Zero Tolerance Rassismus, Sexismus und die Gamingindustrie

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Palgan
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Oder wir erfreuen uns einfach guten Videospielen anstatt Dinge zu erwarten, die wir weder beeinflussen können noch rational sind.

Einige Personen sollten sich mal zurückbesinnen weshalb Videospiele Spaß machen und das hat rein gar nichts mit 90% oder solch einem Quatsch zu tun.

Hat das Spiel genug Leute überzeugt um ein finanzieller Erfolg zu sein?
Die Gründe kennst du dennoch nicht.
Wir reden also nicht von Ojektivität, sondern von Statistik.
Dann versagst du in dem Fall ebenfalls.
 
90% sind kein Quatsch, sondern Durchschnittswertungen. Keine Bibel, aber ein Indikator und doch - ich sehe durchaus bei westlichen AAA Publishern unabhängig jeder Ideologie einen Qualitätsabfall - gerade auch bei klassischen Publishern und Studios, die ohnehin geschlachtet werden.

Ich habe sehr viel Spaß mit Games..häufig zuletzt mit Überraschungshits wie Galactic Racer. Aber ist auch nicht verwunderlich, wenn man Bioware dicht macht, id kastriert und man selbst bei Insomniac mal durch die Entwicklungshölle geht.

Man kann auch anderen diese Wahrnehmung nicht nehmen...gerade du entscheidest nicht woran man Spaß zu haben hat.

Wir haben längere Entwicklungszeiten bei mehr und mehr Enttäuschungen und ab und zu ist man sogar froh wenn gewisse Studios nicht verkacken. Imo eine legitime Beobachtung.
 
Oder wir erfreuen uns einfach guten Videospielen anstatt Dinge zu erwarten, die wir weder beeinflussen können noch rational sind.

Einige Personen sollten sich mal zurückbesinnen weshalb Videospiele Spaß machen und das hat rein gar nichts mit 90% oder solch einem Quatsch zu tun.
Ja, Videospiele machen Spaß, weil einzelne Entwickler ein Spiel mit Passion entwickelt haben, ohne eine große Agenda pushen zu wollen. Das ist eben auch der Grund, wieso die Indie Szene so boomt. Dort entwickeln Menschen Spiele eben aus einer Passion heraus, ohne politischen Hintergedanken. Die großen Studios hingegen orientieren sich mehr und mehr an eigenen Ideologien/DEI/Hollywood, statt ein Gefühl dafür zu haben, was ihren Spielern am Ende richtig Freude bereiten wird.

Die Gründe kennst du dennoch nicht.
Habe genug Argumente gebracht, warum E-Day so flopt. Sie zu ignorieren ist deine Wahl. Am Ende wird es sowieso immer auf Vermutungen hinauslaufen, da der Elefant im Raum - wie gesagt - ja eh nie benannt wird. Ich mein, Kate Rayner ist "der" Director von E-Day, von daher war klar, welche Richtung das Spiel einschlagen wird. Ich mein, Meg wurde in der Lore in keinem Teil zuvor erwähnt, aber plötzlich ist sie ein so wichtiger Teil in der Vorgeschichte von Marcus und Dom? Macht keinen Sinn - aaaaußer natürlich man möchte eine Narrative bedienen. Und wenn das dann auch noch auf penetrante Art und Weise gemacht wird, dann haben die Leute kein Interesse mehr an der Geschichte.

Dann versagst du in dem Fall ebenfalls.
Da du kein einziges Gegenargument gebracht hast, würde ich behaupten, dass meine Meinung etwas fundierter ist als deine. Du darfst mich aber gerne mit einer Gegendarstellung und Quellen vom Gegenteil überzeugen. :)
 
Das ist eben auch der Grund, wieso die Indie Szene so boomt.
Zeigt mal wieder wie wenig Ahnung du hast. Gerade die Indies pushen genau diese Richtung. :ugly: Der Markt ist aber glücklicherweise vielseitig genug um noch so jeden einfachen Menschen abzuholen. Ebenfalls etwas tolles an Videospielen.
Die großen Studios hingegen orientieren sich mehr und mehr an eigenen Ideologien/DEI/Hollywood, statt ein Gefühl dafür zu haben, was ihren Spielern am Ende richtig Freude bereiten wird.
Die orientieren sich am Geld.
Habe genug Argumente gebracht, warum E-Day so flopt.
Nein, du hast Vermutungen gebracht und den einzig belegbaren Punkt natürlich ignoriert, da er deiner Agenda nicht passt.
Da du kein einziges Gegenargument gebracht hast, würde ich behaupten, dass meine Meinung etwas fundierter ist als deine. Du darfst mich aber gerne mit einer Gegendarstellung und Quellen vom Gegenteil überzeugen. :)
Für inhaltslose Behauptungen braucht es Gegenargumente? Du lieferst Einzelmeinungen und sonst nichts. Du hast da gar keine Punkte. Ach doch, Confirmation Bias deiner Agenda, aber das ist leider auch kein Argument.
 
Zeigt mal wieder wie wenig Ahnung du hast. Gerade die Indies pushen genau diese Richtung. :ugly:
Damit beweist du eine extrem krasse selektive Wahrnehmung. Expedition 33, Hades 2, Slay the Spire 2, Hollow Knight Silksong. Ansonsten geh mal auf Steam und schau dir alle möglichen neu releases an. Die erfolgreichen darunter sind in keinster Weise woke oder bauen solche Elemente eben geschickt subtil/nebensächlich ein, wie es in Mass Effect 1-3 oder eben Baldurs Gate 3 der Fall ist. Richtige "hardcore woke" Spiele findest du in der Regel nicht auf der Front Page von Steam. Ja, diese Indie Spiele gibt es natürlich auch, die sind aber aufgrund geringer Nachfrage eben kaum präsent. Aber nur weil es sie gibt, kann man nicht behaupten, dass die ganze Indie Szene in diese Richtung pusht. Das sind einzelne, die aber eben bedeutungslos sind und bleiben.

Die orientieren sich am Geld.
Wenn das stimmt, dann scheinen sie ja sehr desorientiert zu sein. Denn aktuell machen sie mit Titeln wie Wolverine, Veilguard, E-Days Verluste im 2-3 stelligen Millionenbereich :)

ich denke, da immer mehr Transpersonen und non-binäre Personen an der Entwicklung beteiligt sind, sogar die Führung übernehmen, geht der Bezug zum Standardspieler des Franchise verloren. Kate Rayner, zuvor Mike Rayner, sagte ja auch klar auf X:

"„Diversity and inclusion in the games industry still has a long way to go, and I am grateful for any opportunity I am given to uplift women and the LGBTQIA+ community.“

Zudem gabs mal ein Video auf Facebook von Kate zum Thema Unreal Engine 5 und wie wichtig es ihr ist, dass solche Themen auch direkt in Spielen erlebbar gemacht werden. Da stellt sich halt die Frage, ob Kate die Zielgruppe vorher mal gefragt hat, ob das überhaupt erwünscht ist.

Nein, du hast Vermutungen gebracht und den einzig belegbaren Punkt natürlich ignoriert, da er deiner Agenda nicht passt.
Dann zitiere ihn gerne nochmal. hatte keinen deiner Punkte als "belegbaren Punkt" wahrgenommen.

Für inhaltslose Behauptungen braucht es Gegenargumente? Du lieferst Einzelmeinungen und sonst nichts. Ach doch, Confirmation Bias deiner Agenda, aber das ist leider auch kein Argument.
Ah, jetzt drehen wir uns im Kreis. Das Argument mit den Einzelmeinungen hast du doch zuvor schon gebracht und ich sagte dir, dass es für uns (und auch für die Entwickler) keine Rolle spielt, was objektiv ist und was nicht. Interessant ist nur die Statistik. Und wenn die Mehrheit der Spielerschaft kein Narrativ aufgedrückt bekommen möchte, dann wird das im Rahmen der Verkäufe eben abgestraft. Spieler wählen mit ihrem Portemonnaie und offensichtlich wählen sie gegen die besagten Spiele. Was interessiert mich dann dein Wunsch nach Objektivität? Die wird es bei einer solchen Diskussion eh nie geben, da Spielgeschmack immer subjektiv ist. Aber um erfolgreich zu sein, muss man eben den subjektiven Geschmack möglichst vieler Spieler bedienen, ansonsten floppt man eben.
 
Das Games die explizit "Woke" Themen unpassend in den Fokus stellen oftmals eher geringe VKZ haben ist schon lange kein Geheimnis mehr und wird eher von der "Gegenseite" geleugnet, hat aber nichts mit nichts zutun, man kennt es.

Bei Gears of War E-Day oder zuletzt auch das Halo 1 Remake hat es aber andere Gründe, die Marken sind immernoch starke Namen aber die Userbase bzw aktive Spielerzahl der aktuellen Xbox Generation ist einfach fast tot, MS hat zwar eine richtig gute Konsole mit der Series X gemacht aber mit der Xbox One die Marke Xbox fast begraben und das sage ich als ehemaliger Xbox Fan, ich zocke zwar auch noch Games auf ihr, aktuell Gears aber auch mein Fokus hat sich primär auf die Switch 2 und PS5 verlagert. Zudem kommt das MS gerade die Gears Reihe oder auch Halo massiv geschwächt hat in den letzten Jahren, da die Vorgänger Spiele vielen Fans nicht mehr gefallen haben und so den Marken stark geschadet, so ist das Interesse auch einfach nicht mehr das gleiche wie Früher. Das gepaart mit der geringen Userbase der Xbox tut sein übriges, gerade im Fall von Gears E-Day ist das aber sehr schade, weil es meiner Meinung nach das beste Gears of War ist was jemals erschienen ist und auch technisch absolut beeindruckend ist, tatsächlich glaube ich das es in diesem Fall ein Fehler war, es nicht auf der Playstation zu veröffentlichen, da es dort wesentlich erfolgreicher gewesen wäre, allein aufgrund der Qualität schon.

Letzter Punkt ist das es momentan zu viele Spiele auf einmal gibt, durch den GTA 6 start im November haben sich alle Spiele auf August, September und Oktober verlagert (außer OoT Nintendo hat Eier) ich merke ja selbst wie erschlagen ich momentan bin und sehr genau selektieren muss für welche Games ich noch Zeit habe und welche nicht bevor eben solche Namen wie GTA 6 oder auch OoT erscheinen.
 
Dann erklär mir mal, wieso das Game floppt, obwohl es gameplaytechnisch anscheinend wirklich sehr sehr gut sein soll? Auch die Metacritic als auch die Userbewertung dort sind ja wirklich gut.

Ja, der Gamepass hat mit Sicherheit einen Einfluss, aber es gibt gerademal 1,7 Mio Gamepass Spieler. Selbst wenn jeder von diesen ein potentieller E-Day Käufer gewesen wäre, wären das eben auch nur 1,7 Mio. Und immerhin haben 770.000 für 30€ auf Premium geupgraded. Aber: Gears 1-3 haben sich jeweils über 6 Millionen mal verkauft. Seitdem hat die Serie ein Problem und auch Gears 5 wurde schon mehrfach für das schlechte Story Writing und die neuen Charaktere kritisiert.

E-Day wurde folgend beworbung: Rückkehr zum Fokus auf Marcus & Dom und einem entsprechendem Prequal zu den Charakteren, Zitat Matt Searcy "„Wir erzählen die Entstehungsgeschichte von Marcus und Dom und wie ihre Bindung entstanden ist... die Bindung, die das gesamte Franchise definiert.“ Aber genau das scheint in dem Spiel zu kurz gekommen zu sein...

XBox Dynasty - Statement von Laura Fryer
Die ehemalige XBox Managerin lobt das Gameplay, aber kritisiert eben den sehr starken Fokus auf die neuen Charaktere.



Mobalytics - Probleme mit Mag
Das Review gibt dem Gameplay eine sehr hohe Wertung, sagt sogar, dass dieser Teil sich am besten Spiel. Aber Meg als Charakter wird sehr stark kritisiert.


Videogameschronicle - Story der schwächste Part
Auch hier wird das Gameplay nochmal ganz explizit gelobt. Gleichzeitig aber eben die Probleme mit den Seitencharakteren abermals angesprochen. Marcus und Dom hauen nur ein paar wenige Einzeiler raus, während die anderen mit ihren Hintergrundgeschichten praktisch Marcus und Dom völlig überschatten und das obwohl .

Youtube - Warum Mag problematisch ist
Und dieses Video beschreibt die Probleme meiner Meinung nach auch recht gut. An der Stelle den Titel mal bitte ignorieren (den finde ich zu reißerisch/unpassend), aber inhaltlich bringt er vieles auf den Punkt.


Von den mir genannten Beispielen ist Gears of War: E-Day noch das Beste Spiel. Denn das Gameplay scheint ja wirklich crisp zu sein. Aber die Story und der fehlende Fokus auf Marcus/Dom und der starke Fokus auf Mag als Charakter scheint den Spielern insgesamt nicht zu gefallen, sodass viele anscheinend direkt von einem Kauf absehen.
Du hast meine Frage nicht beantwortet. Benutze bitte in Zukunft nicht mehr diese Billig-Slop-Modelle sondern frontier, dann funktioniert das besser mit dem Kontext :goodwork:
 
Damit beweist du eine extrem krasse selektive Wahrnehmung.
Sagt er und kommt hiermit:
Expedition 33, Hades 2, Slay the Spire 2, Hollow Knight Silksong.
Um den Punkt zu verschieben zu:
erfolgreichen darunter sind in keinster Weise woke oder bauen solche Elemente eben geschickt subtil/nebensächlich ein, wie es in Mass Effect 1-3 oder eben Baldurs Gate 3 der Fall ist.
und diesen sogar selbst noch einzugrenzen.

Hervorragende Argumentation, die mal wieder zeigt, dass du kein Argument hast oder wieso musst du Torpfosten gleich doppelt verschieben?
Dann zitiere ihn gerne nochmal. hatte keinen deiner Punkte als "belegbaren Punkt" wahrgenommen.
Der größte Faktor ist die aktuelle Weltlage und die wirtschaftliche Situation der Leute. Es ist nicht grundlos das der Markt massiv eingebrochen is tund das ha tnichts mit Woke zu tun. Außer Donald ist dir zu woke.
Ah, jetzt drehen wir uns im Kreis. Das Argument mit den Einzelmeinungen hast du doch zuvor schon gebracht und ich sagte dir, dass es für uns (und auch für die Entwickler) keine Rolle spielt, was objektiv ist und was nicht. Interessant ist nur die Statistik. Und wenn die Mehrheit der Spielerschaft kein Narrativ aufgedrückt bekommen möchte, dann wird das im Rahmen der Verkäufe eben abgestraft. Spieler wählen mit ihrem Portemonnaie und offensichtlich wählen sie gegen die besagten Spiele. Was interessiert mich dann dein Wunsch nach Objektivität? Die wird es bei einer solchen Diskussion eh nie geben, da Spielgeschmack immer subjektiv ist. Aber um erfolgreich zu sein, muss man eben den subjektiven Geschmack möglichst vieler Spieler bedienen, ansonsten floppt man eben.
Du redest nicht von Objektivität und redest von Statistik ohne Zahlen nennen zu können. Wo finde ich die Statistik dass ein GoW E-Day primär wegen wokeness nicht gekauft wurde und nicht aus anderen Gründen?

So viel zu Statistik. :lol2:

Reicht mir auch an diesem Punkt, da sowieso nichts sinnvolles kommt.
 
Können wir uns bitte darauf einigen nicht mit KI auf Dinge in einem Forum zu antworten, es kann doch nicht zu viel verlangt sein mal kurz seine eigenen Gedanken in ein paar Sätze zu verpacken, das ist ja furchtbar :ugly:
vor allem wenn man nicht versteht, abhängig von der fragestellung erzählt die einem genau das was man hören möchte
 
Können wir uns bitte darauf einigen nicht mit KI auf Dinge in einem Forum zu antworten, es kann doch nicht zu viel verlangt sein mal kurz seine eigenen Gedanken in ein paar Sätze zu verpacken, das ist ja furchtbar :ugly:
Selber denken nicht mehr wichtig, willkommen in der Gegenwart. Zudem gerade so ein sensibles Thema nicht durch den AI Confirmation Bias gejagt werden sollte und immer entsprechende kulturelle Gegebenheiten berücksicht werden müssen. Auch wir in Deutschland haben andere Wertevorstellung als bspw. Japan, China, die USA etc. was Rassismus und Sexismus angeht.
 
Damit beweist du eine extrem krasse selektive Wahrnehmung. Expedition 33, Hades 2, Slay the Spire 2, Hollow Knight Silksong.

Eher beweist das deine selektive Wahrnehmung, der Indiebereich ist voll mit LGTBQ Inhalten. Hades 2 ist übrigens auch woke da hast du mal wieder nicht aufgepasst, Hephaistos sitzt im Rollstuhl, dazu die ganzen anderen DEI Götter, woke af.

Die erfolgreichen darunter sind in keinster Weise woke oder bauen solche Elemente eben geschickt subtil/nebensächlich ein, wie es in [...] Baldurs Gate 3 der Fall ist.

Subtil und Nebensächlich? Hast du das Spiel gespielt? Eine der großen Storylines des Spiels dreht sich um ein lesbisches Liebespaar die bei jeder Gelegenheit vor der Kamera rumknutschen und in die Fresse ihre LGTBQ-Beziehung zeigen. Von den ganzen Campinnhalten noch gar nicht gesprochen.

Der Unterschied hier ist, das ist gut geschrieben (und es sind 2 Frauen, das macht, warum auch immer ja auch nochmal einen großen Unterschied).


Das ganze Geblubber wäre ja nicht so armselig, wenn man sich mal einigen könnte was woke ist, wann woke nicht zählt und das auch vernünftig erklären könnte, dann sieht man, ob das Problem tatsächlich woke Inhalte sind oder einfach nur schlecht geschriebene Spiele.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagt er und kommt hiermit:

Um den Punkt zu verschieben zu:

und diesen sogar selbst noch einzugrenzen.

Hervorragende Argumentation, die mal wieder zeigt, dass du kein Argument hast oder wieso musst du Torpfosten gleich doppelt verschieben?
Blätter mal auf meinen großen Anfangspost auf Seite 540 zurück. Ich habe von ANFANG AN gesagt, dass Diversität in Spielen gut/begrüßenswert ist, aber es eben nicht auferzwungen rüberkommen darf. Zitat:

"Diversität in Spielen? Gerne. Auferzwungen und zu offensichtlich? Nein danke. Solange die großen Studios das nicht verstehen, werden sie diesen Fehler immer wieder wiederholen, was letztendlich zu Studioschließungen führen wird."

Diversität in Spielen ist auch nichts neues wie ich bereits vorher schon anmerkte. Mass Effect 1-3 waren es von Anfang an. Aber da ist es eben so eingebaut, dass es sich natürlich und als Teil der Welt anfühlt.
Der größte Faktor ist die aktuelle Weltlage und die wirtschaftliche Situation der Leute. Es ist nicht grundlos das der Markt massiv eingebrochen is tund das ha tnichts mit Woke zu tun. Außer Donald ist dir zu woke.
Was auch nur eine Halbwahrheit ist. Die Spieleranzahl und der Umsatz mit Spielen wächst weiterhin an. 2025 hat der Gamingmarkt erstmals 200 Milliarden US Dollar überschritten (Wachstum von 9,1% aus dem vorigen Jahr). Der deutsche Videospielmarkt ist 2025 um 4% gewachsen. Auch 2026 wächst der Markt weiterhin und prognostisch erwartet meine weitere Anstiege. Das heißt, die Menschen geben weiterhin viel für Spiele aus und zumindest genug, dass es für einen deutlichen Anstieg reicht.

Newzoo: Global Revenue

Wo ich mitgehen würde ist, dass vermutlich weniger Menschen bereit sind immer wieder 70-80€ für einen Titel auszugeben. Insbesondere dann, wenn ich für dieses Geld 2-4 Indie-Titel kaufen kann. Aber wenn solche Gründe existieren, dann ist es eben auch wieder die Verantwortung eines Entwicklungsstudios diese Trends rechtzeitig aufzugreifen und dann eben keine 150-400 Mio. Produktionen zu starten. Alternativ kann man auch mehrere kleinere Titel entwickeln (gerade dann, wenn man ein großes Entwicklungsstudio mit vielen Angestellten hat). Dadurch minimiert und streut man das Risiko von finanziellen Worst-Case Szenarien und das Management von kleineren Titeln ist auch leichter handzuhaben.

Du redest nicht von Objektivität und redest von Statistik ohne Zahlen nennen zu können. Wo finde ich die Statistik dass ein GoW E-Day primär wegen wokeness nicht gekauft wurde und nicht aus anderen Gründen?

So viel zu Statistik. :lol2:
Ich sagte nicht primär. Es spielt allerdings eine große Rolle. Aber nenne du mir andere Gründe? Ich denke jeder Gears Fan da draußen weiß, dass E-Day released wurde. Wieso erreicht das Spiel keine 6 Mio + verkaufte Einheiten, obwohl es spielerisch gut sein soll und selbst von den Kritikern das Gameplay als gut bezeichnet wird? Grafisch/Stilistisch ist es klar ein GoW, spielerisch eines der besten GoWs, preislich ein typischer Vollpreistitel (mit 70€ bei Release sogar nicht mal so teuer wie manch andere mit 80€). Und vom Zeitgeist her kaufen die Spieler immer noch action geladene Spiele/Shooter. Hat sich innerhalb der letzten 6 Jahre soviel am Spieltrend geändert, dass die Gears Formel gar nicht mehr aufgeht?

Zum Thema Statistik: Ich beziehe mich auf Verkaufszahlen und dass es im Moment keine anderweiten hinreichenden Argumente gibt, die den Misserfolg von E-Days im Vergleich zu all seinen Vorgängern erklären können. Denn die Gears Formel hat von GoW 1-5 gut funktioniert. Auch Tactics war ein wirtschaftlicher Erfolg. Und nun haben plötzlich ganz viele Spieler kein Interesse mehr am Franchise, trotz sehr gutem Gameplay? Nein, das halte ich für die unwahrscheinlichste Antwort.

Reicht mir auch an diesem Punkt, da sowieso nichts sinnvolles kommt.
Danke fürs Gespräch :)
 
Eher beweist das deine selektive Wahrnehmung, der Indiebereich ist voll mit LGTBQ Inhalten. Hades 2 ist übrigens auch woke da hast du mal wieder nicht aufgepasst, Hephaistos sitzt im Rollstuhl, dazu die ganzen anderen DEI Götter, woke af.
Die typische allergische Reaktion, wenn jemand wokeness auch nur im Ansatz kritisiert. Ich wiederhole: Menschen mit Behinderungen, anderer sexueller Orientierung oder Identitäten sind nicht das Problem, die Art und Weise wie es eingebaut wird, ist das Problem. Die Asari in ME waren von Teil 1 an da, non-binär und konnten sich mit allen Fortpflanze. Warum hat es keinen gejuckt? Weil einem das Spiel das nicht ständig unter die Nase reibt, weil es eine Alienrasse ist und weil eine Romanze mit einer Asari völlig optional ist. Absolut subtil und natürlich eingebaut. Und Hades 2? Wo ist das Problem mit Hephaistos? Nach der griechischen Mythologie ist es ein Gott mit einer starken körperlichen Behinderung, der an seinen Beinen und der Hüfte dauerhaft eingeschränkt ist. Ob die ihm jetzt 2 Krücken oder einen Rollstuhl geben, ist völlig egal. Die Mythologie lässt es eben zu und macht es authentisch. Ansonsten war Homosexualität in der griechischen Mythologie auch schon immer ein fester Bestandteil. Und auch hier gilt: Das Spiel reibt einem diese Elemente nicht unter die Nase. Sie existieren einfach, ohne das sich diese Charaktere immer wieder mit genau diesen Themen aufdrängen müssen.

Subtil und Nebensächlich? Hast du das Spiel gespielt? Eine der großen Storylines des Spiels dreht sich um ein lesbisches Liebespaar die bei jeder Gelegenheit vor der Kamera rumknutschen und in die Fresse ihre LGTBQ-Beziehung zeigen. Von den ganzen Campinnhalten noch gar nicht gesprochen.

Der Unterschied hier ist, das ist gut geschrieben (und es sind 2 Frauen, das macht, warum auch immer ja auch nochmal einen großen Unterschied).
Ich habe BG3 2x durchgespielt und es Aylin taucht erst nach fast 50% des Spiels auf in Akt 2. Dann gibt es die Wiedervereinigung, 2-3 Campszenen und das wars. Es ist ja nicht so, als würde ab diesem Moment alle 5 Minuten eine "Knutschszene" passieren. Zumal du dich auch entscheiden kannst, Aylin nicht zu retten bzw. hinzurichten und auch Isobel kann sterben oder entführt werden.
Das ganze Geblubber wäre ja nicht so armselig, wenn man sich mal einigen könnte was woke ist, wann woke nicht zählt und das auch vernünftig erklären könnte, dann sieht man, ob das Problem tatsächlich woke Inhalte sind oder einfach nur schlecht geschriebene Spiele.
Da wäre ich tatsächlich bei dir. Was denke ich klar war, dass Veil Guard es auf die Spitze getrieben hat mit dem woken Thema und die Charaktere sowie deren Themen (insbesondere Taash) absolut nicht gut ankamen. Da steckt natürlich auch eine große Portion "schlecht geschrieben" mit drinnen. Aber man muss halt schauen, ob der Spieler sich mit diversen Inhalten noch gut identifizieren kann und ob bestimmte Themen in ein bestimmtes Franchise passen. Vor allem dann, wenn es ein bereits bestehendes Franchise ist und diese Elemente vorher nicht so dominant waren.
 
:putz:
Die letzten Beiträge waren mehr Spam und der Diskussion nicht mehr zuträglich.

Ansonsten werden wir wohl in den nächsten Jahren sehen, welche Seite Recht hat, da mittlerweile die ganzen DEI-Initiativen in den großen Unternehmen verpönt sind. Dementsprechend dürfte so etwas bei den kommenden Spielen der nächsten Jahre nicht mehr von den Publishern gepusht werden und nur noch von der kreativen Freiheit der Autoren und Designer abhängen.

Imo liegt es hier mehr am schlechten Writing, Gameplay und anderen Faktoren, da es sowohl gute/kommerziell erfolgreiche als auch schlechte/kommerziell unerfolgreiche Spiele mit LGBTQ-Themen in den letzten Jahren gab.
 

Finde der Take von Laura Freyer (an den ersten beiden Gears beteiligt) trifft es wie bereits erwähnt sehr gut. Sie bezieht sich auf das schlechte Storywriting in Bezug auf Dom/Marcus. Nur bleibt die Frage offen, warum man sich für dieses Writing entschieden hat, wenn es doch vorher so viel besser war. Wieso hat man sich nicht einfach dafür entschieden, Dom/Marcus voll ins Zentrum der Geschichte zu rücken und die anderen eher als Sidekicks zu designen? Vor allem, weil es auch so angekündigt/präsentiert wurde. Und warum übernimmt gerade Meg sooft die Führung und das Spotlight in vielen Szenen, die eigentlich hätten Marcus/Dom gehören sollen? Und da sehe ich eben den Einfluss von "sehr woken" Entwicklerteams, weil sie bestimmte Charaktere mit bestimmten Merkmalen fast schon zwanghaft in den Mittelpunkt rücken müssen.

Und dann entsteht die Hypothese: Führt eine zu(!) ausgeprägte DEI/Woke-Kultur in einem Entwicklungsstudio zu sehr schlechtem bzw. unbeliebtem Story- und Character-Writing.

Ich würde behaupten, dass es da schon eine signifikante Korrelation gibt.
Und dann gälte: "In Maßen ist es gesund, in Massen hingegen nicht mehr" oder "Die Menge macht das Gift".
 
Was für ein Unsinn und eigene Echokammer
Puh, das Echokammer Argument kann man halt immer spielen, sobald man mit der Auffassung eines anderen nicht einverstanden ist. Ist halt praktisch der Tod einer jeden inhaltlichen Diskussion. Die Frau oben im Video ist Mitproduzentin von Gears 1 und 2 und sie hated absolut 0 gegen E-Day. Sie lobt es bzgl. Darstellung und Gameplay in höchsten Tönen. Aber wenn eben alles stimmt, was ein Spiel technisch bieten kann und das Franchise weiterhin beliebt ist, dann bleibt nicht mehr viel übrig, was den Misserfolg des Titels erklären kann. Und wir hatten in den letzten Jahren einige Spiele zu bereits bestehenden(!) Franchises, die mindestens eine der folgenden Charakteristika aufweisen:

- Männliche Hauptcharaktere wurden durch weibliche ersetzt
- Neue weibliche Charaktere wurden vorgestellt, die führende oder gar (ggü. den männlichen Figuren) bevormundende Rollen einnehmen
- Einführung von Charakteren mit dunkler Hautfarbe oder asiatischem Aussehen, was in vorigen Teilen keine Rolle in der Lore gespielt hat
- Bekannte hellhäutigen Charaktere wurden aufeinmal mit dunklerer Hautfarbe dargestellt
- Deutliche Zunahme an Charaktere mit homo- oder transsexueller Orientierung
- Zunahme der Implementierung/Verwendung von entsprechenden Symbolen aus der LBTQAI+ Szene
- Deutlich emotionalere/weichgespültere männliche Hauptfiguren
- Weibliche Figuren deutlich unattraktiver gestaltet als in vorigen Teilen (oft sehr maskulin, wenig weibliche Proportionen/Kurven)

Würde es sich um Originaltitel handeln, die von Anfang an diese Elemente aufweisen, wäre es nicht so problematisch. Dann kann jeder Spieler selbst entscheiden, ob man dem neuen Franchise eine Chance gibt oder lässt es gar links liegen. Wie aber Laura Fryer in dem Video richtig anmerkt, wird es ab dem Punkt problematisch, wenn diese Elemente ganz plötzlich in bestehenden Franchise auftauchen, obwohl es in den vorigen Teilen nie eine Rolle gespielt hat. Das wirkt nicht authentisch und es wirkt total künstlich, aufgesetzt und vor allem ideologisch.

Und sobald das jemand anspricht, kriegt man den Vorwurf, in einer Bubble zu leben und indoktriniert zu sein. Dabei gehts den meisten vermutlich nur darum, dass sie ihre geliebten Franchise nicht verlieren und einfach ein (z.B.) gutes Dragon Age nach altem Stil spielen wollen. Der Vorwurf, man sei grundsätzlich gegen Diversität, ist absolut nicht haltbar. Denn viele von den Kritikern haben auch früher schon Spiele mit Diversität gespielt (Mass Effect, Dragon Age, Baldurs Gate etc.). Nur ist für viele halt der entscheidende Faktor: Wurde es gut in die Welt eingebettet, sodass es sich natürlich anfühlt, oder werden einem die Themen übers ganze Spiel hinweg unter die Nase gerieben. Bei letzterem fangen die Leute an, die Spiele zu boykottieren.
 
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