Ein neues Kapitel in Morvanas Abenteuerleben:
Skjors Aufträge waren nie ohne. So schickte er sie einmal durch halb Himmelsrand zu einer Falmerhöhle. Die Reise dorthin war beschwerlich, aber auch sehr lehrreich für sie. Rüstung und Schutz stärkten sich durch heftige Bärenangriffe, und mit ihrem Schild konnte sie nun Pfeile und Magie abwehren. Und dennoch war die Höhle gespickt mit Tod und Verderben.
In dieser Höhle traf sie auf alte Dunkelelfengeister und deren Geschichte ähnelte jene ihrer Familie, welche sie jeden Tag unsagbar schmerzlich vermisste.
Das Holzschwert von Naros, ihrem geliebten Ziehsohn, wertete sie bei jeder Gelegenheit auf. Es war stark und er wäre ein guter Krieger geworden. Manchmal dachte sie er wäre sogar besser als sie geworden, und er hätte Niniah und sie vor den Eistrollen schützen können, wäre er zu jener Zeit schon ein ausgewachsener Mann gewesen.
Morvana hoffte das es irgendwann einmal endete das sie sich des Nachts obgleich ihres schmerzlichen Verlustes in den Schlaf weinen musste. In der Unterkunft der Gefährten war es nicht leicht Tränen und Trauer zu verbergen. Ihre Mitbewohnerinnen, allen voran diese unfreundliche Kuh Njada Steinarm, bemerkten nahezu alles und sie witterten Schwäche zehn Meilen gegen den Wind.
Aus diesem Grund war die Arbeit bei den Gefährten und ihr neues Lebensziel eine Bestie zu werden, um eines Tages Wut und Schmerz in Kraft und Stärke umzuwandeln, nun der beste Fokus für sie.
Ihre Arbeit war getan, doch ihre Fähigkeiten mussten steigen, denn sie war versessen darauf in allem besser zu werden. So zog sie aus, um stärker und intelligenter zu werden. Die Rückreise nach Jorvaskr konnte noch ein wenig auf sich warten lassen.
Wieder zurück in Weißlauf kassierte sie den Ruhm und die Bezahlung ihrer Arbeit. Skjor war zufrieden mit ihr, und auch das Ansehen der übrigen Mitglieder der Gefährten stieg für sie spürbar an. Es tat ihr sehr gut ein Ziel zu haben, auch wenn dieses recht verbissen daher kam.
In der Taverne von Weißlauf stieß sie auf die Notiz einer Katze. Diese Khajiit führte sie in neue Abenteuer fernab von Weißlauf. Rorikstatt... Diesen Namen hatte sie schon einmal auf dem Weg zur Hinrichtung vernommen. An jenen Ort, eine kleine Region inmitten vom Nirgendwo, und umgeben von Bauernhöfen stieß auf eine sehr schicke Rüstung.
Diese Rüstung war aus puren Silber. Morvana trug sie mit Stolz, nichtsahnend das Silber ihr und der Werwolfbestie, zu welcher sie eines Tages werden möchte, zum Verhängnis werden könnte...
To be continued...