Wie kaputt ist der Spielemarkt?

Nur High-End- und Low-End-Titel haben normalerweise überhaupt eine Chance, profitabel zu sein.

sieht man ja sehr gut welche konsolen high end spiele und welche die low end bekommen

btw 2008 wird das beste jahr ever für hd konsolen, ich seh also derzeit und auch mittelfristig kein problem.. wenn 2010 die neuen konsolen kommen wird sich vllt schon alles verändert haben also wayne
 
Die jährlichen Spiele-Releases gabs früher auch schon. Dass die Entwicklung neuer Serien dadurch gehemmt wird seh ich aber nirgends. BioShock, Uncharted, Condemned, Dead Rising, Lost Planet, Assassins Creed, Gears of War, Mass Effect etc. etc.
Bei all diesen Titeln scheints mir ehrlich ein bisschen weit hergeholt zu sein zu behaupten, dass in letzter Zeit mehr "auf Nummer sicher" gegangen wird als von vor Jahren.

Du zählst da aber auch nur high budget Titel auf die mit ner guten Grafik werben können. Geht imho ein wenig an der Problematik vorbei.
 
Es bringt eher wenig, die Aussagen von Leuten anzuzweifeln, die an vorderster Front stehen. Warren weiß über den Markt sicherlich mehr als jeder Poster hier auf cw.

Leider machen das trotzdem die meisten hier. Ich kann es auch ein wenig nachvollziehen: Eine Industrie, die auf der einen ganz klar Seite boomt und uns alle sehr viel Freude bereitet, wie kann es dieser angeblich so schlecht gehen? Wer sich mit dem Thema intensiv beschäftigt hat oder eben in der Industrie tätig ist, der weiß ganz genau, dass die Situation ernst ist, ganz ernst. Nur wer sich damit nicht beschäftigt und in dieser nicht tätig ist, der kann die Probleme nicht erkennen und nachvollziehen und sieht das saubere Bild des Videospielmarktes. Leider wollen die meisten nicht, dass ihr sauberes, glänzendes Bild des Videospielmarktes zerstört wird oder ihnen interessiert das Thema nicht, schließlich wollen sie die Spiele nur spielen (dennoch "diskutieren" einige dieser Personen immer wieder mit).

Ich hab das Thema auf Consolewars auch schon mehrmals (!) durchgekaut, es hat im Grunde wenig gebracht. Anscheinend sind die meisten - jedenfalls in dieser Community - für ein derartiges Thema nicht bereit. Ich habe es schließlich schon mehrmals versucht und immer wieder hat man diese Probleme bei zukünftigen Diskussionen komplett unter den Tisch fallen lassen oder hat sie gutgeredet.






Ich kann für jeden der sich mit dem Thema noch nicht intensiv beschäftigt hat, aber dennoch mehr über die Situation im Videospielmarkt wissen möchte, wieder den einen Artikel anbieten (wobei das Magazin sein Layout verändert hat und das zum großen (!) Nachteil des Artikels):

Death to the Games Industry
Part 1: http://www.escapistmagazine.com/articles/view/issues/issue_8/50-Death-to-the-Games-Industry-Part-I
Part 2: http://www.escapistmagazine.com/articles/view/issues/issue_9/55-Death-to-the-Games-Industry-Part-II






Ich kann es auch allen nur wieder und wieder sagen: Dem Videospielmarkt ging es schlecht und auch Nintendo hat noch lange nicht (!) das Allheilmittel ausgepackt, was es dem Markt von heut auf morgen besser gehen lässt. Nur Nintendo hat endlich wieder darauf aufmerksam gemacht, dass sich Dinge ändern müssen, ansonsten läuft die Industrie ins offene Messer und das könnt ihr wörtlich nehmen. Die Industrie ist schon mal ins offene Messer gerannt (bekanntlich hat sie das letzte Mal auch Nintendo aus dem Dreck gezogen). Nur diesmal sind die Probleme um ein vielfaches größer.

Die Entwicklungskosten steigen rasant an und bekanntlich steigen sie auch immer rasanter an. Abgesehen davon, dass die meisten Entwicklerteams solche Budgets gar nicht mehr aufbieten können, selbst für die großen Entwicklerteams heißt das, dass ihr Spiel ein voller Erfolg werden muss, ansonsten könnt es auch für sie das Ende bedeuten. Innovationen, neue Konzepte, verrückte Ideen - all das bleibt verständlicherweise auf der Strecke. Der Markt lässt es nicht mehr zu. Es wird hier mit zweistelligen Millionenbeträgen gespielt (alleine die Videospielentwicklung, ohne Marketing). Das Spiel muss sich verkaufen, also kann man nichts riskieren. Die kleinen Entwicklerteams und Publisher kämpfen täglich um ihr Überleben, wissen nicht wie lange sie noch durchhalten, sehr viele mussten schon aufgeben. Firmen wie EA freut die Situation, haben ihre Freude auch veröffentlicht und bekanntgegeben, dass es ihnen zusagt, dass immer weniger Entwickler und Publisher mit der Marktsituation klarkommen, schließlich hätte man dann weniger Konkurrenz. Das ist der moderne Videospielmarkt, wo sich ein großer Publisher öffentlich über das Entwickler- und Publishersterben freuen darf. Videospiele werden auch immer komplizierter und der Videospielmarkt hat extrem große Probleme zu wachsen. Missachten darf man aber den Fakt nicht, dass es dennoch immer wieder einige Spieler gibt, die mit dem Videospielen aufhören. Der Videospielmarkt erreicht in letzter Zeit auch immer wieder nur die gleichen Menschen, die Hardcore Gamer. Man hat große Probleme neue Spieler zu überzeugen, Non und Casual Gamer werden nur schwer in den Markt integriert. Der Videospielmarkt produziert auch immer wieder die gleichen Spiele. Verständlich, keiner traurt sich mehr große Risiken einzugehen. Differenzierungen zwischen den Konkurrenten werden immer rarer. Der Videospielmarkt präsentiert sich wie eine Buchladen in dem man nur Romane kaufen kann (was gleichzeitig unterstreicht, weshalb es dem Markt schwer fällt neue Spieler zu erreichen). Wohin wandert der Markt gerade? Er wandert direkt in die Hölle. Das Entwickler- und Publishersterben hat längst begonnen, Innovationen und große Differenzierungen sind längst zur Rarität geworden, der Markt dreht sich nur noch um den Hardcore Gamer und die großen Publisher (Non und Casual Gamer als auch die kleinen Entwickler sind schon fast in Vergessenheit geraten). In Japan zerfällt der Videospielmarkt. Lediglich Pokemon kann sich noch eine große Aufmerksamkeit erkämpfen und füllt die Regale, der Rest ist weit in den Hintergrund gerückt. Der japanische Videospielmarkt erzittert: Was ist los? Der Videospielmarkt ist nur noch wenige Meter von der Hölle entfernt. Das ist los und es muss endlich reagiert werden!

Nintendo hat nun den Anfang gemacht und hat den Markt halbwegs wachgerüttelt. Dennoch ist das aktuell mehr oder weniger nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Die ganze Industrie muss aufwachen und die ganze Industrie muss reagieren - richtig reagieren. Es muss sich was tun und zwar so einiges muss sich ändern.



PS: Es ist auch kein Zufall, dass ausgerechnet Nintendo mal wieder den Stein ins Rollen bringt. Einerseits ist Nintendo natürlich extrem verbunden mit diesem Markt (man ist schließlich schon seit über 30 Jahren in diesem Markt tätig, nicht wie Sony oder Microsoft), andererseits haben sie selbst in den letzten Jahren viel zu spüren bekommen. Gleichzeitig fing der japansiche Videospielmarkt das Zerfallen an. Nintendo sah was in Japan passierte und Nintendo ging es selbst nicht mehr ganz so gut. Gleichzeitig ging Hiroshi Yamauchi und Satoru Iwata wurde neuer Präsident. Satoru Iwata war Programmierer bei HAL, er war Entwickler und hat alles zu spüren bekommen. Er hat wirklich die volle Härte zu spüren bekommen. Sein HAL war kurz vor dem Ende und dann wurde er zur Führungsperson von HAL ernannt und hat sie ihnen wieder zu altem Ruhm verholfen. Aber um ein Haar wäre es das Ende für sein Entwicklerteam gewesen. Als ehemaliger Entwickler weiß er ganz genau was in der Industrie abläuft. Es war kein Zufall, dass ausgerechnet Nintendo auf den Tisch haut.
 
mehr als früher imo schon...hab das gefühl bei manchen lineup-auflistungen wird man von zahlen erschlagen.
Wobei auch bedacht werden muss dass viele der Serien noch aus den alten Generationen herkommen und die Spieler ja Fortsetzungen wollen. Klar also dass da acuh Fortsetzungen kommen. Wie man sieht heißt das aber nicht dass keine neuen Serien mehr kommen.

Außerdem trügt der Eindruck, denn heutzutage gibt es nun mal auch allgemein wesentlich mehr Spiele.
 
Leider machen das trotzdem die meisten hier.

Fällt immer wieder bei allen möglichen Themen auf und was für Kommentare dann kommen ist teilweise wirklich nur noch traurig. Sowas wie "der Fettwanst hat nichts zu sagen und nimmt sich zu wichtig" durfte man ja schon öfter lesen.

Ich hab das Thema auf Consolewars auch schon mehrmals... ...."Links

Evtl solltest du dich selbst kurz gefasst dazu äussern und klarstellen was du sagen möchtest. Ich hab deine bisherigen Diskussionen nicht verfolgt sehe hier aber das du viel schreibst, wenig sagst und den Leuten Links mit viel Text hinschmeisst der auch nur wenige zum lesen motivieren wird. Bitte nicht als Angriff sehen aber das da nicht grossartig viele Leute in der Form drauf eingehen die du dir erhoffst ist wohl vorprogrammiert.

Dem Videospielmarkt ging es schlecht und auch Nintendo hat noch lange nicht (!) das Allheilmittel ausgepackt. Nur Nintendo hat endlich wieder darauf aufmerksam gemacht, dass sich Dinge ändern müssen, ansonsten läuft die Industrie ins offene Messer und das könnt ihr wörtlich nehmen. Die Industrie ist schon mal ins offene Messer gerannt (bekanntlich hat sie das letzte Mal auch Nintendo aus dem Dreck gezogen). Nur diesmal sind die Probleme um ein vielfaches größer.

Ok sry aber ich hab keine ahnung wovon du sprichst, inwiefern ist "die Industrie" ins offene Messer gelaufen, wer hat Nintendo aus welchem Dreck gezogen, was für Probleme sind dieses mal grosser und was waren damals die Probleme? Du setzt hier imho einmal mehr voraus das sich die Leute woanders informieren oder schon informiert sind.


Die Entwicklungskosten steigen rasant... selbst für die großen Entwicklerteams heißt das, dass ihr Spiel ein voller Erfolg werden muss, ansonsten könnt es auch für sie das Ende bedeuten. Innovationen, neue Konzepte, verrückte Ideen - all das bleibt verständlicherweise auf der Strecke.

Du stürzt dich hier im Hintergedanken denke ich z.B. auf EA und kehrst mir dabei zu sehr unter den Teppich das es durchaus einige Studios gibt die mit Innovationen und neuen Konzepten gross Punkten. Arcade, Download, Mini und Multiplayerspiele boomen atm mehr denje. Es kamen ja schon äusserungen das Wii die Spielhallen in den Ruin treibt. Wichtiger als jemals zuvor ist ist atm einfach das die Entwickler die Spiele entwickeln die sie auch bewältigen können. Mit nem 15 Millionen Budget und nem 30 Mann starken Team erschafft man nunmal kein Final Fantasy. Ein Loco Roco, oder Geometry Wars ist da aber immer drin.

Die kleinen Entwicklerteams und Publisher kämpfen täglich um ihr Überleben, wissen nicht wie lange sie noch durchhalten, sehr viele mussten schon aufgeben. Firmen wie EA freut die Situation, haben ihre Freude auch veröffentlicht und bekanntgegeben, dass es ihnen zusagt, dass immer weniger Entwickler und Publisher mit der Marktsituation klarkommen, schließlich hätte man dann weniger Konkurrenz.

Ist wohl so, hat aber imho auch etwas damit zutun das die Entwickler die Marktentwicklung verschlafen. EA ist ja nicht umsonst so gross und fleissig am einkaufen. Dort wird etwas richtig gemacht was andere falsch machen. Wenn sich ein Anno mit nem 15 Millionen budget nicht mehr genügend oft verkauft sollte man einfach rechtzeitig darüber nachdenken kein Anno mehr zu machen. Oder die 10-15% mehr zu investieren und das Spiel auch für 360 und PS3 zu bringen. Solche Schritte sind nunmal nötig und wer sie nicht macht wird früher oder später ersetzt werden.

Der Videospielmarkt erreicht in letzter Zeit auch immer wieder nur die gleichen Menschen, die Hardcore Gamer. Man hat große Probleme neue Spieler zu überzeugen, Non und Casual Gamer werden nur schwer in den Markt integriert.

Wenn man sich die Charts, Wii und die Erfolge einiger ungewöhnlicher Spiele so anschaut zweifel ich an dieser und einigen deiner folgenden Aussagen.

Es ist auch kein Zufall, dass ausgerechnet Nintendo mal wieder den Stein ins Rollen bringt.

Nein ist es nicht, Nintendo subventioniert die eigene Hardware nicht und kann daher nichts bringen das mit der Highend Hardware von MS und Sony mithalten kann. Bleibt der Ausweg der Innovation und die alten stärken weiter auszubauen. Mit Wii wurde es ein Erfolg, Wii2 kann in der nächsten Gen dagegen schon genau so ein grosser Flop werden falls die Leute auf einmal keine Lust mehr auf sowas haben, die Konkurrenz stärker wird, oder auf den gleichen Zug mit aufspringt. Hat Nintendo ja schon selbst gesagt das sie den Erfolg von Wii und auch DS so nicht erwartet haben, das Glück das einige richtige Entscheidungen zum rechten Zeitpunkt getroffen wurden hat dabei eine entscheidende Rolle gespielt.
 
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Wobei auch bedacht werden muss dass viele der Serien noch aus den alten Generationen herkommen und die Spieler ja Fortsetzungen wollen. Klar also dass da acuh Fortsetzungen kommen. Wie man sieht heißt das aber nicht dass keine neuen Serien mehr kommen.

Außerdem trügt der Eindruck, denn heutzutage gibt es nun mal auch allgemein wesentlich mehr Spiele.

natürlich wollen die leute sie ....darum kommen sie ja und sioe haben n kleineres risiko.
seh das aber besonders als wiifan oft das wenn die anderen marken aufzählen die nie auf dem wii kommen werde als super must haves meistens bekannte marken mit x tausend fortsetzungen aufgezählt werden und unbekannte titel erst mal doof angesehen werden.
das ne ausreichende menge an neuen titeln erscheint auf allen kosolen stimmt ich denke nur das die fortsetzungen zugenommen haben alleine schn um die wichtigen namen weiterzubenutzen.
 
Woher stammen eigentlich diese Aussagen von Mr. Spector? Falls dies eine Zusamenfassung des GfW Podcast von der GDC sein soll, dann kann ich mich jetzt spontan nicht daran erinnern, dass er da den aktuellen Videospielemarkt für kaputt erklärt hat.
 
natürlich wollen die leute sie ....darum kommen sie ja und sioe haben n kleineres risiko.
seh das aber besonders als wiifan oft das wenn die anderen marken aufzählen die nie auf dem wii kommen werde als super must haves meistens bekannte marken mit x tausend fortsetzungen aufgezählt werden und unbekannte titel erst mal doof angesehen werden.
das ne ausreichende menge an neuen titeln erscheint auf allen kosolen stimmt ich denke nur das die fortsetzungen zugenommen haben alleine schn um die wichtigen namen weiterzubenutzen.
Wie gesagt, der Schein trügt. Es gibt heutzutage einfach wesentlich mehr Spiele. Mal n Vergleich:

Früher kamen in einem Monat 5 neue Spiele und 5 Fortsetzungen.
Heute kommen in einem Monat 5 neue Spiele und 10 Fortsetzungen.

Die neuen Spiele bleiben gleich. Klar werdens irgendwo doch ein bisschen mehr Fortsetzungen sein, aber imo ist der Unterschied zu früher nicht so groß wie ihn hier einige darstellen wollen. Zu PS1 Zeiten gabs auch ganze 4 Resident Evils und 3 Syphon Filters. Fortsetzungen sind also sicherlich kein Symptom von heute.
 
Für mich hört sich das nach einer lahmen Entschuldigung an weil er keine guten und profitablen Spiele mehr produzieren kann.
Er spricht vom Markt, nicht von sich selbst. Seine Spiele waren alle profitabel, und auch sein nächstes Spiel wird vermutlich profitabel sein.

Wir wissen, dass Markt mehr und mehr gewinne macht. Und auch die Firmen zeigen dieses in ihren Quartalsberichten. Mittelmäßige Spiele wie Assasins Creed verkaufen sich 5 millionen mal usw.
Das widerspricht Spectors Aussagen auch überhaupt nicht. Und wir wissen nur sicher, dass die Branche Umsatzzuwächse hat - wie's mit dem Gewinn aussieht, können wir nicht beurteilen.

Es stimmt zwar, das die Productionskosten immer teurer werden, aber in welcher Branche ist das nicht so? Filme werden auch immer teurer und trotzdem heult keiner rum.
Große Filme kosten im Schnitt vielleicht $100 Millionen, in Ausnahmefällen deutlich mehr. Filme können aber Milliarden einspielen, haben mehr als einen Markt - Spiele nicht.

Nehmen wir mal an, dass sich ein Spiel 3 millionen mal verkauft. 3000000*60$ = 180 mio Dollar. und sagen wir mal, dassdavon, ca 20$ davon an die entwickler geht., dann wären dass immernoch 60 mio $
Nur verkauft sich nicht jedes große Spiel über drei Millionen mal. Und Du hast mal wieder vergessen, Steuer, Spannen, Logistik, Lizenzkosten etc. abzuziehen.
 
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Ok sry aber ich hab keine ahnung wovon du sprichst, inwiefern ist "die Industrie" ins offene Messer gelaufen, wer hat Nintendo aus welchem Dreck gezogen, was für Probleme sind dieses mal grosser und was waren damals die Probleme? Du setzt hier imho einmal mehr voraus das sich die Leute woanders informieren oder schon informiert sind.
Er spricht vom großen Crash der Videospieleindustrie im Jahre 83 - 84 im Westen.

Sehr viele Firmen sind damals im Westen bankrott gegangen, alles ging den Bach runter und mit dem Release des NES war diese Phase dann vorbei und Nintendo konnte sich auch im Westen durchsetzen, wir können übrigens von Glück reden, dass wir Japan haben, da es dort zu keinem Crash gekommen ist wie im Westen.


Bzw. die Ursachen sind folgende gewesen, kann man alles schön auf Wikipedia nachlesen:

* Eine große Zahl an unterschiedlichen Videospielsystemen gab dem Käufer eine zu große Auswahl an Spiel-Systemen, zwischen denen er sich entscheiden musste: Atari 2600, Atari 5200, Bally Astrocade, Colecovision, Coleco Gemini, Emerson Arcadia 2001, Fairchild Channel F System II, Magnavox Odyssey2, Mattel Intellivision, Intellivision II, Sears Tele-Games systems, Tandyvision, und Vectrex. Jede dieser Konsolen hatte ihre eigene Spiele-Bibliothek vom eigentlichen Hersteller oder von Drittanbietern. Gleichzeitig kündigten einige dieser Konsolen-Herstellern für das Jahr 1984 neue Versionen ihrer Spielekonsolen an, so z.B. die Odyssey3 oder die Atari 7800.

* Eine Menge qualitative schlechter Spiele wurden von den unterschiedlichsten Spieleanbietern auf den Markt gebracht. Gleichzeitig veröffentlichten Atari Spiele, die auf bekannte Spielfilmen (E.T.) oder erfolgreichen Arcade Titeln (Pac Man) aufsetzten, aber in ihrer Umsetzung keine qualitativen Maßstäbe setzten.

* Die Medien, die in den erfolgreichen Jahren der Videospielindustrie berichtet hatte, thematisierten in den Jahren 1982 und 1983 die Schwächen und die Probleme. Besonders die Vernichtung von Millionen von nicht verkauften E.T. Spielen der Firma Atari in der Wüste von New Mexico wurde dabei ein beherrschendes, negatives Thema der Presse.

* Bis in die frühen 80er Jahre wurden Homecomputer in den USA und in Europa nur in Fachgeschäften zu einem Preis oberhalb der 1000 $ verkauft, was im Jahre 2006 einem Wert von ca. 2.500 $ entsprechen würde.
---> http://de.wikipedia.org/wiki/Video_Game_Crash
 
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Er spricht vom großen Crash der Videospieleindustrie im Jahre 83 - 84 im Westen.

Sehr viele Firmen sind damals im Westen bankrott gegangen, alles ging den Bach runter und mit dem Release des NES war diese Phase dann vorbei und Nintendo konnte sich auch im Westen durchsetzen, wir können übrigens von Glück reden, dass wir Japan haben, da es dort zu keinem Crash gekommen ist wie im Westen.


Bzw. die Ursachen sind folgende gewesen, kann man alles schön auf Wikipedia nachlesen:


---> http://de.wikipedia.org/wiki/Video_Game_Crash

Danke.

Ich seh aber nun nicht wirklich wie sich genau soetwas wiederholen soll, oder warum die Probleme Heute um ein vielfaches grösser sein sollen.

Die Investition um eine neue Spielekonsole zu bringen sind mitlerweile imho einfach zu gross geworden um alles halbe Jahr was komplett neues auf den Markt zu schmeissen und den Markt so zu übersättigen das sich nichts mehr in ausreichendem Maße verkaufen kann. Das einzige was noch passieren könnte ist das MS auch noch nen Handheld released.

Das gleiche bei den Spielen, zusätzlich unterstützt durch das Internet welches wirklich schlechte Systeme und Spiele schon vor dem Release scheitern lässt.

Sind Heute halt andere Zeiten als 198x und auch der Artikel den Sean verlinkt hat und den ich zugegeben nicht gelesen habe weil er von 2005 ist, ja der ist von 2005... ,) Die Marktsituation ändert sich dafür imho einfach zu schnell. Soll nicht heissen das so alte Erfahrungen und Argumente keinen Wert mehr haben, man sollte sich aber auch nicht dran festhalten und mit ihnen schwarzmalerei betreiben.
 
Man sollte es aber auch nicht vernachlässigen, ich sehe die Industrie momentan noch nicht als kaputt an, aber es sind deutliche Probleme zu sehen, vor allem jetzt die erhöhten Produktionskosten, hier mal eine Statistik aus dem Jahre 2005 dazu [06 und 07 sind also geschätzt]:

devcosts.gif


2005 waren sie schon extrem hoch und der Trend hat sich sicherlich nicht nach unten entwickelt, letzte Gen. sind sie schon stark gewachsen im Gegensatz zu den letzten Generationen, jetzt explodieren sie förmlich, gut ist das keineswegs.
 
Woher stammen eigentlich diese Aussagen von Mr. Spector? Falls dies eine Zusamenfassung des GfW Podcast von der GDC sein soll, dann kann ich mich jetzt spontan nicht daran erinnern, dass er da den aktuellen Videospielemarkt für kaputt erklärt hat.
Das ist eine Zusammenfassung seiner Einführungsvorlesung an der University of Texas vor ein paar Monaten. Solche Infos hätte er nicht in einem Podcast rausgerückt. "Kaputt" soll auch nicht "dem Untergang geweiht" heißen, darauf hat er in der Vorlesung auch explizit hingewiesen. Das Markt funktioniert ja irgendwie, er ist nur "ungesund".
 
Ist mir wurscht.

Ich kaufe sowieso nur High-end Spiele mit außerordentlichen Wertungen, und die verkaufen sich weiterhin phänomenal. Survival of the fittest, und die Besten der Besten bleiben nunmal erhalten. Der Rest interessiert mich nicht, sollen sie halt bessere Spiele machen.

Deswegen ist der Markt nicht kaputt. Ist in jedem Markt so, dass eben minderwertigen Unternehmungen, denen es am Marketing, Strategien oder einfach an hochwertigen Produkten fehlt, rausfliegen.
Guten Morgen, Kapitalismus.

Ich freu mich auf MGS 4, Heavy Rain, Resident Evil 5 und Final Fantasy XIII.
 
Ist mir wurscht.

Ich kaufe sowieso nur High-end Spiele mit außerordentlichen Wertungen, und die verkaufen sich weiterhin phänomenal.

Survival of the fittest, und die Besten der Besten bleiben nunmal erhalten. Der Rest interessiert mich nicht, sollen sie halt bessere Spiele machen.

Deswegen ist der Markt nicht kaputt. Ist in jedem Markt so, dass eben minderwertigen Unternehmungen, denen es am Marketing, Strategien oder einfach an hochwertigen Produkten fehlt, rausfliegen.
Guten Morgen, Kapitalismus.

Ich freu mich auf MGS 4, Heavy Rain, Resident Evil 5 und Final Fantasy XIII.
Ähm, irgendwie siehst du das alles viel zu leicht, es ist ein großes Problem.

Rate mal, warum du so lange auf FF XIII warten musst, die Gewinnchancen stehen bei der jetzigen Situation der PS3 keineswegs rosig aus und das bei solch immensen Produktionskosten, MGS IV sieht ebenfalls keiner rosigen Zukunft entgegen, nur ist es sehr viel teurer als seine Vorgänger auf der PSX und PS2 und wird sich wahrscheinlich noch dazu schlechter verkaufen, es geht hier nicht nur um minderwertige Unternehmen, es ist ein weitreichendes Problem.


Der PC-Sektor leidet ja auch darunter, da verkauft sich so gut wie nichts mehr und die Spiele werden immer teurer, Europa ist die letzte PC-Bastion.
 
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Ist mir wurscht.

Ich kaufe sowieso nur High-end Spiele mit außerordentlichen Wertungen, und die verkaufen sich weiterhin phänomenal. Survival of the fittest, und die Besten der Besten bleiben nunmal erhalten. Der Rest interessiert mich nicht, sollen sie halt bessere Spiele machen.

Deswegen ist der Markt nicht kaputt. Ist in jedem Markt so, dass eben minderwertigen Unternehmungen, denen es am Marketing, Strategien oder einfach an hochwertigen Produkten fehlt, rausfliegen.
Guten Morgen, Kapitalismus.

Ich freu mich auf MGS 4, Heavy Rain, Resident Evil 5 und Final Fantasy XIII.

Das ist tatsächlich etwas kurzsichtig, aber gut, wenn du dann später wegen "Gewinnoptimierung" deine Arbeitsstelle verlierst und arbeitslos bleibst, wirst du es vielleicht verstehen, dass solche Situationen *nichts* Gutes bringen.

Die Liste, auf die du dich freust, zeigt es ja recht deutlich an, dass etwas nicht stimmt.
 
Der Markt ist überhaupt nicht kaputt. Die Zeit nimmt ihren Lauf, die Spiele werden besser, ist klar das somit die Kosten steigen. Kleinere Studios werden von EA und co. aufgekauft und alles geht gewohnt weiter. Mit PS360PC Titeln macht man eben am meisten Geld und wird somit die Gleise weiterfahren.

Wer glaubt, dass der Vidgamesmarkt am sterben ist verkraftet es nur nicht, dass auf seiner Wii nur Crap erscheint.

Denn EA und co werden bestimmt nicht bankrott gehen, also werden in Zukunft wohl nur mehr einige große Publisher/Studios präsent sein.
 
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