Film 2. Eure zuletzt angeguckten Filme

luc bessons francis ford coppolas bram stokers dracula

wow! was für ein lächerlicher scheissfilm.

zunächst ist der streifen die definition von "auf wish" bestellt, denn er versucht krampfhaft und offensichtlich audiovisuell wie coppolas version zu wirken und versagt dabei auf kompletter linie. da gibt es shots die wirken beinahe 1:1 nachgestellt, sind aber immer höchstbillig bis lausig. sogar der soundtrack bedient sich hörbar bei coppolas version. teilweise könnte man meinen, es handelt sich bei bessons verfilmung um einen spoof film.

wobei wir schon beim nächsten punkt wären: es gibt passagen da wähnte ich mich in einer komödie. und zwar in einer die billigst mit slapstick und lustigen verkleidungen funktioniert. als z.b. der türkische prinz das erste mal gezeigt wurde habe ich losgeprustet weil sein auftritt nen benny hill touch hatte.

die besetzung gibt dem ganzen noch den rest. caleb landry jones ist wohl die grösste fehlbesetzung für die rolle des vampirfürsten die man sich ausdenken kann.

ist wohl der schlechteste besson film den ich jemals gesehen habe. bin wirklich etwas schockiert darüber wie scheisse der film ist.

5/10
 
Ich fand Besson's Kopie von Coppola's Dracula in seiner Lächerlichkeit eigentlich ganz amüsant, eben weil er so schlecht ist, war mir oft nicht sicher ob das ganze wirklich so gewollt, oder einfach unfreiwillig komisch ist.
Das ich deswegen einen gewissen Grad an Unterhaltung beim ansehen verspürt habe, macht das ganze natürlich nicht besser und spricht erst Recht nicht für dieses Werk, aber die Trailer haben ja schon sehr deutlich ahnen lassen, das Besson ne Hommage an Coppola's Version abliefern und sich daran verheben wird.
 
Ich fand Besson's Kopie von Coppola's Dracula in seiner Lächerlichkeit eigentlich ganz amüsant, eben weil er so schlecht ist, war mir oft nicht sicher ob das ganze wirklich so gewollt, oder einfach unfreiwillig komisch ist.

das ist eben die frage.

z.b. eine der szenen am anfang, die unübersehbar genau diese szene nachstellt:

FtiDxi.gif


wirkt in bessons version so billig und lächerlich, dass ich mich fragte ob die wirklich nicht sehen was sie da machen.
 
Blade

Meine Fresse ist das einfach ein geiler Film. Schon so oft gesehen und dennoch unterhält er mich immer wieder auf neueste. Die Atmosphäre ist fantastisch. Die Stadt ist düster und dreckig, der Gore-Faktor ist genau richtig (heutzutage würde man das sicher runterschrauben um den Film einem breiteren Publikum zeigen zu können) und Wesley Snipes ist einfach der geborene Blade.

Die Action knallt ordentlich und zudem bietet der Streifen viele schöne Bilder. Selbst die CGI-Effekte können sich noch sehen lassen. Sehr schade, dass wir nichts neues mehr aus Hollywood zu dem Franchise kriegen. Aber wenn ich mir angucke wie weichgespült und langweilig Marvel mittlerweile geworden ist, ist es vielleicht auch besser so.

Für alle anderen die den Film aber immer noch nicht gesehen haben: Unbedingt anschauen! Der ist anders als das was man heutzutage als Comic-Verfilmung bekommt.
 
„The Bride!“ (ca. 125 Minuten, FSK 16) ist für mich vor allem eins: eine Farce.

Christian Bale rettet die erste Hälfte noch einigermaßen – sein Frankenstein wirkt ruhig und interessant, obwohl es schon nervt, dass er sich ständig für alles mögliche entschuldigt. Doch sobald die Braut auftaucht, kippt der Film komplett. Jessie Buckleys Figur ist absurd überdreht, laut und nervtötend – als würde sie den gesamten Duden hysterisch vortragen.

Eine wirkliche Handlung gibt es nicht. Stattdessen versucht der Film krampfhaft, Musical-Elemente reinzupressen – wie ein missglücktes Gothic-Broadway-Experiment, wo natürlich alle möglichen sexuellen Neigungen nicht fehlen dürfen. Dazu kommt eine plump eingehämmerte Botschaft über Frauen in den 30ern, die so oft wiederholt wird, dass sie irgendwann nur noch ankotzt.

Das grotesk lächerliche Tanzvideo setzt dem Ganzen die Krone auf.
100% wird sich Christian Bale in Zukunft dafür in Grund und Boden schämen, so gottlos peinlich ist das.

2/10 – Zeitverschwendung
 
Mein Lehrer, der Krake
Nach langer Zeit mal die Lust gehabt sich diese Doku anzusehen.
Ich kann die vielen positiven Wertungen nicht ansatzweise nachvollziehen. Der Filmer/Erzähler/Hauptfigur ist so tief in seinem eigenen Hintern, es ist unfassbar.
Pseudo intelligente Beobachtungen treffen auf gut gefilmte Unterwasseraufnahmen.
Aber die Art und Weise wie er sich mit dem Oktopuss "angefreundet" hat, ich kann kaum in Worte fassen wie dumm naiv dies war. Ich musste durchgehend an Grizzly Man denken.
2,5/10
 
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