PS5/XSeries/PC Mafia: The Old Country

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Hab The Old Country zwischen Weihnachten und kurz nach Silvester beendet. Hat mir echt gefallen, besonders das Setting mit Sizilien. Fande das gemächliche Gameplay überhaupt nicht schlimm. Passt zur Welt, dass man auch mal Kisten Wein schleppen und ausliefern muss. Die regelmäßigen Messerkämpfe und die dumme Gegner-KI haben mich zwar auch etwas genervt, trotzdem ist es direkt zu eines meiner Lieblingsspiele 2025 geworden. Hätte auch nochmal Bock auf ein Mafia in Rom, Neapel oder auch in Paris.
 
So Mafia old country ist auch beendet.
Ende war teilweise überraschend. Aber gegen Ende zuviel schleichen .
Spiel in Gänze allerdings ziemlich belanglos. Da waren Teil 2 und 1 und maybe auch 3 ohne den filler Mist so viel besser.
Irgendwie wirkt Mafia 4 auf mich total seelenlos und ohne große Ambitionen. Einfach Standard Kost. Schleichmissionen, deckungsshooter, Autorennen. Ist eigentlich ganz gut gestartet aber mehr als mittelmaß ist leider nicht drin
.
 
Spiel gestern abgeschlossen. Hat Spaß gemacht und die Story war bis fast zum Ende auch ganz gut. Enzo fand ich als Charakter recht sympathisch, aber auch die anderen Charaktere waren für ihre Rollen sehr gut umgesetzt.
Auto fahren hat Spaß gemacht. Bin auch im Freeride ein paar Rennen gefahren. Leider ist Freeride ja aber eigentlich zu nichts zu gebrauchen.
Der Rest des Spiels ist halt klassisches PS2 Gameplay, gemischt aus extrem simplen Schleichpassagen und langweiligen Gegnerwellen.
Trotzdem hat das Ganze ziemlich viel Spaß bereitet.

Mir wäre aber tatsächlich ein Mafia, dass soweit in der Vergangenheit spielt, evtl. über eine längere Epoche interessanter. Ich möchte Veränderung in der Welt sehen. Da sind die paar Jahre von TheOldCountry viel zu wenig dafür.

Ansonsten hatte ich das Gefühl am Ende, als hätte man keine Ideen mehr gehabt, aber trotzdem nochmal ordentlich aufdrehen wollte, was bei mir vieles kaputt gemacht hat.

Das Vulkanszenario soll wohl das Negative/den Zerfall des Ganzen darstellen, hat aber gleichzeizig die Charaktere plötzlich zur barbarischen Idioten mutieren lassen. Don Torisso ist plötzlich ein rasender Vollidiot und kein Mafia-Boss und bei der Plantage haben die Leute nichts besseres zu tun, als Isabella für den Doc einzufangen, während alles den Bach unter geht. Im Anschluss dann auch noch in einem Zweikampf, während ganz Sizilien in einem Hölleninferno untergeht.
Das ist einfach nur dumm. Und nich auf einfacher Ebene dumm, sondern im fortgeschrittenen Stadium.
Dass Enzo, der sympathische und naive Vollidiot, stirbt, kann ich mit leben. Finde es aber trotzdem ziemlich schade. Ich hätte tatsächlich gerne mehr von dem Charakter gesegen . Aber bei der Message des Spiels kann ich damit leben. Cesare ist so weit auch in Ordnung. Ist halt der klassische Klischeecharakter. Hatte eigentlich mit gerechnet, dass er Enzo schon vorher aus Missgunst tötet, als die im vorherigen Kapitel nochmal den letzten Verräter erledigen. Zumindest baute das Spiel es so auf.
 
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