Swisslink
L99: LIMIT BREAKER
- Seit
- 18 Okt 2004
- Beiträge
- 40.152
Die Namensgebung war halt schon immer bekloppt.
Remus Lupin wird von einem Werwolf gebissen? Cho Chang ist eine Asiatin? Kingsley Shacklebolt ist ein schwarzer Magier?
Hätte es ihn nicht schon gegeben, hätte JK wahrscheinlich eine Figur auch To(l)k(i)en Black genannt.
Ach, Remus und Sirius wären aus ganz anderen Gründen als dem Namen herrlich absurde Repräsentationen einer ethnischen Minderheit.

Aber ganz verrückte Idee: Den Magiern ist die Hautfarbe egal, da solche Sachen primitive Gedanken von Muggle sind. Die stehen einfach über solchen Sachen, da es dort auf die Magie im Blut ankommt.
Bei Star Wars ist die Hautfarbe bei den Siths und Jedis auch egal, solange man Midi-Chlorianer im Blut hat.
Das Theaterstück ist dafür auch der beste Beweis. Genau wie die Bücher oder das Spiel.
Richtig, die Hautfarbe sollte keine Rolle spielen. Darum sollte es auch keine Frage sein, ob man sich beim Casting an das Source Material halten sollte. Denn die Hautfarbe sollte kein Thema sein, also sollte ein Race Swap kein Thema sein. Denn im Zweifelsfall sollte man sich - wenn man nichts damit bezwecken will - an die Vorlage halten. War immer so, wird immer so sein.
Und damit hast du mit deiner Aussage unfreiwillig mal wieder das Gegenteil dessen begründet, was du eigentlich aussagen wolltest: man hat die Hautfarbe zum Thema gemacht. Nicht, weil man es musste, sondern weil man es wollte. Völlig unnötig. Und der ganze Shitstorm um den Schauspieler von Snape ist darum zu 100 % auf die Casting Director zurückzuführen und auf niemand anderes.

