Und wieso stecken die ganzen westlichen Publisher freiwillig ihre Köpfe in den Schwitzkasten vom schändlichen SBI?
Erfolg etablierter Reihen, wo man Indoktrination durchführen kann, widerlegen nicht Indoktriantion. Sie sind die einfachste Fläche euch zu beeinflussen, weil ihr a) bereits konformt habt eure Reihen zu spielen und b) eine gute Angriffsfläche sind progressive Änderungen einzubringen und zu testen, wo die Toleranzgrenze besteht.
Sprich: Spiele vermitteln eine indoktrinierte Wertvorstellung so, dass Gegenpositionen systematisch ausgeschlossen oder delegitimiert werden. Es werden bewusst Botschaften vermittelt, um systematisch Charaktere zu schwächen und moralisch abzuwerten. Zudem nutzt man dann auch geschickt Social Media um die "rassistischen/sexistischen/insert term" Spieler vorzuhalten, was auch als Hilferuf an die reinen Menschen ist, um diese inhumanen Monster einzuschränken. Und irgendwie merkt ihr nicht, wie manipulativ so etwas ist. Wenn DEI-Spiele noch immer erfolgreich sind, weil das Branding stark ist, heißt das nicht, dass dies akzeptabel ist. Diese IPs werden als Zugpferd genutzt um Propaganda und/oder eine neue Weltansicht durchzusetzen. Eine neue Normalität. Diese Spiele verhindern systematisch, dass eine Gegenposition überhaupt ernsthaft vertreten werden kann, und benutzt wiederholt Belohnung/Bestrafung, um die gewünschte Haltung zu vermitteln.
Bei Sony ist es doch nicht anders mit dem Disc-Problem. Sony verändert schrittweise die Beziehung zwischen Spieler und physischem Besitz, während die starke PlayStation-Marke dafür sorgt, dass die Kunden diese Entwicklung mitmachen. Ich denke, dass Anti-DEI-Spieler einfach nicht machtlos sich einem Sauberkeitsritual hingeben müssen, nur weil ein kleines Klientel ihre Macht und deren Willen umsetzen wollen. Stichwort: Die Welle. Ich persönlich sehe Änderungen nur dann gut an, wenn man nicht "for the sake" es durcherzwingt und alles auf "alternate reality" herabwälzt, um Toleranz fördern zu wollen. Wenn ich von den Peanuts Snoopy nun als schwarzen, weiblichen Pudel neu etabliere und meinen Willen euch aufzwinge, was eben bei DEI passiert, kann ich mich problemlos auf eure rassistische und sexistische Verhaltensweise ausreden. Ihr mögt es nicht, dass L in Death Note Netflix ein Schwarzer ist? "Too bad, ihr Nazis und Rassisten." Es ist so simpel Deflektion umzusetzen. Solange ihr nicht alle gegen mich rebelliert und es medienweite Konsequenzen gibt, seid ihr machtlos. Die Leute nehmen es nicht an? Ihr seid das Problem, nicht ich. Das Spiel läuft nun mal so, weshalb man genau unterscheiden muss zwischen Progressivität und Indoktrination. Notfalls heul ich mich auf Social Media aus, wie diese unreinen Menschen meine mutige Snoopy kritisieren. Gutmenschen springen auf, im besten Fall schnappen die Oldschool Medien es auch noch auf und ich kann ein Statement dazu abgeben, wie scheußlich die Menschheit ist.
Non-Indoctrination bedeutet, dass der Kern erhalten bleibt. Das klappt zB bei IPs, wo man die Zeitepoche einfach ändert (Batman in Japan), anstatt komplette etablierte Charaktereigenschaften zu entfernen (Snapes Hautfarbe in Harry Potter, in HBO Schwarz, obwohl das Buch explizit seine weiße Hautfarbe behandelt) und obendrauf noch "Messages" durchzuboxen. Das Eine honoriert den Kern, das Andere versucht provokativ ein System zerstören und etwas Neues zu machen - aber dafür braucht man keine etablierten IPs, sondern man entwickelt Neue. Steven Universe ist ein gutes Beispiel dazu. Woke af, aber besitzt sehr gut geschriebene Charaktere, Storylines und einen roten Faden, der an Kingdom Hearts-Storytelling erinnert.