Film Sherlock Holmes

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Ich versteh irgendwie euer "pseudo-elitäres" Gehabe nicht...nur weil nicht jeder Spruch "vom anderen Stern ist", sind sie noch lange nicht 08/15, was selbst ja auch nicht heißt, dass es schlecht sein muss. Und ich rede insbesondere von den Dialogen zwischen Holmes und Wattson, die immer sehr amüsant und erfrischend wirkten. Dazu noch die teils sehr lustigen "Zwiegespräche" zwischen Holmes und irgendwelchen Leuten.
 
Ich versteh irgendwie euer "pseudo-elitäres" Gehabe nicht...nur weil nicht jeder Spruch "vom anderen Stern ist", sind sie noch lange nicht 08/15, was selbst ja auch nicht heißt, dass es schlecht sein muss. Und ich rede insbesondere von den Dialogen zwischen Holmes und Wattson, die immer sehr amüsant und erfrischend wirkten. Dazu noch die teils sehr lustigen "Zwiegespräche" zwischen Holmes und irgendwelchen Leuten.

Nehms mir nicht übel, aber ich bin halt seit sehr vielen Jahren Holmes-Fan und bin da nunmal etwas anderes gewohnt. Ich sagte ja, für Nicht-Fans gehts in Ordnung, aber ich war nunmal enttäuscht. Mir gehts um das Glaubhafte, bei der angesprochenen Serie oder den ganz alten S/W-Filmen, da versinkt man richtig in der damaligen Zeit und den wirklich gut durchdachten Fällen. Bei diesem Film merkt man einfach sofort es ist ein Hollywood-Streifen. Allein die Schiffs-Szene war so typisch dafür, ich konnte damit nunmal nix anfangen sorry.

Ich sag ja nicht das ihr alle keine Ahnung habt, jeder hat seine Meinung und diese ist eben meine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gerade in den Dialogen gab es doch X Anspielungen auf die Bücher bzw. Filme.

Und das ist doch immer das Problem mit Neuauflagen: Die Originale waren immer besser. Wenigstens für die, die die Originale zuerst gesehen haben.
 
ich fand die dialoge weitaus erfrischender als bei avatar.

und ne nicht die in den billigen actionszenen. die waren sowieso nur beiwerk. die zwischenmenschlichen hatten einfach unheimlich viel stil :-)
 
Hab ihn jetzt auch gesehen und fand ihn sehr geil!

Die Chemie zwischen Watson und Holmes ist einfach genial, die Dialoge köstlich anzuhören. Downeys / Ritchies Interpretation von Holmes ist sehr erfrischend und unterhaltsam.
Die Story ist echt clever gemacht und ist sehr befriedigend aufgeklärt worden. Ich hatte die Hoffnung auf eine "echte" Aufklärung schon verloren, weil es einfach ZU übernatürlich ausgesehen hat. Vor allem die Sache mit der Apparatur am Schluss fand ich sehr gelungen als Cliffhanger.

Freu much auf den zweiten Teil.

9/10

Kurze Frage: Bist du Holmes-Fan oder hast du die alten Filme gesehen?
Wenn nicht, dann kann ich deine Wertung voll und ganz nachvollziehen, denn dann hätte ich dem Film auch eine 9/10 gegeben :-)
 
Schon derb wie hier mit Wertungen rumgeworfen wird.

Selbst wenn ich die alten Filme nicht kennen würde, würd ich dem Film nie 9/10 geben. Nichtmal Avatar hat das.

Der Pressespiegel bei Holmes liegt atm übrigens bei 6.9/7.
 
Jap, auch als Nicht-Holmes Fan würde ich dem Streifen nicht mehr wie 7/10 geben. 9/10 bekommen bei mir Filme die ich mir auch persönlich dann auf DVD/BD kaufe und öfters anschauen werde. Aber bei SH langt einmal anschauen und das wars, mehr gibt der Film auch nicht her.
 
Kurze Frage: Bist du Holmes-Fan oder hast du die alten Filme gesehen?
Wenn nicht, dann kann ich deine Wertung voll und ganz nachvollziehen, denn dann hätte ich dem Film auch eine 9/10 gegeben :-)

Bin kein riesengrosser Holmes Fan, aber hab ein paar Bücher gelesen und, falls ich mich recht erinnere einen Film gesehen. Aber ich bin generell ein grosser Krimi/Detektiv Fan.
Und das war halt einfach mal eine sehr erfrischende Interpretation von Holmes an sich und dem ganzen Genre der Detektivfilme.
 
Der erste Film zeigt mir gleich zum Anfang, dass dies nicht meine Lieblingsversion sein kann. Es beginnt mit viel Action, Holmes ist kampferfahren und mir sofort unsympatisch mit seiner Einschätzung, dass der bewusstlos geschlagende Ganove nie vollständig genesen wird. Die ganze Magie-Thematik gefällt mir in diesem Kontext auch nicht.

Dafür gefällt mir das alte London. Als Nichtkenner der Romanvorlagen finde ich es interessant, welche Figuren es scheinbar im Original gibt und ich sonst bereits in der BBC-Serie gesehen habe. Der Film wird sehr von den beiden Protagonisten getragen, was beiden sehr gut gelingt.

Ich hätte keine Lust, den Film nochmal zu sehen, bin aber zumindest auf die Fortsetzung gespannt.
 
Der zweite Teil sagt mir bedeutend mehr als sein Vorgänger zu. Dafür mag ich den Anfang und das Ende nicht. Der Antagonist zeigt sich plötzlich unverhüllt und entledigt sich eines Charakters aus dem ersten Film. Das wirkt nicht so stimmig. Das Ende hingegen ist ein Kniff, den ich einfach nicht mehr sehen kann.

Doch die Handlung im Film fand ich interessant. Für die Zeit ist ein Führen zum Ersten Weltkrieg (und das früher als es die tatsächliche Geschichte zeigte) und gleichzeitig ein Profitieren dank u.a. der Rüstungsindustrie ein interessantes Motiv. Habe ich so auch schon mal gesehen, als der selbe Antagonist in einem völlig anderen Film auftratt. Ich sollte mir wirklich mal die Romane holen.

Mir gefallen die beiden Filme insgesamt nicht so. Da fühle ich mit der BBC-Serie besser aufgehoben.
 
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