Film 2. Eure zuletzt angeguckten Filme

Ich glaube die Macher haben den Vergleich sehr großspurig selbst gemacht.
Taslim hat doch in Interviews lediglich gemeint, man versuche sich in eine ähnliche Richtung zu bewegen, aber sieht The Raid dennoch als tonal völlig anderen Film. Natürlich sind Martial Art Movies ähnlich in einer gewissen Tradition, klar, aber dennoch sehr unterschiedlich in der Ausführung.

Ich persönlich halte den Born to Fight Vergleich für passender. Da meinten damals auch einige Leute, wäre eine Kopie von On-Bak, der zeitnah erschien, was schon damals Quatsch war.

Letztendlich ja auch Latte, allesamt geile Filme. :) Gab ja auch nach The Raid noch so viele gute Ableger. Mayhem, Night Comes for Us, Sakra, Furie usw.
 
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Obsession 3.5/10

war ein guter film, ich glaub ich hab mich nur vom hype ein bisschen zu stark anstecken lassen weil ein meisterwerk ist es nicht.

positiv: der film hat energie die man bei vielen horror filmen vermisst. writing, schauspiel, soundtrack alles sehr gut.
negativ: ich fand ihn mehr verstörend als wirklich gruselig (bis auf 1-2 szenen), hat ein bisschen so gewirkt wie ein kurzfilm den man auf spielfilmlänge aufgebläht hat. ein paar elemente fand ich irgendwie unpassend (die gelddusche) oder unfreiwillig komisch

ich glaub der film hat einfach nicht meinen persönlichen geschmack zu 100% getroffen, bin eher fan von atmosphäre oder wirklichem grusel. bereue es nicht den film gesehen haben, ist auf jeden fall kein schlechter film a la insidious 12, conjuring 15 und wie sie alle heißen aber ich hätte in aufgrund des hypes nicht direkt zum vollpreis kaufen solllen sondern zumindest warten sollen bis er für 5€ zu leihen ist.
 
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Mimic

Guillermo del Toro's ekliger (im positiven Sinne) Insekten-Horror.
Alles ist schleimig, dunkel, nass und die Insekten klein, mittel und groß. Nur die CGI-Insekten... die sind naja... aber das ist nix neues bei Horror-Filmen aus dieser Zeit (siehe The Relic).

Was ich bei heutigen Horror-Filmen vermisse, was aber die der 70er, 80er, 90er haben? Die Haptik die diese Filme in optischer Sicht haben. Ich weiß, Digital vs Film. Ich lebe ja mit ;)

7,5/10
 
Solaris

Tarkowskis Solaris spiegelt unseren verdrängten Schmerz im endlosen Kosmos. Eine tieftraurige, melancholische Reise zur Selbsterkenntnis, auf der wir letztendlich nur uns selbst suchen. Atemberaubend, schmerzhaft, einzigartig und dann dieses Ende. Meisterwerk.

Rewatch der aktuellen 4k von Filmjuwelen in der von mir bevorzugten DEFA-Synchro. Nächste Sichtung dann in der OV und bin auf diese Erfahrung bereits jetzt gespannt.

5/5
 
Heute Disclosure Day gesehen.

Meine Güte, was für ein Rotz. Logiklöcher bis zum geht nicht mehr, dämliche Dialoge, unsympathische Charaktere (selbst Emily Blunt ist so dermaßen dämlich geschrieben), quasi kein vorhandener Plot und dann der Versuch, mit dem Holzhammer eine Message und Emotionen rüber zu bringen. Ne, sorry.

Der Film war für mich eine absolute Nullnummer.
 
Mr. No Pain

Die Idee, dass jemand keinen Schmerz spürt und nach einem Banküberfall unverschuldet in die abstrusesten Situationen kommt macht schon Laune.

Nichts weltbewegendes, aber ein lustiger Ritt.

7/10


Die Nackte Kanone (2025)

Insgesamt ganz ok. Aber sehr überfrachtet für einen Film der netto nur 77 Min. läuft.

Liam Neeson hatte zumindest Spass an der Rolle.

6/10


Paddington in Peru

Immer noch lustig, aber man merkt schon die Abnutzungserscheinungen.
Einen Abenteuerfilm in Peru zu machen ist ja ganz ok, aber Paddington hat für mich in den Vorgängern besser funktioniert als er in London und mit vielen Leuten interagieren konnte.

7/10
 
Limbo
Letztes Jahr oder so ein Blindkauf da die 4K günstig war.
Der Film ist optisch ein absoluter Hochgenuss. Selten sahen Müll und Hong Kong so gut aus. Erinnerte mich ein wenig an Sieben ohne dabei wie eine Kopie zu wirken. Richtig gutes Werk.
9/10

Shallow Grave

Danny Boyles Erstling mit einem doch sehr jungen Ewan McGregor. Makaber, witzig und verstörend, einfach wunderbar. Musste mehrmals an die dänischen Filme von Mads Mikkelsen denken.
8/10

The End of Oak Street

Woohoo, endlich Dino Action in einem Wohnort. Poltergeist, Jurassic Park, Stephen King und Rick and Morty wurden hier zu einem hervorragenden Ergebnis gut durchgemischt.
8/10
 
There will be Blood

Der Ölrausch in den USA Anfang des 20. Jahrhunderts. Er hat viele reich gemacht in Sachen Geld, gleichzeitig sehr arm auf anderer Ebene.

Mal wieder meisterlich gespielt von Daniel Day-Lewis. Auch Paul Dano glänzt hier .

10/10


Sleepy Hollow

Yes, yes, yes... einer meiner liebsten Tim Burton Filme. Die Atmosphäre des nebelverhangenen kleinen Provinzörtchens, die tollen Effekte und ein Johnny Depp in Top-Form.

9/10
 
Vanilla Sky
Einer dieser Filme, die ich schwierig zu bewerten finde. Die erste Stunde habe ich mich öfters gelangweilt, da Tom Cruise Liebesleben nur bedingt interessant ist. Und die ganzen recht offensichtlichen Traumsequenzen haben den Film kaum weiter gebracht. Es gibt dann einen ersten Twist, sein Leben wird auf den Kopf gestellt und man fragt sich, ob er langsam den Verstand verliert. Das Ganze führt aber erstmal zu nichts und so fiel es mir öfters schwer bei der Sache zu bleiben.
Dazu kommt, dass Tom Cruise mal wieder ein verkapptes Arschloch spielt und ich entsprechend wenig Sympathie für ihn aufbringen konnte. In Magnolia spielt er einen Guru, der auch ein Arsch ist, an den musste ich beim Schauen denken.
Gegen Ende, als alle Fäden langsam zusammengeführt werden, fängt sich der Film. Die Auflösung ist cool, deren Erklärung aber viel zu lang. Da wird gefühlt alles erklärt, was mMn gar nicht nötig gewesen wäre.

Was machen wir jetzt daraus? Schöne Themen, interessantes Mysterium, aber insbesondere am Anfang viel zu lang und uninteressant. Mehr als 6/10 kann ich da nicht geben. Aber immerhin weiß ich jetzt endlich, in welchem Zusammen die legendäre (und sehr teure) Szene am Time Square spielt.

Project Almanac
Ich bin ein Sucker für Zeitreisefilme. Also musste ich auch dieses vermeintlich eher mittelmäßige Werk sehen. Bei IMDB las ich im Vorfeld ständig von der schrecklichen Kameraführung. Wie schlimm kann das schon sein?
Gar nicht so schlimm, aber weit weg von gut. Grund ist die Entscheidung einen Großteil im Fake Doko Stil mit verwackelter Kamera zu drehen, die eine der Protagonisten hält.
Aber zum eigentlichen film. Der startet nämlich trotz der Wackelkamera echt stark. Es geht um eine Gruppe Jugendlicher, die eine alte Videokassette entdeckt, in dem der Protagonist vermeintlich im Spiegel zu sehen ist. Der Film hält sich ab diesem Punkt gar nicht lange mit Geheimniskrämerei auf. Eine Zeitmaschine, das muss es sein. Und ja, sie finden in seinem Keller etwas, das sein verschwundener Vater versteckt hat und das sich als Zeitmaschine entpuppt. Warum da keiner all die Jahre seit seinem Verschwinden nachgeschaut hat, egal.
Was ich gut fand, der Film hält hier das hohe Pacing aufrecht, die Zeitmaschine ist noch nicht fertig und der Weg, wie die Jugendlichen ihre Funktionsweise ergründen ist angenehm flott erzählt.
Aber dann kommt es zum ersten Einsatz und was tut man als Jugendlicher mit einer Zeitmaschine? Eine Note retten und ein Festival besuchen, das man verpasst hat. Ernsthaft...
Dann wird es leider immer dümmer. Der Protagonist und eigentlich ein kluger Kopf (er hat eine halb fertige Zeitmaschine in Betrieb genommen), denkt plötzlich nur noch mit seinem Schwanz, versucht mittels Zeitreisen seinen Schwarm zu erobern. Alles eher uninteressant. Interessanter wird es erst wieder als er versucht all die negativen Effekte, die man aus so Filmen kennt, mit weiteren Zeitreisen zu kitten. Das macht den Film zwar wieder dramatischer, aber nicht besser.
Am Ende bleibt ein halbgarer Zeitreisefilm, der an seiner Handkamera (für die Geschichte des Films nicht nötig) und seinen jugendlichen Protagonisten scheitert. Schade, das Pacing am Anfang war echt gut.
5/10

Mission: Impossible II

Nach all den Jahren wieder mal gesehen und gerade am Anfang kann ich mich an noch echt viele Szenen erinnern. Der Score von Limp Bizkit läuft bis heute in meinen Playlists, aber ansonsten ist der Film leider wirklich so schlecht, wie er immer beschrieben wird.
Die Probleme sind bekannt, dämliche Story, unspektakuläre Schauplätze und viele fragwürdige stilistische Entscheidungen. Das Frauenbild aus der Zeit fällt auch negativ auf. Darf der Bösewicht noch frauenverachtend sein, so passt es weniger zu Ethan Hunt. "Ja geht ruhig zu deinem Ex, der ein psychopatischer Terrorist ist und dich ganz sicher ausnutzen oder schlimmeres wird. Du weißt, die Welt hängt dran". Oder so.
Der Endkampf ist wiederum echt cool inszeniert, aber dann wieder zu lang und beim Kampf Mann gegen Mann am Strand habe ich tatsächlich auf mein Handy geschaut, weil es mir so egal war.

Fazit: Muss man heute wirklich nicht mehr sehen. 4/10

Mission: Impossible III

Damals im Kino gesehen, ich erinnre mich noch an den JJ Abrams typischen Kniff eine Szene kurz vor Ende ganz am Anfang zu zeigen. Fand ich damals schon komisch und gefällt mir auch heute nicht so.
Was man JJ Abrams aber zugute halten muss, er hat mit diesem Film den Grundstein für die Formel gelegt, nach der die besten Filme der Reihe (4-6) entstanden sind.
Teil 3 macht so viel besser als Teil 2. Schauplätze, Actionszenen, und der Bösewicht. Oh Philip Seymour Hoffman, Gänsehaut in fast jeder Szene. Das Team aus den späteren Teilen ist hier zwar noch nicht vollständig und bis auf Luther mehr oder weniger nur Stichwortgeber. Aber ansonsten passt hier schon sehr viel.
Insgesamt fühlt es sich zwar eher wie eine Folge Alias mit (viel) mehr Budget an, die typischen Lense Flares sind auch wieder dabei und natürlich ist der Maulwurf nicht der, von dem man es denkt. Insgesamt aber heute noch gut schaubar.
7/10

Die Odyssey

Ich kann mit griechischer Mythologie wenig anfangen. Weshalb ich zuerst gar nicht in Die Odyssey gehen wollte. Aber nach den ganzen guten Kritiken habe ich mich meinen Freunden angeschlossen und wird sind in das Kino mit der größten Leinwand der Welt gefahren. Hat es sich gelohnt?
Ja, denke schon. Dass der Film nur mit IMAX Kameras gedreht wurde, sieht man da leider nicht direkt, weil das Kino trotz IMAX nicht das optimale Format hat. Was ich aber in den Nahaufnahmen öfters gesehen habe, war der richtig miese Auto-Fokus der IMAX Kameras. So oft, wie das Bild unscharf war, weiß nicht, ob es sich dafür gelohnt hat.
Der Film hat mir dafür erstaunlich gut gefallen. Bildgewaltig, aber über weite Strecken zu unemotional. Die Nolan typische Aufteilung in mehrere Zeitebenen war diesmal ein echter Mehrwert, weil sie nicht verwirrte, sondern bewusst gewählt wurde, um die Geschichte zu erzählen. Mit dem Monolog am Ende, der alles in ein neues Licht rückt, könnte der Film auch noch ein echter Grower werden. Plötzlich sieht man vieles mit anderen Augen. Und auch wenn ich mich nicht direkt gelangweilt habe, gegen Ende hätten sie den Film etwas raffen müssen. Gerade der John Wick mäßige Kampf am Ende oder die Eroberung Trojas nach dem Verlassen des Pferds ging mir viel zu lang.
Kein Meisterwerk, dass ich mir ins Regal stellen würde, geschweigenden noch mal sehen müsste. Aber für die Zeit im Kino hat er mich bestens unterhalten.

As Nolan intended.
8/10
 
@Dicker

Der alberne Kampf am Ende hat dem Film auch bei meiner Bewertung einen Punktabzug eingebracht.

Irgendwie war der Film schon cool, aber auch nur gut. Größte Enttäuschung waren die Sirenen. Hatte mich schon auf ein Busenspektakel gefreut.

Auch von mir

8/10
 
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