Presse-Artikel zum Thema Videospiele

Ramona83 schrieb:
Nein! Nintendo hat es angeboten die Handschlaufen auszutauschen, für Spieler die sich nicht sicher gewesen sind ob die Schlaufe halten würde.
Eine Rückrufaktion hat es nie gegeben.
Und das mit den Unfallen ist nicht die schult Nintendos (wegen der Schlaufe), sonst hätte schon längst irgendein Amerikaner Schadenersatz bekommen.

Naja, es war keine direkte Rückrufaktion, Nintendo hats angeboten und es jedem empfohlen der die alte Version hatte, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

Und Nintendo hat ja bestimmt in der Wiianleitung unter den Sicherheitshinweisen reingeschrieben das die Wiimote mit vorsicht oder ähnlichem zu behandeln ist. Da hätte kein Ami was tun können.
 
ein Artikel der Zeit über Computer- und Videospiele vom 29.03.07

es folgen einpaar Ausschnitte

Im Bann der Pixelwesen

Mit Computerspielen wird schon mehr Geld verdient als mit Kinofilmen. Bald lassen sie auch die Musikindustrie hinter sich. Künstliche Welten revolutionieren das Geschäft mit der Unterhaltung.

Ihre Hardware muss sich der männliche Nachwuchs allerdings immer häufiger mit seinen Schwestern teilen – oder sogar mit seinen Eltern. Die Wachstumsraten der Industrie wären unvorstellbar, wenn nicht die Hersteller mit neuen Konzepten auch die bisherigen Nichtspieler anzögen. Tatsächlich haben sie bereits mit Angeboten wie Ponyhof oder Nintendogs, bei denen es um Tierpflege geht, einigen Erfolg bei den Mädchen. Karaoke-Programme wie Sing Star Rocks! erreichen die ganze Familie.

Da ist zum Beispiel der Chiphersteller Intel, der immer leistungsfähigere Computerchips entwirft. Die stärksten, die es derzeit zu kaufen gibt, integrieren vier »Kerne«, also vier Prozessoren auf einem Siliziumplättchen, und in der Entwicklung sind bereits Chips mit 80 Kernen. Sie wären irgendwann schwer verkäuflich, wenn es die Spiele nicht gäbe: Ohne diese – und vielleicht noch die Film– und Fotoverarbeitung in hoher, digitaler Qualität – brauchten Privathaushalte in einigen Jahren vermutlich nur noch Computer, die so billig wie Stereoanlagen von Tchibo sind. Das hätte auch Folgen für Arbeitsplätze hierzulande. Für den größten Konkurrenten von Intel, das Unternehmen AMD, würde es sich kaum lohnen, seine Chips weiterhin in Dresden zu fertigen. Genauso offen wäre, was die Entwickler von IBM in Stuttgart zu tun bekämen, die den Prozessor für die Playstation III mitenwickelt haben.

Aber wozu die immer bessere, immer aufwändigere Technik hinter diesen Spielen? Sony begründet das zum Beispiel mit seinem Autorennen Motorstorm. »Es zeigt am besten, was die Playstation III kann«, sagt Stefan Dettmering aus der Marketingabteilung. Wer Motorstorm spielt, steuert sein Fahrzeug in abenteuerlichen Kurven durch ein Abbild des Monument Valley. Teile der Strecke verlaufen direkt an Schluchten und Klippen vorbei. Der Fahrer muss Abgründe überspringen, und wo in anderen Rennspielen die Steilkurve kommt, wartet in Motorstorm gleich eine Steilwand. Die Szenen sind so detailgenau, dass jede neue Beule im Blech des eigenen Fahrzeugs zu sehen ist. Dreck setzt sich ab, und wer die Taste für die Superzeitlupe drückt, kann sich sogar von unten die naturgetreue Achsaufhängung ansehen. Motorstorm hat vielleicht nicht viel mit der Realität zu tun. Doch wer es spielt, sich auf den Geschwindigkeitsrausch und die detailgetreue Darstellung einlässt, könnte es vergessen.

der Artikel in voller Länge: http://www.zeit.de/2007/14/Computer-Spiele
 
verplant schrieb:
Ich bin mir relativ sicher, dass der Autor aus XIII statt 10+1+1+1 fälschlicherweise 5+1+1+1 gemacht hat... anders ist der Fehler kaum zu erklären.
lol nicht mal römische zahlen lesen können, aber über neueste Technik berichten ^^ Naja zeigt wie gut sich die Zeitung informiert hat wenn man über Final Fantasy 8 als Hoffnungsträger berichtet und nicht mal weiss das Final Fantasy 12 schon drausen ist.
 
verplant schrieb:
Das heftige ist ja, dass sowas fast 1 Mio. Menschen lesen... und der durchschnittliche Leser wird sich keine zweite Meinung einholen, sondern das Ganze als "Fakt" abspeichern.

Ja vollkommen richtig.
Die Menschen lesen das und glauben das.
Die Redakteure haben imo riesigen Einfluss auf die allgemeine Meinung.
 
Jarel schrieb:
Ja vollkommen richtig.
Die Menschen lesen das und glauben das.
Die Redakteure haben imo riesigen Einfluss auf die allgemeine Meinung.
Und meistens selbst keinen blassen schimmer...
 
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