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- 14 Apr 2004
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- 9.428
Als erstes ein Wort zur Überschrift: Bitte nicht ernst nehmen. 
Hab mich nur für diese Überschrift endschieden, weil sie sich so cool anhört ^^. Die Wahrheit muss nächmlich jeder für sich selber finden. Ich äußere lediglich meine Eindrücke im direkten Vergleich.
Grafik
Allgemein:
Forza bietet ein saubereres Bild, mehr Details an Autos und Strecke und kein Flimmern. Die Kritik liegt hauptsächlich an dem sichtbaren "Aufbau" der Grafik. Dies kann man besonders gut an den Leitlinien erkennen, welche auf bei größerer Distanz zunähst nicht zu sehen sind. Außerdem gibt es hier und da noch paar Mini-Pop-Ups.
Die Weitsicht an sich ist zwar gut, nur ist die Umgebung in der Entfernung leider ziemlich verschwommen und matschig. Dies kann man sehr gut bei der Anfahrt auf die Döttinger Höhe sehen. Forza bietet außerdem einen eher künstlichen Grafikstiel. Vor allem die Farben sind irgendwie zu knallig und die Autos haben einen leichten Plastiklook.
Sieger: Unentschieden (Tendenz Forza)
Framerate:
Forza ist zu meiner großen Überraschung trotz der 30fps doch recht flüssig. Sicherlich reicht es nicht an die 60fps eines Gran Turismo heran, aber richtig störend, wie in PGR2, viel mir die Framerate nicht auf.
Sieger: Gran Turismo 4
Geschwindigkeitsgefühl:
GT4 wirkt zwar flüssiger, aber nicht schneller. Hier kann also Forza überzeugen, wobei GT4 auf Strecken wie der Nordschleife, Le Mans oder Citta di Aria durchaus noch mithalten kann.
Sieger: Forza
Environment Mapping und Schatten:
Kurz und Knapp: Das EM ist bei Forza deutlich detaillierter aber dafür ziemlich gehackt und wirkt so eher unnatürlich. Vor allem wenn man durch Waldpassagen fährt, erweckt das EM in GT4 einen deutlich authentischeren Eindruck.
Die Schatten sind hingegen bei Forza viel ansehnlicher, obwohl sie ein bischen zu aufdringlich und hervorgehoben sind.
Sieger: Forza
Sieger im Bereich Grafik: Forza (knapp)
Sound
GT4 punktet beim Soundtrack und Forza bei den Motorengeräuschen, wobei diese in GT4 nicht gänzlich untergehen. Hier und da gibt es paar Wagen, die sich wirklich toll anhören. Die Reifengräusche gefielen mir aber in GT4 doch einen Tick besser. In Forza quietschen die Reifen einfach viel zu wenig. Der Soundtrack in Forza gefällt mir aber eigentlich recht gut. Man ist also nicht wirklich auf den Kustom-Soundtrack angewiesen. Jedenfalls sind für mich die 67% der Maniac absolut lächerlich. Dennoch bietet GT4 vor allem in dieser Hinsicht deutlich mehr.
Sieger: Unentschieden
Präsentation
Allgemein:
Hier sehe ich Gran Turismo 4 als klaren Sieger. Angefangen von der Intro bis hin zur Präsentation der Wagen und Strecken bietet GT4 einfach mehr fürs Auge. Die Replays in Forza wissen dazu nicht so recht zu begeistern. Da ist GT4 noch einen Schritt voraus.
Sieger: Gran Turismo 4
Menüführung:
Schnell, simpel und übersichtlich. So müssen die zahlreichen Menüs aufgebaut sein und Forza erfüllt diese Aufgaben exzellent. In Gran Turismo 4 nerven die kleinen Pausen zwischen jedem Menü. Vor allem wenn man nur schnell eine Kleinigkeit nachgucken möchte und man sich deshalb durch 5-6 Menüs quälen muss. Dort vermisst man die "Direktlinks" aus GT1 und GT2, mit denen man direkt zur Garage oder zu den Rennen gehen konnte.
Sieger: Forza
Features außerhalb der Rennen
GT4 überzeugt durch Photomode, Replay-Theater, umfassende Testmöglichkeiten, Autowäsche, Gebrauchtwagenmarkt etc. Forza bietet da vor allem das optische Tuning. Außerdem kann die persönliche Schwierigkeitsgrad-Anpassung völlig überzeugen. Gute und geduldige Fahrer werden so für ihr Können belohnt.
In Sachen Testmöglichkeiten bietet Forza aber lediglich eine Art automatischen Maschinentest, welcher auch noch total falsche Ergebnisse produziert. Man hat dazu leider keine Möglichkeit seinen Wagen selber umfassend zu testen. Außerdem bieten beide die möglich, die CPU für sich fahren zu lassen. Bei GT4 in Form des B-Spec Modus und bei Forza mit den Driveatar. Beide können aber nicht so recht überzeugen und außerdem fährt ein echter Racer immer selber.
Was mir noch negativ aufgefallen ist, sind die Preise für die Autos. Wenn ich sehe, das ein Camaro SS 13.000 teurer ist als eine Nissan Skyline R34 oder ein 575M Maranello praktisch 3mal teurer ist als ein 612 Scagletti, komme ich schon ins grübeln. Richtig störend fiel mir hingegen der mangelnde Fahrschulmodus auf. Besonderns für Anfänger stellt ein solcher Modus ein sehr wichtiges Feature dar.
Sieger: Gran Turismo 4 (knapp)
Umfang
Da ich kein XBox Live habe bewerte ich nur den reinen Offline-Umfang und dort ist die Sache eigentlich ganz klar.
Fuhrpark:
GT4 bietet nicht nur den rein numerisch deutlich größeren Fuhrpark sondern schlicht und ergreifend den deutlich besser. Man hat ein enorm breites und umfangreich Spektrum. Ob 70er Japano-Flitzer, ein ordentliches Muscle Car, super aktuelle Conceptcars oder echte Klassiker. GT4 bietet einfach mehr. Forza enttäuscht vor allem bei den europäischen Marken. Lediglich Ferrari und Porsche können da glänzen.
Sieger: Gran Turismo 4
Strecken:
GT4 bietet 50 Strecken, Forza 30. Die Streckenvielfallt lässt aber praktisch keine Wünsche offen und reicht eigentlich völlig aus. Dennoch bietet GT4 die umfangreicheren und abwechslungsreicheren Strecken. Und das nicht nur wegen der Rallystrecken. In Punkto Authentizität bei den Originalstrecken kann Forza völlig überzeugen. Lediglich die Nordschleife ist Stellenweise ziemlich halbherzig nachmodelliert worden. PD hat da
eindeutig gezeigt, wie eine digitale Nordschleife auszusehen hat.
Sieger: Gran Turismo 4
Rennevents:
GT4 bietet 80 Lizenzprüfungen, 34 Missionen und 120 Rennevents. Forza
hingegen lediglich 100 Rennevents, welche prinzipiell aber völlig ausreichend sind.
Sieger: Gran Turismo 4
Tuning:
Was das reine Auftunen angeht liegt GT4 knapp vorne. Es gibt einfach mehr Teile und vor allem mehr Reifen! Forza macht das aber durch das optische Tuning mehr als gut. Die Gewichtsreduzierung ist mir in Forza aber negativ aufgefallen. Es fühlt sich nämlich eher danach an, als ob der Wagen bessere Reifen und 50PS dazubekommen hat, als nach einem
200kg geringerem Gewicht. Das Motorentauschen ist hingegen eine tolle und frische Idee.
Sieger: Forza
Sieger im Bereich Umfang: Gran Turismo 4
Nun zur Königsdisziplin
Gameplay
Das wichtigste Zuerst: Das Gameplay von Forza ist genial! Es macht extremen Fun, die Wagen um den Kurs zu jagen. Es ist vom reinen Funfaktor schon ziemlich auf dem selben Niveau wie Gran Turismo 4.
Die Wagen fühlen sich grandios an und das Gameplay macht einfach nur süchtig.
KI:
Hier gibt es wenig zu diskutieren. Die Ki in GT4 ist prinzipiell ganz okay, hat aber gegen die von Forza 0 Chance. Das einzige was stört ist das aggressive Verhalten. Es ist IMO nicht sonderlich realistisch, wenn jemand seinen teuren Nobelschlitten verbeult, nur um einen aus der Spur zu bringen. Schließlich geht es hier nicht um Leben und Tot. ^^
Funfactor:
GT4 zeichnet sich durch Dynamik aus und Forza durch Anspruch. Beide Spiele machen aber
extremen Fun.
Sieger: Unentschieden
Schadensmodell:
Das Schadensmodell in Forza ist gut, aber noch lange nicht so, wie ich es mir vorstelle. Wenn ich mit 100km/h gegen eine Wand fahre ist mein Wagen, in der Realität, Schrott und genau so sollte es dann auch im Spiel sein. Da GT4 aber erst garkein Schadensmodell hat, müssen wir nicht um einen Sieger diskutieren.
Sieger: Forza
Realismus:
Forza punktet vor allem beim deutlich glaubwürdigeren Fahrgefühl. Vor allem das bremsen macht einen merklich realistischeren Eindruck.
Ich hätte mir das Fahrgefühl aber nach den ganzen Erzählungen dennoch viel drastischer vorgestellt. Es ist IMO nicht wirklich schwer den Wagen auf der Straße zu halten. Selbst bei Wagen mit hohen PS Zahlen, kann man locker Vollgas geben, ohne drastischen Traktionsverlust zu erwarten. Da bot mir ein RUF Yellow Bird in GT4 nicht unbedingt weniger Anspruch. Ich habe im Grunde mit einer Physik wie in GTR gerechnet. Es ist aber eher eine Mischung aus PGR2 und DTM Race Driver, nur mit deutlich höherer Simulationsfaktor.
Folgende Dinge sind mir an Forza eher negativ aufgefallen und da negative Kritik oft als Bash gewertet wird, versuche ich das ganze bisschen Ausführlicher zu machen:
(Anmerkung hierzu: Diese Punkte fallen einem nicht wirklich störend auf. Es hört sich von daher bisschen negativer an, als es eigentlich gemeint ist.)
1. Die einzelnen Fahrzeuge unterschieden sich viel zu gering voneinander. Ich bin schon etliche, grundsätzlich verschiedene Fahrzeuge gefahren, aber einen solch großen Unterschied wie bei den einzelnen Wagen in GT4 konnte ich bei weiten nicht erkennen. Ähnlich wie in PGR2 erlebe ich, im Gegensatz zu einigen Aussagen, nur geringes Unter bzw Übersteuern. Wobei Wagen mit viel PS eigentlich alle eine Art Übersteuern haben. Alle
Wagen fangen nämlich in schnell gefahrenen Kurven an nach Außen zu schieben. So etwas müsste mit einem Rennfahrwerk eigentlich gelöst werden. Leider erfüllt das Rennfahrwerk in dieser Hinsicht nicht ganz seinen Zweck! Untersteuern gibt es eigentlich hauptsächlich beim Bremsen und das liegt eher weniger an den Fahreigenschaften sondern eher am Bremsen an sich. Übersteuern gibt es entweder am
Kurvenausgang, wegen der zu geringen Traktion oder permanent bei schneller Kurvenfahrt. Richtiges, aggressives Übersteuern habe ich bei Forza aber noch nicht erlebt.
Außerdem bieten Frontantriebler kein typisches Untersteuern beim Beschleunigen. Klar gibt es spürbare Unterschiede zwischen eine Civic und einem Porsche GT3, was das Über bzw Untersteuern angeht. So groß wie in Gran Turismo 4 sind die Unterschiede aber noch lange nicht.
2. Reifen: Zuerst stört mich grundsätzlich, dass es keine verschiedenen Härtesorten für die Reifen gibt. Noch viel schlimmer ist aber die Tatsache, dass sich die einzelnen Reifentypen nur minimal voneinander unterscheiden. Ein kleines Beispiel hierzu: Mein Wagen hat mit Sportreifen einen Bremsweg von 32m (eigentlich schon zu viel) Nachdem ich mir Rennreifen kaufe, liegt der Bremsweg bei 31m. (Realistisch wären 25-30m) Sie bieten einfach keinen spürbar besseren Grip! Da sind die Unterschiede bei den einzelnen Reifen in GT4 deutlich spürbarer und authentischer.
3. Allgemein zu hohes Gripniveau: DER Fehler jeder Simulation bisher und auch das meist unterschätze Thema! Eine authentische Steuerung macht noch lange keine super Simulation aus. Exakte Beschleunigungszeiten, Bremswege und Kurvengeschwindigkeiten sind IMO genausowichtig, wie das reine Spielgefühl. Und da kann Forza leider nicht ganz überzeugen, obwohl das Gripniveau noch deutlich besser geworden ist als erwartet. Nur sind 0-100km/h in 3.0s für einen 440PS Eclipse einfach nur utopisch und nicht wirklich realistisch.
Indikator für die Kurvengeschwindigkeiten waren 2 Kurven der Nordschleife, die vom Radius identisch mit denen in GT4 sind. Testwagen war in diesem Fall eine Nissan Skyline R34 GT-R. Beide Kurven gingen in Forza problemlos mit Vollgas. In GT4 war es sogar in einem 120i extrem schwer die Kurven voll zu durchfahren und für eine Skyline ist es schlicht
und ergreifend unmöglich.
3. Randsteine: Es ist richtig, dass der Wagen stark instabil wird oder sich sogar drehen kann, wenn man falsch über die Randsteine fährt. Aber irgendwie ist die Bewegung des Wagens nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem die darauf folgenden Drehen wirken in GT4 einen Tick nachvollziehbarer.
4. Bodenwellen: Einfach Sache, in Forza gibt es keine.
5. Rennwagen: Ich habe eigentlich vor allem bei Rennwagen mit einem GTR-Like Handling gerechnet. Die Rennwagen sind aber trotz ausgeschalteter Hilfe ziemlich easy zu fahren. Man gibt permanent Vollgas und wenn das Heck kommt, wird einfach Gegengelenkt. Ich beziehe mich jetzt aber nur auf die langsameren Rennwagen. In Gran Turismo 4 ist das
ganze zwar noch einen Tick drastischer, realistisch wird es dadurch aber nicht.
6. Es gibt so gut wie kein Gegenpendeln.
7. Ziemlich unrealistisches Stärkeverhältnis und Preisgestaltung der Fahrzeuge: Die Punkte im Bereich Kurven liegen immer eng beieinander und sind dazu stellenweise völlig verkehrt. Wenn ein 612 Scagletti bei Kurven mehr hat als ein NSX-R frage ich mir nur: Hää?
Gran Turismo 4 verliert hingegen massiv in Punkto Glaubwürdigkeit und Anfahren. Selbst wenn in GT4 die Räder durchdrehen, bleibt der Wagen beim Starten stabil in der Spur. Im großen und ganzen geben sich die beiden in Punkto Realismus nicht viel. Forza bietet, bis auf das zu hohe Gripniveau, die deutlich glaubwürdigere Fahrgefühl und GT4 überzeugt
beim Drumherum. Allgemein lässt sich sagen, dass es in Gran Turismo 4 sehr schwer ist schnell im Grenzbereich zu fahren und in Forza ist es überhaupt schwer in den Grenzbereich zu kommen.
Sieger: Unentschieden
Man sieht, Forza vergeudet ähnlich wie GT4, viel Potential, wenn es um Realismus geht. Das Ganze hört sich jetzt vielleicht negativer an, als man es letztendlich erlebt. Das reine Fahren macht eigentlich so extrem Fun, dass man sich über solche Dinge eher wenig
gedenken macht. Forza bietet allgemein ein herrlich frisches Gameplay. Es spielt sich anders als Gran Turismo, nicht unbedingt besser, sondern einfach anders. Beide Spiele haben von daher einen Existenzgrund, was einen neutralen Racingfan am meisten freuen dürfte.
Im Großen und Ganzen bietet Forza dennoch das bisschen bessere Gameplay, was aber auch ein verdienst des Schadensmodells und der KI ist.
Sieger im Bereich Gameplay: Forza
Anmerkungen: Bugs!
Forza wurde leider nicht von einigen kleineren Bugs verschont, welche sich eigentlich nur um die gegnerischen Autos handeln.
Allgemein scheinen die gegnerischen Fahrzuge alle viel "schwerer" zu sein, als das eigene Auto. Es ist praktisch unmöglich einen Wagen von der Piste zu rammen. Bei GT4 ist es zwar nicht besser, nur trifft es eben auf alle Fahrzeuge zu. Wenn bei Forza die Gegner nämlich einen selber rammen, kommt man entweder sofort in einen Dreher oder sogar ganz
von der Strecke. Das nächste Problem entsteht, wenn hinten an den Seitenkästen eine Berührung entsteht. Es ist darauf nämlich nicht möglich zu lenken. Dies an sich wäre nicht wirklich schlimm, wenn es selbst bei Beendigung des Kontaktes noch immer unmöglich wäre. Wirklich störend ist dieser Mini-Bug aber nicht.
Pro und Contra im direkten Vergleich:
Gran Turismo 4
-schärferes und flüssigeres Bild
-mehr Dynamik in der Steuerung
-realistischeres Gripniveau und Beschleunigungszeiten
-Autos unterscheiden sich mehr voneinander
-glaubwürdigeres Stärkeverhältnis der einzelnen Fahrzeuge
-vollwertiger Rallymodus
-größerer und besserer Fuhrpark
-mehr und abwechslungsreichere Strecken
-mehr Rennevents
-Photomodus
-Fahrschule
-bessere Testmöglichkeiten
-bessere Präsentation
-besserer Soundtrack
Forza Motorsport
-mehr Details und Effekte
-besseres Geschwindigkeitsgefühl
-deutlich glaubwürdigeres Fahrgefühl
-frisches Gameplay
-viel bessere KI und damit verbundene Rennaction
-Schadensmodell
-angenehmere Menüführung
-bessere Motorengeräusche
-optisches Tuning
-Onlinemodus
-Schwierigkeitsgrad allgemein und die tatsache, dass man dafür Belohnt wird
Forza bietet zwar numerisch weniger positives, nur sind diese Punkte viel gewichtiger.
Wenn man das ganze in Prozent ausdrücken möchte:
(Forza | Gran Turismo 4)
Grafik: 93% | 91%
Sound: 90% | 90%
Gameplay: 95% | 93%
Umfang (Offline): 93% | 96%
Fazit
Forza ist in meinen Augen mindesten Gleichwertig mit Gran Turismo 4. Beide Spiele haben ein geniales Gameplay, wobei Forza dazu noch einen tick frischer und moderner wirkt. Forza ist für mich definitiv das beste XBox Spiel dieser Generation und auch eines der besten Rennspiele aller Zeiten. Es spielt für mich eine Liga über GT3 und PGR2.
Sieger des ultimativen Vergleichs: Ich
Ich bitte darum, dass dieser Thread nicht in eine Bashorgie ausläuft. Wer Kritik an diesem Vergleich hat, kann diese gerne äußern. Ich wären dann auch bereit, den Text demendsprechend zu berichtigen.

Hab mich nur für diese Überschrift endschieden, weil sie sich so cool anhört ^^. Die Wahrheit muss nächmlich jeder für sich selber finden. Ich äußere lediglich meine Eindrücke im direkten Vergleich.
Grafik
Allgemein:
Forza bietet ein saubereres Bild, mehr Details an Autos und Strecke und kein Flimmern. Die Kritik liegt hauptsächlich an dem sichtbaren "Aufbau" der Grafik. Dies kann man besonders gut an den Leitlinien erkennen, welche auf bei größerer Distanz zunähst nicht zu sehen sind. Außerdem gibt es hier und da noch paar Mini-Pop-Ups.
Die Weitsicht an sich ist zwar gut, nur ist die Umgebung in der Entfernung leider ziemlich verschwommen und matschig. Dies kann man sehr gut bei der Anfahrt auf die Döttinger Höhe sehen. Forza bietet außerdem einen eher künstlichen Grafikstiel. Vor allem die Farben sind irgendwie zu knallig und die Autos haben einen leichten Plastiklook.
Sieger: Unentschieden (Tendenz Forza)
Framerate:
Forza ist zu meiner großen Überraschung trotz der 30fps doch recht flüssig. Sicherlich reicht es nicht an die 60fps eines Gran Turismo heran, aber richtig störend, wie in PGR2, viel mir die Framerate nicht auf.
Sieger: Gran Turismo 4
Geschwindigkeitsgefühl:
GT4 wirkt zwar flüssiger, aber nicht schneller. Hier kann also Forza überzeugen, wobei GT4 auf Strecken wie der Nordschleife, Le Mans oder Citta di Aria durchaus noch mithalten kann.
Sieger: Forza
Environment Mapping und Schatten:
Kurz und Knapp: Das EM ist bei Forza deutlich detaillierter aber dafür ziemlich gehackt und wirkt so eher unnatürlich. Vor allem wenn man durch Waldpassagen fährt, erweckt das EM in GT4 einen deutlich authentischeren Eindruck.
Die Schatten sind hingegen bei Forza viel ansehnlicher, obwohl sie ein bischen zu aufdringlich und hervorgehoben sind.
Sieger: Forza
Sieger im Bereich Grafik: Forza (knapp)
Sound
GT4 punktet beim Soundtrack und Forza bei den Motorengeräuschen, wobei diese in GT4 nicht gänzlich untergehen. Hier und da gibt es paar Wagen, die sich wirklich toll anhören. Die Reifengräusche gefielen mir aber in GT4 doch einen Tick besser. In Forza quietschen die Reifen einfach viel zu wenig. Der Soundtrack in Forza gefällt mir aber eigentlich recht gut. Man ist also nicht wirklich auf den Kustom-Soundtrack angewiesen. Jedenfalls sind für mich die 67% der Maniac absolut lächerlich. Dennoch bietet GT4 vor allem in dieser Hinsicht deutlich mehr.
Sieger: Unentschieden
Präsentation
Allgemein:
Hier sehe ich Gran Turismo 4 als klaren Sieger. Angefangen von der Intro bis hin zur Präsentation der Wagen und Strecken bietet GT4 einfach mehr fürs Auge. Die Replays in Forza wissen dazu nicht so recht zu begeistern. Da ist GT4 noch einen Schritt voraus.
Sieger: Gran Turismo 4
Menüführung:
Schnell, simpel und übersichtlich. So müssen die zahlreichen Menüs aufgebaut sein und Forza erfüllt diese Aufgaben exzellent. In Gran Turismo 4 nerven die kleinen Pausen zwischen jedem Menü. Vor allem wenn man nur schnell eine Kleinigkeit nachgucken möchte und man sich deshalb durch 5-6 Menüs quälen muss. Dort vermisst man die "Direktlinks" aus GT1 und GT2, mit denen man direkt zur Garage oder zu den Rennen gehen konnte.
Sieger: Forza
Features außerhalb der Rennen
GT4 überzeugt durch Photomode, Replay-Theater, umfassende Testmöglichkeiten, Autowäsche, Gebrauchtwagenmarkt etc. Forza bietet da vor allem das optische Tuning. Außerdem kann die persönliche Schwierigkeitsgrad-Anpassung völlig überzeugen. Gute und geduldige Fahrer werden so für ihr Können belohnt.
In Sachen Testmöglichkeiten bietet Forza aber lediglich eine Art automatischen Maschinentest, welcher auch noch total falsche Ergebnisse produziert. Man hat dazu leider keine Möglichkeit seinen Wagen selber umfassend zu testen. Außerdem bieten beide die möglich, die CPU für sich fahren zu lassen. Bei GT4 in Form des B-Spec Modus und bei Forza mit den Driveatar. Beide können aber nicht so recht überzeugen und außerdem fährt ein echter Racer immer selber.

Was mir noch negativ aufgefallen ist, sind die Preise für die Autos. Wenn ich sehe, das ein Camaro SS 13.000 teurer ist als eine Nissan Skyline R34 oder ein 575M Maranello praktisch 3mal teurer ist als ein 612 Scagletti, komme ich schon ins grübeln. Richtig störend fiel mir hingegen der mangelnde Fahrschulmodus auf. Besonderns für Anfänger stellt ein solcher Modus ein sehr wichtiges Feature dar.
Sieger: Gran Turismo 4 (knapp)
Umfang
Da ich kein XBox Live habe bewerte ich nur den reinen Offline-Umfang und dort ist die Sache eigentlich ganz klar.
Fuhrpark:
GT4 bietet nicht nur den rein numerisch deutlich größeren Fuhrpark sondern schlicht und ergreifend den deutlich besser. Man hat ein enorm breites und umfangreich Spektrum. Ob 70er Japano-Flitzer, ein ordentliches Muscle Car, super aktuelle Conceptcars oder echte Klassiker. GT4 bietet einfach mehr. Forza enttäuscht vor allem bei den europäischen Marken. Lediglich Ferrari und Porsche können da glänzen.
Sieger: Gran Turismo 4
Strecken:
GT4 bietet 50 Strecken, Forza 30. Die Streckenvielfallt lässt aber praktisch keine Wünsche offen und reicht eigentlich völlig aus. Dennoch bietet GT4 die umfangreicheren und abwechslungsreicheren Strecken. Und das nicht nur wegen der Rallystrecken. In Punkto Authentizität bei den Originalstrecken kann Forza völlig überzeugen. Lediglich die Nordschleife ist Stellenweise ziemlich halbherzig nachmodelliert worden. PD hat da
eindeutig gezeigt, wie eine digitale Nordschleife auszusehen hat.
Sieger: Gran Turismo 4
Rennevents:
GT4 bietet 80 Lizenzprüfungen, 34 Missionen und 120 Rennevents. Forza
hingegen lediglich 100 Rennevents, welche prinzipiell aber völlig ausreichend sind.
Sieger: Gran Turismo 4
Tuning:
Was das reine Auftunen angeht liegt GT4 knapp vorne. Es gibt einfach mehr Teile und vor allem mehr Reifen! Forza macht das aber durch das optische Tuning mehr als gut. Die Gewichtsreduzierung ist mir in Forza aber negativ aufgefallen. Es fühlt sich nämlich eher danach an, als ob der Wagen bessere Reifen und 50PS dazubekommen hat, als nach einem
200kg geringerem Gewicht. Das Motorentauschen ist hingegen eine tolle und frische Idee.
Sieger: Forza
Sieger im Bereich Umfang: Gran Turismo 4
Nun zur Königsdisziplin
Gameplay
Das wichtigste Zuerst: Das Gameplay von Forza ist genial! Es macht extremen Fun, die Wagen um den Kurs zu jagen. Es ist vom reinen Funfaktor schon ziemlich auf dem selben Niveau wie Gran Turismo 4.
Die Wagen fühlen sich grandios an und das Gameplay macht einfach nur süchtig.
KI:
Hier gibt es wenig zu diskutieren. Die Ki in GT4 ist prinzipiell ganz okay, hat aber gegen die von Forza 0 Chance. Das einzige was stört ist das aggressive Verhalten. Es ist IMO nicht sonderlich realistisch, wenn jemand seinen teuren Nobelschlitten verbeult, nur um einen aus der Spur zu bringen. Schließlich geht es hier nicht um Leben und Tot. ^^
Funfactor:
GT4 zeichnet sich durch Dynamik aus und Forza durch Anspruch. Beide Spiele machen aber
extremen Fun.
Sieger: Unentschieden
Schadensmodell:
Das Schadensmodell in Forza ist gut, aber noch lange nicht so, wie ich es mir vorstelle. Wenn ich mit 100km/h gegen eine Wand fahre ist mein Wagen, in der Realität, Schrott und genau so sollte es dann auch im Spiel sein. Da GT4 aber erst garkein Schadensmodell hat, müssen wir nicht um einen Sieger diskutieren.
Sieger: Forza
Realismus:
Forza punktet vor allem beim deutlich glaubwürdigeren Fahrgefühl. Vor allem das bremsen macht einen merklich realistischeren Eindruck.
Ich hätte mir das Fahrgefühl aber nach den ganzen Erzählungen dennoch viel drastischer vorgestellt. Es ist IMO nicht wirklich schwer den Wagen auf der Straße zu halten. Selbst bei Wagen mit hohen PS Zahlen, kann man locker Vollgas geben, ohne drastischen Traktionsverlust zu erwarten. Da bot mir ein RUF Yellow Bird in GT4 nicht unbedingt weniger Anspruch. Ich habe im Grunde mit einer Physik wie in GTR gerechnet. Es ist aber eher eine Mischung aus PGR2 und DTM Race Driver, nur mit deutlich höherer Simulationsfaktor.
Folgende Dinge sind mir an Forza eher negativ aufgefallen und da negative Kritik oft als Bash gewertet wird, versuche ich das ganze bisschen Ausführlicher zu machen:
(Anmerkung hierzu: Diese Punkte fallen einem nicht wirklich störend auf. Es hört sich von daher bisschen negativer an, als es eigentlich gemeint ist.)
1. Die einzelnen Fahrzeuge unterschieden sich viel zu gering voneinander. Ich bin schon etliche, grundsätzlich verschiedene Fahrzeuge gefahren, aber einen solch großen Unterschied wie bei den einzelnen Wagen in GT4 konnte ich bei weiten nicht erkennen. Ähnlich wie in PGR2 erlebe ich, im Gegensatz zu einigen Aussagen, nur geringes Unter bzw Übersteuern. Wobei Wagen mit viel PS eigentlich alle eine Art Übersteuern haben. Alle
Wagen fangen nämlich in schnell gefahrenen Kurven an nach Außen zu schieben. So etwas müsste mit einem Rennfahrwerk eigentlich gelöst werden. Leider erfüllt das Rennfahrwerk in dieser Hinsicht nicht ganz seinen Zweck! Untersteuern gibt es eigentlich hauptsächlich beim Bremsen und das liegt eher weniger an den Fahreigenschaften sondern eher am Bremsen an sich. Übersteuern gibt es entweder am
Kurvenausgang, wegen der zu geringen Traktion oder permanent bei schneller Kurvenfahrt. Richtiges, aggressives Übersteuern habe ich bei Forza aber noch nicht erlebt.
Außerdem bieten Frontantriebler kein typisches Untersteuern beim Beschleunigen. Klar gibt es spürbare Unterschiede zwischen eine Civic und einem Porsche GT3, was das Über bzw Untersteuern angeht. So groß wie in Gran Turismo 4 sind die Unterschiede aber noch lange nicht.
2. Reifen: Zuerst stört mich grundsätzlich, dass es keine verschiedenen Härtesorten für die Reifen gibt. Noch viel schlimmer ist aber die Tatsache, dass sich die einzelnen Reifentypen nur minimal voneinander unterscheiden. Ein kleines Beispiel hierzu: Mein Wagen hat mit Sportreifen einen Bremsweg von 32m (eigentlich schon zu viel) Nachdem ich mir Rennreifen kaufe, liegt der Bremsweg bei 31m. (Realistisch wären 25-30m) Sie bieten einfach keinen spürbar besseren Grip! Da sind die Unterschiede bei den einzelnen Reifen in GT4 deutlich spürbarer und authentischer.
3. Allgemein zu hohes Gripniveau: DER Fehler jeder Simulation bisher und auch das meist unterschätze Thema! Eine authentische Steuerung macht noch lange keine super Simulation aus. Exakte Beschleunigungszeiten, Bremswege und Kurvengeschwindigkeiten sind IMO genausowichtig, wie das reine Spielgefühl. Und da kann Forza leider nicht ganz überzeugen, obwohl das Gripniveau noch deutlich besser geworden ist als erwartet. Nur sind 0-100km/h in 3.0s für einen 440PS Eclipse einfach nur utopisch und nicht wirklich realistisch.
Indikator für die Kurvengeschwindigkeiten waren 2 Kurven der Nordschleife, die vom Radius identisch mit denen in GT4 sind. Testwagen war in diesem Fall eine Nissan Skyline R34 GT-R. Beide Kurven gingen in Forza problemlos mit Vollgas. In GT4 war es sogar in einem 120i extrem schwer die Kurven voll zu durchfahren und für eine Skyline ist es schlicht
und ergreifend unmöglich.
3. Randsteine: Es ist richtig, dass der Wagen stark instabil wird oder sich sogar drehen kann, wenn man falsch über die Randsteine fährt. Aber irgendwie ist die Bewegung des Wagens nicht ganz nachvollziehbar. Vor allem die darauf folgenden Drehen wirken in GT4 einen Tick nachvollziehbarer.
4. Bodenwellen: Einfach Sache, in Forza gibt es keine.
5. Rennwagen: Ich habe eigentlich vor allem bei Rennwagen mit einem GTR-Like Handling gerechnet. Die Rennwagen sind aber trotz ausgeschalteter Hilfe ziemlich easy zu fahren. Man gibt permanent Vollgas und wenn das Heck kommt, wird einfach Gegengelenkt. Ich beziehe mich jetzt aber nur auf die langsameren Rennwagen. In Gran Turismo 4 ist das
ganze zwar noch einen Tick drastischer, realistisch wird es dadurch aber nicht.
6. Es gibt so gut wie kein Gegenpendeln.
7. Ziemlich unrealistisches Stärkeverhältnis und Preisgestaltung der Fahrzeuge: Die Punkte im Bereich Kurven liegen immer eng beieinander und sind dazu stellenweise völlig verkehrt. Wenn ein 612 Scagletti bei Kurven mehr hat als ein NSX-R frage ich mir nur: Hää?
Gran Turismo 4 verliert hingegen massiv in Punkto Glaubwürdigkeit und Anfahren. Selbst wenn in GT4 die Räder durchdrehen, bleibt der Wagen beim Starten stabil in der Spur. Im großen und ganzen geben sich die beiden in Punkto Realismus nicht viel. Forza bietet, bis auf das zu hohe Gripniveau, die deutlich glaubwürdigere Fahrgefühl und GT4 überzeugt
beim Drumherum. Allgemein lässt sich sagen, dass es in Gran Turismo 4 sehr schwer ist schnell im Grenzbereich zu fahren und in Forza ist es überhaupt schwer in den Grenzbereich zu kommen.
Sieger: Unentschieden
Man sieht, Forza vergeudet ähnlich wie GT4, viel Potential, wenn es um Realismus geht. Das Ganze hört sich jetzt vielleicht negativer an, als man es letztendlich erlebt. Das reine Fahren macht eigentlich so extrem Fun, dass man sich über solche Dinge eher wenig
gedenken macht. Forza bietet allgemein ein herrlich frisches Gameplay. Es spielt sich anders als Gran Turismo, nicht unbedingt besser, sondern einfach anders. Beide Spiele haben von daher einen Existenzgrund, was einen neutralen Racingfan am meisten freuen dürfte.
Im Großen und Ganzen bietet Forza dennoch das bisschen bessere Gameplay, was aber auch ein verdienst des Schadensmodells und der KI ist.
Sieger im Bereich Gameplay: Forza
Anmerkungen: Bugs!
Forza wurde leider nicht von einigen kleineren Bugs verschont, welche sich eigentlich nur um die gegnerischen Autos handeln.
Allgemein scheinen die gegnerischen Fahrzuge alle viel "schwerer" zu sein, als das eigene Auto. Es ist praktisch unmöglich einen Wagen von der Piste zu rammen. Bei GT4 ist es zwar nicht besser, nur trifft es eben auf alle Fahrzeuge zu. Wenn bei Forza die Gegner nämlich einen selber rammen, kommt man entweder sofort in einen Dreher oder sogar ganz
von der Strecke. Das nächste Problem entsteht, wenn hinten an den Seitenkästen eine Berührung entsteht. Es ist darauf nämlich nicht möglich zu lenken. Dies an sich wäre nicht wirklich schlimm, wenn es selbst bei Beendigung des Kontaktes noch immer unmöglich wäre. Wirklich störend ist dieser Mini-Bug aber nicht.
Pro und Contra im direkten Vergleich:
Gran Turismo 4
-schärferes und flüssigeres Bild
-mehr Dynamik in der Steuerung
-realistischeres Gripniveau und Beschleunigungszeiten
-Autos unterscheiden sich mehr voneinander
-glaubwürdigeres Stärkeverhältnis der einzelnen Fahrzeuge
-vollwertiger Rallymodus
-größerer und besserer Fuhrpark
-mehr und abwechslungsreichere Strecken
-mehr Rennevents
-Photomodus
-Fahrschule
-bessere Testmöglichkeiten
-bessere Präsentation
-besserer Soundtrack
Forza Motorsport
-mehr Details und Effekte
-besseres Geschwindigkeitsgefühl
-deutlich glaubwürdigeres Fahrgefühl
-frisches Gameplay
-viel bessere KI und damit verbundene Rennaction
-Schadensmodell
-angenehmere Menüführung
-bessere Motorengeräusche
-optisches Tuning
-Onlinemodus
-Schwierigkeitsgrad allgemein und die tatsache, dass man dafür Belohnt wird
Forza bietet zwar numerisch weniger positives, nur sind diese Punkte viel gewichtiger.
Wenn man das ganze in Prozent ausdrücken möchte:
(Forza | Gran Turismo 4)
Grafik: 93% | 91%
Sound: 90% | 90%
Gameplay: 95% | 93%
Umfang (Offline): 93% | 96%
Fazit
Forza ist in meinen Augen mindesten Gleichwertig mit Gran Turismo 4. Beide Spiele haben ein geniales Gameplay, wobei Forza dazu noch einen tick frischer und moderner wirkt. Forza ist für mich definitiv das beste XBox Spiel dieser Generation und auch eines der besten Rennspiele aller Zeiten. Es spielt für mich eine Liga über GT3 und PGR2.
Sieger des ultimativen Vergleichs: Ich

Ich bitte darum, dass dieser Thread nicht in eine Bashorgie ausläuft. Wer Kritik an diesem Vergleich hat, kann diese gerne äußern. Ich wären dann auch bereit, den Text demendsprechend zu berichtigen.