Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile einer Festplatte ganz klar deren wenige Nachteile.
Sony sollte vielleicht lieber weniger Anschlüsse an ihre Konsole standardmäßig einbauen. Denn das meiste sind eh Bussysteme, die sich beliebig nachkaufen lassen.
Z.B. wird wohl nur ein sehr geringer Teil sieben USB-Anschlüsse oder drei Netzwerkanschlüsse brauchen.
Wenn denn doch, kann man sich immer noch einen USB-Hub oder einen Netwerkswitch dazu kaufen, wenn man den nicht sowieso schon zu hause hat.
Von einer standardmäßig mitgelieferten Festplatte werden aber alle profitieren, auch wenn das dem ein oder anderen noch nicht so klar geworden ist.
Eine kleine Größe reicht auch für die meisten User aus. Sollte jemand wirklich mehr Platz brauchen, steht es ihm ja frei, eine größere Platte zu besorgen.
Es wäre ja auch nicht schlecht, wenn sowohl PS3 als auch X360 mit unterschiedlich großen Festplattengrößen ausgeliefert würden. Dann könnte man sich direkt von Anfang an entscheiden, eine größere Festplatte zu nehmen. Der kleinste gemeinsame Nenner wäre natürlich dann die Standardplatte, auf die sich die Entwickler beschränken müssten.
Eine PS3 oder X360 ohne Festplatte ist auch nicht so abwegig. Dann aber nicht, weil man die Festplatte nicht braucht, sondern für Nachkäufer, deren Konsole den Geist aufgegeben hat und bei der die Festplatte aber noch funktioniert. Oder für diejenigen, die zwei Konsolen besitzen, sei es in verschiedenen Zimmern oder Wohnungen, und die aber immer ihre Festplatte mit den ganzen Spielständen und Downloads von einer zur anderen Örtlichkeit mitschleppen.