@1Seppel23
Es ist wahrscheinlich das langfristige Ziel der Unternehmen. Mal schauen, wie lange die nächste Konsolengeneration laufen wird, je länger sie dauert, desto wahrscheinlicher ist es, dass Cloud-Gaming in großem Stil eingeführt und den Hauptkern darstellt.
Cloud-Gaming bietet Unternehmen wie Sony, Microsoft oder Nvidia große Vorteile. Statt nur alle paar Jahre Hardware zu verkaufen, können sie durch Abonnements regelmäßige Einnahmen erzielen und gleichzeitig neue Nutzergruppen erschließen, da Spiele auch auf Smart-TVs, Smartphones oder einfachen PCs laufen können. Gleichzeitig könnten sie aber auch einige Nutzer verlieren, die aufgrund von Latenz, einer schlechten Internetverbindung oder dem Wunsch nach lokaler Hardware kein Cloud-Gaming nutzen möchten. Es wird sich aber wohl für sie rechnen.
Dabei gibt es zwei Modelle: Beim
Hardware-Mietmodell (z. B. Nvidia GeForce NOW) mietet der Nutzer lediglich die Rechenleistung und spielt seine bereits gekaufte Spielebibliothek aus Steam, Epic Games Store oder anderen Plattformen. Bei einem Konsolenhersteller wie
Sony würde dieses Modell hingegen sehr wahrscheinlich an das eigene Ökosystem gebunden sein. Der Nutzer würde Sonys Cloud-Hardware mieten und seine im PlayStation Store gekauften Spiele streamen. Dadurch würde Sony sowohl an den Spieleverkäufen als auch an der Hardware-Miete verdienen und die Kunden stärker an das eigene Ökosystem binden.
Das zweite Modell ist das
Abo-Modell (z. B. Xbox Cloud Gaming), bei dem der Nutzer , ähnlich wie bei Netflix, für eine monatliche Gebühr Zugriff auf einen Spielekatalog erhält. Beide Modelle ermöglichen wiederkehrende Einnahmen, unterscheiden sich jedoch darin, ob der Nutzer seine eigene Spielebibliothek nutzt oder einen festen Spielekatalog abonniert.