Während Fanboys immer wieder WARs gegen andere Fan-Lager instigieren, wird ausgeblendet, wie verdammt lustlos und generisch Videospiele geworden sind. Seit der Xbox 360-Generation hat es spielerisch kaum mehr große Schritte gegeben, es geht nur noch um höhere Auflösung, mehr FPS und Lichteffekte. Videospiele sind im Maintenance-Modus angekommen, in dem Filme auf Netflix, Amazon Prime und Co schon lange sind: Höhepunkte sind nicht gewollt, es geht nur noch darum, den Verbraucher bei der Stange zu halten, gerade so. Deshalb reichen beschissene Produktion wie "Ringe der Macht" und alle die "lustigen" Comedy-Serien. Deshalb reichen beschissene Produktionen wie Assassin's Creedy Black Flag Resynced, Splatoon Raiders, Gears E-Day oder God of War Lauffey. Oder "Fire Emblem Fortune's Weave", Fable und Wolverine. Alles Spiele, deren "Gist" man nach dem Anschauen eines einzigen Trailers bereits verstanden hat und dann irgendwann, wenn man das Spiel starten kann, lustlos runterspielt, weil spielerisch nichts daran neu oder frisch ist. Und spätestens 2 Wochen nach Release ist das Spiel eh vergessen, weil bereits alle der nächsten Karotte nachjagen. Nach OoT Remake kommt 3D-Mario, nach Fable kommt ein neues Halo, nach Wolverine kommt Uncharted 5. Und wir alle wissen schon jetzt, wie sich diese Titel spielen werden.
Und wir haben uns daran gewöhnt.
Wann war das letzte Mal, dass ein Spiel spielerisch große Wellen geschlagen hat? Breath of the Wild? Und davor? Mass Effect, Dead Rising und Assassin's Creed auf der 360? Sobald wir auf die Pre-HD-Konsolen blicken, ist alles anders. Da wurde man mit frischen Ideen geradezu erschlagen, egal ob GameCube, PS2 oder Xbox 1, es gab soviele geile Spielkonzepte. Und das obwohl es auch viele cinematisch, story-fokussierte Spiele gab. Irgendwie hat die Industrie einen Kompromiss gefunden zwischen Gameplay, Grafik, Story und Ambition.
Und dann kommt die aktuelle Generation. Die PS5 hat gefühlt die halbe Generation mit Crossgen verschlafen, für PS6 wird Schlimmeres erwartet. Nintendo lässt Fans, die größere, ernstere Spiele erwarten, verhungern. Und Xbox schießt sich jede Woche selbst ins Knie und kommt nicht aus dem Pott. Jetzt im September kommen wieder 1 Million neue "Top-Spiele" und kein einziges bietet irgendwas wirklich Neues. Aber die kack Gamescom wird trotzdem wieder Besucherrekorde brechen, man kann es nicht verstehen. Alles bekommt Aufmerksamkeit, nur nicht der beschissene Status der Videospiele selbst.
Die Verlierer sind hier ganz klar alle echten Gamer, also diejenigen, denen Spiele wichtig sind. Man redet sich immer wieder ein, dass die aktuell erscheinenden Spiele doch gut wären, Floskeln a la "Videospiele waren nie so gut wie heutzutage" werden gebetsmühlenartig verbreitet, aber tief in sich weiß man längst, dass es eigentlich gar nicht so schlimm wäre, wenn man das Hobby Videospiele morgen beenden müsste. Dann macht man eben irgendwas anderes. Weil "irgendwas anderes" mittlerweile auch okay wäre.
Und wir haben uns daran gewöhnt.
Wann war das letzte Mal, dass ein Spiel spielerisch große Wellen geschlagen hat? Breath of the Wild? Und davor? Mass Effect, Dead Rising und Assassin's Creed auf der 360? Sobald wir auf die Pre-HD-Konsolen blicken, ist alles anders. Da wurde man mit frischen Ideen geradezu erschlagen, egal ob GameCube, PS2 oder Xbox 1, es gab soviele geile Spielkonzepte. Und das obwohl es auch viele cinematisch, story-fokussierte Spiele gab. Irgendwie hat die Industrie einen Kompromiss gefunden zwischen Gameplay, Grafik, Story und Ambition.
Und dann kommt die aktuelle Generation. Die PS5 hat gefühlt die halbe Generation mit Crossgen verschlafen, für PS6 wird Schlimmeres erwartet. Nintendo lässt Fans, die größere, ernstere Spiele erwarten, verhungern. Und Xbox schießt sich jede Woche selbst ins Knie und kommt nicht aus dem Pott. Jetzt im September kommen wieder 1 Million neue "Top-Spiele" und kein einziges bietet irgendwas wirklich Neues. Aber die kack Gamescom wird trotzdem wieder Besucherrekorde brechen, man kann es nicht verstehen. Alles bekommt Aufmerksamkeit, nur nicht der beschissene Status der Videospiele selbst.
Die Verlierer sind hier ganz klar alle echten Gamer, also diejenigen, denen Spiele wichtig sind. Man redet sich immer wieder ein, dass die aktuell erscheinenden Spiele doch gut wären, Floskeln a la "Videospiele waren nie so gut wie heutzutage" werden gebetsmühlenartig verbreitet, aber tief in sich weiß man längst, dass es eigentlich gar nicht so schlimm wäre, wenn man das Hobby Videospiele morgen beenden müsste. Dann macht man eben irgendwas anderes. Weil "irgendwas anderes" mittlerweile auch okay wäre.




