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marwing schrieb:Es ist so ziemlich das Dümmste, was man tun kann. Aufkaufen macht unflexibel. Aufkaufen kostet viel Geld. Aufkaufen zerstört Kreativität. Aufkaufen vernichtet Talent oder vertreibt es zumindest. Aufkaufen lässt einen oft die Kontrolle und Organisation verlieren. Deswegen muss EA ja auch die aufgekauften wieder schließen. Aber du hast Recht, dass es für EA in soweit Sinn macht, da man selbst ja nicht in der Lage ist, ordentliche Produkte zu entwickeln und deswegen auf Fremdentwicklungen zurückgreifen muss. Würde man EA alle aufgekauften Lizenzen und "gemieteten" Filmlizenzen entziehen, wären sie am Boden zerstört. Durch Aufkaufen mag es EA gut gehen, aber den Markt zerstört es langfristig.
marwing schrieb:Zunächst mal musst du zwischen der Yamauchi- und der Iwata-Ära unterscheiden - wenn dir da der Unterschied nicht klar ist, brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren anfangen.
marwing schrieb:Und die Retro Studios sind z.B. ein ganz anderer Fall - hier hat sich NoA schon durch einen raffinierten Coup mit Spangenberg direkt von der Gründung an einige Anteile gesichert (wobei das noch zu Yamauchis festen 2nd-Party-Modell gehört, Iwata hätte VIELLEICHT anders gehandelt.). Man hat hier von Beginn an schon extrem eng miteinander kooperiert, auch Miyamoto war ja z.B. sehr stark involviert, nur von Retros Projekten größtenteils ganz und gar nicht begeistert.
marwing schrieb:Also da waren die Retros praktisch schon ein Teil von Nintendo, von der ersten Stunde an. Dummerweise haben die RS unter Spangenberg so ziemlich gar nichts zu Stande gebracht, weswegen Nintendo dann irgendwann auch eingegriffen, das Studio aufgekauft und das unfähige Management erstmal ausgewechselt hat (intelligenterweise gleich einen Ex-NoAler reingesetzt, den sich, soweit ich weiß, mittlerweile EA geholt hat, da ihnen ja auch, wie man sieht, fähige Manager fehlen).
marwing schrieb:Hier kann man allerdings praktisch gar nicht mehr vom Aufkaufen, sondern eher vom Neugründen reden, da ja außer den Einrichtungen so gut wie nichts da war (weswegen die Studios auch so billig waren) -
marwing schrieb:Management taugte nichts, Organisation gab es keine, etablierte Lizenzen auch nicht. Man musste sich bei Nintendo nur entscheiden zwischen a) aufkaufen und neu anfangen oder b) alles so lassen, wie es ist und viel Geld verlieren (da man Anteile hatte und bei dem Entwickler wohl kaum jemand ordentlich dafür gezahlt hätte).
marwing schrieb:Bei EA oder MS hat das Aufkaufen nur deswegen Sinn, weil man selbst weder in der Lage ist, exzellente IP zu kreieren, noch intern überdurchschnittlich gute Entwicklungskapazitäten hat.
marwing schrieb:V.a. bei EA findet man da ja nur aufgekaufte und dann eventuell finanziell hochgezüchtete Studios, bei denen das Talent längst weg ist.
marwing schrieb:MS will sich durchs Aufkaufen langfristig Exklusiv-Titel sichern - da sie in der Branche keine Erfahrung haben, realisieren sie die Gefahren dadurch noch nicht, aber ihr Vorgehen ist noch insofern akzeptabel, da sie die aufgekauften Studios in Ruhe lassen - die guten liefern weiterhin gute Qualität, und die, die Hilfe benötigen würden (wie beispielsweise Rare), vegetieren so langsam vor sich hin.
UbiSoft spricht mit seinen Großanlegern
Das Thema UbiSoft und Electronic Arts hält weiterhin Videospieler in aller Welt in Atem. Nachdem Electronic Arts ohne große Probleme 20% der Aktien des französischen Publishers übernehmen konnte, bemüht sich die Führungsetage bei UbiSoft nun mit aller Kraft darum eine feindliche Übernahme durch den amerikanischen Branchenriesen zu verhindern.
Die größten Sorgen machen UbiSoft momentan die Großaktionäre wie zum Beispiel Banken, denn durch diese könnte Electronic Arts seinen Aktienanteil ohne weiteres noch erhöhen. Um dies zu verhindern bemüht sich Yves Guillemot momentan darum, die Großaktionäre davon zu überzeugen, dass es auch für sie von Vorteil sei wenn UbiSoft nicht von Electronic Arts geschluckt wird. Als Hauptgrund nannte er die bevorstehenden Veröffentlichungen, die sich positiv auf den Aktienkurs der Firma auswirken werden.Desweiteren sagte er, dass man auch weiterhin die volle Kontrolle über sein Kapital haben muss um unabhängig genug zu bleiben.
Neben den Hilfegesuchen bei den eigenen Großanlegern bemühte man sich bei UbiSoft auch darum die französiche Regierung auf seine Seite zu ziehen. Diese wird sich laut Reuters aber nicht in eine eventuelle Übernahme einmischen.
marwing schrieb:Informiere dich bitte erstmal über die Retro Studios - und am besten auch gleich über EA, denn auch da fehlt dir offensichtlich wichtiges Wissen. Ich konfrontiere dich mit Fakten, von denen du offenbar noch nie gehört hast, aber mir fehlt die Zeit, ständig alles wegen dir nochmal rauszusuchen - um dich nicht ganz alleine zu lasen, hier zum Beispiel könntest du schon mal mit Infos über die RS anfangen, wenn du über ausreichend Englischkenntnisse verfügen würdest.
marwing schrieb:L.F.Probst III ist schon seit den Neunzigern bei EA in der Chefetage, also kann man nicht wirklich von einem Wechsel reden - und er initiiert ja diese ganze Ausbeutungpolitik.
marwing schrieb:Oben habe ich dir erklärt, warum es schlecht für den Markt ist, wenngleich es kurzfristig zu (Schein-)Erfolgen führt. Wieder hast du meinen Post nicht richtig gelesen.
marwing schrieb:EA arbeitete nicht mit Criterion zusammen - sie waren nur Publisher, aber an der Entwickler dieses Spiels waren sie nicht beteiligt.
marwing schrieb:Dazu fehlt EA auch das qualifizierte Personal.
Nein das fehlt bestimmt nicht du möchtest das ich dir glaube, aber dann schreibst du so etwas....
marwing schrieb:Nintendo hat selbst viele interne Ressourcen für die Entwicklung von MP "geopfert" - unter anderem die wertvolle Zeit von Miyamoto.
Miyamoto ja toll jemand der seit Jahren keinen Erfolg mehr feiern konnte...
Ich find lächerlich was du schreibst, ich meine die einen Ausbeuter (Ubi Soft, Nintendo) sind tolle nette Firmen EA hingegen ist böse.