Zero Tolerance Rassismus, Sexismus und die Gamingindustrie

  • Thread-Ersteller Thread-Ersteller Palgan
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Ihr befindet euch in einem ZT-Thread, entsprechend gelten hier folgende extra Regeln(Sonderregeln ggf. im Startpost sind mitzubeachten):

1) ZTF für Zero Tolerance Forums Provokationen/Beleidigungen/Bashes/Trollen/OffTopic/Spam/etc führen zur sofortigen Bestrafung in Form von Bans. Entscheidungen sind endgültig und nicht diskutierbar.

2) Gepflegte Diskussionskultur ist das Gebot! ZTFs koexistieren neben den normalen Foren. Wenn ihr mit den harten Regeln hier nicht klarkommt, nutzt die normal moderierten Foren.

3) In Zukunft werden wir stärker auf abwertende Begriffe wie Wokies, Idioten usw. achten, die nur dazu dienen, um eine Gruppierung pauschal abzuwerten. Nehmt in solchen Fällen wertneutrale Begriffe wie Transaktivisten und dergleichen.

Nein ist halte deine Frage nur für quatsch, bis jetzt kommt mir Lucia nicht wie das typisch dumm geschriebene Girlboss rüber wie in vielen anderen Spielen. Sie scheint ihren Boy sehr zu unterstützen und andersrum, ich bin ohnehin sehr gespannt wie sich das alles im Spiel entwickelt und inwieweit man das selbst beeinflussen kann.

Ich bin mir recht sicher, dass Lucia abseits der Girlboss-Facette eine gewisse charakterliche Tiefe haben wird und sehr gut geschrieben wird, ebenso wie Ciri (Witcher 4), Jordan (Intergalactic) oder Faye (GoW Laufey). Der Erfolg wird ihnen recht geben.
 
Du hast den Sinn eines Forums nicht verstanden
Ein Forum dient dem Austausch von Argumenten. Genau deshalb habe ich meine Kriterien bereits mehrfach dargestellt. Du kannst mich kritisieren und probieren mein Postingverhalten auf Passivität zu verschieben, aber du kannst mich nicht dazu zwingen, deine gewünschte Diskussion noch einmal zu führen, welche nichts Neues liefert. Ich erinnere mich an unsere älteren Diskussion hier und entscheide deshalb, dass ich lieber etwas Produktives machen gehe, anstatt sie zu wiederholen.
 
Ein Forum dient dem Austausch von Argumenten. Genau deshalb habe ich meine Kriterien bereits mehrfach dargestellt. Du kannst mich kritisieren und probieren mein Postingverhalten auf Passivität zu verschieben, aber du kannst mich nicht dazu zwingen, deine gewünschte Diskussion noch einmal zu führen, welche nichts Neues liefert. Ich erinnere mich an unsere älteren Diskussion hier und entscheide deshalb, dass ich lieber etwas Produktives machen gehe, anstatt sie zu wiederholen.
Hast "Angst" zu sagen was du denkst, wir haben es verstanden.
 
Hast "Angst" zu sagen was du denkst, wir haben es verstanden.
Immer diese kindischen Provokationen, einfach peinlich. Mit so jemandem würde ich auch nicht diskutieren, weil man einfach schon im Vorfeld weiß, dass das nicht zielführend ist. Da kann man seine Zeit auch sinnvoller nutzen.
 
Immer diese kindischen Provokationen, einfach peinlich. Mit so jemandem würde ich auch nicht diskutieren, weil man einfach schon im Vorfeld weiß, dass das nicht zielführend ist. Da kann man seine Zeit auch sinnvoller nutzen.
Ich hab halt keine Ahnung was Miles meint xD

Ich hab ne Vermutung, aber diese wäre so dümmlich und weltfremd, diese kann es nicht sein.
 
Naja er redet von Indoktrination, für mich müsste in dem Fall aber eine Art Zwang da sein dem ausgesetzt zu werden. Was im Falle eines freien Marktes und der Wahl es einfach nicht zu kaufen oder zu ignorieren nicht der Fall ist.
Nur weil man nicht dazu gezwungen wird, heißt es nicht, dass es eben nicht existiert. Sprich: Freiwilligkeit widerlegt nicht Beeinflussung.

Dein Konsumverhalten kann beeinflusst werden, ohne dass du das bewusst möchtest. Wenn zukünftige Spiele bestimmte Inhalte, Figuren oder normative Vorstellungen auf eine andere Art vermitteln als früher, verändert sich damit auch das Angebot, aus dem du auswählen kannst. Zum Glück kann die Kaufkraft ja darauf reagieren, wie du es geschrieben hast: Wer ein Unterhaltungsprodukt nicht konsumieren möchte, kann es ablehnen oder nicht kaufen. Ich selbst möchte ein Unterhaltungsprodukt und kein Produkt, dessen eigentlicher Zweck darin besteht, mir eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Haltung zu vermitteln - egal, wie minimal oder zentral die Thematik nun tatsächlich vorkommt. Jedes Produkt, welches Wokeness enthält, ist ein Zeitgeist-Produkt und nicht zeitlos.

Man könnte das sogar auf dieses Forum übertragen: Wenn wir plötzlich festlegen würden, dass eine bestimmte Gruppe nicht mehr ausreichend vertreten ist und deshalb per Geschlechter-Lotterie bestimmt wird, welches Pronomen oder Geschlecht jemand haben darf, wäre das keine individuelle Entscheidung mehr, sondern eine von einer Kerngruppe vorgegebene Norm. Genau diese Frage nach aufgezwungener Akzeptanz und nach der Autorität, festzulegen, wie etwas gesellschaftlich zu sein hat, ist für mich entscheidend. Würdet ihr das wollen? Nein, weil es eure Identität angreift und jemand bestimmt, dass es nun so eben ist. Dass es Menschen gibt, denen solche Veränderungen egal sind, widerspricht dem nicht. Sie können diese Entwicklung akzeptieren oder ignorieren. Das ist dann ihre persönliche Entscheidung. Die Existenz einer freiwilligen Entscheidung bedeutet aber nicht automatisch, dass vorher keine Beeinflussung stattgefunden hat.

Mich stört auch die Art der Vermittlung. Problematisch wird es dort, wo bestimmte Weltbilder systematisch normalisiert, wiederholt oder gegenüber anderen Positionen privilegiert werden und gleichzeitig sozialer Druck entsteht, diese Entwicklung zu akzeptieren. Warum? Noch problematischer wird es, wenn das Hinterfragen dieser Norm selbst mit Abwertung, Ausschluss oder anderen Konsequenzen beantwortet wird. Das ist doch "Die Welle" Reloaded, ohne dem faschistischen Beigeschmack, weil vielmehr bestimmte Mechanismen von Gruppendynamik auftauchen: Gruppenzugehörigkeit, Konformitätsdruck, die Normalisierung bestimmter Verhaltensweisen und die Sanktionierung von Abweichlern. Diese Mechanismen können (bzw. werden auch) in völlig unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Kontexten auftreten. Wenn es so "schlecht" ist, warum akzeptieren wir es in solchen Diskussionen? Weil es "harmlos" ist?

Die entscheidende Frage ist eine andere: Nicht „Was wird dargestellt?“, sondern „Wie wird es vermittelt, welche Botschaft wird dabei transportiert und welche Alternativen bleiben dem Rezipienten?“. Wo setzt man daher die Grenze zwischen normaler kultureller Beeinflussung, ideologischer Einflussnahme und tatsächlicher Indoktrination?
 
Nur weil man nicht dazu gezwungen wird, heißt es nicht, dass es eben nicht existiert. Sprich: Freiwilligkeit widerlegt nicht Beeinflussung.

Dein Konsumverhalten kann beeinflusst werden, ohne dass du das bewusst möchtest. Wenn zukünftige Spiele bestimmte Inhalte, Figuren oder normative Vorstellungen auf eine andere Art vermitteln als früher, verändert sich damit auch das Angebot, aus dem du auswählen kannst. Zum Glück kann die Kaufkraft ja darauf reagieren, wie du es geschrieben hast: Wer ein Unterhaltungsprodukt nicht konsumieren möchte, kann es ablehnen oder nicht kaufen. Ich selbst möchte ein Unterhaltungsprodukt und kein Produkt, dessen eigentlicher Zweck darin besteht, mir eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Haltung zu vermitteln - egal, wie minimal oder zentral die Thematik nun tatsächlich vorkommt. Jedes Produkt, welches Wokeness enthält, ist ein Zeitgeist-Produkt und nicht zeitlos.

Man könnte das sogar auf dieses Forum übertragen: Wenn wir plötzlich festlegen würden, dass eine bestimmte Gruppe nicht mehr ausreichend vertreten ist und deshalb per Geschlechter-Lotterie bestimmt wird, welches Pronomen oder Geschlecht jemand haben darf, wäre das keine individuelle Entscheidung mehr, sondern eine von einer Kerngruppe vorgegebene Norm. Genau diese Frage nach aufgezwungener Akzeptanz und nach der Autorität, festzulegen, wie etwas gesellschaftlich zu sein hat, ist für mich entscheidend. Würdet ihr das wollen? Nein, weil es eure Identität angreift und jemand bestimmt, dass es nun so eben ist. Dass es Menschen gibt, denen solche Veränderungen egal sind, widerspricht dem nicht. Sie können diese Entwicklung akzeptieren oder ignorieren. Das ist dann ihre persönliche Entscheidung. Die Existenz einer freiwilligen Entscheidung bedeutet aber nicht automatisch, dass vorher keine Beeinflussung stattgefunden hat.

Mich stört auch die Art der Vermittlung. Problematisch wird es dort, wo bestimmte Weltbilder systematisch normalisiert, wiederholt oder gegenüber anderen Positionen privilegiert werden und gleichzeitig sozialer Druck entsteht, diese Entwicklung zu akzeptieren. Warum? Noch problematischer wird es, wenn das Hinterfragen dieser Norm selbst mit Abwertung, Ausschluss oder anderen Konsequenzen beantwortet wird. Das ist doch "Die Welle" Reloaded, ohne dem faschistischen Beigeschmack, weil vielmehr bestimmte Mechanismen von Gruppendynamik auftauchen: Gruppenzugehörigkeit, Konformitätsdruck, die Normalisierung bestimmter Verhaltensweisen und die Sanktionierung von Abweichlern. Diese Mechanismen können (bzw. werden auch) in völlig unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Kontexten auftreten. Wenn es so "schlecht" ist, warum akzeptieren wir es in solchen Diskussionen? Weil es "harmlos" ist?

Die entscheidende Frage ist eine andere: Nicht „Was wird dargestellt?“, sondern „Wie wird es vermittelt, welche Botschaft wird dabei transportiert und welche Alternativen bleiben dem Rezipienten?“. Wo setzt man daher die Grenze zwischen normaler kultureller Beeinflussung, ideologischer Einflussnahme und tatsächlicher Indoktrination?
Wir reden hier immer noch von einer Comic Umsetzung wo jeder Charackter inzwischen in so vielen Charackterlichen Varianten und Äußerlichkeiten existiert das man diese nicht mal aufzählen kann.

Wolverine folgt dem typischen Sony Charackter Design für seine Cinemtaic Games welche es seit ca. Ende der PS3 Gem gibt.

Es wird hier einfach viel zu viel hinein interpretiert. Wer sexy überzeichnete Frauen spielen will für den gibt’s ne Menge an Asia Games auf welche er zurück greifen kann.

Vor allem ist so ein Charackter wie Mystique in ihrer Geschichte schon weirde Designs und Chatackter Eigenschaften durchgegangen.

Und ja Spiele sind eine Kunstform und dürfen jede Art von Message tragen welche sie möchten, ich kann sie ignorieren wenn ich möchte. Wir reden hier von einem Markt wo noch immer der kleinste Teil der Games überhaupt in dein geschildertes Raster fallen.

Ugly Mystique als Teil einer Indoktrination zu sehen finde ich persönlich nur ziemlich desperate…
 
Es wird hier einfach viel zu viel hinein interpretiert. Wer sexy überzeichnete Frauen spielen will für den gibt’s ne Menge an Asia Games auf welche er zurück greifen kann.
Normale Frauen wie z.B. beim ersten Spider-Man von Insomniac würden den meisten ja schon reichen. Aber Sexy überzeichnete Frauen sind genau so schlimm wie mit Absicht Hässlicher gemachte Chars. Siehe Indiana Jones Spider-man 2 oder nun Wolverine. Star Wars Outlaws usw....

Stimmst du dem nicht zu ?
 
Normale Frauen wie z.B. beim ersten Spider-Man von Insomniac würden den meisten ja schon reichen. Aber Sexy überzeichnete Frauen sind genau so schlimm wie mit Absicht Hässlicher gemachte Chars. Siehe Indiana Jones Spider-man 2 oder nun Wolverine. Star Wars Outlaws usw....

Stimmst du dem nicht zu ?
Wer definiert überhaupt was „normale“ Frauen sind? Und wer sind „die meisten“?

Gibt halt attraktive Menschen und weniger attraktive Menschen. Designtechnisch ist Wolverine jetzt auch nicht überall mein Fall, aber das ist doch super egal, wenn du nen Videospielcharakter, die auf nen Comiccharakter passiert, nicht irgendeinem Gusto entspricht?
 
Es wird hier einfach viel zu viel hinein interpretiert. Wer sexy überzeichnete Frauen spielen will für den gibt’s ne Menge an Asia Games auf welche er zurück greifen kann.
Mir persönlich sind die Beispiele egal, weil ich nicht die Käuferschicht bin. Ich möchte über die Beeinflussung reden und warum dies normalisiert und verharmlost wird. Ich lehne es absolut ab, dass politische oder moralische Weltbilder über kulturelle Produkte normalisiert und vermittelt werden, wenn dabei Mechanismen eingesetzt werden, die kritisches Denken oder Meinungsfreiheit einschränken – und ich lehne das unabhängig von der politischen Richtung ab. Darum bin ich auch kein Fan von Body Types in Spielen, weil das eine aufgezwungene Message ist. Wenn das Spiel mir keine Option liefert, dass ich einen Text zwischen "Male/Female" und "Body Type A und B" wählen kann, ist das Indoktrination in meinen Augen, wo ich mich einem System beugen muss, welches mir jemand aufgezwungen hat. Wenn es bei solchen kleinen Dingen beginnt, dann ist auch die Pforte für gröbere Sachen geöffnet. Das ist keine Designentscheidung, das ist die Vorherbestimmung einer einzelnen Person über eine nicht demokratisch entschiedene Änderung. Man hätte mit einem Poll die Leute fragen können, was sie darüber denken: Ja/Nein/Beides. Das ist zB in World of Warcraft nicht passiert.

Du kannst gerne böse auf mich sein, aber wo ist - aus deutscher Sicht - bitte die tatsächliche Vergangenheitsbewältigung, wenn man durch Einflüsse nichts gelernt hat und diese nun halt eben anders auftreten? Ja, das Thema dreht sich um Medien, bzw. Videospiele, das ist uns allen bewusst. Du kannst gerne bei "zu viel Interpretation" bleiben, ich empfinde es aber bereits als Manipulation seitens der Spieleentwickler, wenn Beeinflussung stattfindet in IPs, die nicht für Wokeness bekannt waren. Daher auch mein Argument "Zeitgeist". Meine Sensibilität ist bei so etwas einfach höher, weil ich am Ende des Tages ein Produkt genießen möchte.
 
Normale Frauen wie z.B. beim ersten Spider-Man von Insomniac würden den meisten ja schon reichen. Aber Sexy überzeichnete Frauen sind genau so schlimm wie mit Absicht Hässlicher gemachte Chars. Siehe Indiana Jones Spider-man 2 oder nun Wolverine. Star Wars Outlaws usw....

Stimmst du dem nicht zu ?

nein stimme ich nicht denn nicht jeder Stil muss mir gefallen und es ist jetzt nicht so das wir an einer Flut an sowas ersticken. Es gibt immer noch weit mehr Games mit überzeichneten sexy Frauen als die von Dir genannten "hässlichen" Frauen.

Davon ab das ich bei Outlaws schwer zustimmen kann, da der Haupt Char alles nur nicht hässlich ist und definitiv kein Girlboss darstellt. Wolverine hat allgemein bei allen Charakteren ein weirdes Design was so auf Ultra Realistisch getrimmt ist und irgendwie versucht den miesen Superhelden Stil der 00er Jahre einzufangen.
 
Geht es hier echt um die Attraktivität von Pixelfiguren? Nur weil diese nicht wie Pornodarstellerinnen aussehen?
 
Nur weil man nicht dazu gezwungen wird, heißt es nicht, dass es eben nicht existiert. Sprich: Freiwilligkeit widerlegt nicht Beeinflussung.

Dein Konsumverhalten kann beeinflusst werden, ohne dass du das bewusst möchtest. Wenn zukünftige Spiele bestimmte Inhalte, Figuren oder normative Vorstellungen auf eine andere Art vermitteln als früher, verändert sich damit auch das Angebot, aus dem du auswählen kannst. Zum Glück kann die Kaufkraft ja darauf reagieren, wie du es geschrieben hast: Wer ein Unterhaltungsprodukt nicht konsumieren möchte, kann es ablehnen oder nicht kaufen. Ich selbst möchte ein Unterhaltungsprodukt und kein Produkt, dessen eigentlicher Zweck darin besteht, mir eine bestimmte politische oder gesellschaftliche Haltung zu vermitteln - egal, wie minimal oder zentral die Thematik nun tatsächlich vorkommt. Jedes Produkt, welches Wokeness enthält, ist ein Zeitgeist-Produkt und nicht zeitlos.

Man könnte das sogar auf dieses Forum übertragen: Wenn wir plötzlich festlegen würden, dass eine bestimmte Gruppe nicht mehr ausreichend vertreten ist und deshalb per Geschlechter-Lotterie bestimmt wird, welches Pronomen oder Geschlecht jemand haben darf, wäre das keine individuelle Entscheidung mehr, sondern eine von einer Kerngruppe vorgegebene Norm. Genau diese Frage nach aufgezwungener Akzeptanz und nach der Autorität, festzulegen, wie etwas gesellschaftlich zu sein hat, ist für mich entscheidend. Würdet ihr das wollen? Nein, weil es eure Identität angreift und jemand bestimmt, dass es nun so eben ist. Dass es Menschen gibt, denen solche Veränderungen egal sind, widerspricht dem nicht. Sie können diese Entwicklung akzeptieren oder ignorieren. Das ist dann ihre persönliche Entscheidung. Die Existenz einer freiwilligen Entscheidung bedeutet aber nicht automatisch, dass vorher keine Beeinflussung stattgefunden hat.

Mich stört auch die Art der Vermittlung. Problematisch wird es dort, wo bestimmte Weltbilder systematisch normalisiert, wiederholt oder gegenüber anderen Positionen privilegiert werden und gleichzeitig sozialer Druck entsteht, diese Entwicklung zu akzeptieren. Warum? Noch problematischer wird es, wenn das Hinterfragen dieser Norm selbst mit Abwertung, Ausschluss oder anderen Konsequenzen beantwortet wird. Das ist doch "Die Welle" Reloaded, ohne dem faschistischen Beigeschmack, weil vielmehr bestimmte Mechanismen von Gruppendynamik auftauchen: Gruppenzugehörigkeit, Konformitätsdruck, die Normalisierung bestimmter Verhaltensweisen und die Sanktionierung von Abweichlern. Diese Mechanismen können (bzw. werden auch) in völlig unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Kontexten auftreten. Wenn es so "schlecht" ist, warum akzeptieren wir es in solchen Diskussionen? Weil es "harmlos" ist?

Die entscheidende Frage ist eine andere: Nicht „Was wird dargestellt?“, sondern „Wie wird es vermittelt, welche Botschaft wird dabei transportiert und welche Alternativen bleiben dem Rezipienten?“. Wo setzt man daher die Grenze zwischen normaler kultureller Beeinflussung, ideologischer Einflussnahme und tatsächlicher Indoktrination?
Das Problem, wenn man einen Begriff falsch verwendet und vor allem nur politisch motiviert.

nein stimme ich nicht denn nicht jeder Stil muss mir gefallen und es ist jetzt nicht so das wir an einer Flut an sowas ersticken. Es gibt immer noch weit mehr Games mit überzeichneten sexy Frauen als die von Dir genannten "hässlichen" Frauen.

Davon ab das ich bei Outlaws schwer zustimmen kann, da der Haupt Char alles nur nicht hässlich ist und definitiv kein Girlboss darstellt. Wolverine hat allgemein bei allen Charakteren ein weirdes Design was so auf Ultra Realistisch getrimmt ist und irgendwie versucht den miesen Superhelden Stil der 00er Jahre einzufangen.
Da merkt man halt wieder das über ein Spiel geurteilt wird ohne es gespielt zu haben. (Star Wars Outlaws)

Kay ist zudem weder hässlich noch ein Girlboss.
 
Und der Range der Attraktivität kennt nur zwei Zustände:
- Nicht attraktiv
- Pornodarstellerin

Das ist das Niveau von Leuten, welche anderen regelmäßig in ihrem Weltbild belehren wollen :kruemel:
Ist das so wahr wie deine Behauptung mit den rechten Schwurblern, die sich nicht verifizieren lässt?
 
Und der Range der Attraktivität kennt nur zwei Zustände:
- Nicht attraktiv
- Pornodarstellerin

Das ist das Niveau von Leuten, welche anderen regelmäßig in ihrem Weltbild belehren wollen :kruemel:

Um so makabrerer finde ich das Outlaws als Bsp. genannt wird. Kay sieht extrem nach durchschnitt aus (nach westlichen Standards) und ist ziemlich weit von Girlboss Attitüden entfernt. Das Spiel selbst ist ja sogar gut und fällt nur in eine Zeit wo andere wirklich problematische Star Wars Projekte (The Acolyte & zum Teil Ashoka) den ganzen Diskurs um die IP allgemein bestimmten.
 
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