Sind Videospielcharaktere „real“, wenn echte Menschen dahinterstehen?

Sind Videospielcharaktere „real“, wenn echte Menschen dahinterstehen?

  • ja, absolut real

    Stimmen: 3 21,4%
  • nein, eine Videospielfigur bleibt nicht real

    Stimmen: 11 78,6%
  • kann mich nicht entscheiden

    Stimmen: 0 0,0%

  • Stimmen insgesamt
    14

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29 Feb 2004
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Mir geht seit einer Diskussion folgende Frage durch den Kopf:
Mario, Zelda oder Aloy sind fiktive Figuren. Aber sie werden von echten Menschen gesprochen udn bei manchen (z. B. mit Motion Capture) sogar gespielt und optisch einer realen Person nachempfunden.
Frage:
Macht sie das in irgendeiner Form „realer“?
Oder bleiben sie komplett fiktiv, egal wie viel echte Performance drinsteckt?Wo zieht ihr die Grenze zwischen echter Person, digitaler Darstellung und reiner Spielfigur?
 
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Rosalind Myers lebt Dank Kay Bess. Ich lass mir da nix anderes einreden. :sorry:
 
Bis auf Ada und Jill! :love:

Natürlich sind sie nicht real....nein sind sie nicht....:hmpf: :coolface:
 
  • Knuffel
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Wenn die Viele Welten Theorie zutreffen sollte, besteht die Möglichkeit. So rein faktisch gesehen. Emotional gesehen sind für mich meine Charactere die ich in Games mittels Character Creation geschaffen habe definitiv lebendig. :pcat: :nyanwins:
 
Wenn die Viele Welten Theorie zutreffen sollte, besteht die Möglichkeit. So rein faktisch gesehen. Emotional gesehen sind für mich meine Charactere die ich in Games mittels Character Creation geschaffen habe definitiv lebendig. :pcat: :nyanwins:

Vielleicht sind virtuelle Welten genauso real wie die unsere? Und vielleicht spielen wir das Schicksal währenddessen wir zocken? Videospiele unterscheiden sich auch kaum von unserer Welt, denn hier wird auch nur das gerendert/dargestellt was sich in unserem Sichtfeld befindet. Siehe hierfür den Welle-Teilchen-Dualismus aus der Quantenphysik.

Im Endeffekt befinden wir uns selbst in einem Videospiel und ein Gamer steuert uns vielleicht und spielt selbst Schicksal?

Das ist, rein philosophisch betrachtet, alles recht interessant. :smoke:
 
Wenn die Viele Welten Theorie zutreffen sollte, besteht die Möglichkeit. So rein faktisch gesehen. Emotional gesehen sind für mich meine Charactere die ich in Games mittels Character Creation geschaffen habe definitiv lebendig. :pcat: :nyanwins:
Korrekt, es gibt inzwischen Leute, die sich in KI Charas verlieben und sie heiraten möchten. Sehe da keinen Unterschied zu Cg Charas wie bspw. Tifa, Zelda oder Peach, die mehr Seele haben als CoPilot & Co.
 
Eher leben wir in einer Simulation die gerade wie im "Zivilisation auslöschen" Modus agiert ;)

Yup. Wir sind, was man auch am Mandela Effekt sehr gut sehen kann, in einer Bizarrowelt angekommen, wo nun selbst der Untergang unserer globalen Zivilisation ein realistisches Szenario geworden ist. Der große Reset wird bald kommen. Mal gucken ob noch zu unseren Lebzeiten oder nicht. :niatee:

Aber btt: Nö, sind virtuell

Bei Lilith (D4) und Präsidentin Myers (CP2077) weigere ich mich das zu glauben. :sorry:

Korrekt, es gibt inzwischen Leute, die sich in KI Charas verlieben und sie heiraten möchten.

Yurina Noguchi hat ja auch Klaus aus Story of Seasons geheiratet, von daher. :smoke:

images
 
Bei Lilith (D4) und Präsidentin Myers (CP2077) weigere ich mich das zu glauben. :sorry:

Das liegt aber auch daran, dass die aktuelle Technik es erlaubt, Charaktere im Allgemeinen deutlich lebensechter agieren zu lassen. Obwohl es im Endeffekt nur (virtuelles) Schauspiel ist.
 
  • Lob
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Vielleicht sind virtuelle Welten genauso real wie die unsere? Und vielleicht spielen wir das Schicksal währenddessen wir zocken? Videospiele unterscheiden sich auch kaum von unserer Welt, denn hier wird auch nur das gerendert/dargestellt was sich in unserem Sichtfeld befindet. Siehe hierfür den Welle-Teilchen-Dualismus aus der Quantenphysik.

Im Endeffekt befinden wir uns selbst in einem Videospiel und ein Gamer steuert uns vielleicht und spielt selbst Schicksal?

Das ist, rein philosophisch betrachtet, alles recht interessant. :smoke:

Philosophisch gesehen finde ich die Frage interessanter, die Claire Obscure Expedition Baguette hier aufgeworfen hat. Man erfährt ja etwa gegen Mitte/zweites Drittel des Spiels, dass die die Welt künstlich von Malern auf einer Leinwand geschaffen wurde. Allerdings besitzen die Bewohner der Welt alle die Fähigkeit sich zu ändern, zu wachsen, eigene Entscheidungen zu treffen, zu lieben, zu hassen und sich fortzupflanzen (also loretechnisch gesehen) - ohne Einflussnahme ihrer Schöpfer. Damit sind sie nach allen Maßstäben die wir für gewöhnlich ansetzen genauso real wie ihre Schöpfer. Nur dass sie in einer anderen "Dimension" agieren.

Das können unsere Videospielfigureb bisher nicht, aber wer weiß wie das in 20 Jahren aussieht? Könnte man sie dann als lebend einstufen, wenn diese Figuren ganz unabhängig von uns in der Lage wärenein Leben zu führen?
:pcat: :nyanwins:
 
  • Zum Wohl
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Philosophisch gesehen finde ich die Frage interessanter, die Claire Obscure Expedition Baguette hier aufgeworfen hat. Man erfährt ja etwa gegen Mitte/zweites Drittel des Spiels, dass die die Welt künstlich von Malern auf einer Leinwand geschaffen wurde. Allerdings besitzen die Bewohner der Welt alle die Fähigkeit sich zu ändern, zu wachsen, eigene Entscheidungen zu treffen, zu lieben, zu hassen und sich fortzupflanzen (also loretechnisch gesehen) - ohne Einflussnahme ihrer Schöpfer. Damit sind sie nach allen Maßstäben die wir für gewöhnlich ansetzen genauso real wie ihre Schöpfer.

Das können unsere Videospielfigureb bisher nicht, aber wer weiß wie das in 20 Jahren aussieht? Könnte man sie dann als lebend einstufen, wenn diese Figuren ganz unabhängig von uns in der Lage wärenein Leben zu führen?
:pcat: :nyanwins:

Entweder sie tun es schon ohne das wir das merken, oder es ist Alltag in naher Zukunft. Dann muss man sich aber wirklich, wie auch mit der K.I., mit deren Rechte befassen. Weil in unserer Welt nicht einmal Tiere (und die sind so gesehen wenigstens "real") Rechte haben, wird sich das jedoch recht schwierig gestalten. :smoke:
 
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