Film 2. Eure zuletzt angeguckten Filme

wake up dead man, a knives out mystery

das was man erwartet, bekommt man. launiges rätselraten in gewohnter überlänge mit gut aufgelegtem cast und einem daniel craig am rande des overacting. nett, aber irgendwie ist man dann auch froh, wenn mans hinter sich hat.

6/10
 
Backrooms

hab ihn endlich auch gesehen. am meisten haben mir wirklich die szenen in den backrooms selbst gefallen wobei ich auch die beiden schauspieler mochte und mir gefiel wie versucht wurde ihnen etwas persönlichkeit zu geben. hätte gern viel mehr davon gesehen. im zweiten teil fällt der film etwas ab. richtig gegruselt hab ich mich nie aber die atmosphäre fand ich schon geil. glaub man muss aber ne gewisse faszination für solche liminal spaces mitbringen damit das einem gefällt

wertung: 3/5
 
project hail mary

kommt für mich bei weitem nicht an das buch heran. der grundton war mir viel zu seicht und auf klamauk getrimmt. klar, das buch hat schon auch leichtere passagen und grace bringt auch den ein oder anderen lustigeren aspekt mit rein, hier war es mir aber einfach zu viel. die hüller fand ich fehlbesetzt. weiß nicht, ob es an der audio lag, aber irgendwie klang alles, was sie sagt, recht komisch. auch diese flirty vibes zwischen den beiden passten imo nicht. das ende war auch leicht abgeändert und dadurch verwässert. insgesamt tolle schauwerte und ein netter soundtrack, ich lande gemessen an der vorlage und den daraus resultierenden hohen erwartungen aber nur bei einer schwachen

7/10
 
Backrooms

Fand den ziemlich gut. Die erste Hälfte zog sich stellenweise etwas, dafür war die zweite Hälfte dann umso besser. Tolle Bilder und die Szene am Esstisch war schön creepy.
 
Platoon
Ich habe ein großes Problem mit dem Film, er hat keine übergreifende Story. Das ist sicher so gewollt, aber mir fehlt das. Wir sehen die "Boots on the ground" Erfahrung von Chris Taylor (Charlie Sheen) und all die Greul, die Krieg mit sich bringt. Aber wirklich spannend ist es nur vereinzelt, alles passiert irgendwie, weil es kein übergeordnetes Ziel gibt und am Ende wird Chris aus dem Dienst entlassen, weil er verwundet ist.
Das interessanteste war noch der moralische Konflikt zwischen Sgt. Elias (Willem Dafoe) und Sgt. Barnes (Tom Berenger). Doch auch die wird nicht richtig verhandelt und bleibt am Ende nur ein nettes Anschauungsmaterial über Moral in Zeiten des Krieges.
Ich habe zwar keinen Expertenblick für die Kameraarbeit, aber die Szene, in der Sgt. Elias durch den Dschungel rennt, die Blätter fliegen nur so an ihm vorbei und trotzdem bleibt alles scharf und im Fokus, das war beeindruckend.
Ich bin und war nie ein großer Fan von Kriegsfilmen und werde es vermutlich auch nie werden. Apokalypse Now hat mir besser gefallen. Die Bilder und Action, die kleinen und großen Geschichten, die ikonischen Szenen. Das alles bekomme ich in Platoon nicht auf einem vergleichbaren Niveau. Insofern gibts nur
7/10
 
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Wirklich gelungener und mitreißender Martial Arts Kracher mit Jet Li.
 
Nürnberg 8/10

Gut die erste Hälfte des Films ist einfach verstörend. Da könnte man meinen ein Groupie darf mit seinem lieblings Promi interviews führen und dann ein Buch schreiben, wobei beide offensichtlich immer bessere Freunde werden. Nur geht es hier nicht um Taylor swift und einen fanboy, sondern um Göring und Kelley. Der bekommt sogar nen Ständer weil er die Frau und Tochter von Göring treffen darf. Bis zu dem Zeitpunkt wo zum ersten Mal gezeigt wird was das Naziregime in Konzentrationslagern gemacht hat. Danach kippt der Film in eine komplett andere Richtung. Wobei der Film auch zeigt wieso so viele auf die Faschisten reingefallen sind und denen gefolgt sind. Die schauspielerische Leistung war echt gut.
 
It's whats's inside (Zeig mir wer du bist)
Noch so ein Netflix Geheimtipp der Kategorie "Mindfuck". Wenn ich böse wäre, könnte ich sagen, dass der Film nur eine längere Version einer Black Mirror Folge ist.
Aber er ist so viel mehr. Zuerst sind der Schnitt und Editing grandios (allein die Szene, in der die Geburtstagsparty erzählt wird oder wie sich die Kamera um die Neuankömmlinge im Haus dreht).
Hier darf man im Gegensatz zu vielen anderen Netflix Filmen keine Minute am Handy hängen, sonst verpasst man zu viel. Dazu kommt, die Prämisse ist clever konstruiert und der Twist überrascht wirklich. Ich will hier gar nicht zu viel verraten, zurecht ein Geheimtipp, der mehr Aufmerksamkeit verdient.
Spoiler zur Prämisse (falls euch solche Mindfuck Filme interessieren, besser nicht lesen)
Es geht um eine Reunion von alten Freunden, deren Verhältnisse zueinander und deren Geheimnissen (soweit, so normal). Dann taucht einer von ihnen mit einem mysteriösen Koffer auf, in dem ein Gerät steckt, mit dem man den Körper mit jemand anderem tauschen kann. Alle beginnen ein harmloses Partyspiel zu spielen und sollen herausfinden "Wer ist wer?". Und mehr sollte man wirklich nicht wissen.
8/10
 
Resident Evil: Welcome to Raccoon City
So miserabel war der nicht, spontan würde ich ihn jedenfalls höher als jeden bisherigen Resident Evil Film einstufen. Es ist halt nur sehr viel Inhalt in nur 100 Minuten. Hätte mich ja lieber auf einen Teil fokussiert und die Hälfte der Figuren dementsprechend weggelassen...
Wesker und Leon fand ich auch nicht wirklich gut besetzt, hätte die Darsteller daher getauscht, denke der Leon Darsteller hätte nen besseren Wesker abgegeben und umgekehrt.
Der Film war ganz ok, aber das Finale war dann doch ein wenig sehr abrupt. Kaum ging es los, war es auch schon zu Ende. Das alle Figuren sich ständig mit vollen Namen angesprochen haben, war jetzt auch nicht der Knüller.
5/10

A Quiet Place: Day One

Mein liebster Film der Reihe anscheinend, muss aber nochmal Teil 1 erneut sichten um dies zu bestätigen.
Bei dem Film hat viel für mich funktioniert.
8/10
 
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