Hessens Ministerpräsident Roland Koch

Es ist sicherlich richtig, dass bei Jugendkriminalität nicht zwischen Deutschen und Immigranten unterschieden werden sollte.
Das Thema muss als ganzes angegangen werden und zwar auch nach dem Wahlkampf.
Denn die Ursachen der Kriminalität sich bei Deutschen und Ausländern in den meisten Fällen wahrscheinlich die selben. Der einzige Unterschied ist imo, dass man Deutsche nicht abschieben kann. Trotzdem sollten Wiederholungstäter hart bestraft werden.

Zum Thema Einwanderer:
Natürlich brauchen wir Einwanderer. Es kommt mir aber so vor als würden andere Länder besser auswählen wen sie sich ins Land holen. Um die beschrieben Vorteile zu liefern müssen die Einwanderer gut ausgebildet sein (oder zumindest ausbildungsfähig bzw. -willig). Wenn manche nur kommen um den Sozialstaat auszunutzen, kann ich darüber nur den Kopf schütteln. Die Möglichkeit eines befristeten Asyl sollte natürlich erhalten bleiben (in berechtigten Fällen).
 
Eines vorneweg: Ich finde Roland Koch alles andere als symphatisch, dennoch denke ich, dass die CDU das mit Abstand vernünftigste Wahlprogramm für die Landtagswahl hat.
1.Jugendkriminalität: Ich finde es absolut lächerlich was hier schon wieder für ein Aufstand gemacht wird. Dass kriminelle Mehrstraftäter Strafen wie Führerscheinentzug oder Arrest angedroht bekommen halte ich für duchaus legitim und keinesfalls verwerflich. Anders kann man dagegen doch auch gar nicht vorgehen. Ein 17-Jähriger der bereits öfters auf die schiefe bahn geraten ist lässt sich ja wohl kaum dadurch beeindrucken dass ihm irgendein lächerlicher Sozialarbeiter was vom Pferd erzählt. Wenn er allerdings mal für ein paar Monate in ein Bootcamp muss oder Angst hat den Führerschein wegzubekommen, sieht das vielleicht schon anders aus. Ich verstehe auch nicht warum alle schon wieder "RECHTS" brüllen, denn das ausländische Jugendliche öfter Straftaten begehen als deutsche Jugendliche ist durch objektive Untersuchen EINDEUTIG BEWIESEN, und ich finde es eher verwerflich dass man dafür noch so angegriffen und beleidigt wird, wenn man mal die Wahrheit ausspricht.
2.Mindestlöhne: Die SPD fordert Mindestlöhne. Jeder der auch nur ein bißchen Ahnung von PoWi hat und halbwegs intelligent ist weiß, dass Mindestlöhne dramatische negative Konsequenzen nach sich ziehen.:Jede Menge Entlassungen, Firmen die ins Ausland abwandern, demzufolge mehr Arbeitslose usw. Von daher verstehe ich nicht wie man in diesem Punkt ernsthaft die SPD-Meinung unterstützen kann. Zumal man dazusagen muss dass die BRD ja bereits sehr "Sozialstaat-geprägt" ist, Hunger leiden muss ja hier wirklich keiner so richtig, schaut euch mal andere Eu-Länder an, in keinem gibt es so großzügige Sozialleistungen wie in Deutschland.

Wie gesagt, über Koch kann man halten was man will, aber danach sollte man nicht seine Wahlentscheidung richten, sondern nach dem Parteiprogramm, und da finde ich Schwarz-gelb eindeutig vernünftiger als das rot-grüne Träumertum.
lg
 
Wie gesagt, über Koch kann man halten was man will, aber danach sollte man nicht seine Wahlentscheidung richten, sondern nach dem Parteiprogramm, und da finde ich Schwarz-gelb eindeutig vernünftiger als das rot-grüne Träumertum.

Da das anscheinend jetzt zu ner normalen politischen Diskussion ausartet meine Gedanken dazu...


Beides großen Parteien sind Träumer. Die einen haben Schäuble, Beckstein, Koch und co. Und was die gebracht haben oder bringen wollten ist echt net wirklich gut. Ich sag nur "Killerspiele", "Terroristenerschießung bei nem Flugzeug!!! (was vom BVerfG als verfassungswidrig angesehen wurde), nun der Bundestrojaner und seine Freunde, Autobahnvignette in Deutschland, nun die Abschiebung von Ausländern (die auch eigentlich genug im GG geregelt sein sollte...) etc.

Und das lustige ist auch, wenn ein populistischer Politiker aus der Partei irgendne Idee hat, steht meistens die ganze Partei hinter ihm. Siehe gerade als brandaktuelles Beispiel die Abschiebung von Ausländern und die "Bootcamp"-Idee. Noch vor 2 Wochen hat man von fast jedem CDU/CSU Politiker dazu Zustimmung vernommen. Nun aber wo die Medien selbst darüber kritisch berichten, soll Koch auf einmal auf Geheiß der CDU/CSU sein Statement zurücknehmen.
Sry, aber sowas ist doch schizophren.
(Oder auch die Idee der Studiengebühren kam aus der CDU/CSU. Ich habe mich mal im Ausland informiert und in Portugal z.B. würde ich für das selbe Geld, was ich hier als Studiengebühren ausgebe für eine staatliche Uni, an eine Privatuni kommen...
Und dann auch noch das ganze System dahinter. Manche Bundesländer brauchen immer noch nichts zahlen. An manchen Unis zahlt man nur die Hälfte (Münster), an manchen Unis sieht man das "neue" Geld, an anderen gar nicht etc.)

Da merkt man doch einfach, dass die Politik einfach ein Haufen Wirrwarr ist und irgendwie auch die Leute da recht beeinflussbar sind.


Weiterhin bei der CDU/CSU wird sich damit gekrönt, dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren ist. Nur selber hab ich gerade von der Partei kaum Engagement gesehen was die Arbeitsmarktpolitik anbetrifft. Man mag ja von der SPD und gerade vom Herrn Hartz denken, was man will, aber sie haben imo den Grundstein dafür gelegt.
Dafür sieht man dann dass Merkel in der Weltgeschichte rumreist und alle von ihrer tollen Umweltpolitik überzeugen will. Konkrete Maßnahmen habe ich hier aber auch nicht gesehen. Man könnte z.B. die Beiträge des Staates für Solaranlagen oder ähnliches erhöhen. Aber viel mehr als nur bloße Worte und populistische Phrasen sehe ich hier leider nicht.




Übrigens sehe ich die SPD auch nicht als viel besser als die CDU/CSU an, nur damit das klar ist.
In Politiker und Parteien habe ich leider die Hoffnung verloren. Vielleicht würde es mal wieder was werden, wenn der Lobbyismus dort runtergefahren werden würde und die Politiker mal 2 Semester Jura studieren.
Denn dann wüssten sie vielleicht das vieles, was sie machen und was sie als Gesetz rausbringen gegen die Verfassung ist bzw. nicht rechtstaatlichen Grundsätzen entspricht.
Man merkt oft einfach, dass sie viele Politiker, die hohe Positionen im Amt haben, einfach keine Ahnung von dem haben, wovon sie reden.
(Killerspiele, Verfassung, Terrorismus etc.)


Just my 2 cents...
 
Da das anscheinend jetzt zu ner normalen politischen Diskussion ausartet meine Gedanken dazu...


Beides großen Parteien sind Träumer. Die einen haben Schäuble, Beckstein, Koch und co. Und was die gebracht haben oder bringen wollten ist echt net wirklich gut. Ich sag nur "Killerspiele", "Terroristenerschießung bei nem Flugzeug!!! (was vom BVerfG als verfassungswidrig angesehen wurde), nun der Bundestrojaner und seine Freunde, Autobahnvignette in Deutschland, nun die Abschiebung von Ausländern (die auch eigentlich genug im GG geregelt sein sollte...) etc.

Und das lustige ist auch, wenn ein populistischer Politiker aus der Partei irgendne Idee hat, steht meistens die ganze Partei hinter ihm. Siehe gerade als brandaktuelles Beispiel die Abschiebung von Ausländern und die "Bootcamp"-Idee. Noch vor 2 Wochen hat man von fast jedem CDU/CSU Politiker dazu Zustimmung vernommen. Nun aber wo die Medien selbst darüber kritisch berichten, soll Koch auf einmal auf Geheiß der CDU/CSU sein Statement zurücknehmen.
Sry, aber sowas ist doch schizophren.
(Oder auch die Idee der Studiengebühren kam aus der CDU/CSU. Ich habe mich mal im Ausland informiert und in Portugal z.B. würde ich für das selbe Geld, was ich hier als Studiengebühren ausgebe für eine staatliche Uni, an eine Privatuni kommen...
Und dann auch noch das ganze System dahinter. Manche Bundesländer brauchen immer noch nichts zahlen. An manchen Unis zahlt man nur die Hälfte (Münster), an manchen Unis sieht man das "neue" Geld, an anderen gar nicht etc.)

Da merkt man doch einfach, dass die Politik einfach ein Haufen Wirrwarr ist und irgendwie auch die Leute da recht beeinflussbar sind.


Weiterhin bei der CDU/CSU wird sich damit gekrönt, dass die Arbeitslosigkeit auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren ist. Nur selber hab ich gerade von der Partei kaum Engagement gesehen was die Arbeitsmarktpolitik anbetrifft. Man mag ja von der SPD und gerade vom Herrn Hartz denken, was man will, aber sie haben imo den Grundstein dafür gelegt.
Dafür sieht man dann dass Merkel in der Weltgeschichte rumreist und alle von ihrer tollen Umweltpolitik überzeugen will. Konkrete Maßnahmen habe ich hier aber auch nicht gesehen. Man könnte z.B. die Beiträge des Staates für Solaranlagen oder ähnliches erhöhen. Aber viel mehr als nur bloße Worte und populistische Phrasen sehe ich hier leider nicht.




Übrigens sehe ich die SPD auch nicht als viel besser als die CDU/CSU an, nur damit das klar ist.
In Politiker und Parteien habe ich leider die Hoffnung verloren. Vielleicht würde es mal wieder was werden, wenn der Lobbyismus dort runtergefahren werden würde und die Politiker mal 2 Semester Jura studieren.
Denn dann wüssten sie vielleicht das vieles, was sie machen und was sie als Gesetz rausbringen gegen die Verfassung ist bzw. nicht rechtstaatlichen Grundsätzen entspricht.
Man merkt oft einfach, dass sie viele Politiker, die hohe Positionen im Amt haben, einfach keine Ahnung von dem haben, wovon sie reden.
(Killerspiele, Verfassung, Terrorismus etc.)


Just my 2 cents...
vorsicht.schäuble ist jurist,und einige andere wahrscheinlich auch..
 
Beckstein auch , und hat trotzdem ne Menge fragwürdiger Aussagen gemacht, die juristisch sicher nicht so einfach wären aber gerade solche Leute zu verklagen wäre wohl nicht so ganz einfach weil die vermutlich genau wissen wie weit man das Recht ausdehnen darf...
 
Die meisten Politiker sind "Juristen". Nur darf man sich auch Jurist nennen, wenn man nur das erste Staatsexamen geschafft hat. Gibt aber noch nen zweites, was man braucht um überhaupt ne Zulassung als Rechtsanwalt zu bekommen oder um sich als Richter, Notar oder Staatsanwalt zu bewerben.


Nur ich bin grad im 2. Semester und unser Prof. scheint gerade die Methoden der Politiker sehr kritisch zu sehen.
Ich mache mir mein eigenes Bild von dem, was ich lerne. Und sehe nunmal, dass die Politiker wie Schäube, Beckstein und Konsorten anscheinend dennoch keine Ahnung vom deutschen Recht haben.
Gerade beim Staatsrecht, in dem sie eigentlich "tätig sind", scheint da doch ne große Wissenslücke zu herrschen...

Und verklagen kann man sie leider nicht so einfach wegen ihrer Immunität.


Beckstein auch , und hat trotzdem ne Menge fragwürdiger Aussagen gemacht, die juristisch sicher nicht so einfach wären aber gerade solche Leute zu verklagen wäre wohl nicht so ganz einfach weil die vermutlich genau wissen wie weit man das Recht ausdehnen darf...

Anscheinend nicht, denn sonst wäre Schäubles Gesetz bzgl. dem Abschießen von terroristisch übernommenen Passagiermaschinen nicht vom BVerfG als verfassungswidrig angesehen worden und auch "sein" neues Gesetz (bzw. der Entwurf früher) wurde schon von den Richtern der beiden Kammern als höchst verfassungswidrig angesehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies auch verfassungswidrig eingestuft werden wird.
 
Eines wieder vorneweg: Natürlich ist keine Partei und kein Politiker perfekt, im Endeffekt geht es ja bei jeder Wahl immer nur darum das "kleinere Übel" zu wählen, so auch diesmal:
@Phytagoras: Rein wirtschaftlich gesehen halte ich die CDU tatsächlich für durchaus fähiger als die linken parteien, wie gesagt, die aktuelle Mindestlohndebatte zeigt das imo wieder sehr deutlich. Wir haben in der BRD endlich mal wieder einen anhaltenden konjunkturellen Aufschwung, übrigens hauptsächlich durch Reformen der CDU/CSU und nicht der SPD, und ausgerechnet jetzt kommt die SPD wieder mit so einem dämlichen Vorschlag an. Und ich frage dich: Was findest du sozialer? Wenn in einem Betrieb 1000 Leute arbeiten und jeder verdient etwas weniger oder wenn in einem Betrieb aufgrund von Entlassungen nur noch 600 Leute arbeiten aber jeder bekommt etwas mehr? Da is ja wohl eindeutig das erste Modell sozialer und von daher finde ich es geradezu zynisch dass eine Partei wie die SPD die sich "soziale Grechtigkeit" auf die Fahne schreibt ausgerechnet einen Vorschlag durchsetzen will der zu ungerechteren Verhältnissen im Endeffekt führen würde. Gerade bei solch einem Thema MUSS ein halbwegs intelligenter Mensch einsehen, dass man diesmal besser nicht die Linken unterstützen sollte. Bei Themen wie der Jugendkriminalität oder der Schaffung von Einheitsschulen, da kann man geteilter Meinung sein (wobei ich auch da momentan die Meinung von Schwarz-Gelb am vernünftigsten halte) aber gerade bei der Mindestlohndebatte kann ich es nicht nachvollziehen wie man das so blind und blauäugig unterstützen kann.
lg
 
Die meisten Politiker sind "Juristen". Nur darf man sich auch Jurist nennen, wenn man nur das erste Staatsexamen geschafft hat. Gibt aber noch nen zweites, was man braucht um überhaupt ne Zulassung als Rechtsanwalt zu bekommen oder um sich als Richter, Notar oder Staatsanwalt zu bewerben.


Nur ich bin grad im 2. Semester und unser Prof. scheint gerade die Methoden der Politiker sehr kritisch zu sehen.
Ich mache mir mein eigenes Bild von dem, was ich lerne. Und sehe nunmal, dass die Politiker wie Schäube, Beckstein und Konsorten anscheinend dennoch keine Ahnung vom deutschen Recht haben.
Gerade beim Staatsrecht, in dem sie eigentlich "tätig sind", scheint da doch ne große Wissenslücke zu herrschen...

Und verklagen kann man sie leider nicht so einfach wegen ihrer Immunität.




Anscheinend nicht, denn sonst wäre Schäubles Gesetz bzgl. dem Abschießen von terroristisch übernommenen Passagiermaschinen nicht vom BVerfG als verfassungswidrig angesehen worden und auch "sein" neues Gesetz (bzw. der Entwurf früher) wurde schon von den Richtern der beiden Kammern als höchst verfassungswidrig angesehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies auch verfassungswidrig eingestuft werden wird.
schäuble war jahrelang jurist im landgericht offenburg
 
@tialo
1- Es gibt linke nicht populistische Parteien in Deutschland o.o
2- mal ne Theoriefrage......wieso sollte der aktuelle Konjunkturauschwung bitte mehr mit CDU als mit SPD zu tun haben ( wobei ich bezweifle das die spd "links" ist)....wo doch eher die reformen aus 7 jahre schröderscher politik greifen O.o
3- Das was du da beschreibst bzgl Midnestlohn macht nicht den Vorschlag schlecht, sondern beschreibt nur recht real warum die Politik nicht mehr in der Lage ist ein Gesetz durchzusetzen das die Wirtschaft auch nur minimalst belastet und im Grund nur die Arbeitnehmerrechte immer weiter beschneidet ...klar gehts denen hier im vgl zu anderne Orten immer noch toll aber der Trend ist imo absehbar und das man von seinen Einkommen auch leben , eine Familie versorgen und eventuell sogar noch was üebr haben kann sollte imo doch in jeden Bereich und jeder Branche möglich sein....oder sind Firmen wirklich auf Billigarbeiter angewiesen ....
 
@tialo
1- Es gibt linke nicht populistische Parteien in Deutschland o.o
2- mal ne Theoriefrage......wieso sollte der aktuelle Konjunkturauschwung bitte mehr mit CDU als mit SPD zu tun haben ( wobei ich bezweifle das die spd "links" ist)....wo doch eher die reformen aus 7 jahre schröderscher politik greifen O.o
3- Das was du da beschreibst bzgl Midnestlohn macht nicht den Vorschlag schlecht, sondern beschreibt nur recht real warum die Politik nicht mehr in der Lage ist ein Gesetz durchzusetzen das die Wirtschaft auch nur minimalst belastet und im Grund nur die Arbeitnehmerrechte immer weiter beschneidet ...klar gehts denen hier im vgl zu anderne Orten immer noch toll aber der Trend ist imo absehbar und das man von seinen Einkommen auch leben , eine Familie versorgen und eventuell sogar noch was üebr haben kann sollte imo doch in jeden Bereich und jeder Branche möglich sein....oder sind Firmen wirklich auf Billigarbeiter angewiesen ....

die politik soll sich gefälligst aus lohnfindungen raushalten.
 
@darkganon: Das Problem bezüglich Mindestlöhne ist doch einfach nur dass jeder erkennen muss dass es wirtschaftlich gesehen kompletter Mist ist, das wirst du ja wohl verstehen, wenn ich mir deine Aussagen durchlese schätze ich dich als recht gebildet und klug ein und von daher gehe ich mal davon aus dass du das nachvollziehen kannst.
Wenn ich in 3-4 Jahren in die Arbeitswelt eintreten werde, will ich schon einen Job finden und wenn eben viele Firmen ins Ausland abwandern weil sie der Mindestlohn abschreckt, dann betrifft mich das natürlich schon, genauso wie viele andere meiner Generation.
Und mal Hand aufs Herz: So schlecht sind die Löhne in der BRD in kaum einer Branche, wie ich schon sagte, Hunger leiden muss hier keiner, meiner Meinung nach sind Hartz4 und co. noch sehr großzügig und nett ausgefallen.
Ich sehe übrigens ein dass die SPD unter Schröder einige große Schritte in die richtige Richtung (sprich Mitte) gemacht hat, dennoch gehört sie immer noch zum "linken Block" und da ich eben die Linkspartei für absolut regierungsunfähig halte, egal ob auf Landes-oder Bundesebene, wirft das demnach auch ein negatives Licht auf die SPD.
lg

@zins:genauso ist es, das ist das beste marktwirtschaftliche Prinzip und ganz nebenbei auch das mit Abstand bewährteste.
 
Roland Koch werde ich als Hesse ganz bestimmt nicht wählen, zu korrupt erscheint mir erstens sein ganzes System und seine Ziel sind mir zweitens auch sehr zuwider. Wer in Hessen wohnt oder eventuell studiert hat kanns vielleicht nachvollziehen.

Ich erinnere mich noch, dass vor 2-3 Jahren sehr populistisch die Studiengebühren für Langzeitstudenten in Hessen eingeführt wurden. Gleizeitig stand der Rahmenvertrag mit den hessischen Hochschulen kurz vorm Platzen, da Einsparungen im Rahmen von mehreren Millionen Euro vorgenommen wurden. Die Gebühren kamen dann aber nicht den Kassen der ohnehin schon überfüllten Universitäten (120 Seminarteilnehmer in Räumen für 50 Leuten in vielen Germanistikseminaren, Wartezeiten auf bestimmte Pflichtveranstaltungen etc.) zu gute sondern wurden in die Landeskasse abgeführt.

Damals haben gerade die ganzen konservativen Studentenvereinigungen im ASTA immer abgewiegelt, das würde ja nur den ganzen "faulen" Studenten das Geld abknöpfen, dass sie den Steuern unserer Eltern gestohlen haben und wirkliche Studiengebühren würden in absehbarer Zeit nie im Leben eingeführt. Seit letztem Jahr zahlt man in Hessen 500 Steine pro Semester und die Qualität hat nicht zugenommen.

Also was ist jetzt mit Bildung etc. Herr Koch? Von der Finanzmisere der Schulen gar nicht angefangen.....
 
Also ich muss echt dazu sagen, das ich den meisten hier zustimmen muss, ich selber bin Türke und schäme mich echt manchmal. Wie sich die Jugendlichen Ausländer benehmen, Ich denke echt das die meisten Ausländer eher Normal und nicht gewaltbereit sind! Manchmal glaube ich echt, das ich nicht normal bin weil ich kein Möchtegern Gangster bin wie manche meiner Landsleute! Ich selber vertrete der Ansicht, wenn einer mehrere Straftaten begangen hat und nicht in Deutschland geboren ist, sollte dieser Abgeschoben werden!

Ich vermute wirklich das von den Jugendlichen Ausländern sage und schreibe 50% Gewaltbereit ist, als Gründe würde ich eher das Auftretten in Gruppierungen nennen und garantiert nicht der Glauben, denn der Glaube widerspricht der Gewalt! Ein weiterer Grund für mich ist auch das die Leute Ausländer nicht wirklich gleichberechtigt nehmen wie Deutsche, versteht das nicht falsch, ich habe Ihn Deutschland soviel freiheiten, wie nirgendwo anders. Ich denke aber wirklich das Mobbing und Ausgrenzung die grössten Schuldigen sind, warum viele Ausländer Gewaltbereit sind!

Auszug BildBlog Interview!

Wir konnten zeigen: In Hannover, wo die Realschule die zentrale Schule ist und immer mehr Türken das Gymnasium besuchen, ist die Jugendgewalt dieser Gruppe seit 1999 von 32 auf 22 Prozent gesunken. In München hingegen, wo die Gymnasialquote der jungen Türken seit 1999 rückläufig ist, wo die Mehrheit immer noch zur Hauptschule geht, ist sie von 27 auf 31 Prozent gestiegen. Da sieht man wieder: Es hat mit den Türken nichts zu tun, sondern mit den Rahmenbedingungen ihres Aufwachsens
 
Zuletzt bearbeitet:
....Hunger leiden muss hier keiner, meiner Meinung nach sind Hartz4 und co. noch sehr großzügig und nett ausgefallen.

Das kannst du nicht ernst meinen oder du kennst die Bedngungen vieler Hartz4 Empfänger nicht. Gerade Kinder haben unter diesem System absolut zu leiden und verwahrlosen immer mehr. Der Ermessensatz für die Ernährung eines Kindes liegt bei ca. 2,70 € täglich - von diesem Betrag kann sich niemand GESUND ernähren und das wäre die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Bildungssystem.

Ich kenne die Situationen vieler Familien recht gut und die Kinder wachsen z.t. unter erbärmlichen Verhältnissen auf. Wenn man allein sieht wie das System der Tafel in Deutschland immer mehr überhand nimmt, dann ist der Weg zum Hunger leiden auch nicht mehr weit.
 
Ich zitiere nochmal Prof Pfeiffer vom Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen...

"
Wir haben eine Studie (PDF3) erstellt, in der wir nicht Äpfel mit Birnen, sondern Türken mit Deutschen vergleichen, die in der selben sozialen Lage sind: also nur Realschüler, keine innerfamiliäre Gewalt, normales Einkommen. Da zeigt sich, dass die Gewaltrate identisch ist: Bei beiden haben um die 12 Prozent angegeben, im Jahr zuvor jemanden verprügelt oder mit Gewalt jemandem etwas weggenommen zu haben. Und wenn wir nach der Intensivtäterrate fragen, also nach Leuten, die mindestens fünf Gewalttaten begangen hatten, liegen die Unterschiede zwischen 1,9 Prozent bei den Türken und 1,7 Prozent bei den Deutschen. Damit zeigt sich: Es macht überhaupt keinen Sinn, hier das Thema Ausländer in den Mittelpunkt zu rücken, es geht um die Unterschicht.

Bestimmte Faktoren treten in der Unterschicht häufiger auf als bei Kindern aus der Mittelschicht: Familiäre Gewalt, die ein normales Aufwachsen sehr, sehr erschwert, Armut oder die Tatsache, dass sich Geschwister ein Zimmer teilen müssen und sich dann beispielsweise gegenseitig bei den Schularbeiten stören. Das sind alles Rahmenbedingungen, die bei Ausländern stärker vorhanden sind als bei den Deutschen — und das ist der wirkliche Hintergrund der ganzen Debatte.

Wir konnten zeigen: In Hannover, wo die Realschule die zentrale Schule ist und immer mehr Türken das Gymnasium besuchen, ist die Jugendgewalt dieser Gruppe seit 1999 von 32 auf 22 Prozent gesunken. In München hingegen, wo die Gymnasialquote der jungen Türken seit 1999 rückläufig ist, wo die Mehrheit immer noch zur Hauptschule geht, ist sie von 27 auf 31 Prozent gestiegen. Da sieht man wieder: Es hat mit den Türken nichts zu tun, sondern mit den Rahmenbedingungen ihres Aufwachsens. "

Und natürlich liegt das nicht an der Religion das sagen nur die Islamophoben ....
(obwohl da kann koch noch was von unseren Verrückten hier lernen....Wahlkampf in Graz ..da tätigen Parteien aussagen wie "mohammed war kinderschänder und man muss kinder vor moslems warnen" "und der bürgermeisterin hat sogar eine negerin im sekretariat" und "man sollte schafe in den stadtpark treiben als tierbordelle für moslems damit es weniger vergewaltigungen gibt" :| und ne das sind keine 1,5% parteien wie bei euch,.....da sieht man was die leute alles glauben wenn man jahrzehntelang damit beschallt wird ... )

Aber das mit dem Hungerleiden trifft sehr wohl zu...und zwar fast ausschliesslich bei Kindern und da sogar mehr bei der deutschen Unterschicht als bei den Einwanderern ....aber ok das sind subjektive Berichte und ich schweife ab ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bezüglich des Hungerleidens:Es soll ja auch kein Anreiz sein dass man arbeitslos wird. DIe HARTZ4-Bezüge sollen ja dafür sorgen dass der Mensch übergangsweise versorgt ist, bis er wieder Arbeit findet, und nicht als Dauerlösung. Von daher halte ich es IMMER am besten die Wirtschaft zu stärken denn das schafft mehr Arbeitsplätze und sorgt dafür dass viele Leute gar nicht erst in die Hartz4-Lage kommen. Eine Mindestlohneinführung würde hingegen MEHR arbeitslose nach sich ziehen. Von daher halte ich die CDU-Vetretung deutlich sinnvoller.
lg
 
die politik soll sich gefälligst aus lohnfindungen raushalten.

politik sollte dafür sorge tragen, daß ein bürger aus seinem einkommen auch eine existenz bestreiten kann.
die machterosion bei den gewerkschaften, einhergehend mit der tatsache daß vor allem im osten die mehrzahl der betriebe gar nicht mehr mitglied der tarifgemeinschaft sind, machen eine gesetzliche vorgabe mMn notwendig.
stundenlöhne von 3€ sind heutzutage keine seltenheit mehr, das ist völlig inakzeptabel.
greift man nicht ein, steht eine etablierung solch aberwitzig niedriger löhne in einer vielzahl von berufsfeldern bevor. das ergebnis wäre nicht nur das entstehen einer working poor-class, sondern auch eine weitere zunahme sozialer spannungen.
mindestlöhne sind selbst in den volkswirtschaften der usa und großbritanniens schon lange gang und gebe.
das propaganda-geschrei der unternehmensverbände sollte daher getrost ignoriert werden.
 
Zumindest ist der "Hessen Hitler" (wie schon gesagt - Zitat aus dem Titanic Magazin) mit dieser recht braunen Art einen Wahlkampf zu führen wohl auf die Schnauze gefallen. Das so ein populistischer Wahlkampf inzwischen wohl doch einigen Menschen sauer aufstößt, ist doch mal eine kleine positive Entwicklung. Normalerweise denkt man ja, daß ein Großteil der Leute solchen Demagogen auf den Leim gehen.

Inzwischen scheint er wohl ein wenig umgeschwenkt zu sein und sieht laut den neuen Wahlplakaten in einem rot-roten Bündnis anscheinend eine Art "kommunistischer Gefahr". Gesinnungstechnisch scheint er jetzt wohl bei dem Zeigeist aus dem 50er/60er Jahren angekommen zu sein, wo man aufgrund des kalten Krieges überall kommunistische Umtriebe zu sehen glaubte. Als ob die SPD inzwischen noch in irgendeiner Weise links wäre :shakehead:. Seit dem neoliberalen Umschwung unter Schröder (ich würde es eher Rechtsruck nennen) ist das schon längst nicht mehr so. Selbst die Diskussion um Mindeslöhne war wohl nur Wahlkampfgetöse, das nach der Wahl schnell wieder in der Versenkung verschwinden wird oder mit Ausnahmeregelungen wieder verwässert wird. Inwischen werden zwar wegen der Äußerung von Clement Konsequenzen gefordert, aber insgeheim gibt ihm ein Großteil der SPD Politiker mit Sicherheit recht, denn gerade in der SPD ist man mit der Energiebranche schon fest verbandelt, da man gerade in dieser Partei dort schon immer einen Arbeitsplatz nach der Politikkarriere gefunden hat (die CDU und FDP Politiker finden in allen anderen Branchen nach oder sogar während ihrer Karriere ein warmes Plätzchen oder auch einen netten illegalen Spendengeber). Und dann soll noch einer behaupten, derartige (IMHO schon kriminelle) Lobby-Verstrickungen hätten keine Auswirkung auf die Politik.

Und zum Thema "Jugend- oder gar Ausländerkriminalität":
Ich persönlich fühle mich weder vom einen noch vom anderen irgendwie bedroht. Die Verbrechenszahlen zeigen alle nach unten. Die subjektive Wahrnehmung ist allerdings das "es immer schlimmer wird", jedoch liegt die Zahl der Straftaten, welche nebenbei bemerkt gerne richtig schön ausgeschlachtet und teilweise ausländerfeindlich aufgeladen durch die Medien geistern, weitaus niedriger als mancher glaubt. Die Zahl der Gewaltakte ist also eher gesunken, sie werden allerdings nun (teils durch die Medien, die manches gerne massiv aufbauschen) bewusster wahrgenommen. Auch sind erstens die Zahlen der Verbrechen, die auch aufgeklärt werden, inzwischen deutlich höher als früher und zweitens gehen die Opfer oder Zeugen inzwischen (zum Glück) auch häufiger zur Polizei.

Wir haben mehr als genug Gesetze, mit denen die Verurteilung von Jugendlichen (wohlgemerkt auch Ausländern), geregelt wird, sie müssen nur richtig umgesetzt werden. Und gerade Koch ist bisher ja erwiesener Maßen das beste Beispiel, wie man es gerade nicht machen sollte. Die Möglichkeiten zur Abschiebung von Asylanten halte ich noch dazu inzwischen sogar für völlig überzogen. Die sprichwörtliche "Festung Europa", die sich immer mehr gegen Einwanderer abschottet, ist gerade in Deutschland ganz besonders dicht (die Hamburger Abschiebungspraxis ist da z.B. ein ganz besonders abschreckendes Beispiel). Und viele der Verbrechen, bei denen gerne über "ausländische Jugendliche" gesprochen wird, werden in Wahrheit von ganz regulären deutschen Staatsbürgern begangen. Jemand der vielleicht in der zweite Generation in Deutschland ist, ist, schon allein aufgrund seines Passes, ob es manchem gefällt oder nicht, nun einmal Deutscher und keine Ausländer mehr. "Migrationshintergrund" hin oder her - auch das sind nun einmal Deutsche.

Viel problematischer ist in meinen Augen eher das wiedererstarken der rechten Gesinnung. Viel eher sollte sich also um die Zunahme an rechter Gewalt gekümmert werden.
 
aber aber aber......"Auch blonde, blauäugige Menschen würden überfallen" -.-

volle zustimmung belphegor ....ist wie in amiland.....die anzahl der verbrechen sinkt aber in der öffentliche wahrnehmung steigen sie..verklärung statt aufklärung paranoia statt fakten ....und am ende kann man sich wieder anhören rechte gewalt existiert nicht, und wenn man einen ausländer zusammenschlägt und ihn beschimpft ist das KEIN rassismus sodnern nur hooliganismus....das nennt man glaub ich Quotenfrisierung :|
aber ne die linkspartei muss genauso vom verfassungsschutz kontrolliert werdne wie die npd ...man hört von denen ja auch dauernd das sie die kommunistische diktatur wollen, und die demokratie ablehnen und zu morden rufen sie auch dauernd auf und die planwirtschaft soll ja such wiederkommen ....
mal ernsthaft man kann der partei sicher uneinigkeit inkompetenz und bisweilen auch populsimus vorwerfen aber das ist eine demokratische linke partei im gegensatz zu den parolendreschern am rechtskonservativennationaln rand die am liebsten säuberungen durchführen würden ....die werden teilwesie sogar von der polizei mit informationen versorgt ....

massen an fremden und auch nur ausländisch WIRKENDEN menschen werden jahr für jahr bedroht und oder opfer rechter gewalt und gleichzeitig dürfen pseudpoarteien wie die npd die leute seit jahrzehnten mit ausländer raus parolen beschallen....jetzt übernehmen manche cduler die sogar noch....tja..vllt gibts bald keine npd mehr und dafür kommt die cdu auf ihren rechtstrip zu einem ziel bei denen sie ähnliche ausländer-raus stimmungen erzeugt wie momentan die npd.....brave new world :)
 
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politik sollte dafür sorge tragen, daß ein bürger aus seinem einkommen auch eine existenz bestreiten kann.
die machterosion bei den gewerkschaften, einhergehend mit der tatsache daß vor allem im osten die mehrzahl der betriebe gar nicht mehr mitglied der tarifgemeinschaft sind, machen eine gesetzliche vorgabe mMn notwendig.
stundenlöhne von 3€ sind heutzutage keine seltenheit mehr, das ist völlig inakzeptabel.
greift man nicht ein, steht eine etablierung solch aberwitzig niedriger löhne in einer vielzahl von berufsfeldern bevor. das ergebnis wäre nicht nur das entstehen einer working poor-class, sondern auch eine weitere zunahme sozialer spannungen.
mindestlöhne sind selbst in den volkswirtschaften der usa und großbritanniens schon lange gang und gebe.
das propaganda-geschrei der unternehmensverbände sollte daher getrost ignoriert werden.

was bei solchen beispielen immer verschwiegen wird ist die tatsache das vor allem in england so gut wie kein kündigungsschutz existiert..mindestlohn wird es hoffentlich nur in zusammenhang von lockerung des kündigungsschutzes geben.damit die firmen frei nach auftragslage einstellen und entlassen können..
dazu haben wir aber hier im forum nen guten mindestlohnthreat
 
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