Wann hast du jemals ein Indiegame in Konsolenregalen gesehen? Indiegames wären ohne XBLA oder PSN gar nicht finanzierbar.
Schrieb ich von Indie-Games?? Die meisten davon wirst du überhaupt nie irgendwo sehen, weils Spiele sind, die die Devs machen wollen, nicht Spiele, die die Kunden wollen. Ich schrieb von unabhängigen Entwicklern, von denen es immer weniger gibt. Die, die die Knete haben, werden dafür sorgen, dass man lange suchen muss, um Produkte zu finden, die nicht ihnen Profit bringen
Webseiten sind wesentlich informativer als die Rückseite einer Verpackung. ;-)
Webseiten muss man aufrufen, Verpackungen sieht man, wenn man in den Laden geht. Wie gesagt, das iPhone funktioniert anders als Konsolen und HHs. Konsolen und HHs sind (in der Theorie) dedizierte Spiele-Abspielgeräte (was mit Geräten passiert, die als was anderes beworben werden, kann man an der PS3 sehen, der Kunde weiß nicht, was er kriegt), das iPhone ist ein Telefon. Das iPhone kauft man, um zu telefonieren, und packt sich dann Apps drauf, weils toll ist, und einfach geht. Ne Konsole kauft man wegen eines Spiels, das man spielen will und... ne halt. Gibt ja keine Spiele mehr, die man sieht, wenn man die Konsole nicht schon zu Hause hat. Imo unterschätzen Sony und MS die Bedeutung des Retails für HW-Verkäufe
Wenn ein Publisher die erhöhten Einnahmen durch Downloadtitel in die Entwicklung und das Marketing steckt und der andere blöd rumsteht und erstmal seine Manager ausbezahlt wird letzterer irgendwann gar niemanden mehr bezahlen können. Das habe ich gemeint. Das funktioniert höchstens wenn man seine kleine Nische findet. ;-)
Sorry, ich glaube einfach nicht dran. Bobby Kotick hat sehr genau gezeigt, wie die Publisher ticken. Profit ist die Prämisse, Kundenzufriedenheit kommt weit hinten. Wir sind das Vieh das gemolken werden muss, nicht mehr und nicht weniger.
@Deine Äusserung über DRM: Aber genau das ist das einzige, was die Publisher mit DD erreichen wollen. Wir sollen endlich aufhören der Illusion zu erliegen, dass wir als Kunden auch irgendwelche Rechte hätten. Software- Film- und Musikindustrie sind die einzigen, die den Kunden die Schuld geben, wenn sich der Schrott, den sie Produkt nennen, nicht so verkauft, wie sie es in ihrem Größenwahn glauben. Es ist doch bezeichnend, dass der Second-Hand-Handel denen ein Dorn im Auge ist. Sie wollen keine Spiele machen, die man immer und immer wieder spielt. Sie wollen Spiele machen, die einen (wenn überhaupt) für einmal durchspielen interessieren und dass man dann schnell das nächste Machwerk kauft. Ganz schlimm ist ja, dass man das Spiel weiterverkauft, der Trottel, der das gebrauchte Spiel gekauft hat, hat sich das gefälligst zum Vollpreis zu kaufen -.-