und die sind bei den unendlichen Weiten des Weltall nicht unbedingt unwahrscheinlich) uns intellektuell überlegen sind? Dann hätten sie nach deiner Argumentation, Hiphish, das Recht uns zu unterdrücken und für ihre Zwecke zu nutzen.

Ich habe nichts gegen Fleischkonsum (auch wenn ich Vegetarier bin) aber ein wenig Respekt sollte man vor unserer Umwelt und anderen Lebewesen schon haben.

EDIT: Und falls du meinst, Lestrange, Respekt haben und trotzdem Herrschen geht wunderbar einher, dann kann ich deine Meinung nicht teilen. Sklaverei ist respektlos, sich über andere stellen ist respektlos. Besonders dann, wenn es nicht freiwillig geschieht. Und davon kann bei den Tieren ja wohl kaum die Rede sein.

das hat nicht im geringsten etwas mit arroganz zu tun. deine vergleiche mit "den afrikanern" (ja is klar :lol: ) sind überflüssige, flache provokationen, von denen ich mich in aller form distanziere und die mit MEINER sicht der dinge rein garnichts zu tun haben.
meine aussage, dass der mensch der HERR über die tiere ist hat zudem nichts mit sklaverei zu tun. ich habe EXTRA betont, dass gerade deshalb unsere verantwortung sehr groß ist.
gerade weil wir über die tiere "herrschen", müssen wir respekt vor ihnen haben.
 
das hat nicht im geringsten etwas mit arroganz zu tun. deine vergleiche mit "den afrikanern" (ja is klar :lol: ) sind überflüssige, flache provokationen, von denen ich mich in aller form distanziere und die mit MEINER sicht der dinge rein garnichts zu tun haben.
meine aussage, dass der mensch der HERR über die tiere ist hat zudem nichts mit sklaverei zu tun. ich habe EXTRA betont, dass gerade deshalb unsere verantwortung sehr groß ist.
gerade weil wir über die tiere "herrschen", müssen wir respekt vor ihnen haben.

Dass du die die Sklaverei nicht gutheißt war mir schon klar. War nur ein Beispiel, wo solch ein Denken hinführen kann. Schließlich hat man damals auch fest daran geglaubt, man sei überlegen. Und für mich geht herrschen und Respekt eben nicht zusammen, solange der Beherrschte sich nicht freiwillig beherrschen lässt.

Wie kann ich Respekt vor etwas haben, das ich unterdrücke?

Zumal meine Aussage eher, auch wenn ich dich zitiert habe, an Hiphish gerichtet war, denn bei ihm fand ich das ganze noch wesentlich drastischer dargestellt. Da du ihm aber zustimmst hat sich das allerdings auch wieder relativiert.

EDIT: Ich habe übrigens keinen Grund dich zu provozieren, denn dann wäre eine anständige Diskussion wohl nicht mehr möglich.
 
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Ebenso kann ein solches denken: Tiere sind wie menschen, dazu führen das Metzger Bombendrohungen bekommen und Schlachtereibesitzer Mordversuche über sich ergehen lassen, extreme sind immer schlecht, und leider befürwortet PETA und co solche extreme.
 
Ebenso kann ein solches denken: Tiere sind wie menschen, dazu führen das Metzger Bombendrohungen bekommen und Schlachtereibesitzer Mordversuche über sich ergehen lassen, extreme sind immer schlecht, und leider befürwortet PETA und co solche extreme.

oder zu einer verqueren "sieg dem stärkeren" logik... fressen und gefressen werden etc. pp.
@qfisch
sorry, aber wenn ich zb. jagen gehe und ein wildschwein schieße, habe ich nicht den eindruck die art in irgendeiner form zu unterdrücken... ich meine, hey, in diesem speziellen fall HELFE ich der art sogar, da sie keine natürlichen feinde mehr hat und sich sonst soweit vermehren würde, das die natur (durch schweinepest :oops: ) selber reguliert...
das tier hat über jahre in seiner natürlichen umgebung gelebt, hat das gefressen, was es wollte, hat sich vermehrt, wie es wollte und seinen tod merkt es nicht einmal. das meine ich mit verantwortungs- und respektvoller "behandlung".
 
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Das kann ich nicht mal ansatzweise verstehen: Fleisch aus genetischer Züchtug zu essen wäre für Dich absurder als Fleisch, für das ein Lebenwesen sein Leben hingeben mußte? :-?

Und zu Deiner anderen Annahme, daß es nie möglich sein wird, Fleisch ohne die Tötung von Lebewesen zu erzeugen: Das ist Dir ja schon hier mit der Möglichkeit, das alles im Grunde aus einer Zelle hochzuzüchten dargelegt worden. Und um die Fantasie noch ein ganzes Stück weiterzuspinnen: Denk' mal an "Enterprise", wenn z. B. Picard an die Automaten ging und "Steak Wellington" sagte - und das dann 2 Sekunden später heiß auf dem Teller lag. Wenn die Menschheit erstmal die Möglichkeit des Molekulardesigns hat, ist alles möglich ... ;)

Am Anfang schon, mit der Zeit könnte es sich normalisieren. Es geht mir darum, was ich esse. Und da wäre eben dieser Gedanke, ein lebendiges Fleischklotz, das so gezüchtet wurde, für mich ein absurder Gedanke. Also vorerst JA.

Ich habe geschrieben, dass es nicht möglich sein wird, Fleisch herzustellen, ohne dass dafür vorher Tiere für Versuche geopfert werden. In dem verlinkten Text mit dem gezüchteten Fleisch steht ja leider nichts davon, was man vorher alles getan hat, um soweit kommen zu können. Haben dir es wirklich geschafft, ohne dafür vorher Lebewesen zu töten? Wenn ja, super, mein voller Respekt an die Forscher. Wenn nein, dann soll man wirklich nochmal überlegen, ob verusche an Tieren wirklich so schlecht sind, obwohl die am Ende zum guten Zweck dienen.
 
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